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Was bisher geschah ... Topinfos

#07 Plot

Der Druck steigt


# April, Frühling #
# Stark bewölkt, zwischendurch Donner #
# zwischen 10:00 und 12:00 Uhr #

Mit Anbruch des neuen Monats begann sich das Wetter sowohl in Nasval als auch in Amdir schlagartig zu wandeln. Es schlug teilweise einmal täglich um. Doch nicht nur das Wetter wandelt sich... Nach dem Flop der Nightfalls ist die Anspannung im Rudel groß gewesen. Niemand wusste, wie es weitergehen soll nachdem sie die Rebellen verpasst haben. Jedoch traute sich auch niemand Tyrese zu fragen, was sein nächster Schachzug sein würde. Die Stimmung war tagelang angespannt, denn auch der Tyrann selbst musste sich erst einmal einen neuen Plan überlegen. Niemand weiß bis jetzt, was den Nightfalls bevorstehen würde, doch die schwarzen Wolken am Himmel verhießen nichts Gutes. Momentan herrscht nur die Ruhe vor dem Sturm. Die Rebellen ahnen noch immer nichts von den Geschehnissen bei den Nightfalls, jedoch spüren auch sie eine gewisse Anspannung in der Luft. Obwohl sicher war, dass das Unwetter nicht ewig pausieren würde, beschloss Gwydion, dass er mit seinem Sohn Chaske und Khazen aufbrechen würde, um die Grenzen Amdirs abzulaufen und die Gegend auszukundschaften.


Vergangene Plots

#05 Plot

Lichterspiel im Winterzauber


# Anfang Winter #
# windstill, bewölkt, kühl #
# späte Morgenstunden #

Schwere Verluste haben den Herbst in den Köpfen der Wölfe geprägt. Sowohl die Nasvalianer als auch die Rebellen haben Rückschläge erhalten. Die Rebellen verloren Eloa und auch den verschwundenen Beta Leiard. Die Nasvalianer verloren einander, so dass lediglich Nhor übrig blieb. Dieser ist nun ein Neuling bei den Rebellen. Neue Rekruten braucht die Rebellion. Zwischen all dem Trubel um die Begegnung mit den Nightfalls und den Verlusten, war untergegangen, dass Freya fort war. Niemand will bemerkt haben, warum und wohin die junge Fähe gegangen sei. Chaske nahm sich dieser Aufgabe an und stürzte sich in die Suche nach der Fähe. Sein Verbleib ist genauso ungewiss wie der von Freya und Leiard. Die Nightfalls verloren lediglich die Chance auf einen Sieg über die Rebellen. Doch auch bei den Nightfalls kam es zu einem Todesfall, denn nachdem Bevan Nhor bei seiner Flucht geholfen hatte, nahm Oshae die Schuld für die Flucht des Gefangen auf sich. Und so bestrafte Tyrese sie mit dem Tode. Oshae opferte sich, um Bevan zu decken. Dies wird wohl Bevans düsteres Geheimnis bleiben.
Doch trug der Herbst auch Früchte. Sharon schenkte den Rebellen zwei Welpen, deren Leben in die Obhut der Rebellion gegeben wurde. Während Sharon zwei wehrlose Welpen zur Welt brachte, wuchsen Lyras Welpen zu Kämpfern. Murdoch hatte genug Zeit, um seine Söhne zumindest ein wenig in die Welt eines Krieges eintauchen zu lassen. Während Lyra ihre Tochter auf das Jagen spezialisierte, um sie bei Tyrese gut dar zu stellen, wuchsen Gin und Fael in eine Richtung heran, die Lyra missfiel. Zum Ende des Herbstes begangen Iyiny und Tyrese zur Vermehrung der Krieger beizutragen. Der Tyrann höchstpersönlich würde seine ersten, eigenen Welpen ins Leben setzen, sobald der Winter vorüber war.
Seit dem Kampf zwischen Rebellion und Tyrannei sind 6 Wochen vergangen. Eine Zeit ohne Gewalt. Und dennoch geprägt von vielen Veränderungen. Der Herbst verlor all seine Blätter und nahm dabei einige Wölfe mit sich. Der Winter klopfte an der Tür, aber die vom Herbst verschlungenen Wölfe tauchten nicht mehr auf. Doch dieser Winter war anders. Ungewöhnlich mild und bisher ohne Schneefall. Vielleicht ein Zeichen der Götter? Möchte das Schicksal den Rebellenwelpen das Leben schenken? Für die Rebellen ist es ein gutes Zeichen, da ihre kleinen Schützlinge einen kalten Winter nur schwer überleben würden. Doch das ist nicht die einzige Sorge des Rudels. Freya, Chaske und auch der Betarüde Leiard sind noch immer nicht zurückkehrt. Nur wenige glauben noch an ihre Rückkehr. Gwydion hat nicht nur einen weiteren Sohn ziehen gelassen, sondern auch einen guten Freund und Berater. Für die Nightfalls war der Winter kein Problem und brachte auch keine Sorgen mit sich. Gin, Fael und Nayara wuchsen tüchtig heran und waren auf ihren ersten Winter gut vorbereitet. Für die Gefährtin des Tyrannen galt nun Schonzeit, immerhin trug sie die Brut der Tyrannei in sich.
Kann man dem Schein eines ruhigen und milden Winters überhaupt trauen?

#04 Plot

Farbenspiel des Winds


# Anfang Herbst #
# leichter Wind, frisch, bewölkt #
# Mittags #

Dieser Herbst war ein ereignisreicher Herbst. Bei den Rebellen wurden Elín und Leiard zu Gwydions Unterstützung zu den Betawölfen des Rudels auserkoren. Und so widmeten sie sich ihren neuen Aufgaben. Während Leiard mit Khazen das neue Tal ein wenig unter die Lupe nahm, erkundigte Elín sich nach dem Befinden des neusten Mitglied der Rebellen: Eloa Tajou. Bisher war sie eher eine ruhige Begleiterin des Rudels, schien jedoch in Elín Gegenwart aufzutauen. Chaske erklärte sich selbst zum Beschützer Sharons und ihrer Welpen. Er versprach immer für sie da zu sein und über ihre Welpen zu wachen. Zugleich nahm er Reza, die offensichtlich mit Gwydion anbändelte, in die Fänge und versuchte mittels Provokationen sie aus der Reserve zu locken. Schnell wurde daraus eine Diskussion über die Liebe, welche zwar kein eindeutiges aber ein friedliches Ende gab. Gwydion hingegen plagte das Gefühl für Chaske kein richtiger Vater zu sein, doch Tinúviel bemühte sich ihren Vater zu motivieren und Chaske Zeit zu geben.

Nachdem Lyra ihre Welpen mehr oder weniger gut in der Höhle hinhalten konnte bis ihr Vater kommt, erfüllte dieser den Welpen ihren Wunsch nach draußen zu gehen. Im Licht der Sonne angekommen beantwortete Murdoch die Fragen seiner Welpen. So beschrieb er seine Aufgaben als Beta und zeigte den Welpen wer der Alpha ist, jedoch kam es noch nicht zu einem Kennenlernen. Als die Rudeljäger – jedoch ohne Harlequin – zurückkehrten, waren sie nicht allein. Sie brachten zwei Fremdlinge mit: Nhor und Celeste. Diese hatte Bevan bereits am See kennengelernt. Sowohl Bevan als auch die Nasvalianer waren froh sich einander wiederzusehen. Noch war den beiden nicht bewusst, dass sie gar keine Gäste, sondern Geiseln waren. Doch schnell wurde ihnen klar in welcher Situation sie sich befanden. Iyiny hingegen hatte ihre Freundin Ilyn aufgegriffen und sie zu Tyrese geführt, welcher diese ins Kreuzverhör nahm. Jedoch tat Ilyn auf unwissend und versuchte somit ihre Freunde zu schützen. Zugleich wagte sie es dem Tyrannen Widerstand zu leisten. Schnell flog die Lüge der Fähe auf und Iyiny erzählte vom Aufgriff der anderen zwei Nasvalianer.
Dieses Gespräch trug zwei Tage später seine Lorbeeren. Tyrese streifte in zwei Gruppen durch Nasval, jeweils mit einem Nasvalianer in der Hinterhand um eine Art Lockvogel für weitere Einheimische zu haben. Nhor wurde derweil bei den Nightfalls zurückgelassen. Dies war jedoch ein folgenschwerer Fehler, denn Bevan verhalf seinem Freund zur Flucht. Er wollte ihn nicht länger Leiden sehen. Dies blieb sogar unbemerkt. Lyra machte nämlich mit Nayara, Gin und Fael einen Spaziergang zur naheliegenden Blumenwiese. Leider musste Lyra ihren Ausflug schneller beenden als geplant, da Gin und Fael versuchten sich aus dem Staub zu machen. Der Rücktritt zum Rudel sollte eine Art Bestrafung sein. Dort angekommen bespaßten Tsume und Ragnarök die beiden Jungrüden. Lyra stellte Bevan ihre Tochter Nayara vor. Diese schlossen einen Band der Freundschaft.

Bei den Rebellen stärkten sich auch die Rudelbeziehungen. Chaske versuchte Sharon bei ihrer Sorge um Khazen zu trösten, während Deven und Reza sich näher kamen. Die trächtige Sharon und ihr neuer Beschützer bekamen unerwünschten Besuch durch eine Raubkatze, welche Chaske zu vertreiben versuchte.
Nachdem Dhiala von ihrem Dilemma berichtet hatte, schickte auch Gwydion zwei Suchtrupps aus. Er war gewillt der Einheimischen Hilfe zu leisten. Gwydion und Eloa trafen dabei auf Murdoch, Iyiny und der gefangene Ilyn. Im Laufe des Kampfes zwischen den gegnerischen Parteien, konnte Ilyn die Gunst der Stunde nutzen und die Flucht ergreifen. Nachdem Ilyn geflohen war, konnte Gwydion jedoch nicht verhindern, dass Murdoch Eloa tötete. Durch ein lautes Fauchen machte sich Besorgnis breit bei Gwydion, die ihn zu Flucht leitete. Schnell führte ihn dies zu seinem Sohn und Sharon. Gemeinsam mit Chaske vertrieb er die Raubkatze und kehrte mit beiden Wölfen zum Rudelplatz zurück. Er hatte ihnen bereits vom Tod Eloas gebeichtet und offenbarte ebenfalls, dass er schuld daran war. Am Rudelplatz angekommen wurde Gwydion regelrecht überfallen von Elín und musste ihr unangenehmer Weise selbiges beichten. Die Betafähe versuchte Gwydion seine Schuldgefühle zu nehmen. Auf seinen Wunsch hin suchte sie nach Reza. Als sie diese gefunden hatte, brachte sie Reza und auch Deven in eine missliche Lage. Diese schienen einander näher gekommen zu sein. Reza wurde zu Gwydion zurückgeschickt und kümmerte sich um ihren verletzten Helden. Deven wurde zur Jagd mit Elín verdonnert und gabelte bei dieser den geflohenen Nhor auf.

Tyrese, Abigail und Celeste bildeten die andere Gruppe. Während Celeste als Lockvogel voraus gehen sollte und die beiden Nightfalls zu den anderen Einheimischen führen sollten, unterrichtete Tyrese Abigail. Celeste versuchte die Nightfalls auf eine falsche Fährte zu locken, da sie Dhiala in einem Versteck bemerkte. Und bei ihr waren Khazen und Leiard. Nachdem Tyrese und Abigail jedoch Celestes Schwindel bemerkten, griffen diese die Fähe an. Überstürzt rannte Dhiala aus ihrem Versteck und versuchte Celeste zu retten. Noch ehe Dhiala ihre Freundin retten konnte, nahm Abigail Celeste das Leben. Khazen hingegen widmete sich dem Tyrannen selbst zu. Es kam zu einem blutigen Kampf. Auf beiden Seiten. Leiard versuchte Khazen zu helfen und schaffte es einen guten Moment abzupassen, in dem beide fliehen konnten. Nachdem sich Khazen und Leiard aus dem Staub gemacht hatten, widmete sich Tyrese den Kämpfenden – Abigail und Dhiala – zu. Schließlich musste auch Dhiala ihr Leben lassen. Während Khazen verletzt aber lebend beim Rudel ankam, war von Leiard keine Spur. Nachdem Khazen Gwydion Bericht erstattet hatte, ließ er sich von seiner Geliebten pflegen.


#03 Plot

Das Spiel mit dem Feuer


# Mitte Sommer #
# schwül, wenig Wind, kaum Wolken #
# Vormittags bis Mittags #

Man sagt, dass die Zeit alle Wunden heilt, aber ist dem wirklich so? Über Amdir liegt ein fader Beigeschmack vermischt mit der Dunkelheit der Herzen der Wölfe. Sowohl über die Nightfalls als auch über die Rebellen hat das Schicksal sein Unheil gezogen. Ob die letzten Monate, in denen nichts sonderlich Auffälliges geschah, diese Wunden tatsächlich heilen kann, ist fragwürdig. Die Rebellen wurden nach ihrer Flucht von Freya und Chaske zum Lager begleitet, dort wurden alle Wunden so gut es nur ging versorgt. Auch die Wunden der Nightfalls wurden geleckt, so kamen sich Murdoch und Lyra erneut ein Stückchen näher.

Es sind ungefähr drei Monate vergangen seitdem sich Gwydion, Reza und Khazen einen blutigen Kampf mit drei Wölfen der Nightfalls geliefert haben, den nur der Betawolf Murdoch und sein Weggefährte Zetyr überlebten. Drei Monate ist die öffentliche Demütigung Oshaes durch den Tyrannen her. Doch ihre Wunden werden wohl mehr Zeit zur Heilung benötigen als alles andere. In den letzten drei Monaten hat sich nicht sonderlich viel getan. Jedenfalls hat sich keine Katastrophe oder ähnliches zugetan. Es war ja auch für beiderseits Rudel ziemlich turbulent in der letzten Zeit, so dass die letzten Monate zur Ruhe genutzt werden konnten. Die Einzelgängerinnen Sharon und Eloa Tajou wurden in das Rudel der Rebellen aufgenommen und haben sich von nun an eben so an die Netiquette zu halten wie die anderen Mitglieder auch.

Und so zog Frühling vor rüber. Sicher war der Frühling keine sonderlich heitere Jahreszeit für die Bewohner von Amdir, doch trug auch er Früchte, die gedeihen. So ist aus der kleinen verwirrten Welpin Izusa nun ein stattlicher Jungwolf mit eigenem Kopf geworden. Wird Tyrese sie rechtzeitig umpolen können? Ihre Neugierde im Keim ersticken? Sicherlich wird er nun viel Wert auf eine grundierte Ausbildung seiner Wölfe legen. Jetzt, wo er weiß, dass Gwydion überlebt hat und einen Widerstand plant. Ob der Tyrann von Amdir weiche Knie bekommt? Auch Gwydion müsste sich rüsten, nun wo doch sein Geheimnis um die Rebellion entlüftet ist. Doch all diese Dinge benötigen vor allem eines: Zeit. Und die Zeit bleibt nicht stehen. Sie rennt weiter. Genauso wie das Schicksal. Und das meint es bekanntlich nicht gut mit den Wölfen aus Amdir.

Nachdem nun der Frühling von dem Sommer abgelöst worden war, erstrahlte Amdir in seiner vollen Farbenpracht. Flora und Fauna wuchs und gedeihte. Doch dieses Jahr herrschte eine eher trockene Luft in Amdir und die dazukommende Hitze ließ ein nicht absehbares Unheil über das Tal herein. Das trockene Gras fing Feuer, welches sich blitzschnell verbreitet hatte.
Schnell hatten die Nightfalls das Feuer bemerkt und pure Panik war ausgebrochen. Tyrese und seine Betawölfe taten sich ungeheuerlich schwer die aufgebrachte Horde Wölfe zum Zuhören zu bewegen. Tyrese gab den Befehl dem vertrockneten Fluss zu folgen. Sie würden im benachbarten Tal Schutz suchen. Nur ungern verließ der Tyrann seine Heimat und sein Reich, doch das war ihm lieber als zu sterben. Und nach dem nächsten Regen könnte man sich anschauen, wie viel das Feuer zerstört hatte. So flohen die berüchtigten Nightfalls, von Panik und Aufruhr geleitet durch die Flammen am vertrockneten Flussbett entlang, in Richtung fremde Welt. Unwissend dass dieses Feuer bereits Opfer gefordert hatte. Hlín war mit zwei anderen Wölfen abseits des Flussbettes gefolgt. Hlín trennte sich jedoch von ihnen als ihm der Geruch eines Rebellen in die Nase stieß. Kilian. In dem Aufruhr hatte sich der Rebellenjüngling verirrt. Während Hlín die Gunst der Stunde nutzte, um den Sohn Gwydions zu töten, wurde er durch das Flammenmeer von seinen zwei Begleitern abgetrennt und vom Feuer verschlungen. Die beiden Begleiter Hlíns rannten Richtung Flussbett. Ihre Aufgabe war es nun Tyrese von dem heldenhaften Abgang seines Betas zu erzählen.
Noch bevor die Rebellen zur Jagd aufbrachen, bemerkten sie die dunklen Rauchschwaden am Horizont. Gwydion überlegte, ob das Feuer sie auch in die Berge verfolgen würde, doch selbst wenn die Flammen vorher ausgelöscht werden sollten, so wäre ihr Jagdgrund vom Rauch erstickt. Und so wies er an die Berge zu verlassen und gen Osten das Tal zu verlassen. Das Feuer verbreitete sich schnell. Ehe die Wölfe die Berge verlassen hatten, hatte das Feuer schon fast den Fuß des Berges erreicht. Die einzige Chance: Mittendurch. Die Rebellen mussten also durch die Flammen fliehen. Gwydion sagte ihnen, dass sie zur nächstgelegenen Gebirgslandschaft im Osten müssen. Dort würden sie sich treffen, sollten sie sich verlieren.

Man hörte öfter mal von einem benachbarten Tal namens Nasval in Richtung Osten, doch das einzige was den Wölfen nun blieb war die Flucht.

Zu dieser Zeit ahnten die Wölfe von Nasval noch nichts von alle dem. An der westlichen Grenze erkannte man zwar weitentfernte Rauschschwaden, doch war man sich sicher, dass diese nicht herüber nach Nasval ziehen würden. In Nasval war alles so wie immer und doch anders. Der Duft der Veränderung war klar. Und doch schien er schier ignoriert zu werden. Die Wölfe lebten nach wie vor in Freiheit und kannten nur das Gesetz ihrer Welt. In Nasval war die Konstruktion eines Rudels beinahe unbekannt. Die Wölfe lebten entweder alleine oder in einer Zweckgemeinschaft, die einem Rudel ähnlich sah, doch gab es dort keine Ränge und somit keinen Alpha. Sie trafen sie lediglich ab und zu zum Jagen, Geschichten erzählen und um das Bedürfnis nach Gemeinschaft- und Sozialbefinden notgedrungen zu befriedigen. Was kam auf die Wölfe in Nasval zu?

#02 Plot

Wandel der Zeit


# Ende Frühling #
# sonnig & eine frische Brise #
# Mittags #

Es sind 3 Tage vergangen seit dem das heftige Unwetter in Amdir getobt hat. Nun hat sich das Himmelsgemüt beruhigt, doch haben sich auch die Gemüter der Wölfe beruhigt? Noch immer sind die Folgen des Sturmes spür – und sehbar. So auch bei den Wanderern Vaneya und Akash. Erst vor kurzem kamen sie nach Amdir und haben direkt ein schlimmes Erlebnis mitbekommen. Durch den Sturm wurden sie getrennt und suchen nun einander. Vaneya irrt im Wald nahe der Gebirgskette in Amdir umher und sucht ihren Geliebten. Dieser befindet sich in unmittelbarer Nähe des Rudelplatzes der Nightfalls. Werden sie ihm helfen seine Geliebte zu finden? Wird Tyrese ihre Liebschaft zu seinen Gunsten nutzen? Werden Vaneya und Akash wieder zueinander finden? Doch nicht nur das mysteriöse Pärchen leidet unter den Folgen des Sturmes. Auch die Nightfalls haben Opfer. Alduin fand durch den Sturm seinen Tod und hinterlässt seine beiden Schwestern Aralil und Izusa. Nibiru Ea gilt nicht mehr als nur noch verschwunden, da ihr Körper gefunden wurde. Jedoch vollkommen leblos. Wie geht das Rudel mit diesen beiden Verlusten um? Aber vor allem wie wird Tyrese den Tod eines hochgeschätzten Mitgliedes und den eines wichtigen Nachzüglers wegstecken? Nahe der Gebirgskette befinden sich Khazen und Sharon. Wird er sie zu den Rebellen führen? Bei den restlichen Rebellen herrscht eher angespannte Stimmung, obwohl Gwydion mit seinen Jüngern sich im noch wohlbehüteten Lager in den Bergen zurückgezogen hat. Gwydion weiß erst seit kurzem von seinen Kindern und hat keine Zeit in die Vaterrolle hineinzuschlüpfen. Durch das Gewitter kam es zwischen Tinúviel und Gwydion auch zu keiner großen Aussprache.

#01 Plot

Flucht ins Glück


# Ende Frühling #
# Bewölkt, leichter Wind #
# Morgens bis Mittags #

Erst seit kurzem hat Gwydion sein geheimes Lager im Hochgebirge errichtet. Dort suchen die Rebellen gemeinsam Schutz vor den Nightfalls. Wie lange sie dort unentdeckt bleiben, ist fraglich. Sie legen jedoch viel Wert darauf, dass ihnen niemand folgt. Insbesondere da seit kurzem ein Paar zu den Rebellen gestoßen ist, welches Nachwuchs erwartet. Gerade aus diesem Grund steht deren geheimer Rückzugsort an höchster Stelle.

Bei den Nightfalls gab es bereits Nachwuchs. Nibiru Ea hat zum Ende des letzten Winters drei Welpen geboren. Auch deren Schutz hat hohe Priorität, schließlich muss die Wolfsarmee wachsen und gedeihen.

Werden die Rebellen in ihr Glück flüchten oder werden die Nightfalls dem Versteck auf die Schliche kommen?


Basisinformation

# Gründungsdatum 22. Januar 2013 #
# Eröffnungsdatum 26. Januar 2013 #
# Rollenspielstart 07. Februrar 2013 #

Rudelübersicht

# Insgesamt 35 Wölfe #
# Nightfalls 20 Wölfe
# Rebellen 13 Wölfe
# Einzelgänger 0 Wölfe
Karte » Nasval
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Chaske Chaske ist männlich
gespielt von Moja | Treue Seele


Steckbrief

1113 Pfotenabdrücke
Alter: 2 Jahre
Mitglied bei den Rebellen
Chaske
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Chaske
it's me do you remember
Name Chaske
Geschlecht Rüde
Alter 1 Jahr
Rudel Rebellen
Rang Sohn des Alphas
Schulterhöhe 88 cm
Gewicht 62 kg
Stärken
# Selbstbewusstsein
# Mut
# Intelligenz
# Überzeugung
Schwächen
# Übermotiviert
# seine Geschwister
# Traumdenker
# innere Unsicherheit


Vorlieben
# hitzige Diskussionen
# die Freiheit Amdirs planen
# Rennen
Abneigungen
# gescholten werden
# Unterwürfigkeit
# „Nichtstun“
Aussehen
„Er sieht aus wie sein Vater!“ „Nein, er hat das lange Fell seiner Mutter!“
Wie oft hat Chaske diese Sätze schon gehört? Wie oft hat er den Kopf geschüttelt und grimmig erklärt, er sähe nur aus wie ER SELBST?
Doch der junge Rüde kann seine Herkunft nicht verbergen. Seidig schmiegt sich das rabenschwarze Fell um seinen Körper. Doch hier und da ist es unterbrochen von braunem, grauem und hellem Stichelhaar. Seine Brust ziert ein weißer Fleck. „Damit die anderen wissen, dass du kein schwarzes Herz hast“, hatte ihn sein Bruder immer geneckt.
Die blauen Augen stechen markant aus seinem Gesicht hervor. Der junge Rüde weiß nicht, dass er seinem Großvater damit schockierend ähnlich sieht. Er hat einen kräftigen Körperbau, ohne dabei plump zu wirken. Doch noch ist er nicht alt genug, um ihn präzise einzusetzen. In der einen oder anderen peinlichen Situation, stolpert er noch über die langen Beine und großen Tatzen.
Chaskes Blick wirkt oft skeptisch, misstrauisch. Dann wiederrum können die hellen Augen aufleuchten, voller Begeisterung, wie ein Welpe.
Für einen Wolf seines Alters ist er gut bemuskelt und, laut seiner Schwester, ein „fescher Kerl“.
Der Sohn des Rebellenanführers ist lange kein Kind mehr. Aber noch kann er es, zu seinem Leidwesen, nicht mit den Erwachsenen aufnehmen.
Charakter
Do you hear the people sing?
Singing a song of angry men?
It is the music of a people
Who will not be slaves again!
When the beating of your heart
Echoes the beating of the drums
There is a life about to start
When tomorrow comes!


Die unruhige Welpenzeit hat den Jungwolf geprägt. Aufgewachsen in einer Zeit des Umbruchs, gefangen zwischen zwei Welten, musste er sich entscheiden, ob sein Herz für einen Tyrannen oder für die Freiheit schlägt.
Wie sein Vater besitzt er einen starken Gerechtigkeitssinn. Er möchte Frieden und Freiheit für alle. Es fällt ihm schwer, sich anderen Wölfen unterzuordnen. Eher erhebt er selbst die junge Stimme – was bei manchen Bewunderung, bei anderen Gelächter hervorruft. Noch ist sein Erscheinungsbild nicht beeindruckend genug, noch erzählt der Wind keine Heldentat über ihn. Und doch, wenn man in die wachsamen Augen des jungen Wolfes blickt, erkennt man Potential. Den Mut, Ausdauer, Hartnäckigkeit und Zielstrebigkeit seines Vaters. Aber manchmal auch Willkür, übermotivierte Handlungsbereitschaft, die Möglichkeit, andere zu opfern, um damit das „große Ziel zu erreichen“; so wie sein Großvater.
Chaske ist rebellisch, sucht die Herausforderungen und hat sich der Freiheit des Landes versprochen. Vielleicht hätte er sich unter anderen Umständen ganz anders entwickelt. Doch das Leben hat ihn geprägt. Die Diktatur, die Unterdrückung, die Worte, dass er wertlos sei, haben in ihm den Wunsch erweckt, Gleichheit zwischen allen Wölfen zu schaffen. Eine Welt ohne Helden und ohne Verlierer. Wo die Herkunft nichts zählt, sondern nur die eigenen Taten.
Der schwarze Wolf hängt sehr an seiner Familie. Für seine Schwester, seine “Kleine”, würde er alles tun. Und auch für seinen Bruder würde er durchs Feuer gehen. Er liebte seine Mutter immer sehr, doch diese schien ihre Tochter vorzuziehen. Aber auch Kilian erntete mehr liebende Blicke. Es tat Chaske unbeschreiblich weh, doch er wusste nicht, dass ihr Herz, immer wenn sie ihn ansah, schmerzte. Er war der Erstgeborene, mit schwarzem Fell und voller Tatendrang, der Sohn seines verlorenen Vaters.
Chaske übernahm schon sehr früh Verantwortung für sich und seine Geschwister. Es fehlte der Gefährte an der Seite seiner trauernden Mutter. Und so versuchte er, diesen Part zu übernehmen. Zu beschützen, zu jagen. Anfangs überforderte es den jungen Wolf sehr, doch es machte ihn auch schneller reif.
Wo war sein Vater? Seine Mutter glaubte, er lebe noch. Doch warum war er nicht zurückgekehrt? Warum ließ er seine Gefährtin leiden? Durch die Trauer seiner Mutter, verhärtete sich Chaskes Herz gegen seinen Vater. War er ein Held oder ein Verräter? Nicht Verräter gegenüber Tyrese. Sondern ein Verräter seiner eigenen Familie.
Chaske lässt sich gerne zu Diskussionen hinreißen. Dann sprühen die blauen Augen, dann glüht sein Herz. Er will mehr, als nur fliehen. Er will ein freies Amdir. Ein gerechtes Land. Ein Land, in dem er nicht aufgrund seines Vater gerichtet wird.

Will you join in our crusade?
Who will be strong and stand with me?
Beyond the barricade
Is there a world you long to see?
Then join in the fight
That will give you the right to be free!
Vergangenheit
The time is near...
So near... it's stirring the blood in their veins!
And yet beware...
Don't let the wine go to your brains!
For the army we fight is a dangerous foe
With the men and the arms that we never can match
Oh, it's easy to sit here and swat 'em like flies
But the national guard will be harder to catch.


Die Mutter des schwarzen Welpen hatte Tränen in den Augen, als sie ihren Erstgeborenen erblickte. Er sah aus wie sein Vater. Welches Schicksal würde ihn erwarten? Sohn eines Verräters. Eines gefallenen Helden.
Würde man ihm jemals eine Chance geben? Würde man ihm ein ganz normales Leben gönnen? Oder würde der Fluch seines Vaters immer über ihm sein? Würde man ihn ansehen und auf den Boden spucken? Würde man ihn verachten, nur weil er aussah, wie der tote Beta des Rudels?
Von all diesen Gedanken seiner Mutter bekam der Kleine nichts mit. Noch war sein Herzchen rein, als er sich an den wärmenden Leib der Wölfin drängte und ihre erstickte Stimme murmeln hörte: „Willkommen in dieser grausamen Welt, Chaske. Der Erstgeborene.“
Ihm folgten noch zwei weitere Welpen. Ein Rüde und eine Fähe. Drei unschuldige Wesen, deren Leben doch schon von vornherein verwirkt zu sein schienen.
Míriel versuchte, sie von allem abzuschotten. Sie wusste, dass man sie verachtete, da sie die Welpen Gwydions zur Welt gebracht hatte. Doch sie war zu schwach, zu ängstlich, um fortzugehen. Stattdessen versuchte sie, die Kleinen zu behüten, sie von allen Gefahren fernzuhalten. So wuchsen die Geschwister im ersten Monat wie ganz normale Welpen heran. Sie hingen sehr aneinander, erkundeten schon bald die Umgebung der Höhle, auf der Jagd nach Schmetterlingen.
Míriel erzählte ihnen von ihrem Vater. In ihren Worten war er ein Held, ein gerechter und guter Wolf. Die Welpen waren stolz auf ihn. Doch Chaske verstand nicht, warum er dann nicht zurückkam. Warum er die Trauer seiner Gefährtin nicht beendete. Und warum sie vor den anderen Wölfen seinen Namen nicht erwähnen durften.
Je älter Chaske wurde, umso mehr viel ihm auf, dass er und seine Geschwister nicht wie die anderen Jungwölfe behandelt wurden. Wenn sie zur Jagd aufbrachen, wurden schlechtere Jäger mehr gelobt als sie. Wenn er bei einem Spielkampf am Gewinnen war, griff ein erwachsener Wolf ein und drückte ihn zu Boden. Er konnte die herablassenden Blicke der anderen nicht verstehen. Was hatte er verbrochen? Warum durfte er nicht wie alle anderen sein?
Man tuschelte über die vaterlose Familie. Rief ihnen Schimpfwörter nach. Es tat weh. Seine Kindheit war viel zu früh beendet. Der junge Schwarze machte sich viele Gedanken. Warum lebten sie unter Tyreses Bann? Warum erhoben sie sich nicht gegen ihn? Warum durfte EIN EINZIGER Wolf mit einem Wimpernschlag über Leben und Tod entscheiden? Das war nicht fair!
Mit einem knappen Jahr, bemerkte er wieder einmal einen dieser hasserfüllten Blicke. Dem jungen Wolf platzte der Kragen. Er schrie, dass man ihn in Ruhe lassen solle, dass er die gleichen Rechte wie alle hatten, dass es völlig egal war, dass sein Vater Gwydion sei. Alle erstarrten für einen Augenblick. Chaske selbst auch. Er hatte den verbotenen Namen ausgesprochen.
Und dann passierte alles ganz schnell. Sie waren neben ihm, über ihn, überall. Chaske verlor sein Zeitgefühl. Er wusste später nicht mehr, wie er es zur Höhle seiner Mutter geschafft hatte. Míriel starrte ihren Erstgeborenen entsetzt an. Nur seine Jugend hatte ihn vermutlich vor dem sicheren Tod bewahrt. Doch wenn Tyrese erfuhr, dass Chaske den Namen seines Vaters in den Mund genommen hatte, würde er ihn umbringen. Er würde alle ihre Kinder umbringen.
„Ihr müsst fort“, flüsterte sie. Chaske zitterte. Er fühlte sich schwach. Verraten. Sie konnte ihm in diesem Zustand nicht fortschicken! „Er wird euch umbringen“, fuhr Míriel nüchtern fort. Bevor die Geschwister aufbrachen, rief sie ihn noch ein Mal zu sich: „Chaske… Du bist mein ältester Sohn. Du musst mir versprechen, dass du auf die beiden aufpasst! Ihr müsst euren Vater finden.“
Chaske brachte kein Wort hervor. Er nickte nur stumm. Ihr „Auf Wiedersehen“ klang wie ein „Lebwohl“ in seinen Ohren. Sie wollte nicht mitkommen. Chaske verstand nicht, warum.
Die Geschwister flohen durch einen Fluss, um ihre Spuren zu verwischen, in die Berge.
Dort wurden sie von einem hungrigen Bären überrascht. Der schwarze Jungwolf rief: „Lauft!“ Und seine Schwester rannte. Doch Kilian griff das Ungetüm zusammen mit ihm an. Der Bär war viel zu stark. Er schleuderte Kilian mit einem Prankenhieb gegen einen Felsen. Blind vor Wut und Trauer sprang Chaske ihm an die Kehle. Der Bär verlor den Halt und kippte nach hinten in den reißenden Fluss. Er zog den Jungwolf mit sich.
Chaske war sich sicher, dass er sterben würde. Das Wasser war überall. Es füllte seine Lungen, zerrte ihn unter die Oberfläche, schleuderte ihn gegen die Steine. Er verlor das Bewusstsein.
Als er wieder aufwachte, lag er am Flussrand. Orientierungslos sah er sich um. Ein Seeadler saß nicht weit von ihm entfernt auf einem Ast. Er klapperte schlecht gelaunt mit dem Schnabel. So hatte er sich das nicht vorgestellt, als er den leblosen Körper aus dem Wasser gezerrt hatte. Sein Mittagsmahl machte sich also humpelnd aus dem Staub.
Er musste Tinúviel finden! Kilian war tot. Was jetzt zählte, waren die Lebenden! Chaske wusste nicht, dass seine Angst, vor Trauer neben dem Leichnam seines Bruders zusammenzubrechen, ihm die Chance stahl, Kilian lebend wiederzufinden.
So zog er also los, seine Schwester zu finden. Wenigstens diesen Teil des Versprechens einzuhalten.
Und wo war sein Vater? Der Held – oder der Verräter?

We need a sign
To rally the people
To call them to arms
To bring them in line!
Stats
Regeln gelesen? Ja. (Da stehen immer sooo spannende Sachen drin! xD)
Bilderquellen Dawnthieves
Weitergabe? Ja.


__________________

(c) Yanthan <3

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Chaske am 05.08.2013 09:18.

18.07.2013 12:23 Chaske ist offline E-Mail Suchen Freunde?
 
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