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Was bisher geschah ... Topinfos

#07 Plot

Der Druck steigt


# April, Frühling #
# Stark bewölkt, zwischendurch Donner #
# zwischen 10:00 und 12:00 Uhr #

Mit Anbruch des neuen Monats begann sich das Wetter sowohl in Nasval als auch in Amdir schlagartig zu wandeln. Es schlug teilweise einmal täglich um. Doch nicht nur das Wetter wandelt sich... Nach dem Flop der Nightfalls ist die Anspannung im Rudel groß gewesen. Niemand wusste, wie es weitergehen soll nachdem sie die Rebellen verpasst haben. Jedoch traute sich auch niemand Tyrese zu fragen, was sein nächster Schachzug sein würde. Die Stimmung war tagelang angespannt, denn auch der Tyrann selbst musste sich erst einmal einen neuen Plan überlegen. Niemand weiß bis jetzt, was den Nightfalls bevorstehen würde, doch die schwarzen Wolken am Himmel verhießen nichts Gutes. Momentan herrscht nur die Ruhe vor dem Sturm. Die Rebellen ahnen noch immer nichts von den Geschehnissen bei den Nightfalls, jedoch spüren auch sie eine gewisse Anspannung in der Luft. Obwohl sicher war, dass das Unwetter nicht ewig pausieren würde, beschloss Gwydion, dass er mit seinem Sohn Chaske und Khazen aufbrechen würde, um die Grenzen Amdirs abzulaufen und die Gegend auszukundschaften.


Vergangene Plots

#05 Plot

Lichterspiel im Winterzauber


# Anfang Winter #
# windstill, bewölkt, kühl #
# späte Morgenstunden #

Schwere Verluste haben den Herbst in den Köpfen der Wölfe geprägt. Sowohl die Nasvalianer als auch die Rebellen haben Rückschläge erhalten. Die Rebellen verloren Eloa und auch den verschwundenen Beta Leiard. Die Nasvalianer verloren einander, so dass lediglich Nhor übrig blieb. Dieser ist nun ein Neuling bei den Rebellen. Neue Rekruten braucht die Rebellion. Zwischen all dem Trubel um die Begegnung mit den Nightfalls und den Verlusten, war untergegangen, dass Freya fort war. Niemand will bemerkt haben, warum und wohin die junge Fähe gegangen sei. Chaske nahm sich dieser Aufgabe an und stürzte sich in die Suche nach der Fähe. Sein Verbleib ist genauso ungewiss wie der von Freya und Leiard. Die Nightfalls verloren lediglich die Chance auf einen Sieg über die Rebellen. Doch auch bei den Nightfalls kam es zu einem Todesfall, denn nachdem Bevan Nhor bei seiner Flucht geholfen hatte, nahm Oshae die Schuld für die Flucht des Gefangen auf sich. Und so bestrafte Tyrese sie mit dem Tode. Oshae opferte sich, um Bevan zu decken. Dies wird wohl Bevans düsteres Geheimnis bleiben.
Doch trug der Herbst auch Früchte. Sharon schenkte den Rebellen zwei Welpen, deren Leben in die Obhut der Rebellion gegeben wurde. Während Sharon zwei wehrlose Welpen zur Welt brachte, wuchsen Lyras Welpen zu Kämpfern. Murdoch hatte genug Zeit, um seine Söhne zumindest ein wenig in die Welt eines Krieges eintauchen zu lassen. Während Lyra ihre Tochter auf das Jagen spezialisierte, um sie bei Tyrese gut dar zu stellen, wuchsen Gin und Fael in eine Richtung heran, die Lyra missfiel. Zum Ende des Herbstes begangen Iyiny und Tyrese zur Vermehrung der Krieger beizutragen. Der Tyrann höchstpersönlich würde seine ersten, eigenen Welpen ins Leben setzen, sobald der Winter vorüber war.
Seit dem Kampf zwischen Rebellion und Tyrannei sind 6 Wochen vergangen. Eine Zeit ohne Gewalt. Und dennoch geprägt von vielen Veränderungen. Der Herbst verlor all seine Blätter und nahm dabei einige Wölfe mit sich. Der Winter klopfte an der Tür, aber die vom Herbst verschlungenen Wölfe tauchten nicht mehr auf. Doch dieser Winter war anders. Ungewöhnlich mild und bisher ohne Schneefall. Vielleicht ein Zeichen der Götter? Möchte das Schicksal den Rebellenwelpen das Leben schenken? Für die Rebellen ist es ein gutes Zeichen, da ihre kleinen Schützlinge einen kalten Winter nur schwer überleben würden. Doch das ist nicht die einzige Sorge des Rudels. Freya, Chaske und auch der Betarüde Leiard sind noch immer nicht zurückkehrt. Nur wenige glauben noch an ihre Rückkehr. Gwydion hat nicht nur einen weiteren Sohn ziehen gelassen, sondern auch einen guten Freund und Berater. Für die Nightfalls war der Winter kein Problem und brachte auch keine Sorgen mit sich. Gin, Fael und Nayara wuchsen tüchtig heran und waren auf ihren ersten Winter gut vorbereitet. Für die Gefährtin des Tyrannen galt nun Schonzeit, immerhin trug sie die Brut der Tyrannei in sich.
Kann man dem Schein eines ruhigen und milden Winters überhaupt trauen?

#04 Plot

Farbenspiel des Winds


# Anfang Herbst #
# leichter Wind, frisch, bewölkt #
# Mittags #

Dieser Herbst war ein ereignisreicher Herbst. Bei den Rebellen wurden Elín und Leiard zu Gwydions Unterstützung zu den Betawölfen des Rudels auserkoren. Und so widmeten sie sich ihren neuen Aufgaben. Während Leiard mit Khazen das neue Tal ein wenig unter die Lupe nahm, erkundigte Elín sich nach dem Befinden des neusten Mitglied der Rebellen: Eloa Tajou. Bisher war sie eher eine ruhige Begleiterin des Rudels, schien jedoch in Elín Gegenwart aufzutauen. Chaske erklärte sich selbst zum Beschützer Sharons und ihrer Welpen. Er versprach immer für sie da zu sein und über ihre Welpen zu wachen. Zugleich nahm er Reza, die offensichtlich mit Gwydion anbändelte, in die Fänge und versuchte mittels Provokationen sie aus der Reserve zu locken. Schnell wurde daraus eine Diskussion über die Liebe, welche zwar kein eindeutiges aber ein friedliches Ende gab. Gwydion hingegen plagte das Gefühl für Chaske kein richtiger Vater zu sein, doch Tinúviel bemühte sich ihren Vater zu motivieren und Chaske Zeit zu geben.

Nachdem Lyra ihre Welpen mehr oder weniger gut in der Höhle hinhalten konnte bis ihr Vater kommt, erfüllte dieser den Welpen ihren Wunsch nach draußen zu gehen. Im Licht der Sonne angekommen beantwortete Murdoch die Fragen seiner Welpen. So beschrieb er seine Aufgaben als Beta und zeigte den Welpen wer der Alpha ist, jedoch kam es noch nicht zu einem Kennenlernen. Als die Rudeljäger – jedoch ohne Harlequin – zurückkehrten, waren sie nicht allein. Sie brachten zwei Fremdlinge mit: Nhor und Celeste. Diese hatte Bevan bereits am See kennengelernt. Sowohl Bevan als auch die Nasvalianer waren froh sich einander wiederzusehen. Noch war den beiden nicht bewusst, dass sie gar keine Gäste, sondern Geiseln waren. Doch schnell wurde ihnen klar in welcher Situation sie sich befanden. Iyiny hingegen hatte ihre Freundin Ilyn aufgegriffen und sie zu Tyrese geführt, welcher diese ins Kreuzverhör nahm. Jedoch tat Ilyn auf unwissend und versuchte somit ihre Freunde zu schützen. Zugleich wagte sie es dem Tyrannen Widerstand zu leisten. Schnell flog die Lüge der Fähe auf und Iyiny erzählte vom Aufgriff der anderen zwei Nasvalianer.
Dieses Gespräch trug zwei Tage später seine Lorbeeren. Tyrese streifte in zwei Gruppen durch Nasval, jeweils mit einem Nasvalianer in der Hinterhand um eine Art Lockvogel für weitere Einheimische zu haben. Nhor wurde derweil bei den Nightfalls zurückgelassen. Dies war jedoch ein folgenschwerer Fehler, denn Bevan verhalf seinem Freund zur Flucht. Er wollte ihn nicht länger Leiden sehen. Dies blieb sogar unbemerkt. Lyra machte nämlich mit Nayara, Gin und Fael einen Spaziergang zur naheliegenden Blumenwiese. Leider musste Lyra ihren Ausflug schneller beenden als geplant, da Gin und Fael versuchten sich aus dem Staub zu machen. Der Rücktritt zum Rudel sollte eine Art Bestrafung sein. Dort angekommen bespaßten Tsume und Ragnarök die beiden Jungrüden. Lyra stellte Bevan ihre Tochter Nayara vor. Diese schlossen einen Band der Freundschaft.

Bei den Rebellen stärkten sich auch die Rudelbeziehungen. Chaske versuchte Sharon bei ihrer Sorge um Khazen zu trösten, während Deven und Reza sich näher kamen. Die trächtige Sharon und ihr neuer Beschützer bekamen unerwünschten Besuch durch eine Raubkatze, welche Chaske zu vertreiben versuchte.
Nachdem Dhiala von ihrem Dilemma berichtet hatte, schickte auch Gwydion zwei Suchtrupps aus. Er war gewillt der Einheimischen Hilfe zu leisten. Gwydion und Eloa trafen dabei auf Murdoch, Iyiny und der gefangene Ilyn. Im Laufe des Kampfes zwischen den gegnerischen Parteien, konnte Ilyn die Gunst der Stunde nutzen und die Flucht ergreifen. Nachdem Ilyn geflohen war, konnte Gwydion jedoch nicht verhindern, dass Murdoch Eloa tötete. Durch ein lautes Fauchen machte sich Besorgnis breit bei Gwydion, die ihn zu Flucht leitete. Schnell führte ihn dies zu seinem Sohn und Sharon. Gemeinsam mit Chaske vertrieb er die Raubkatze und kehrte mit beiden Wölfen zum Rudelplatz zurück. Er hatte ihnen bereits vom Tod Eloas gebeichtet und offenbarte ebenfalls, dass er schuld daran war. Am Rudelplatz angekommen wurde Gwydion regelrecht überfallen von Elín und musste ihr unangenehmer Weise selbiges beichten. Die Betafähe versuchte Gwydion seine Schuldgefühle zu nehmen. Auf seinen Wunsch hin suchte sie nach Reza. Als sie diese gefunden hatte, brachte sie Reza und auch Deven in eine missliche Lage. Diese schienen einander näher gekommen zu sein. Reza wurde zu Gwydion zurückgeschickt und kümmerte sich um ihren verletzten Helden. Deven wurde zur Jagd mit Elín verdonnert und gabelte bei dieser den geflohenen Nhor auf.

Tyrese, Abigail und Celeste bildeten die andere Gruppe. Während Celeste als Lockvogel voraus gehen sollte und die beiden Nightfalls zu den anderen Einheimischen führen sollten, unterrichtete Tyrese Abigail. Celeste versuchte die Nightfalls auf eine falsche Fährte zu locken, da sie Dhiala in einem Versteck bemerkte. Und bei ihr waren Khazen und Leiard. Nachdem Tyrese und Abigail jedoch Celestes Schwindel bemerkten, griffen diese die Fähe an. Überstürzt rannte Dhiala aus ihrem Versteck und versuchte Celeste zu retten. Noch ehe Dhiala ihre Freundin retten konnte, nahm Abigail Celeste das Leben. Khazen hingegen widmete sich dem Tyrannen selbst zu. Es kam zu einem blutigen Kampf. Auf beiden Seiten. Leiard versuchte Khazen zu helfen und schaffte es einen guten Moment abzupassen, in dem beide fliehen konnten. Nachdem sich Khazen und Leiard aus dem Staub gemacht hatten, widmete sich Tyrese den Kämpfenden – Abigail und Dhiala – zu. Schließlich musste auch Dhiala ihr Leben lassen. Während Khazen verletzt aber lebend beim Rudel ankam, war von Leiard keine Spur. Nachdem Khazen Gwydion Bericht erstattet hatte, ließ er sich von seiner Geliebten pflegen.


#03 Plot

Das Spiel mit dem Feuer


# Mitte Sommer #
# schwül, wenig Wind, kaum Wolken #
# Vormittags bis Mittags #

Man sagt, dass die Zeit alle Wunden heilt, aber ist dem wirklich so? Über Amdir liegt ein fader Beigeschmack vermischt mit der Dunkelheit der Herzen der Wölfe. Sowohl über die Nightfalls als auch über die Rebellen hat das Schicksal sein Unheil gezogen. Ob die letzten Monate, in denen nichts sonderlich Auffälliges geschah, diese Wunden tatsächlich heilen kann, ist fragwürdig. Die Rebellen wurden nach ihrer Flucht von Freya und Chaske zum Lager begleitet, dort wurden alle Wunden so gut es nur ging versorgt. Auch die Wunden der Nightfalls wurden geleckt, so kamen sich Murdoch und Lyra erneut ein Stückchen näher.

Es sind ungefähr drei Monate vergangen seitdem sich Gwydion, Reza und Khazen einen blutigen Kampf mit drei Wölfen der Nightfalls geliefert haben, den nur der Betawolf Murdoch und sein Weggefährte Zetyr überlebten. Drei Monate ist die öffentliche Demütigung Oshaes durch den Tyrannen her. Doch ihre Wunden werden wohl mehr Zeit zur Heilung benötigen als alles andere. In den letzten drei Monaten hat sich nicht sonderlich viel getan. Jedenfalls hat sich keine Katastrophe oder ähnliches zugetan. Es war ja auch für beiderseits Rudel ziemlich turbulent in der letzten Zeit, so dass die letzten Monate zur Ruhe genutzt werden konnten. Die Einzelgängerinnen Sharon und Eloa Tajou wurden in das Rudel der Rebellen aufgenommen und haben sich von nun an eben so an die Netiquette zu halten wie die anderen Mitglieder auch.

Und so zog Frühling vor rüber. Sicher war der Frühling keine sonderlich heitere Jahreszeit für die Bewohner von Amdir, doch trug auch er Früchte, die gedeihen. So ist aus der kleinen verwirrten Welpin Izusa nun ein stattlicher Jungwolf mit eigenem Kopf geworden. Wird Tyrese sie rechtzeitig umpolen können? Ihre Neugierde im Keim ersticken? Sicherlich wird er nun viel Wert auf eine grundierte Ausbildung seiner Wölfe legen. Jetzt, wo er weiß, dass Gwydion überlebt hat und einen Widerstand plant. Ob der Tyrann von Amdir weiche Knie bekommt? Auch Gwydion müsste sich rüsten, nun wo doch sein Geheimnis um die Rebellion entlüftet ist. Doch all diese Dinge benötigen vor allem eines: Zeit. Und die Zeit bleibt nicht stehen. Sie rennt weiter. Genauso wie das Schicksal. Und das meint es bekanntlich nicht gut mit den Wölfen aus Amdir.

Nachdem nun der Frühling von dem Sommer abgelöst worden war, erstrahlte Amdir in seiner vollen Farbenpracht. Flora und Fauna wuchs und gedeihte. Doch dieses Jahr herrschte eine eher trockene Luft in Amdir und die dazukommende Hitze ließ ein nicht absehbares Unheil über das Tal herein. Das trockene Gras fing Feuer, welches sich blitzschnell verbreitet hatte.
Schnell hatten die Nightfalls das Feuer bemerkt und pure Panik war ausgebrochen. Tyrese und seine Betawölfe taten sich ungeheuerlich schwer die aufgebrachte Horde Wölfe zum Zuhören zu bewegen. Tyrese gab den Befehl dem vertrockneten Fluss zu folgen. Sie würden im benachbarten Tal Schutz suchen. Nur ungern verließ der Tyrann seine Heimat und sein Reich, doch das war ihm lieber als zu sterben. Und nach dem nächsten Regen könnte man sich anschauen, wie viel das Feuer zerstört hatte. So flohen die berüchtigten Nightfalls, von Panik und Aufruhr geleitet durch die Flammen am vertrockneten Flussbett entlang, in Richtung fremde Welt. Unwissend dass dieses Feuer bereits Opfer gefordert hatte. Hlín war mit zwei anderen Wölfen abseits des Flussbettes gefolgt. Hlín trennte sich jedoch von ihnen als ihm der Geruch eines Rebellen in die Nase stieß. Kilian. In dem Aufruhr hatte sich der Rebellenjüngling verirrt. Während Hlín die Gunst der Stunde nutzte, um den Sohn Gwydions zu töten, wurde er durch das Flammenmeer von seinen zwei Begleitern abgetrennt und vom Feuer verschlungen. Die beiden Begleiter Hlíns rannten Richtung Flussbett. Ihre Aufgabe war es nun Tyrese von dem heldenhaften Abgang seines Betas zu erzählen.
Noch bevor die Rebellen zur Jagd aufbrachen, bemerkten sie die dunklen Rauchschwaden am Horizont. Gwydion überlegte, ob das Feuer sie auch in die Berge verfolgen würde, doch selbst wenn die Flammen vorher ausgelöscht werden sollten, so wäre ihr Jagdgrund vom Rauch erstickt. Und so wies er an die Berge zu verlassen und gen Osten das Tal zu verlassen. Das Feuer verbreitete sich schnell. Ehe die Wölfe die Berge verlassen hatten, hatte das Feuer schon fast den Fuß des Berges erreicht. Die einzige Chance: Mittendurch. Die Rebellen mussten also durch die Flammen fliehen. Gwydion sagte ihnen, dass sie zur nächstgelegenen Gebirgslandschaft im Osten müssen. Dort würden sie sich treffen, sollten sie sich verlieren.

Man hörte öfter mal von einem benachbarten Tal namens Nasval in Richtung Osten, doch das einzige was den Wölfen nun blieb war die Flucht.

Zu dieser Zeit ahnten die Wölfe von Nasval noch nichts von alle dem. An der westlichen Grenze erkannte man zwar weitentfernte Rauschschwaden, doch war man sich sicher, dass diese nicht herüber nach Nasval ziehen würden. In Nasval war alles so wie immer und doch anders. Der Duft der Veränderung war klar. Und doch schien er schier ignoriert zu werden. Die Wölfe lebten nach wie vor in Freiheit und kannten nur das Gesetz ihrer Welt. In Nasval war die Konstruktion eines Rudels beinahe unbekannt. Die Wölfe lebten entweder alleine oder in einer Zweckgemeinschaft, die einem Rudel ähnlich sah, doch gab es dort keine Ränge und somit keinen Alpha. Sie trafen sie lediglich ab und zu zum Jagen, Geschichten erzählen und um das Bedürfnis nach Gemeinschaft- und Sozialbefinden notgedrungen zu befriedigen. Was kam auf die Wölfe in Nasval zu?

#02 Plot

Wandel der Zeit


# Ende Frühling #
# sonnig & eine frische Brise #
# Mittags #

Es sind 3 Tage vergangen seit dem das heftige Unwetter in Amdir getobt hat. Nun hat sich das Himmelsgemüt beruhigt, doch haben sich auch die Gemüter der Wölfe beruhigt? Noch immer sind die Folgen des Sturmes spür – und sehbar. So auch bei den Wanderern Vaneya und Akash. Erst vor kurzem kamen sie nach Amdir und haben direkt ein schlimmes Erlebnis mitbekommen. Durch den Sturm wurden sie getrennt und suchen nun einander. Vaneya irrt im Wald nahe der Gebirgskette in Amdir umher und sucht ihren Geliebten. Dieser befindet sich in unmittelbarer Nähe des Rudelplatzes der Nightfalls. Werden sie ihm helfen seine Geliebte zu finden? Wird Tyrese ihre Liebschaft zu seinen Gunsten nutzen? Werden Vaneya und Akash wieder zueinander finden? Doch nicht nur das mysteriöse Pärchen leidet unter den Folgen des Sturmes. Auch die Nightfalls haben Opfer. Alduin fand durch den Sturm seinen Tod und hinterlässt seine beiden Schwestern Aralil und Izusa. Nibiru Ea gilt nicht mehr als nur noch verschwunden, da ihr Körper gefunden wurde. Jedoch vollkommen leblos. Wie geht das Rudel mit diesen beiden Verlusten um? Aber vor allem wie wird Tyrese den Tod eines hochgeschätzten Mitgliedes und den eines wichtigen Nachzüglers wegstecken? Nahe der Gebirgskette befinden sich Khazen und Sharon. Wird er sie zu den Rebellen führen? Bei den restlichen Rebellen herrscht eher angespannte Stimmung, obwohl Gwydion mit seinen Jüngern sich im noch wohlbehüteten Lager in den Bergen zurückgezogen hat. Gwydion weiß erst seit kurzem von seinen Kindern und hat keine Zeit in die Vaterrolle hineinzuschlüpfen. Durch das Gewitter kam es zwischen Tinúviel und Gwydion auch zu keiner großen Aussprache.

#01 Plot

Flucht ins Glück


# Ende Frühling #
# Bewölkt, leichter Wind #
# Morgens bis Mittags #

Erst seit kurzem hat Gwydion sein geheimes Lager im Hochgebirge errichtet. Dort suchen die Rebellen gemeinsam Schutz vor den Nightfalls. Wie lange sie dort unentdeckt bleiben, ist fraglich. Sie legen jedoch viel Wert darauf, dass ihnen niemand folgt. Insbesondere da seit kurzem ein Paar zu den Rebellen gestoßen ist, welches Nachwuchs erwartet. Gerade aus diesem Grund steht deren geheimer Rückzugsort an höchster Stelle.

Bei den Nightfalls gab es bereits Nachwuchs. Nibiru Ea hat zum Ende des letzten Winters drei Welpen geboren. Auch deren Schutz hat hohe Priorität, schließlich muss die Wolfsarmee wachsen und gedeihen.

Werden die Rebellen in ihr Glück flüchten oder werden die Nightfalls dem Versteck auf die Schliche kommen?


Basisinformation

# Gründungsdatum 22. Januar 2013 #
# Eröffnungsdatum 26. Januar 2013 #
# Rollenspielstart 07. Februrar 2013 #

Rudelübersicht

# Insgesamt 35 Wölfe #
# Nightfalls 20 Wölfe
# Rebellen 13 Wölfe
# Einzelgänger 0 Wölfe
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Khazen Khazen ist männlich
gespielt von Khazi | Administrator


Steckbrief Relations

3338 Pfotenabdrücke
Alter: 4 Jahre
Mitglied bei den Rebellen
Khazen
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Khazen DruanRüde # 4 Jahre # Rebellen
Rang # Mitglied
Schulterhöhe # 83 cm
Gewicht # 68 kg
# Stärken #
# Aufmerksamkeit
# Tapferkeit
# Entschlossenheit
# sieht die Fakten
# philosophieren
# Schwächen #
# Pessimismus
# seine Welpen
# bezieht alles Schlechte auf sich
# Taktlosigkeit
# verliert sich in seinen Gedanken
# Vorlieben #
# das Rudel
# Frühling
# Jagd
# tiefsinnige Gespräche
# für eigene Meinung Einstehende
# Abneigungen #
# fremde Welpen
# Unsinnige Rivalitäten
# die Welt, in gewissem Sinne
# Optimismus
# Naivität
Aussehen
Khazen ist ein Wolf mit durchschnittlicher Größe und recht durchschnittlichem Gewicht. Seine Statur ist nicht sonderlich auffällig; Er ist weder besonders muskulös, noch langbeinig, oder übermäßig schlank. Sein Gang, all seine Bewegungen wirken gelassen und aufmerksam - doch auch hier ist nichts besonderes zu vermerken. Weder besonders grazil noch tollpatschig, nicht elegant oder plump. Durch und durch normal, wenn man dies hier nochmal betonen kann.
Seit einem Kampf mit Delorean, den dieser Rüde mit dem Tod bezahlen musste, besitzt Khazen eine Narbe an seiner Kehle. Es ist keine besonders große, noch ist sie sehr auffällig. Man findet sie nur, wenn das Fell im richtigen Winkel zerzaust ist und die dünnen Striemen dort nicht verdeckt. Weitere Narben trägt er beim Kampf mit Tyrese. Seine Brust wurde dabei sehr in Mitleidenschaft gezogen, ebenso wie sein Hals. An diesen Stellen sieht er noch immer recht gerumpft aus, da das Haarwachstum etwas nachgelassen hat. Es ist jedoch noch dicht genug, dass das Narbengewebe darunter nicht zum Vorschein kommt.
Sein Fell färbt sich in verschiedenen Brauntönen; Bauch und Kinn sind beige, die Läufe sind hellbraun, der Rücken ist in dunklen Brauntönen gestromt. Auffällig an seiner Färbung ist lediglich die dunkelbraun bis schwarz gestromte Maske, die sein sonst eher hellbraunes Gesicht überdeckt. Passend zur überwiegenden Fellfarbe, sich allerdings von der dunklen Maske abhebend strahlen Khazens Augen in einem einladenden Gelb-Orangeton. Entgegen seines Verhaltens strahlen sie Wärme aus.
Charakter
Pessimist & Schwarzmaler - das ist Khazen durch und durch. Ganz gleich was passiert, wem er begegnet oder was er aus Gesprächen mitnimmt; Alles ist immer negativ. Sicher hat jede Münze zwei Seiten und so gibt es auch für ihn etwas Gutes, und doch ist es immer das Schlechte, das überwiegt. Jeder, der ihm versucht etwas anderes einzureden verdient nichts weiter als einen verächtlichen Blick. Lebewesen, die immer nur das Positive sehen, nerven ihn ungemeint und nicht selten kehrt er einem Gespräch mit einem optimistischen Wolf einfach den Rücken zu, ohne sich zu verabschieden.
Was das Thema Gespräche angeht ist aber nicht nur Schlechtes über den Rüden zu sagen. Er ist durchaus ein guter Zuhörer und oft in der Lage etwaige Risiken zu benenennen und alles von vorne bis hinten zu durchdenken - nicht, dass er davon ausgeht, dass eine Sache gut enden könnte. Gewiss nicht! Doch es kann jemanden immerhin schon sehr viel weiter bringen, wenn er sich der negativen Sachen gewahr ist.
Früher einmal hatte sein nie endender Pessimismus zur Folge, dass er oft genug schlechte Laune hatte und auch nicht selten unfreundlich wurde, wenn ihm jemand auf die Nerven ging. Mittlerweile hat sich das jedoch wieder gelegt, wohl in erster Linie, weil er gelernt hat zu lieben und dadurch auch erkannt hat, dass er manchmal etwas toleranter sein muss. Es scheint, als hätte seine Liebe zu Sharon ihn in manchen Punkten etwas besänftigt. Das sogar, nachdem sie verschwunden war und er sich nichteinmal mehr an sie erinnert.
Sein Pessmismus jedoch blieb, wenn auch in gemilderter Form. Allerdings behält dieser noch immer seinen positiven Effekt; Die Welt ist grauenvoll und gemein, wieso sich also scheuen gegen Tyrese in den Kampf zu ziehen? Khazen rennt mit dem Kopf durch die Wand, wenn es sein muss und er den Welpen dadurch ein besseres Leben verschaffen kann. Er würde alles dafür tun, dass es Cýr und Nayeli gut geht. Er hat mittlerweile viel zu verlieren und eine ausreichende Portion Mut zusammen mit diesem Hang zur Waghalsigkeit führt dazu, dass ein anständiges Maß an Tapferkeit Teil seines Charakters geworden ist. Sicher wird er sich nie vollkommen unvorbereitet und hirnlos in eine Sache stürzen, die ein schlechtes Ende nehmen kann. Mit ausreichender Vorbereitungszeit ist das aber kein Problem mehr - es ist ja eh alles schlecht.
Trotz seiner Tapferkeit und der daraus resultierenden Tendenz dazu den Helden zu spielen - ungewollterweise - bezieht er alles Schlechte nur zu oft auf sich, gibt sich die Schuld an vielen Dingen, indem er sich vorwirft, dass er mehr hätte nachdenken müssen, eingreifen können, oder sonst irgendetwas. Ein Grund sich schlecht zu fühlen findet sich ja immer.
Vergangenheit
Ob tot oder nicht - spielt das eine Rolle? Fakt ist, dass er verschwunden ist.
Ja, so ist das. Irgendwann hatte man mal etwas. Die Erinnerung daran ist vage - wieso auch nicht? In dieser Welt und in allen Anderen; Alles existierende ist vergänglich und wird unwiderruflich irgendwann in den Tiefen des Vergessens verschwunden sein. Wie er auch. Kaum kann ich mich an sein Gesicht erinnern, noch an seinen Geruch. Es ist nur mein Hirn, ein vager Schleier der Erinnerung, der mir versichert, dass mein Bruder irgendwann einmal da war.
Über mein Welpenalter weiß ich nichts mehr. Das ist zu lange her und ohnehin war nie etwas gut. Wie denn auch, unter dieser ewigen Regentschaft des Tyrannen. Er ist das Sinnbild alles Schlechten und verstärkt nur in jeder Sekunde seiner verschwefelten Existenz meinen Glauben an all das Schlechte in dieser Welt. Nur ein Narr, ein Optimist kann noch behaupten, dass irgendwann etwas gut werden könnte.
Mein Leben begann sprichwörtlich am Rande von Tyreses Wahnsinn. Unser Rudel lebte am Rande Amdirs und nur Tyreses Schatten eilte seiner Grausamkeit voraus. Früh begriff ich, dass man vor den Schemen seiner Furchtbarkeit fliehen müsse. Mein Bruder, dieser Narr, teilte meine Ansicht nicht. Am Tag als der Tyrann über unser Rudel einfiel wie ein Haufen Ameisen über eine Erdbere, floh ich, feige wie ich war. Ich weiß, ich hätte mindestens meinen Bruder retten müssen, doch mein Mut ließ mich im Stich. Ich nehme an, dass er wohl tot sein wird. Nur meine Mutter fand ich wieder. Von Trauer und Einsamkeit ergriffen war sie mir keine große Hilfe beim Erwachsen werden. Ich musste mehr für sie jagen, als sie für mich - als ich alt genug war, versteht sich. Sie hatte ihren Gefährten verloren und das zerrte an ihren ohnehin schon durch das Alter erschlafften Kräften. Ob es nun der Hunger, die Trauer oder das Alter waren, das sie letztendlich zur Strecke brachte weiß ich nicht. Aber auch das spielt wohl keine Rolle.
Fortan zog ich durch das Land. Ein Rüde von 2 Jahren war ich nun. Nichts trieb mich dazu dort hin zugehen, wo der Tyrann war, der meine Familie so schmerzlichst auseinander gerissen hatte. Ich blieb am Rande Amdirs und so stieß ich alsbald auf die Rebellen. Gesellschaft ist vielleicht nicht immer das Schönste, doch alles war besser als die nicht endende Einsamkeit, die Stille, die lediglich von meinen rasenden Gedanken unterbrochen wurde, die fortwährend schrien, wie schlecht die Welt war und ist und immer sein wird. Da Tyrese für mich nie eine Option war und die Rebellen wenigstens ein offenes Ohr für mich hatten, entschloss ich mich, mich ihnen anzuschließen. Einige Monate vergingen, bis sie mir trotz meines übellaunigen Gemüts genug Vertrauen schenkten und mich in ihre Berge ließen. Für mich bedeutete das, dass es kein Zurück mehr geben würde. Bis mir irgendetwas das Leben nimmt, werde ich Teil der Rebellen sein.
Und so bin ich es noch, trotz der Geschehnisse der letzten Tage. Es kamen Sturm und Kampf und Krieg und ich weiß, das alles noch viel schlimmer kommen wird. Und doch ging zumindest aus einem etwas gutes hervor; Im Frühlingssturm fand ich eine Fähe mit Namen Sharon. Ich rettete sie - zumindest ist sie davon überzeugt, dass ich das tat. Und irgendwie blieb sie an meiner Seite. Auch ihre Familie ward durch den Tyrannen vernichtet worden und so waren wir im Hass gegen die Nightfalls vereint. Anfangs hatten wir ein paar Schwierigkeiten miteinander zurecht zu kommen, doch das legte sich bald, spätestens, nach dem Kampf mit Delorean, bei dem ich meinen ersten Wolf tötete.
Nie hätte ich gedacht, dass das Töten so etwas grausames ist. Noch am Morgen dieses Geschehens hatte ich frohen Mutes versprochen, dass ich jeden Nightfall auslöschen würde, der mir vor die Pfoten kommt - und nun war ich schon nach einem Einzigen zu Tode betrübt. Spielte der Tod im Endeffekt doch eine Rolle? Zumindest für die, die nicht starben, sondern zurück bleiben mussten, in dieser grässlichen Welt?
Vielleicht. Doch wo der Tod einen Sinn hatte, musste auch das Leben eine Bedeutung haben. Und Sharon zeigte mir, was es bedeutete wirklich zu leben, zu sein, seine Existenz auszuschöpfen und die Gedanken manchmal einfach abzuschalten und einen Sonnenuntergang zu genießen. Sie zeigte mir eine Welt, von der ich nie geglaubt hätte, dass sie existieren könnte und mit jedem Tag, den ich an ihrer Seite verbrachte wuchs ein Gefühl in mir, dessen Existenz ich mir nie hätte erträumen lassen. Bald schon merkte ich, dass Liebe im Spiel war. Ein Gefühl, dessen Stärke ich mein Leben lang unterschätzt hatte und sich mehr und mehr zu vollem Ausmaß entfaltete - bis ich nicht mehr anders konnte, als sie Sharon zu offenbaren.
In meinem Leben hätte ich niemals erträumen können, dass ich eines Tages so viel Glück empfinden konnte, wie in jenem Augenblick, da die weiße Schönheit zu meiner weißen Schönheit wurde. Nun ist war meine Gefährtin... und bald auch Mutter meiner Welpen. Cýr und Nayeli waren nicht die einzigen Welpen, die Sharon mit gebar. Ein dritter Welpe war eine Todgeburt, ein finsterer Schatten, ein böses Omen, dass den eigentlich so glücklichen Moment verdarb. Vielleicht auch ein Vorbote dessen, was geschehen würde?
In ihrer vierten Lebenswoche durften die Welpen das erste Mal die Welpenhöhle verlassen und wurden freudig vom Rudel empfangen. Wir erlaubten uns - Sharon und ich - uns einen Augenblick der Zweisamkeit, etwas abseits des Rudels zu gönnen. Nichtsahnend ließen wir uns in einer Höhle nieder, ehe alles schwarz wurde.
___

Ich erinnerte mich nicht. Nicht an Sharon, nicht an die Welpen. Fassungslos stand ich da und starrte auf die Überreste des Erdlochs. Ich hatte mich hinausgequetscht und haderte seitdem mit der Frage, wie ich dort überhaupt hineingelang war. Erst Chaske versuchte mir mein Gedächtnis wieder zu bringen, offenbarte mir meine Vaterschaft, und dass ich eine Gefährtin besaß, doch nichts lockte ein Gefühl in mir wach. Dennoch rief der Alphasohn mich zur Vernunft, klärte mich auf, sorgte dafür, dass ich wieder Vatergefühle für die - für meine Welpen bekam, die weiter ein schönes Leben haben sollten, trotz Verlust der Mutter. Und so gab ich mein Bestes und werde immer mein Bestes geben, auch nach unserer Rückkehr nach Amdir.
Regeln gelesen? Jap :3
Weitergabe? Da es ein Gesuch war, muss er wohl weitergegeben werden können - Allerdings bitte mit anderem Stecki
Spieler Khazi-Hazi
© Bilder # Dawnthieves - Sas R. - Roy aus Klein Auheim


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Set von Beau. Vielen Dank <3
16.07.2013 16:13 Khazen ist offline E-Mail Suchen Freunde?
 
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