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Was bisher geschah ... Topinfos

#07 Plot

Der Druck steigt


# April, Frühling #
# Stark bewölkt, zwischendurch Donner #
# zwischen 10:00 und 12:00 Uhr #

Mit Anbruch des neuen Monats begann sich das Wetter sowohl in Nasval als auch in Amdir schlagartig zu wandeln. Es schlug teilweise einmal täglich um. Doch nicht nur das Wetter wandelt sich... Nach dem Flop der Nightfalls ist die Anspannung im Rudel groß gewesen. Niemand wusste, wie es weitergehen soll nachdem sie die Rebellen verpasst haben. Jedoch traute sich auch niemand Tyrese zu fragen, was sein nächster Schachzug sein würde. Die Stimmung war tagelang angespannt, denn auch der Tyrann selbst musste sich erst einmal einen neuen Plan überlegen. Niemand weiß bis jetzt, was den Nightfalls bevorstehen würde, doch die schwarzen Wolken am Himmel verhießen nichts Gutes. Momentan herrscht nur die Ruhe vor dem Sturm. Die Rebellen ahnen noch immer nichts von den Geschehnissen bei den Nightfalls, jedoch spüren auch sie eine gewisse Anspannung in der Luft. Obwohl sicher war, dass das Unwetter nicht ewig pausieren würde, beschloss Gwydion, dass er mit seinem Sohn Chaske und Khazen aufbrechen würde, um die Grenzen Amdirs abzulaufen und die Gegend auszukundschaften.


Vergangene Plots

#05 Plot

Lichterspiel im Winterzauber


# Anfang Winter #
# windstill, bewölkt, kühl #
# späte Morgenstunden #

Schwere Verluste haben den Herbst in den Köpfen der Wölfe geprägt. Sowohl die Nasvalianer als auch die Rebellen haben Rückschläge erhalten. Die Rebellen verloren Eloa und auch den verschwundenen Beta Leiard. Die Nasvalianer verloren einander, so dass lediglich Nhor übrig blieb. Dieser ist nun ein Neuling bei den Rebellen. Neue Rekruten braucht die Rebellion. Zwischen all dem Trubel um die Begegnung mit den Nightfalls und den Verlusten, war untergegangen, dass Freya fort war. Niemand will bemerkt haben, warum und wohin die junge Fähe gegangen sei. Chaske nahm sich dieser Aufgabe an und stürzte sich in die Suche nach der Fähe. Sein Verbleib ist genauso ungewiss wie der von Freya und Leiard. Die Nightfalls verloren lediglich die Chance auf einen Sieg über die Rebellen. Doch auch bei den Nightfalls kam es zu einem Todesfall, denn nachdem Bevan Nhor bei seiner Flucht geholfen hatte, nahm Oshae die Schuld für die Flucht des Gefangen auf sich. Und so bestrafte Tyrese sie mit dem Tode. Oshae opferte sich, um Bevan zu decken. Dies wird wohl Bevans düsteres Geheimnis bleiben.
Doch trug der Herbst auch Früchte. Sharon schenkte den Rebellen zwei Welpen, deren Leben in die Obhut der Rebellion gegeben wurde. Während Sharon zwei wehrlose Welpen zur Welt brachte, wuchsen Lyras Welpen zu Kämpfern. Murdoch hatte genug Zeit, um seine Söhne zumindest ein wenig in die Welt eines Krieges eintauchen zu lassen. Während Lyra ihre Tochter auf das Jagen spezialisierte, um sie bei Tyrese gut dar zu stellen, wuchsen Gin und Fael in eine Richtung heran, die Lyra missfiel. Zum Ende des Herbstes begangen Iyiny und Tyrese zur Vermehrung der Krieger beizutragen. Der Tyrann höchstpersönlich würde seine ersten, eigenen Welpen ins Leben setzen, sobald der Winter vorüber war.
Seit dem Kampf zwischen Rebellion und Tyrannei sind 6 Wochen vergangen. Eine Zeit ohne Gewalt. Und dennoch geprägt von vielen Veränderungen. Der Herbst verlor all seine Blätter und nahm dabei einige Wölfe mit sich. Der Winter klopfte an der Tür, aber die vom Herbst verschlungenen Wölfe tauchten nicht mehr auf. Doch dieser Winter war anders. Ungewöhnlich mild und bisher ohne Schneefall. Vielleicht ein Zeichen der Götter? Möchte das Schicksal den Rebellenwelpen das Leben schenken? Für die Rebellen ist es ein gutes Zeichen, da ihre kleinen Schützlinge einen kalten Winter nur schwer überleben würden. Doch das ist nicht die einzige Sorge des Rudels. Freya, Chaske und auch der Betarüde Leiard sind noch immer nicht zurückkehrt. Nur wenige glauben noch an ihre Rückkehr. Gwydion hat nicht nur einen weiteren Sohn ziehen gelassen, sondern auch einen guten Freund und Berater. Für die Nightfalls war der Winter kein Problem und brachte auch keine Sorgen mit sich. Gin, Fael und Nayara wuchsen tüchtig heran und waren auf ihren ersten Winter gut vorbereitet. Für die Gefährtin des Tyrannen galt nun Schonzeit, immerhin trug sie die Brut der Tyrannei in sich.
Kann man dem Schein eines ruhigen und milden Winters überhaupt trauen?

#04 Plot

Farbenspiel des Winds


# Anfang Herbst #
# leichter Wind, frisch, bewölkt #
# Mittags #

Dieser Herbst war ein ereignisreicher Herbst. Bei den Rebellen wurden Elín und Leiard zu Gwydions Unterstützung zu den Betawölfen des Rudels auserkoren. Und so widmeten sie sich ihren neuen Aufgaben. Während Leiard mit Khazen das neue Tal ein wenig unter die Lupe nahm, erkundigte Elín sich nach dem Befinden des neusten Mitglied der Rebellen: Eloa Tajou. Bisher war sie eher eine ruhige Begleiterin des Rudels, schien jedoch in Elín Gegenwart aufzutauen. Chaske erklärte sich selbst zum Beschützer Sharons und ihrer Welpen. Er versprach immer für sie da zu sein und über ihre Welpen zu wachen. Zugleich nahm er Reza, die offensichtlich mit Gwydion anbändelte, in die Fänge und versuchte mittels Provokationen sie aus der Reserve zu locken. Schnell wurde daraus eine Diskussion über die Liebe, welche zwar kein eindeutiges aber ein friedliches Ende gab. Gwydion hingegen plagte das Gefühl für Chaske kein richtiger Vater zu sein, doch Tinúviel bemühte sich ihren Vater zu motivieren und Chaske Zeit zu geben.

Nachdem Lyra ihre Welpen mehr oder weniger gut in der Höhle hinhalten konnte bis ihr Vater kommt, erfüllte dieser den Welpen ihren Wunsch nach draußen zu gehen. Im Licht der Sonne angekommen beantwortete Murdoch die Fragen seiner Welpen. So beschrieb er seine Aufgaben als Beta und zeigte den Welpen wer der Alpha ist, jedoch kam es noch nicht zu einem Kennenlernen. Als die Rudeljäger – jedoch ohne Harlequin – zurückkehrten, waren sie nicht allein. Sie brachten zwei Fremdlinge mit: Nhor und Celeste. Diese hatte Bevan bereits am See kennengelernt. Sowohl Bevan als auch die Nasvalianer waren froh sich einander wiederzusehen. Noch war den beiden nicht bewusst, dass sie gar keine Gäste, sondern Geiseln waren. Doch schnell wurde ihnen klar in welcher Situation sie sich befanden. Iyiny hingegen hatte ihre Freundin Ilyn aufgegriffen und sie zu Tyrese geführt, welcher diese ins Kreuzverhör nahm. Jedoch tat Ilyn auf unwissend und versuchte somit ihre Freunde zu schützen. Zugleich wagte sie es dem Tyrannen Widerstand zu leisten. Schnell flog die Lüge der Fähe auf und Iyiny erzählte vom Aufgriff der anderen zwei Nasvalianer.
Dieses Gespräch trug zwei Tage später seine Lorbeeren. Tyrese streifte in zwei Gruppen durch Nasval, jeweils mit einem Nasvalianer in der Hinterhand um eine Art Lockvogel für weitere Einheimische zu haben. Nhor wurde derweil bei den Nightfalls zurückgelassen. Dies war jedoch ein folgenschwerer Fehler, denn Bevan verhalf seinem Freund zur Flucht. Er wollte ihn nicht länger Leiden sehen. Dies blieb sogar unbemerkt. Lyra machte nämlich mit Nayara, Gin und Fael einen Spaziergang zur naheliegenden Blumenwiese. Leider musste Lyra ihren Ausflug schneller beenden als geplant, da Gin und Fael versuchten sich aus dem Staub zu machen. Der Rücktritt zum Rudel sollte eine Art Bestrafung sein. Dort angekommen bespaßten Tsume und Ragnarök die beiden Jungrüden. Lyra stellte Bevan ihre Tochter Nayara vor. Diese schlossen einen Band der Freundschaft.

Bei den Rebellen stärkten sich auch die Rudelbeziehungen. Chaske versuchte Sharon bei ihrer Sorge um Khazen zu trösten, während Deven und Reza sich näher kamen. Die trächtige Sharon und ihr neuer Beschützer bekamen unerwünschten Besuch durch eine Raubkatze, welche Chaske zu vertreiben versuchte.
Nachdem Dhiala von ihrem Dilemma berichtet hatte, schickte auch Gwydion zwei Suchtrupps aus. Er war gewillt der Einheimischen Hilfe zu leisten. Gwydion und Eloa trafen dabei auf Murdoch, Iyiny und der gefangene Ilyn. Im Laufe des Kampfes zwischen den gegnerischen Parteien, konnte Ilyn die Gunst der Stunde nutzen und die Flucht ergreifen. Nachdem Ilyn geflohen war, konnte Gwydion jedoch nicht verhindern, dass Murdoch Eloa tötete. Durch ein lautes Fauchen machte sich Besorgnis breit bei Gwydion, die ihn zu Flucht leitete. Schnell führte ihn dies zu seinem Sohn und Sharon. Gemeinsam mit Chaske vertrieb er die Raubkatze und kehrte mit beiden Wölfen zum Rudelplatz zurück. Er hatte ihnen bereits vom Tod Eloas gebeichtet und offenbarte ebenfalls, dass er schuld daran war. Am Rudelplatz angekommen wurde Gwydion regelrecht überfallen von Elín und musste ihr unangenehmer Weise selbiges beichten. Die Betafähe versuchte Gwydion seine Schuldgefühle zu nehmen. Auf seinen Wunsch hin suchte sie nach Reza. Als sie diese gefunden hatte, brachte sie Reza und auch Deven in eine missliche Lage. Diese schienen einander näher gekommen zu sein. Reza wurde zu Gwydion zurückgeschickt und kümmerte sich um ihren verletzten Helden. Deven wurde zur Jagd mit Elín verdonnert und gabelte bei dieser den geflohenen Nhor auf.

Tyrese, Abigail und Celeste bildeten die andere Gruppe. Während Celeste als Lockvogel voraus gehen sollte und die beiden Nightfalls zu den anderen Einheimischen führen sollten, unterrichtete Tyrese Abigail. Celeste versuchte die Nightfalls auf eine falsche Fährte zu locken, da sie Dhiala in einem Versteck bemerkte. Und bei ihr waren Khazen und Leiard. Nachdem Tyrese und Abigail jedoch Celestes Schwindel bemerkten, griffen diese die Fähe an. Überstürzt rannte Dhiala aus ihrem Versteck und versuchte Celeste zu retten. Noch ehe Dhiala ihre Freundin retten konnte, nahm Abigail Celeste das Leben. Khazen hingegen widmete sich dem Tyrannen selbst zu. Es kam zu einem blutigen Kampf. Auf beiden Seiten. Leiard versuchte Khazen zu helfen und schaffte es einen guten Moment abzupassen, in dem beide fliehen konnten. Nachdem sich Khazen und Leiard aus dem Staub gemacht hatten, widmete sich Tyrese den Kämpfenden – Abigail und Dhiala – zu. Schließlich musste auch Dhiala ihr Leben lassen. Während Khazen verletzt aber lebend beim Rudel ankam, war von Leiard keine Spur. Nachdem Khazen Gwydion Bericht erstattet hatte, ließ er sich von seiner Geliebten pflegen.


#03 Plot

Das Spiel mit dem Feuer


# Mitte Sommer #
# schwül, wenig Wind, kaum Wolken #
# Vormittags bis Mittags #

Man sagt, dass die Zeit alle Wunden heilt, aber ist dem wirklich so? Über Amdir liegt ein fader Beigeschmack vermischt mit der Dunkelheit der Herzen der Wölfe. Sowohl über die Nightfalls als auch über die Rebellen hat das Schicksal sein Unheil gezogen. Ob die letzten Monate, in denen nichts sonderlich Auffälliges geschah, diese Wunden tatsächlich heilen kann, ist fragwürdig. Die Rebellen wurden nach ihrer Flucht von Freya und Chaske zum Lager begleitet, dort wurden alle Wunden so gut es nur ging versorgt. Auch die Wunden der Nightfalls wurden geleckt, so kamen sich Murdoch und Lyra erneut ein Stückchen näher.

Es sind ungefähr drei Monate vergangen seitdem sich Gwydion, Reza und Khazen einen blutigen Kampf mit drei Wölfen der Nightfalls geliefert haben, den nur der Betawolf Murdoch und sein Weggefährte Zetyr überlebten. Drei Monate ist die öffentliche Demütigung Oshaes durch den Tyrannen her. Doch ihre Wunden werden wohl mehr Zeit zur Heilung benötigen als alles andere. In den letzten drei Monaten hat sich nicht sonderlich viel getan. Jedenfalls hat sich keine Katastrophe oder ähnliches zugetan. Es war ja auch für beiderseits Rudel ziemlich turbulent in der letzten Zeit, so dass die letzten Monate zur Ruhe genutzt werden konnten. Die Einzelgängerinnen Sharon und Eloa Tajou wurden in das Rudel der Rebellen aufgenommen und haben sich von nun an eben so an die Netiquette zu halten wie die anderen Mitglieder auch.

Und so zog Frühling vor rüber. Sicher war der Frühling keine sonderlich heitere Jahreszeit für die Bewohner von Amdir, doch trug auch er Früchte, die gedeihen. So ist aus der kleinen verwirrten Welpin Izusa nun ein stattlicher Jungwolf mit eigenem Kopf geworden. Wird Tyrese sie rechtzeitig umpolen können? Ihre Neugierde im Keim ersticken? Sicherlich wird er nun viel Wert auf eine grundierte Ausbildung seiner Wölfe legen. Jetzt, wo er weiß, dass Gwydion überlebt hat und einen Widerstand plant. Ob der Tyrann von Amdir weiche Knie bekommt? Auch Gwydion müsste sich rüsten, nun wo doch sein Geheimnis um die Rebellion entlüftet ist. Doch all diese Dinge benötigen vor allem eines: Zeit. Und die Zeit bleibt nicht stehen. Sie rennt weiter. Genauso wie das Schicksal. Und das meint es bekanntlich nicht gut mit den Wölfen aus Amdir.

Nachdem nun der Frühling von dem Sommer abgelöst worden war, erstrahlte Amdir in seiner vollen Farbenpracht. Flora und Fauna wuchs und gedeihte. Doch dieses Jahr herrschte eine eher trockene Luft in Amdir und die dazukommende Hitze ließ ein nicht absehbares Unheil über das Tal herein. Das trockene Gras fing Feuer, welches sich blitzschnell verbreitet hatte.
Schnell hatten die Nightfalls das Feuer bemerkt und pure Panik war ausgebrochen. Tyrese und seine Betawölfe taten sich ungeheuerlich schwer die aufgebrachte Horde Wölfe zum Zuhören zu bewegen. Tyrese gab den Befehl dem vertrockneten Fluss zu folgen. Sie würden im benachbarten Tal Schutz suchen. Nur ungern verließ der Tyrann seine Heimat und sein Reich, doch das war ihm lieber als zu sterben. Und nach dem nächsten Regen könnte man sich anschauen, wie viel das Feuer zerstört hatte. So flohen die berüchtigten Nightfalls, von Panik und Aufruhr geleitet durch die Flammen am vertrockneten Flussbett entlang, in Richtung fremde Welt. Unwissend dass dieses Feuer bereits Opfer gefordert hatte. Hlín war mit zwei anderen Wölfen abseits des Flussbettes gefolgt. Hlín trennte sich jedoch von ihnen als ihm der Geruch eines Rebellen in die Nase stieß. Kilian. In dem Aufruhr hatte sich der Rebellenjüngling verirrt. Während Hlín die Gunst der Stunde nutzte, um den Sohn Gwydions zu töten, wurde er durch das Flammenmeer von seinen zwei Begleitern abgetrennt und vom Feuer verschlungen. Die beiden Begleiter Hlíns rannten Richtung Flussbett. Ihre Aufgabe war es nun Tyrese von dem heldenhaften Abgang seines Betas zu erzählen.
Noch bevor die Rebellen zur Jagd aufbrachen, bemerkten sie die dunklen Rauchschwaden am Horizont. Gwydion überlegte, ob das Feuer sie auch in die Berge verfolgen würde, doch selbst wenn die Flammen vorher ausgelöscht werden sollten, so wäre ihr Jagdgrund vom Rauch erstickt. Und so wies er an die Berge zu verlassen und gen Osten das Tal zu verlassen. Das Feuer verbreitete sich schnell. Ehe die Wölfe die Berge verlassen hatten, hatte das Feuer schon fast den Fuß des Berges erreicht. Die einzige Chance: Mittendurch. Die Rebellen mussten also durch die Flammen fliehen. Gwydion sagte ihnen, dass sie zur nächstgelegenen Gebirgslandschaft im Osten müssen. Dort würden sie sich treffen, sollten sie sich verlieren.

Man hörte öfter mal von einem benachbarten Tal namens Nasval in Richtung Osten, doch das einzige was den Wölfen nun blieb war die Flucht.

Zu dieser Zeit ahnten die Wölfe von Nasval noch nichts von alle dem. An der westlichen Grenze erkannte man zwar weitentfernte Rauschschwaden, doch war man sich sicher, dass diese nicht herüber nach Nasval ziehen würden. In Nasval war alles so wie immer und doch anders. Der Duft der Veränderung war klar. Und doch schien er schier ignoriert zu werden. Die Wölfe lebten nach wie vor in Freiheit und kannten nur das Gesetz ihrer Welt. In Nasval war die Konstruktion eines Rudels beinahe unbekannt. Die Wölfe lebten entweder alleine oder in einer Zweckgemeinschaft, die einem Rudel ähnlich sah, doch gab es dort keine Ränge und somit keinen Alpha. Sie trafen sie lediglich ab und zu zum Jagen, Geschichten erzählen und um das Bedürfnis nach Gemeinschaft- und Sozialbefinden notgedrungen zu befriedigen. Was kam auf die Wölfe in Nasval zu?

#02 Plot

Wandel der Zeit


# Ende Frühling #
# sonnig & eine frische Brise #
# Mittags #

Es sind 3 Tage vergangen seit dem das heftige Unwetter in Amdir getobt hat. Nun hat sich das Himmelsgemüt beruhigt, doch haben sich auch die Gemüter der Wölfe beruhigt? Noch immer sind die Folgen des Sturmes spür – und sehbar. So auch bei den Wanderern Vaneya und Akash. Erst vor kurzem kamen sie nach Amdir und haben direkt ein schlimmes Erlebnis mitbekommen. Durch den Sturm wurden sie getrennt und suchen nun einander. Vaneya irrt im Wald nahe der Gebirgskette in Amdir umher und sucht ihren Geliebten. Dieser befindet sich in unmittelbarer Nähe des Rudelplatzes der Nightfalls. Werden sie ihm helfen seine Geliebte zu finden? Wird Tyrese ihre Liebschaft zu seinen Gunsten nutzen? Werden Vaneya und Akash wieder zueinander finden? Doch nicht nur das mysteriöse Pärchen leidet unter den Folgen des Sturmes. Auch die Nightfalls haben Opfer. Alduin fand durch den Sturm seinen Tod und hinterlässt seine beiden Schwestern Aralil und Izusa. Nibiru Ea gilt nicht mehr als nur noch verschwunden, da ihr Körper gefunden wurde. Jedoch vollkommen leblos. Wie geht das Rudel mit diesen beiden Verlusten um? Aber vor allem wie wird Tyrese den Tod eines hochgeschätzten Mitgliedes und den eines wichtigen Nachzüglers wegstecken? Nahe der Gebirgskette befinden sich Khazen und Sharon. Wird er sie zu den Rebellen führen? Bei den restlichen Rebellen herrscht eher angespannte Stimmung, obwohl Gwydion mit seinen Jüngern sich im noch wohlbehüteten Lager in den Bergen zurückgezogen hat. Gwydion weiß erst seit kurzem von seinen Kindern und hat keine Zeit in die Vaterrolle hineinzuschlüpfen. Durch das Gewitter kam es zwischen Tinúviel und Gwydion auch zu keiner großen Aussprache.

#01 Plot

Flucht ins Glück


# Ende Frühling #
# Bewölkt, leichter Wind #
# Morgens bis Mittags #

Erst seit kurzem hat Gwydion sein geheimes Lager im Hochgebirge errichtet. Dort suchen die Rebellen gemeinsam Schutz vor den Nightfalls. Wie lange sie dort unentdeckt bleiben, ist fraglich. Sie legen jedoch viel Wert darauf, dass ihnen niemand folgt. Insbesondere da seit kurzem ein Paar zu den Rebellen gestoßen ist, welches Nachwuchs erwartet. Gerade aus diesem Grund steht deren geheimer Rückzugsort an höchster Stelle.

Bei den Nightfalls gab es bereits Nachwuchs. Nibiru Ea hat zum Ende des letzten Winters drei Welpen geboren. Auch deren Schutz hat hohe Priorität, schließlich muss die Wolfsarmee wachsen und gedeihen.

Werden die Rebellen in ihr Glück flüchten oder werden die Nightfalls dem Versteck auf die Schliche kommen?


Basisinformation

# Gründungsdatum 22. Januar 2013 #
# Eröffnungsdatum 26. Januar 2013 #
# Rollenspielstart 07. Februrar 2013 #

Rudelübersicht

# Insgesamt 35 Wölfe #
# Nightfalls 20 Wölfe
# Rebellen 13 Wölfe
# Einzelgänger 0 Wölfe
Karte » Nasval
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Ceena
Gast



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Nhor schien sich sichtlich unwohl wegen des Wetters zu fühlen, genau wie si selbst. Doch er wiederholte trotz dessen die beiden Namen der Wölfe, die Gwydion begleiteten. Ein schwarzer Rüde namens Chase und Khazen, bei dem sie riet, dass er braunes Fell haben musste, ähnlich wie das der Welpen. Dann schaute der Rüde ein wenig verdutzt, ihn die Jungwölfin auf den abstand hinwies. Ceena fand das lustig, doch Nhor war schwer zu lesen.
Gleich darauf gab er ihr zu verstehen, dass es ihm wohl auch angenehmer war, sich hinzulegen. Die Rote war in diesem Augenblick schon am Boden, und ohne es anfangs zu bemerken schlug er vor, in die Höhle zu gehen, die übrigens alle, nicht nur der Alpha, betreten durften. Nun lag eine noch größere Distanz wischen den beiden. "Nhor ist ja ein komischer Kauz", dachte Ceena belustigt, tat ihm aber den gefallen, sich zu erheben, und folgte neugierig seinem Blick zu einem Erdloch.
"Lass uns doch in die Höhle gehen und dann erzähle ich dir etwas über meine Vergangenheit, aber nur wenn durch mir dann auch etwas über dich erzählst", stellte sie eine Wahl. Denn sie erzählte ihm gerne über ihr bisheriges Leben, erst recht nachdem sie sein Interesse geweckt hatte, was deutlich aus seinen Augen zu lesen war, doch sie war ebenfalls von Natur aus äußerst neugierig und wollte auch etwas über den zierlichen kleinen Rüden erfahren. Er war sehr interessant, im Grunde sogar der interessanteste Wolf den sie je kennengelernt hatte, und dazu auch noch der netteste und schüchternste. Nun, er belegte auf vielen "Charaktereigenschaften von ihr bekannten Wölfen" den ersten Platz.

Nhor voran stapfte die in richtung der Höhle, ohne sich umzudrehen, er würde ihr ja sowieso folgen, da lag kein Zweifel. Ceena war sicher, dass ihm kalt war, denn er zitterte leicht und seinem Ton nach zu urteilen wollte er im Moment unbedingt in diese Höhle. Und als er so gelassen auf die Sache mit den endlosen Fragen antwortete, atmete sie erleichtert auf. Sie hatte schon befürchtet, sie ginge dem kleinem auf die nerven. Da vielen ihr schlagartig noch unglaublich viele weitere Fragen ein, zum Beispiel wir hier die Jagd ablief oder das Fressen. Ob es besondere Schlafplätze gab oder sich jede Nacht einfach einen neuen Suchte. Ob man vom Rudelplatz weggehen durfte wann man wollte. Wie groß das Territorium war (zugegeben, dass wusste sie schon so ungefähr, denn sie war ja die Grenzen abgelaufen). Welche arbeiten es gab. Wann man auf die Welpen aufpassen musste... und noch weitere. Doch darum wollte sie sich später kümmern, bevor das Interesse an ihr wieder in den Augen des Rüdens erlosch. Um ihn mit langweiligen Fragen zu löchern, dafür hatte sie heute Abend oder morgen noch genug Zeit.

Nach wenigen Schritten erreichten sie den Unterschlupf und trat ein. Die Höhle war warm, angenehm warm, nicht heiß und stickig wie im Hochsommer. Es war eine sehr Schöne Höhle. Überall Erde. Das erste was ihr ins Auge viel war eine weiße Wölfin, welche Tinuviel sein musste, die Tochter des Alphas. Sie sah wunderschön aus, schien die beiden jedoch zu ignorieren. Ceena begrüßte sie einfach nur mit einem knappen "Hallo Tinuviel", und schlenderte weiter in eine Ecke der Höhle, um sich dort niederzulassen.

{ F13 | Ceena | will jetzt auch zur höhle, geht zu ihr }


11.08.2016 18:53
Kaori Kaori ist weiblich
Super Poster



122 Pfotenabdrücke
Alter: 3 Jahre
Mitglied bei den Nightfalls

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Ruhe, dass was die schwarze Fähe gerade wohl am meisten begehrte war wohl einfach in Ruhe gelassen zu werden. Seitdem Tyrese und sein Trupp losgezogen waren um den Rebellen ein für alle mal den gar aus zumachen war die Wölfin ruhiger als sonst gewesen und dachte darüber nach. Schon wieder würden Wölfe sterben müssen, schon wieder würde Tyrese seine Tyrannei weiter ausbreiten können und stärker werden. Ihn konnte wohl kaum noch etwas aufhalten. Anschließen oder sterben, so hieß die Devise des Leitwolfes, Kaori hatte es einst schmerzvoll erleben müssen.

Sie lies ihren Blick über das Lager schweifen, es war mal wieder recht viel los. Eigentlich wäre Kaori jetzt aufgestanden und hätte sich verzogen, wäre irgendwo in den Wald gegangen und hätte sonst was gemacht. Doch da sich gerade überhaupt einer um sie scherte blieb sie am Rand des Lagers liegen und verlor sich in ihren eigenen Gedanken. Wie die Welt wohl heute Aussehen würde wenn Tyrese niemals auf ihr Rudel gestoßen wäre? Diese Frage quälte die schwarze öfters, doch eine Antwort darauf konnte sie natürlich niemals finden.

Kaori legte ihren Kopf auf die Pfoten und sah aus ihrem linken Augenwinkel einen Wolf auf sich zulaufen. Sie hoffte zwar das er sie ignorieren würde, doch wie die Grünen Augen des Wolfes sie fixierten war eigentlich klar das er irgendetwas von ihr wollte. Sofort bereute es die Schwarze nicht schon losgezogen zu sein. Sie könnte jetzt schön für sich alleine durch den Wald streifen und dort ihre Vergangenheit vergessen, sich in dem ewigen Grün und Braun des Waldes verlieren. Doch jetzt konnte sie nichts mehr daran ändern. Mit sehr viel Glück würde sich der Wolf vielleicht noch abwenden, das Interesse an ihr verlieren bevor er bei ihr war. Zudem fiel Kaori nicht einmal mehr der Name des Wolfes ein der gerade auf sie zulief.


[J4 | denkt nach | hofft das sie in Ruhe gelassen wird]


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11.08.2016 19:30 Kaori ist offline E-Mail Suchen Freunde?
Eyrin Eyrin ist weiblich
gespielt von Tamira | Posting Star


Steckbrief

245 Pfotenabdrücke
Alter: 2 Monate
Welpe bei den Nightfalls

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Weißer Wolf mit gehetzten Blick? Eyrin versuchte angestrengt in ihren Erinnerungen zu graben, aber da war nichts. Also schüttelte den Kopf. Sie hatte Askaan nicht mehr kennengelernt. Nun wusste sie aber was genau denn Deserteure waren. Verräter, wenn man es einfach ausdrücken wollte. Wölfe die ihr eigenen Rudel hintergingen. Ihr sträubte sich das Nackenfell bei dem Gedanken. Wie konnte jemand nur seinem eigenen Rudel den Rücken kehren? Das verstand sie beim besten Willen nicht. Mit großen Augen schaute sie sich auf dem Rudelplatz um. Diese Wölfe hier waren ihre Familie. Andere mehr, andere weniger – aber sie würde um nichts auf der Welt einem dieser Wölfe böses tun, oder sie gar hintergehen. Dieser Askaan musste ein schlimmer Wolf sein. Sich den Schreck über diese Wahrheit aus dem Pelz schüttelnd folgte sie weiterhin eifrig Gin bei seiner Patrouille. Sie hatte noch viel zu lernen, aber es machte sie glücklich das Gin nicht versuchte sie loszuwerden sondern ihr alles ganz genau erklärte. So konnte sie viel besser und schneller ein nützliches Mitglied für das Rudel sein und alle unterstützen. Mit einer unbeschwerten Heiterkeit wackelte sie hinter dem Silberprinzen, bis ihr wieder einfiel das die beiden ja eine Aufgabe hatten! Schnurstracks konzentrierte sie sich wieder. Aber mehr als die verschiedenen Duftnoten der Rudelmitglieder und den Regen konnte sie nicht wahrnehmen. Trotz allem ließ sie sich davon nicht entmutigen. Dann musste sie sich eben noch mehr anstrengen.

Und tatsächlich, es klappte. Sie konnte auch noch etwas anderes wahrnehmen. Irritiert blieb sie auf einem Fleck stehen und schnüffelte angestrengt. Es roch seltsam. Und dennoch rief es ein Bild in ihrem Kopf hervor. Rotbraun, flauschig, großer Schweif. Eichhörnchen! „Hier war ein Eichhörnchen!“ wiederholte sie selbst verblüfft. Trotz schwerem Regengeruch hatte sie es erkannt. Sie versuchte sich ihren Stolz darüber nicht ansehen zu lassen, aber dadurch verzog sich ihre Miene bloß zu einem schiefen Grinsen. Sich anzustrengen zahlte sich eben doch aus. Auch wenn es sich diesmal nur um ein Eichhörnchen handelte, es war dennoch ein Erfolg.

Zufrieden hörte sie zu als der Silberprinz ihr erklärte wie man bei fremden Gerüchen reagierte. „Und ab wann darfst du außerhalb vom Rudelplatz patrouillieren? Warst du denn schon einmal weiter weg? Mit den anderen? Das ist bestimmt spannend. Aber da muss man auch sicherlich gut aufpassen. “ Alleine die Vorstellung sich vom Rudel zu entfernen ließ ihre Nackenhaare wieder vor Aufregung kribbeln. Ob Gin denn eine solche Erfahrung schon gemacht machte? Mit funkelnden Augen betrachtete sie das Silberfell, vergaß dabei aber nicht fleißig weiterhin Gerüche aufzunehmen. Aber nun roch sie wieder nur das Rudel und den Regen. Der Geruch des Eichhörnchens stieg ihr schon gar nicht mehr in die Nase.

[J3 – patrouilliert mit Gin um den Rudelplatz]


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Vielen Dank an Gwydion für das Set <3
11.08.2016 20:18 Eyrin ist offline Suchen Freunde?
Nhor Nhor ist männlich
gespielt von Khazi | Super Poster



50 Pfotenabdrücke
Alter: 3 Jahre
Mitglied bei den Rebellen

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Oh Gott sei Dank!, wisperte der Zierliche innerlich, als die Fähe wieder darauf zurück kam, dass sie in die Höhle gehen konnten. Man sah deutlich, dass Nhor ein Stein vom Herzen fiel und er froh war, dass sie auf dieses Thema zurückgekommen war. Immerhin fror er sichtlich und das Wetter wurde mit der Zeit nicht besser. Die Wolken zogen sich immer weiter zu und der Donner wurde ebenfalls immer lauter, jedoch mochte es wohl auch sein, dass der Rüde sich dies nur einbildete.
Einen Augenblick lang musste er an den Patrouillen-Trupp denken, der nun irgendwo dort draußen unterwegs war. Das mussten schon drei furchtlose Wölfe sein, wenn sie bei einem solchen Wetter einfach hinaus gingen, um ganz normal die Grenzen abzulaufen. Nun gut, Nhor hatte in der Vergangenheit bereits zu spüren bekommen, dass er ein Waschlappen war und zu nichts taugte, daher mochte es auch einfach sein, dass er derjenige Unnormale war und nicht die drei mutigen Rüden. Ob er es eines Tages auch schaffen würde sich solch gefährliche Dinge zu wagen?

Er führte Ceena in die Höhle, die vom Rudel bewohnt war. Es war tatsächlich viel mehr als ein Erdloch. Das Gebirge hatte ihnen hier etwas Einzigartiges geschenkt; Der massive Fels wies ein recht großes Loch auf, durch das man die Höhle bequem betreten konnte. Von hier führte erdiger Boden ein gutes Stück in den Fels hinein, wobei über ihren Köpfen in gut anderthalb wolfslängen Höhe eine felsig-moosige Decke hing, die durch die Flechten, die dort wuchsen, nicht so viele Geräusche reflektierte, wie man vielleicht annehmen wollte. Knappe zehn Meter konnte man in die Tiefe gehen, bevor man den ersten Engpass erreichte. Bis dorthin ging der Rüde voraus, denn in den hinteren Teilen der Höhle war es meist am wärmsten, da sich die Körperwärme der Schlafenden hier länger hielt. Wenn man wollte konnte man von hier aus noch tiefer in die Höhle kriechen, dann jedoch nur mit dem Bauch auf dem Boden – und wenn man Pech hatte, würde man irgendwo am Ende stecken bleiben. Nhor war dieses Risiko natürlich noch nie eingegangen.
Hier am Ende drehte er sich nun herum und blickte zurück, um zu prüfen, dass Ceena auch wirklich noch hinter ihm war. Der Eingang der Höhle schien von hier aus durch die Lichtverhältnisse sehr weit entfernt – wie ein überirdisches Ding fiel von einer ovalen Öffnung das Licht ins Innere der Höhle, ließ sie dennoch, durch die kleine Öffnung, eher dämmerig erscheinen als tatsächlich hell erleuchtet.
Da sind wir.“, stellte Nhor fest und legte sich nun endlich hin. Kurz fiel sein Blick auf Tinuviel, der Ceena guten Tag gesagt hatte. Diese rührte sich jedoch nicht – vermutlich schlief sie einfach oder döste vor sich hin. Einer der wenigen sinnvollen Dinge, wie man diesen grauen Tag wohl überbrücken konnte.

Du musst aber anfangen über dich zu erzählen!“, erinnerte Nhor die Fähe aufgeregt. „ Ich hab zuerst gefragt.
Trotz seines vorangeschrittenen Alters war Nhor noch immer ganz schön kindisch. Und naiv! Ceena konnte ihm gewiss auch erzählen, dass sie aus dem Himmel kam und von fliegenden Einhörnern zur Erde getragen wurde, der zierliche Rüde würde es ihr sofort glauben. Aufgeregt schlug seine Rute auf den Boden, während er gespannt darauf wartete, dass die ersten Worte aus Ceenas Fang purzelten.

{ F13 | Ceena | geht mit ihr in die Höhle und hakt bei ihrer Vergangenheit nach }


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12.08.2016 06:28 Nhor ist offline E-Mail Suchen Freunde?
Cýr Núin Cýr Núin ist männlich
gespielt von Jacky | Super Poster


Steckbrief

57 Pfotenabdrücke
Alter: 4 Monate
Welpe bei den Rebellen

Quote Edit Melden       IP

Es war schon etwas schmerzhaft für ihn seine Schwester so deprimiert und regungslos am Boden liegen zu sehen. Es deprimierte ihn etwas, dass sie so sehr an Khazen hing. So viel mehr als an ihm hatte er das Gefühl. Er liebte seinen Vater, aber dennoch hatte er das Gefühl das seit dem Verschwinden ihrer Mutter sich etwas geändert hatte. Vielleicht bildete er sich das auch bloß ein. Es änderte nichts daran, dass er seine Schwester liebte und vor allem Leid der Welt bewahren wollte.

„Du siehst nicht aus als wenn es dir gut gehen würde, Nayeli.“, sprach er fast schon tadelnd. Sie sollten ehrlich zueinander sein. „Mir geht es gut, wenn es dir gut geht.“, antwortete er mit liebevoller Stimme und rieb seine Schnauze an Nayelis Kopf. Offenbar machte ihr das umschlagende Wetter keine Angst. Dafür die Abwesenheit ihres Vaters. Cýr überlegte, wie er ihr Mut zu sprechen sollte. Er konnte nicht sagen, wann und ob ihr Vater wiederkehren würde. Dennoch war er fest davon überzeugt, dass er wiederkommen würde. Er musste. Und Chaske musste ebenfalls wiederkehren. Wo wäre der weiße Rüde ohne seinen schwarzfelligen Freund? Sie mussten alle wiederkommen. Auch ihr Alpha musste wiederkehren. Was sollte denn das Rudel ohne ihren Anführer machen? Mit einem leichten Schnauben schüttelte er den Kopf. All diese wirren Gedanken mussten fort.

„Vater wird bald wiederkehren. Sie alle werden wiederkehren.“ Vermutlich würde ihr das nicht viel helfen, aber es war besser als gar nichts zu sagen. Cýr setzte sich neben seiner Schwester und richtete seinen Blick auf ihre sogenannten „Welpensitter“. „Bis dahin musst du dich wohl mit mir zufriedengeben.“, flüsterte er ihr neckisch zu. Innerlich war er etwas verletzt, denn er fühlte sich weniger wertgeschätzt als er sich wünschte. Und doch versuchte er seine wahren Gefühle mit vorgetäuschtem Necken zu überdecken. Und es gelang ihm auch ganz gut, wie er fand. Dennoch war er gespannt, wie seine Schwester darauf reagieren würde. Sie war so fixiert auf ihren Vater das ihr vielleicht nicht auffiel, wie Cýr sich fühlte. Irgendeinen tröstenden Gedanken würde Cýr schon finden. Trübsal blasen lag noch nie in seiner Natur und daran würde sich nichts so schnell ändern.

[ Amdir | F13 | unterhält sich mit seiner Schwester, versteckt seine verletzten Gefühle | Nayeli]


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12.08.2016 20:44 Cýr Núin ist offline E-Mail Suchen Freunde?
Ceena
Gast



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Die beiden Wölfe gingen einen langen Gang entlang bis zur Höhle. Sie war gut geschützt vor den Rebellen, genau wie das Lager. Falls es zu einem Angriff kam, war der Unterschlupf auch gut zu verteidigen, da der Tunnel nicht besonders schmal und ganze sechseinhalb Wolfslängen lang war. Der Raum am Ende (wenn auch eher eine Art Durchgangs Zimmer, denn man schien noch weiter hinunter kommen zu können) war geräumig und groß. Da er nicht besonders hoch zu sein schien, war es hier hoffentlich zur meisten Zeit warm, denn der einzige Ausweg für die Luft war der Tunnel, durch den sie gekommen waren. An der Decke war ein kleines Loch, das erstaunlich viel Tageslicht in die Höhle ließ. Und erst jetzt bemerkte Ceena, dass Tinuviel schlief. Vielleicht sollte sie sie einfach in Ruhe lassen.
Ohne weiter darüber nachzudenken folgte sie Nhor in den hinteren Teil der Höhle, wo es am wärmsten war. Hier wurde die Decke etwas niedriger, doch der jungen Wölfin machte es etwa so viel aus wie eine Spinne, die vor ihr davonlief.
Nhor wurde allmählich ungeduldig und Ceena legte sich zu ihm auf den warmen, erdigen Boden. Er war sichtlich aufgeregt und sah Plötzlich aus wie ein Welpe, mit seinem Wedelndem Schwanz, wissbegierigen Augen und seiner Aussage, die sich nun wirklich Kindisch anhörte, erst recht der zweite Teil mit dem "Ich hab zuerst gefragt". Darauf lachte die Jungwölfin einfach in sich hinein, bevor sie anfing.

"Nun ja. Nur ein paar Minuten nach meiner Geburt kamen drei Wölfe, die als erstes mal meinen Bruder umbrachten. Denn meine Mutter gehörte zu dem Midnight Rudel. Das ist ein ganz scheußliches Rudel, dass den Nightfalls ähnelt. Jedenfalls ist es dort gesetzt, dass aus jedem Wurf nur ein Welpe überleben darf - und das war ich. Dann taufte sie mich Ceena, denn so heißt in diesem Land eine alte Göttin, die über verstorbene Tiere wacht. So gab es eine Verbindung zu meinem Bruder und ich konnte ihn so immer in Ehre halten.
Nach dieser Erfahrung beschloss meine Mutter das Rudel zu verlassen. Meiner Meinung nach hätte sie etwas warten können, denn ich war ja gerade erst geboren worden und es war Winter, es stand also nicht gut um mich. Nach ein paar Tagen trafen wir dann auf ein altes Wolfspaar, dass und freundlich bei ihnen aufnahm. Sie haben zu dritt gejagt und die beiden waren wie Großeltern für mich. Aber eines Tages gingen sie zu einem kleinem Bach und kamen nicht mehr zurück. Ich war damals schon sechs Monate alt, also kein Baby mehr. Am nächsten Tag machten wir uns auf die suche nach den beiden und fanden sie auch. Ihre Körper waren Leblos, und der Rüde hatte seinen Kopf verloren. Vor den beiden Toten hockte ein riesiger Braunbär, der gerade ein Bein verschlang. Es war wahrlich kein schöner Anblick, die beiden Wölfe, die ich geliebt hatte, so zu sehen. Meine Mutter wollte so schnell wie Möglich von dem Monster weg, doch ich war wie versteinert. Der Bär wollte mich angreifen, meine Mutter verteidigte mich und wurde von einer seiner Pranken mit großer Wucht an einen Baum geschleudert. Danach bin ich weggerannt, denn meine Mutter hatte sich nicht mehr gerührt und es war nur Blut aus ihrem Maul getropft. Ab da war ich dann alleine unterwegs, brachte mir das Jagen selbst bei und schlug mich irgendwie durch den Winter. Als einjährige kam ich dann i diese Gegend und beobachtete ein Jahr lang beide Seiten, also sowohl euch als auch die Nightfalls. Kurz bevor ich zu euch ging, wurde ich von einer Nightfall-Fähe Namens Kaori beim spionieren erwischt, doch sie hatte mich in Ruhe gelassen, da sie keine beweise gegen mich hatte.
", erzählte Ceena ihren Lebenslauf. Bei der Stelle an der ihre Mutter und die beiden alten Wölfe gestorben waren, wurde sie etwas leiser und bekam feuchte Augen, doch sie redete einfach weiter.
"So, und jetzt bist du dran", sagte sie heiter voller Neugier. Es hatte sie ganz schön geschafft, ihre Geschichte zu erzählen, doch ihre bedenken und Gefühle verbarg sie so gut sie konnte. Nhor machte auf sie einen anständigen Eindruck (wenn auch etwas kindisch), also würde er sie ja nicht gleich schimpfen weil ihre Ohren traurig zur Seite hingen. Hoffentlich jedenfalls.
Ceena dachte nochmal über ihr Leben nach und ihr viel Plötzlich auf, dass sie in ihrem Leben erst sechs Wölfen begegnet war. Ziemlich wenige für ihr alter.

{ F13 | Nhor | geht mit ihr in die Höhle und hakt bei ihrer Vergangenheit nach }


13.08.2016 11:13
Lyra Lyra ist weiblich
gespielt von Jacky | Super Poster


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176 Pfotenabdrücke
Alter: 6 Jahre
Mitglied bei den Nightfalls

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„Auch ein adrenalinsüchtiges Herz braucht mal Ruhe.“, tadelte sie ihren Liebsten. Ein wenig Ruhe und Nichtstun könnte auch ihm nicht schaden. Auch wenn diese Ruhe in Verbindung mit der schwierigen Lage im Rudel stand, war die Silberne froh, dass dem Körper ihres Gatten Ruhe geschenkt wurde. Wenn er nicht gerade seinen Verpflichtungen als Beta nachging, war er damit beschäftigt seine Söhne auszubilden und zu maßregeln. Lyra wusste nur zu gut, dass sie einem den ein oder anderen Nerv rauben konnten. Gut, dass man den Beiden graue Haare nicht so schnell ansehen würde. Davon sind ihnen während der Erziehungsphase sicherlich einige gewachsen. Mittlerweile sind sie etwas handzahmer geworden.

Während Murdoch sein Gesicht an Lyras Hals rieb und sich schließlich darin vergrub, schloss die Fähe genießerisch die Augen. Die Zeiten der trauten Zweisamkeit waren weniger geworden. Das lag nicht nur daran, dass sie stolze Eltern waren. Murdoch hatte Verpflichtungen, denen er nachgehen musste. Doch nichts konnte die beiden entzweien. Umso schöner war es, wenn sie sich wieder einander hingeben konnten. „Nicht weniger als den meisten hier.“, antwortete sie wahrheitsgemäß. Tyrese war wankelmütiger Natur. Lyra hatte sich daran gewöhnt, dass er seine schlechten Tage hatte und das Rudel sich seiner Stimmung anpassen musste. Obgleich dieses Mal eine besondere Situation herrschte, machte es für Lyra keinen großen Unterschied und sie verhielt sich wie sie sich bei jeder anderen düsteren Stimmungslage des Alphas verhielt. Abstand halten und tun, was getan werden muss. Mittlerweile mied die Silberne den Tyrannen gar nicht mehr, sofern er in guter Stimmung war. Sie hatte sich damit arrangiert und ihren Platz bei den Nightfalls sowohl gefunden als auch akzeptiert.

„Ich hoffe, du warst nicht zu streng mit ihnen. Natürlich steht das in meinem Sinne. Familie sollte ganz oben stehen. Sowohl ihre eigene als auch das Rudel.“ Lyra hatte noch keine Feindseligkeiten untereinander feststellen können. Auch untereinander musste man zusammenhalten. Sie hatte anfangs befürchtet, dass zwischen Gin und Fael ein Wettkampf um die Gunst des Vaters aufkommen könnte. Jedoch schien diese Angst unbegründet. „Arbeiten sie miteinander?“, hakte sie dennoch vorsichtshalber nochmal nach. Zusammenhalt war wichtig. Auch Murdoch war gezwungen mit anderen Wölfen zu kooperieren, auch wenn er diese vielleicht nicht besonders mochte. Und das mussten die Wirbelwinde auch lernen. Die eisblauen Iriden wanderten zu ihren Sprösslingen. „Ich wünsche mir, dass aus unseren Wirbelwinden gute Wölfe werden.“, begann sie gedankenverloren. „Pflichtgefühl ist wichtig. Sie sollten aber ebenso hilfsbereit, aufrichtig und loyal sein.“ Sie blickte tief in die ihr vertrauten, blauen Seelenspiegel. Lyra wusste, dass ihr Geliebter sich bewusst war, dass für sie Pflichtgefühl längst nicht alles war. Und sie war sich ebenso sicher, dass Murdoch sie nicht nur darin lehren würde ihren Pflichten nachzugehen und auch auf andere Dinge wertlegte.

[Nasval | J3 | unterhält sich mit Murdoch, erkundigt sich nach der Ausbildung ihrer Söhne| Murdoch]


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13.08.2016 13:24 Lyra ist offline E-Mail Suchen Freunde?
Blixem
Gast



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Der schwarze Fleck machte keine Anstalten sich zu bewegen. Dies beflügelte den Silberrücken so sehr, dass er zu summen begann. Mit einem munteren Lied auf den Lippen hielt er schließlich vor Kaori inne. Die Rute wanderte von links nach rechts, während vor lauter Vor5freude die Augen kurz zusammen gekniffen wurden. In seiner Hektik mit der Fähe in Kontakt zu treten, legte der feminin wirkende Rüde den Kopf schief und fragte ganz in Blix-Manier:

“Was machst du da?“

Die aufgeweckten Augen funkelten Erwartungsvoll zu der Fähe hinunter. Seine ganzen Ideen und Gedanken alles um die Rolle als Muta war vergessen. Der Zweijährige war mehr denn je er selbst und trug kein falsches Mosaikspiel nach draußen. Fast schon in Vergessenheit geraten ist der Name Muta in nur wenigen Sekunden. Dass Blixem Muta überhaupt so lange an der Oberfläche halten konnte war ein Wunder gewesen.
Der Fähe kaum Zeit zum nachdenken lassend, plapperte er unbefangen weiter:

“Ist es nicht einsam und langweilig?“

Mit dem Ohr nach hinten schnippend, setzte er sich etwas seitlich von ihrer Schnauze hin.

“Ich habe mich gewundert, was du hier wohl treibst...“

Seine Stimme wurde leiser, als würde er in Gedanken versinken. Zwinkernd sah er gen Himmel.

Ein Donnern.

Anspannung legte sich auf den Silperpelz, die Lefzen verzogen sich zu einem Grinsen. Ungeachtet jeglicher Reaktionen oder Antworten der Fähe, öffnete sich der Fang erneut. Einer Felslawine gleich welche ungehindert sich auf Kaori zubewegte, kamen seine Worte auf sie zu.

“Wusstest du, dass dies der Klang ist wenn die Berge sich bewegen?!“

Der Kopf des Wolfes glitt zwischen die Pfoten um die Fähe zu mustern.

“Ich frage mich wie sie so die Umgebung ändern. Ob Felsspalten oder neue Höhlen entstehen. Was glaubst du?“

Die Begeisterung Blixems war deutlich zu spüren. Sie drang geradezu aus allen Poren seines Daseins und taumelte durch die gespannte Luft. Erwartungsvoll sah der Wolf die Fähe an.

[Nasval | J4 | Kaori | Vergisst dass er Muta ist und plappert ganz er selbst los. Lässt Kaori kaum Luft zum Atmen dabei. Ist voller Euphorie und Neugier]


13.08.2016 13:32
Nayara Nayara ist weiblich
Posting Star


Steckbrief

351 Pfotenabdrücke
Alter: 6 Monate
Welpe bei den Nightfalls

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Langsam setzten sich die schwarzen Pfoten im saftigen Grün des Rasens ab. Wenige Halme stachen zwischen den Lücken der Pfoten hervor und kitzelten sie an der ledernen Haut darunter. Leise entglitt ein Kichern ihrer Kehle, der Umgebung ausgesetzt und diese trotz des schweren Graus erheiternd. Es sprach Bände über die kindliche Natur des Jungwolfs und überdeckte die letzten Tage.
Ihr Rabenschwarzes Gewand hob sich deutlich von der Umwelt ab und vermischte sich zugleich mit dem Himmelszelt sowie der verdunkelten Steine des hiesigen Berges. Dichtes langes Fell umfasste die Fähe, auf dem Kopf zuckten die Ohren, während sie sich gen Himmel wandte. Erwartung funkelte aus den rotgoldenen Iriden, welche an der Wolken statt die Sonne verschlungen hatte. Trotz, oder gerade wegen des dunklen Fellkleids strahlten die Iriden Wärme und Freundlichkeit aus.

Die Turbulenzen der letzten Tage waren bereits verarbeitet.
Das Unverständnis über die Jagd der sogenannten Rebellen vorerst abgelegt. Abgelegt, durch die Erleichterung dass der Trupp keinen Wolf gefunden hatte und somit niemanden Schaden konnte. Auch wenn die Jungwölfin nicht verstand, warum diese 'Rebellen' gegen Tyrese agierten und umgekehrt, war sie erleichtert, dass kein Lebewesen verletzt wurde. Insbesondere nicht ihr Vater.
Um den Beta im Silperpelz hatte sie sich am meisten gesorgt und diese Sorge mitsamt ihrer Gefühle von Einsamkeit, Verletztheit und mehr an Gin ausgelassen. Dies bereute die Nachtschwarze aus tiefstem Herzen, konnte es bisher jedoch nicht über ihren Stolz bringen sich dafür zu entschuldigen.

Der Kopf wandte sich wieder vom Himmel ab und glitt über die Ebene. Für jeden Wolf wäre dies wohl einfach nur ein trister Tag den es zu überdauern gab, so wie die Launen des Alphas. Nicht aber für Nay. Für Nay war es Magie. Wie simpel die dicken, schweren Wolken die Farben der Erde beeinträchtigen konnten und sie in ihrer Grundfarbe veränderten.
Und das stetige Grollen war nicht eine unbekannte Konstante die das Fürchten lehrte, sondern das Grollen Wulffs, der sein Recht einforderte.
Nayara war nicht auf dem Rudelplatz der Nightfalls, sie war an einem unbekannten Ort voller Macht und Magie. Im Geiste malte sie sich bereits die ersten Abenteuer und Entdeckungen aus. Wanderte unaufhaltsam tiefer mit ihren Gedanke4n und entglitt ein gutes Stück dem Jetzt.

[Nasval | J3 | Tajga, Kayva | Ist in Sichtweite der beiden Welpen. Hat die letzten Umstände bereits vergessen und taucht voll und ganz in das Donnergrollen und die Atmosphäre ein. Befindet sich wieder in ihrer Traumwelt.]


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13.08.2016 13:47 Nayara ist offline Suchen Freunde?
Gin Gin ist männlich
gespielt von Izzie | Treue Seele


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522 Pfotenabdrücke
Alter: 6 Monate
Welpe bei den Nightfalls

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Jede Geruch um sich herum prüfend stackste Gin weiter um den Rudelplatz. Außer Beute und dem eigenen Rudel war nichts zu wittern. Und ihn erregten die Beutegerüche schon nicht mehr so sehr wie sie es jetzt Eyrin erwischte, zumindest weil er wusste, dass er sie jetzt nicht würde jagen können. Also könnte er sie auch genau so gut raus filtern und ignorieren... vorerst.
Dennoch schien die Welpin sehr verblüfft von dem Eichhorngeruch.

" Ja sie fressen hier unter den Bäumen."

, erklärte er beiläufig.
Auch er witterte kurz an der Eichhornspur und blickte sehnsüchtig in die Richtung in die sie führte: Weg vom Rudelplatz. Ins unbekannte. Wie gern würde er ihr jetzt folgen und nach sehen wohin sie führte!
Aber es wäre wohl nicht schlau Eyrin solche Flausen in den Kopf zu setzen oder seine Aufgabe zu vernachlässigen. So sehr seine neugierde ihn auch antrieb, der Drang seinen Vater stolz zu machen und ein guter Krieger zu werden war größer. Außerdem wusste er schon ungefähr wie es dort hinten aussah.
Seine Ohren zuckten als Eyrin erneut eine Frage stellte.
"Äh... also wir haben den Rudelpaltz schon öfters verlassen mit unserem Vater. Für unser Jagdtraining und so. Und mit meiner Mutter waren wir schon öfters mal "spazieren" damit wir etwas anderes sehen als immer die gleiche Langeweile."
, beeilte er sich zu erzählen.
Davon ab waren sie sogar schon erfolgreich auf Jagden gewesen.
Tief einatmend schloss er kurz die Augen und erinnerte sich an ihre Kaninchenjagd.

"Fael und ich haben gemeinsam ein Kaninchen erlegt, ganz ohne Hilfe.

Wir haben uns angeschlichen und es überrascht. Ich habe es erwischt und am Bein festgehalten obwohl es wie wild auf mich eingetreten hat."


, brüstete er sich stolz und hob den Kopf an. Sein Schritt hatte kurze Zeit fast schon etwas stolzierendes.

[läuft mit Eyrin um den Rudelpaltz, gibt etwas an]


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13.08.2016 13:59 Gin ist offline E-Mail Suchen Freunde?
Nayeli Rýn Nayeli Rýn ist weiblich
gespielt von Izzie | Super Poster



57 Pfotenabdrücke
Alter: 4 Monate
Welpe bei den Rebellen

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Immer noch voller Demotivation und auch leichter Angst starrte die kleine Fähe durch die Gegend.
Cýr hatte Recht mit dem was er sagte, das wussten sie beide, aber irgendwie besser machte es das auch nicht. Auch wenn ihr weißer Bruder sich noch so viel Mühe gab sie aufzumuntern: diese düstere Stimmung lag wie ein Tuch über ihr.
Doch eines vermochte ihre Aufmerksamkeit wieder in das hier und jetzt zu lenken.
Die kleinen Ohren zuckten und ihr Kopf hob sich vom Boden, aufmerksam musterte sie ihren Bruder. Irgendetwas stimmte nicht bei ihm. Seine Aussagen und Stimme passten nicht mit dem überein was sie noch von ihm war nahm.
Seufzend erhob sie sich, rutschte näher an Cýr heran und vergrub einfach die Nase in seinem Halsfell. Sich gegen ihren weißen Bruder lehnend folgte sie seinem Blick. Ihr war wohl bewusst das die Erwachsenen nur hier waren um auf sie aufzupassen. Und so richtig eine Verbindung zu ihnen aufgebaut hatte sie auch noch nicht.

“Ich habe das Gefühl kein Wolf kann je so wichtig sein für mich wie Papa oder du. Und wenn auch nur einer von euch in Gefahr sein könnte fühle ich mich ganz gelähmt.“

, gestand sie flüsternd.

“Niemand kann euch ersetzen.

Ich hab dich lieb.“


, ergänzte sie rau bevor sie sich im flüschigen Welpenfell Cýr versteckte und die Welt auszublenden versuchte.

[Amdir, F13, ist traurig, unterhält sich mit Cýr]


14.08.2016 15:15 Nayeli Rýn ist offline E-Mail Suchen Freunde?
Tyrese Tyrese ist männlich
gespielt von Andre | Super Moderator


Steckbrief Relations

1550 Pfotenabdrücke
Alter: 6 Jahre
Alpha bei den Nightfalls

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Und wieder folgte ein Schmunzeln auf die Reaktion der schwarzen Schönheit vor seinen Augen. Scheinbar hatten seine Worte sie entzückt. Zugegeben: Welche Fähe genoss es denn nicht ein Lob auf ihre schlanker werdende Figur zu erhalten, wenn man zuvor wie ein aufgeblähter Knödel umher lief und noch Welpen in sich trug? "Energiegeladen?" fragte der Alpha nach. Die Welpen und die Mutter strotzten also von überschüssiger Energie? Hatten sie genug Ruhezeit erhalten um einen Marsch zu überstehen? Jedenfalls verengte sich der Freiraum seiner Planungen immer mehr um dieses Thema, auf das die Wölin zugleich auch wieder zurückkam. Seine Ohren zuckten, drehten sich in die Richtung der Schwarzen. Hörte er da etwa eine Belehrung aus ihrem Fang? Worauf er noch warte? Doch Razca scheint ihren 'Fehltritt' selbst zu bemerken. Sofort versucht sie ihre Worte zu schönigen und dem Rüden wieder Honig ums Maul zu schmieren.

"Dein Verstand ist nicht so kümmerlich, wie du von dir gibst. Ich wette das teilt er dir gerade ebenso scharf mit wie ich es tue." entgegnet der Rüde und blickt Razca in einem Augenblick fast schon durchdringlich an. Seine Seelenspiegel lagen auf ihren und durchstachen sie nahezu. Die schwarze Wölfin stellte ihre eigene Intelligenz in den Schatten. Dumm war sie gewiss nicht. Was wären sonst die Momente, die die beiden Wölfe in der Rudelhöhle miteinander erlebt hatten noch wert? "Glaubst du deine Jungen überstehen eine Bergwanderung? Der direkteste Weg führt über die Bergkuppe. Alles andere verschwendet nur unnötig Zeit. Zeit in denen die Rebellen sich vorbereiten und uns erwarten könnten. Lieber kehre ich an einem Tag in mein Heim zurück als erst in drei Tagen." gab er weiter von sich.

Dann löste sich der Rüde aus seiner Position und begann Razca einmal zu umrunden. Ihm entging nicht, dass sie bereits damit kämpfte einen steifen Nacken zu verhindern, als sie die ganze Zeit zu ihm aufgeblickt hatte. Wenig später kommt der Tyrann neben Razca zum Stehen. Am Liebsten hätte er jetzt einfach seinen Fang in ihr Nackenfell gelegt, aber doch schien sich der Rüde tatsächlich nicht dafür begeistern zu können vor den Augen der anderen Rudelmitglieder zu kuscheln. Tyrese war ein Krieger. Eine Bestie von einem Wolf. Noch nie hatte er sich dazu niedergelassen sich wie ein Teddybär zu benehmen. Ob Razca daran wirklich noch was ändern konnte? Es wäre bestimmt kein einfaches Unterfangen. Bisher hatte Tyrese diese Zweisamkeiten immer Anderen überlassen. Wie Murdoch und Lyra zum Beispiel. Sollten sie doch ruhig in einer kunterbunten Welt leben, mit rosa Brille vor den Augen und Herzchen die vom Himmel regneten...

"Wenn du bereit bist, sollten wir gemeinsam aufbrechen. Du und die Welpen; ihr solltet mittig im Rudel laufen." gab Tyrese von sich. Es war keine Bitte; auch keine wirkliche Empfehlung, auch wenn es sich danach anhörte. Es war ein Befehl. So konnte er sich sicher sein, dass im Falle eines Hinterhalts Racza und den Welpen nichts passieren konnte. Die Stirn des Rüden runzelte sich leicht, als dieser die aufziehenden Wolken über den Bergen sehen konnte. Er grummelt leise vor sich hin. "Dieses ungemütliche Wetter scheint so schnell nicht enden zu wollen. Es hat demnach kein Sinn noch länger mit dem Aufbruch zu warten." sprach er hervor und blickte sich auf dem Platz um.




[ Bei Razca | Amüsiert über ihren 'Fehltritt' | scheint langsam klare Gedanken zu fassen und aufbrechen zu wollen. | Schaut sich um, wer alles in der Nähe ist. ]


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( Set by Beau. Thank you! <3 )
14.08.2016 16:00 Tyrese ist offline E-Mail www Suchen Freunde?
Reza Reza ist weiblich
gespielt von Andre | Posting Star


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300 Pfotenabdrücke
Alter: 4 Jahre
Mitglied bei den Rebellen

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Es war schön endlich wieder in Amdir zu sein. Sie fühlte sich einfach wesentlich wohler in Amdir. Es war als wären ihre die Bäume viel vertrauter, die Umgebung ansprechender und auch das Klima irgendwie anders. Wobei man über das Klima die letzten Tage wohl keine so lobende Worte verlieren konnte. Immerhin war das Wetter launisch und auch das Rudel der Rebellen in ständiger Bewegung. Was wohl hinter dem Rückzug nach Amdir steckte? Sie wagte es nicht Gwydions Handeln oder Strategie in Frage zu stellen. Allerdings fragte sich Reza wie lang dieses Katz- und Maus- Spiel noch gut gehen würde. Allein der Gedanke daran dass Reza mitten in einem Sturm, bei Gewitter und Regen wieder auf diese fiese Schlangenzunge treffen könnte jagt ihr einen bloßen Schauder über den Rücken. Wuah!

Noch stand sie leicht Abseits in der Nähe der Höhle, die anderen Wölfe beobachtend. Reza entging nicht dass Nhor sich scheinbar mit einem anderen Wolf angefreundet hatte. Jedenfalls hatte die Wölfin den Jüngeren etwas schüchterner und zurückhaltender in Erinnerung. Doch jetzt? Er schien gerade Feuer und Flamme zu sein, Spaß daran zu haben Ceena die einzelnen Wölfe vorzustellen und zu zeigen. Auch Rezas Name war gefallen, wesshalb ihre Ohren neugierig zuckten und überhaupt erst auf Nhor und Ceena aufmerksam machten. Ein sanftmütiges Lächeln stahl sich auf die Lefzen von Reza, ehe sie sich wieder umblickte. Viele der Wölfe waren unterwegs oder in Bewegung. Es schien nicht wirklich als würde hier bald Ruhe einkehren. Ein leises Seufzen entfloh ihrem Fang. Kurz in Gedanken versunken erinnert sich die Wölfin daran zurück wie sie zu Gwydion gebracht wurde und dieser sich ihr vorgestellt hatte. Es war eine seltsame und doch so wichtige und bedeutsame Begegnung. Damals hatte sie noch Angst davor andere Wölfe zu treffen. Doch heute?

Kaum war die Wölfin wieder in ihren Gedanken versunken, verpasste sie auch den Moment in dem Nhor und Ceena beschlossen die Höhle zu betreten. Nur am Rande bekam Reza mit wie sie sich in diese zurückzogen. Neugierig, wie die bunte Wölfin nunmal war, war nun ihr Interesse geweckt. Zudem war es ohne den Schutz der Höhle sowieso viel zu ungemütlich und Reza hatte schon viel zu lange einfach nur umhergestanden. Vielleicht wird ja ein Plausch in der Höhle zu einer angenehmen Abwechslung? So beschloss Reza sich nun ebenfalls der Höhle zu widmen und trat in diese hinein. Neugierig zuckten ihre Ohren, als sie bereits die Stimmen und Erzählungen von Ceena und Nhor vernahm. Langsam bahnte sie sich ihren Weg tiefer in die Höhle, bis sie Nhor und Ceena erblicken konnte. Mit einem niedlich aufgesetzten Lächeln blickt sie Ceena und Nhor entgegen, den Kopf leicht gesenkt, Augen und Ohren aber neugierig in die Richtung der beiden Wölfe gedreht. "Verzeiht, dass ich einfach so hereinplatze... darf ich mich zu euch gesellen? Wie ich hörte erzählt ihr euch Geschichten? Ich würde gern mitlauschen, wenn es euch nicht stört." gab sie freundlich von sich.


[ Ceena & Nhor - Beschließt nach geistiger Abwesenheit in die Höhle zu gehen, hört Nhor und Ceena zu, will sich zu ihnen gesellen. ]


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14.08.2016 16:19 Reza ist offline E-Mail www Suchen Freunde?
Nhor Nhor ist männlich
gespielt von Khazi | Super Poster



50 Pfotenabdrücke
Alter: 3 Jahre
Mitglied bei den Rebellen

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Bereits bei den ersten Worten, die Ceena aussprach, lief Nhor ein Schauer über den Rücken. Seine Rute zog sich zwischen seine Hinterbeine und die Ohren legten sich eng an seinen Kopf, aus dem zwei verängstigte Augen die fremde Fähe ansahen. All die Freude über eine Geschichte war verflogen, als Ceena von ihren ermordeten Brüdern sprach, dem schauerlichen Pakt des Rudels und all das drum herum. Der empfindliche Rüde konnte ja für gewöhnlich nicht einmal damit umgehen, dass man Beute töten und Ränge ausfechten musste, doch das, was die Fähe hier beschrieb, überstieg das Vorstellungsvermögen des pazifistischen Wolfes. Er überlegte kurz, ob er die Fähe unterbrach, doch er ließ es, war es doch immerhin ziemlich unhöflich ihr einfach ins Wort zu fallen. Bibbernd lauschte er also weiter Ceenas Vergangenheit, die eher einer Schauergeschichte glich, als einer hörenswerten Geschichte.
Wenigstens ging die Geschichte damit weiter, dass Ceenas Mutter das Rudel verließ und in einer schöner klingenden Gemeinschaft einen Platz fand. Vorerst. Bilder von kopflosen Wölfen tanzten vor Nhors geistigem Auge, während sein Körper immer mehr Nähe zum Boden fand. Ja, der ältere Rüde fürchtete sich tatsächlich, bald schon so sehr, dass man fürchten musste, er mache sich gleich ins Fell! Er war drauf und dran sich die Ohren zuzuhalten, als Ceena nun auch noch vom Tode ihrer Mutter erzählte. Er blickte weg, starrte irgendwo gegen die Wand und versuchte nicht gleich winselnd und fiepend den Verstand zu verlieren und sich tatsächlich noch ins Fell zu machen. Nun hoffte er sogar, dass die Neue endlich still war – oder dass er sie am Besten niemals gefragt hätte. Wieso gab sie denn auch so viele Details Preis! Er würde bestimmt die nächsten Nächte nicht mehr schlafen können.
Und endlich, endlich hatte Ceena ein Ende gefunden. Ihm war nun gar nicht mehr danach seine Geschichte zu erzählen. Erst einmal musste er sich irgendwie wieder unter Kontrolle bringen. In der Nähe der fremden Fähe fühlte er sich plötzlich gar nicht mehr wohl. Das sie ihre Geschichte – noch so eine blutrünstige dazu – einfach vor sich her plapperte, ohne Punkt und Komma. Das hatte den empfindlichen Nhor wahrlich geschafft.
Glücklicherweise trat just Reza in das Geschehen, ein Stohhalm, an den der Rüde sich nur zu gern klammerte. Es tat gut ein bekanntes Gesicht zu sehen und der Rüde mochte die Gefährtin des Alphas. Sie war bisher immer nett gewesen, auch wenn er sich ihr gegenüber bisher immer zurückhaltend verhalten hatte. Seine Scheu schien er nun aber langsam zu überwinden, wenngleich er nach Ceenas Erzählung einen jähen Rückschritt erlebte. Oh, was für eine grausige Geschichte!

Reza!“, rief Nhor freudig aus, wobei die Freude mit Panik gemischt war und dafür sorgte, dass sich seine Stimme heiser überschlug. „Natürlich darfst du zu uns kommen!
Ein beinahe panischer Blick suchte für einen Augenblick die Augen der älteren Fähe, ehe Nhor beschloss, dass er sich ein bisschen zusammenreißen musste. Er durfte über all das nicht vergessen, dass Ceena diese Geschichte tatsächlich erlebt hatte und es ihr demnach viel schlechter gehen sollte, als ihm.

Das… das tut mir sehr leid für dich.“, bemühte er sich um eine trostspendende Antwort, kam aber nicht umhin am ganzen Leibe weiter zu zittern. Panischer Speichel bildete sich immer weiter in seinem Fang und er hatte alle Mühe diesen im Zaum zu halten.
Aber… aber bitte erzähle mir nie wieder so etwas schreckliches…“, flehte er noch ganz, ganz leise, während sein Blick nur noch auf den Boden gerichtet war.

Er wusste, nun stand er in der Schuld und musste seine Geschichte erzählen. Dabei würde er aber ganz gewiss nicht so ausführlich vorgehen, wie Ceena es getan hatte. Dafür hatten die Wunden zu tief geschnitten und waren noch immer frisch. Besonders in Momenten wie diesen, in denen sich Nhor durch Geschichten Anderer daran erinnert fühlte.
Mein Vater hat mich nie akzeptiert. Nur für meine Mutter war ich der liebste Welpe, doch der Rest meines Rudels ließ mir keine Anerkennung zuteil werden. Ich floh, bevor mein Vater den Verstand verlor und entkam nur mit Hilfe meiner Mutter. Ich flüchtete weit, bis nach Nasval. Dort wurde ich von einer Zweckgemeinschaft aufgegriffen und lebte dort anderthalb glückliche Jahre, bis das Feuer in Amdir die Nightfalls in unser Tal trieb. Wenn du uns und die Nightfalls so lange beobachtet hast, hast du sicher mitbekommen, wie die Tyrannei unser Nasval-Bündnis Stück für Stück verschlang. Mit Freunden wurde ich gefangen genommen und durfte das Tyrannenrudel nicht verlassen, bis ich es erneut schaffte zu fliehen. Elín fand mich im Wald und seitdem bin ich Teil der Rebellion.
Kurz und knapp fasste er die drei Jahre seines Lebens zusammen, ohne grausige Details oder Horrorvorstellungen. Dennoch musste Nhor nun schwer schlucken. Nicht vom Tod seiner Mutter und dem Missbrauch seines Vaters zu sprechen fiel ihm schwer, wobei es ihm deutlich schwerer gefallen wäre, hätte er davon erzählt. Es war eben eine Zwickmühle. Nur Celeste und Ilyn hatten damals davon gewusst, wie ihm in seiner Kindheit wiederfahren ist. Sonst hatte er diesbezüglich immer Stillschweigen bewahrt – und die beiden Fähen, die er einst ins Vertrauen gezogen hatte, waren nun fort und Nhor war sich ziemlich sicher, dass er die beiden nie wieder sehen würde…
Reza!“, kam er wieder auf die Ältere zurück, möglicherweise auch, um vom Thema abzuweichen. „ Woher kommst du eigentlich?


{ F13 | Ceena & Reza | gruselt sich bald zu Tode, versucht höflich zu bleiben ist froh über Rezas Anwesenheit und erzählt knapp seine Geschichte }


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15.08.2016 10:32 Nhor ist offline E-Mail Suchen Freunde?
Razca Razca ist weiblich
gespielt von Khazi | Super Poster



51 Pfotenabdrücke
Alter: 5 Jahre
Mitglied bei den Nightfalls

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Die Fähe schien weitere Denkprozesse im Kopf des Rüden angestoßen zu haben. Ja, energiegeladen war das richtige Wort für Razca und ihre Welpen. Vermutlich ebenso die richtigen Worte für den Rest des Rudels. Sie alle waren untätig und gewiss bauten sich langsam Energien auf, die irgendwo katalysiert werden wollten. Scharf traf die Fähe dennoch Tyreses Stimme, der sie beinahe tadelnd darauf hinwies, dass sie sich besser nicht unter ihrem Wert verkaufen sollte.
Verzeih‘.“, gab sie halblaut von sich und wirkte noch immer etwas verdutzt. Hatte er ihren Tonfall missverstanden, oder war er schlichtweg nicht darauf ausgelegt ihre Art von Verzeihung aufzunehmen. Sie beließ es jedoch dabei, wollte aus diesem kleinen Ding nicht mehr machen als es war. Ohnehin gab es Wichtigeres, um das sie sich einen Kopf machen konnte. Und zu eben diesen wichtigen Dingen kam auch der Tyrann wieder zurück. Er fragte sie das, was auch Razca zuvor in Gedanken angezweifelt hatte. Nun jedoch konnte sie nur einen leicht amüsierten Gesichtsausdruck anstatt eines sorgenvollen veräußern.
Ich wüsste nicht, weshalb sie es nicht schaffen sollten. Sie sind stark, ihre Knochen jung, die Muskeln frisch. Sie haben kurze Beine, sicher. Und es mag sein, dass sie länger brauchen werden, als ein gewöhnlicher Erwachsener. Aber schaffen, schaffen werden sie es auf jeden Fall.“, verkündete sie stolz und streckte die Brust vor. Hoffentlich hatte sie sich da nicht zu weit aus dem Fenster gelehnt. Razca war sich dennoch sicher, auch, wenn es ihr etwas an Erfahrung mangelte. Immerhin waren Tajga und Kayva die ersten Welpen, die sie geboren hatte.
Ob Tyrese auch wissen wollte, wie es seine eigenen Welpen schafften? Die Schwarze hatte es in ihren Worten impliziert. Es hatte geheißen, dass sie sich um Tyreses Welpen ebenso kümmern solle, wie um die eigenen, deshalb schloss sie sie von Beginn an in ihre Worte ein.

Nun, da sie stand, umrundete der Alpha sie einmal. Raz folgte ihm mit ihrem Blick, rührte sich jedoch nicht von der Stelle. Auch nicht, als Tyrese neben ihr zum Stehen kam. Beinahe erwartungsvoll sah sie ihn an, doch er stand einfach nur dort und machte nichts. Ob es ihn nicht nach ein wenig mehr Nähe verlangte? Razca hingegen würde nichts in die Richtung provozieren – zumindest nicht im Augenblick. Sie befanden sich noch immer mitten in wichtigen Besprechungen für die Zukunft des Rudels, da konnte sie nicht einfach anfangen den mächtigen Alpha zu umgarnen und vom Thema abzulenken.
Ich werde tun, was du befielst.“, gab sie standfest von sich und sah ihn mit ernstem Blick an. Sie war entschlossen und willig mit Tyrese gemeinsam nach Amdir zurück zu kehren, wenngleich sie etwas enttäuscht war, dass sie nicht mit Tyrese an der Spitze laufen konnte. Sie musste sich dennoch daran erinnern, dass sie praktisch noch immer nur ein einfaches Mitglied der Nightfalls war. Sie hatte nichts zu sagen und schon gar kein Recht an vorderster Front zu laufen.
Wer wird dich begleiten und wer wird die Nachhut sein?“, fragte sie ihn interessiert, um an seinen Plänen teilzuhaben.
Dann sagte Tyrese etwas, dass Razca bewusst machte, dass sie tatsächlich jeden Augenblick aufbrechen konnten. Ihr Blick glitt gen Himmel. Der Geruch nach Regen lag in der Luft und gewiss war es nicht mehr fern. Früher oder später würden die dunklen Wolken sie erreichen – und dann würde der Unmut auf dem Rudelplatz immer größer. Machte es einen Unterschied, ob sie dann hier waren, oder bereits auf dem Weg? Die Schwarze wusste es nicht. Beide Varianten waren gleichermaßen unkomfortabel, es machte im Endeffekt also nichts, wenn sie jederzeit los gingen. Ob die anderen Wölfe das auch so sahen?
Wie weit ist es denn bis nach Amdir?“, fragte sie ganz unvermittelt. Sie hatte ja keine Vorstellung, war den Weg noch nicht gegangen und musste sich eventuell erst einmal darüber im Klaren werden, wie weit die Welpen am Ende wirklich laufen mussten. Sie war sich nicht sicher, ob sie es an einem Stück durchgehen konnten. Spätestens nach dem Anstieg wäre mit Sicherheit eine Pause fällig, den Jüngsten zuliebe. Oder wären sie direkt in Amdir, wenn sie nur auf den Bergen ankamen? Die Schwarze wusste es nicht uns sah Tyrese deshalb nun erwartungsvoll an.


{ J3 | Tyrese | spricht mit ihm }


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Set von Beau. Vielen Dank <3
15.08.2016 12:44 Razca ist offline E-Mail Suchen Freunde?
Eyrin Eyrin ist weiblich
gespielt von Tamira | Posting Star


Steckbrief

245 Pfotenabdrücke
Alter: 2 Monate
Welpe bei den Nightfalls

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Das die Eichhörnchen hier unter den Bäumen fraßen, das wusste Eyrin bereits. Sie hatte sie bei gutem Wetter schon beobachten können, die fleißigen Nager mit buschigem Schwanz. Es war unterhaltsam ihnen bei der Arbeit zuzusehen, weil sie irgendwie immer hektisch, aber ohne Plan zu sein schienen. Eyrin schnaubte belustigt bei dem Gedanken. Eichhörnchen waren wirklich komische Wesen. Fröhlich neben Gin hertapsend behielt sie die Umgebung so gut wie möglich im Blick. Solange sie keinen fremden Geruch aufnahm schien das eine eher entspannte Aufgabe zu sein, auch wenn das nichts an ihrer Wichtigkeit änderte. „Jagdtraining!“ hauchte sie voller Begeisterung als Gin zu erzählen begann. Wilde Fantasien tanzten ihr durch den Kopf, wie Gin und Fael zwischen den Schatten der Bäume huschten, ihrer Beute auflauerten und dann schlussendlich zupackten.

Aufgeregt verfiel sie eher in einen tänzelnden Schritt und bestaunte mit geweiteten Augen den Silberprinzen. Ein Kaninchen! Man konnte ihr die Begeisterung wohl selbst vom anderen Ende des Platzes aus ansehen. „Woar,“ konnte sie ihre Entzückung nicht mehr zurückhalten, „durftet ihr das dann auch ganz alleine essen?!“ Ihre Aufgabe ganz vergessend versuchte sie eine schleichende Haltung nachzuahmen. Ob ihr das wohl richtig gelang? „Kannst du mir zeigen wie das geht? Hat Nayara auch etwas gefangen? Oh, ich will auch auch ein Kaninchen fangen!
Ihrer letzten Aussage hätte man schon fast dem Neid zuordnen können, doch ihrer Bewunderung für das Silberfell war dafür im Moment viel zu groß. „Wenn du mir zeigst wie das geht dann könnten wir auch Kaninchen zusammen fangen!“ trällerte sie fröhlich vor sich her. „Bestimmt wären Yanthan und Deimos dann beeindruckt.“ Grinsend versuchte Eyrin sich ihre Reaktion vorzustellen, wenn sie mit einem Kaninchem in ihrem Maul und Gin an ihrer Seite auf den Rudelplatz kamen. Ob sie wohl neidisch auf Eyrin wären? Ob Kayva und Tajga davon beeindruckt wären konnte sie gar nicht so richtig einschätzen. Doch schon jetzt fühlte sich Eyrin so stolz, als würde sie wirklich ein Kaninchen im Maul tragen, nicht wissend, das sie dessen Gewicht wohl nicht für lange Zeit aushalten würde.

[J3 – mit Gin unterwegs, begeistert]


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Vielen Dank an Gwydion für das Set <3
15.08.2016 13:32 Eyrin ist offline Suchen Freunde?
Kaori Kaori ist weiblich
Super Poster



122 Pfotenabdrücke
Alter: 3 Jahre
Mitglied bei den Nightfalls

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Die Augen geradeaus auf einen kleinen Strauch gerichtet hoffte die Fähe immer noch das der Wolf sich nicht für sie interessierte und einfach an ihr vorbeilaufen würde. Doch ihre Hoffnung verflüchtigte sich ziemlich schnell, als das ihr noch recht fremde Rudelmitglied bei der Schwarzen stehen blieb und sie auch sofort ansprach. Kaoris Maul entkam ein Seufzen als sie den Kopf hob und den Rüden ansah. Er schien sehr gut gelaunt und wissbegierig zu sein, zumindest verriet ihr das sein sehr hibbelig wirkendes Auftreten.
Die schwarzen Ohren der Fähe zuckten kurz bei der ihr gestellten Frage, was sollte sie denn hier wohl machen? Sie lag halt herum und überlegte. Als Kaori gerade dem Wolf eine Antwort geben wollte plapperte dieser auch schon sofort wieder los, und lies ihr kaum einen Augenblick um überhaupt nachzudenken als er sie gleich wieder mit Fragen löcherte. Innerlich fragte sich die Schwarze schon womit sie das jetzt verdient hatte und verfluchte sich selbst dafür nicht schon längst im Wald verschwunden zu sein.

Nach kurzem warten schien der Silber, Graue endlich fertig mit seinen Fragen zu sein. Die wissbegierigkeit sah man seinen Augen an. Irgendwie hatte Kaori einen Anflug von Mitleid mit ihm. Zwar wusste sie kaum etwas über den Wolf, doch glaubte sie das er wohl auch nicht ganz freiwillig Tyrese gefolgt war. Wer war das hier denn schon? Wenn man von den Speichelleckern um den Tyrannen absah waren die meisten, sie selbst eingeschlossen, in diesem Rudel da sonst der Tod auf sie warten würde. Kaori entschloss sich dazu, auch wenn es ihr eigentlich nicht wirklich passte, dem ihr fremden seine Fragen zu beantworten.

Es ist wohl unschwer zu erkennen das ich bis gerade eben hier ruhig gelegen habe und nachdachte. Da ist es angenehm alleine zu sein. Sprach sie zu dem Rüden mit einem leicht genervten Unterton. Kaori atmete einmal kurz und sah zum Himmel, würde es heute vielleicht noch ein Gewitter geben? Das würde bedeuten das sie wohl den ganzen Tag hier im Lager gefangen wäre, was sie nicht gerade freudig stimmen würde.

Hast du schon einmal gesehen das sich ein Berg bewegt hat? Es sind nicht die Berge die diese Geräusche machen, es ist der Himmel. Antwortet sie ihm auf seine recht seltsamen Fragen. Es wusste an sich doch jeder Wolf das Berge sich nicht bewegten, von den abergläubischen einmal abgesehen. Kurz überlegte die Schwarze ob sie das Gespräch einfach abbrechen sollte, doch sie wollte wenigstens seinen Namen in Erfahrung bringen. Sag mal, wie heißt du eigentlich? Diesmal bemühte sie sich einen etwas freundlicheren Unterton zu benutzen, wenn auch nur gespielt. Sie legte den Kopf auf ihr linkes Bein und sah ihr gegenüber aus ihren Braunen Augen an. Die einzigste Frage die sie in diesem Moment interessierte war, was ihm wohl zugestoßen war. Doch zu aller erst wollte sie seinen Namen wissen.

[Nasval|J4|Blixem|Ist leicht genervt von Blixem aber beantwortet seine Fragen und stellt selbst eine|wundert sich ein wenig über ihn, fragt sich wie er zu den Nightfalls kam]


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15.08.2016 21:06 Kaori ist offline E-Mail Suchen Freunde?
Ceena
Gast



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Von draußen war ein weiterer Donner zu hören, doch er wurde von der Erde abgedämpft.
Nhor schien sich bei ihrer Geschichte unwohl zu fühlen und hörte sich äußerst erleichtert an, als sich eine Graurötliche Wölfin zu ihnen Gesellte und fragte, ob sie sich zu ihnen legen durfte. "Das muss Reza sein", dachte Ceena im stillen. Die Fähe war wunderschön mit ihrer graziösen aber dennoch nicht zerbrechlich wirkenden Figur und ihren Gelben Augen.
Nachdem sich die Wölfin, die in ihrem alter sein musste, niedergelegt hatte, flehte Nhor sie regelrecht an, ihr nie wieder so etwas grausames zu erzählen.
"Nhor ich wollte dich keinesfalls erschrecken. Und weißt du, wenn man so viel Zeit gehabt hat wie ich, dann wird man damit fertig. Ich meine, ich hatte immerhin eineinhalb Jahre alleine und damit mehr als genug Zeit. Und auch wenn es höchstwahrscheinlich nicht ganz danach aussieht, trauere ich immernoch deswegen. Immerhin waren die drei meine einzige Familie", erklärte sie dem Jungwolf, um ihn zu beruhigen und sich wieder ein wenig sympathischer zu machen. Doch darauf erzählte er schon von seinem Leben, und es war vielleicht nicht ganz so brutal wir ihres, doch aus seiner Heimat vertrieben und unterdrückt zu werden war wohl auch nicht der Himmel. Erstrecht für seinen Vater hegte Ceena keine Sympathie.
Na kam Nhor wieder auf die andere Wölfin zurück, was sich sehr nach einem Versuch eines Themenwechsel anhörte. Ceena hatte gesehen wie unwohl sich der graubraune gefühlt hatte und tat ihm den Gefallen und kam weder auf seinen noch ihren Lebenslauf zurück.

"Sei gegrüßt, Reza", begrüßte nun auch sie die andere Wölfin. "Eine frage habe ich jetzt aber wirklich noch. Durch das Loch regnet es doch durch. Was ist, wenn es zu stark regnet und sich das Loch soweit vergrößert, dass genug Wasser hindurchströmen kann das Die Höhle überflutet wird?", fragte sie unsicher mit einem schnellen Blick auf das Loch in der Decke. Sie hatte davor ziemlich viel Angst, warum wusste sie nicht mehr, nur dass es etwas mit einer ihrer ersten Lebenswochen zu tun hatte. Womöglich war ihre Mutter jagen gegangen und Regen hatte eingesetzt das der Unterschlupf unter Wasser stand. Oder sie in einen Fluss gefallen war. Genau viel es ihr nicht mehr ein, denn ein so kleiner Welpe wie sie damals hatte noch kein so gutes Gedächtnis.
Doch da dachte sie über Nhor's Frage nach. Sie wusste nicht was er meinte, denn sie wusste weder was sie zuvor gemacht hatte noch hatte sie gehört wie sie die Höhle betreten hatte.

{ F13 | Nhor & Reza | hört Nhor zu, beruhigt ihn, begrüßt Reza, stellt eine frage }


16.08.2016 16:10
Tyra
Gast



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Tagelang durchquerte das Schildmaid-Duo bereits Amdir. Sie liefen über Stock und Stein und ließen ihre Heimat meilenweit hinter sich. Seitdem sie sich auf neuem Terrain befanden, war das schlechte Wetter ihr Begleiter gewesen. Die Braunmelierte war froh, dass wenigstens der Regen aufgehört hatte. Wenn sie sich den finsteren Himmel jedoch so ansah, dann war vorauszuahnen, dass bald eine ordentliche Menge Wasser herunterkommen würde. Alle paar Kilometer vernahm die junge Fähe einen grollenden Donner. Früher hätte sie es für einen erzürnten Gott gehalten, heute schob sie es einfach auf die Kraft des Himmels. Wer weiß schon, warum es wirklich gewitterte. Daran hatte kein Gott der Welt ein Mitbestimmungsrecht. Nein, die Zeit des naiven Götterdenkens war vorüber. Heute gab es nur noch die nackte, harte Realität.

Ziellos ließen die Schwestern sich von ihren Läufen treiben. Da sie ohnehin schon durchnässt waren, scherte die junge Kriegerin sich auch nicht mehr den Fluss zu überqueren. Wer weiß, vielleicht würde sie auf der anderen Uferseite ja etwas Spannendes erwarten. Tyra hoffte auf Artgenossen zu treffen. Obwohl sie ihre Schwester am besten kannte und sich seelenverbunden mit ihr fühlte, war sie sich nicht sicher, ob dies auch im Interesse von Ceres lag. Nachdem sie nun Rabenhain hinter sich gelassen hatten, waren sie stets auf Wanderung und trafen nur selten einen Artgenossen. Und einem Rudel waren sie auch noch nicht begegnet. Die Braunmelierte mag eine sozial schwierige Persönlichkeit haben, aber dennoch bevorzugt sie das Gemeinschaftsleben. Sie gedenkt gern an die Zeiten in ihrem Familienclan. Zusammenhalt, Geborgenheit, Gemeinschaft. Vermutlich würde sie dieses Gefühl nie wieder empfinden wie damals, dennoch fehlt es ihr. Aber offenbar haben sich alle Wölfe in diesem Tal versteckt oder einen Unterschlupf gesucht. Das ist eigentlich keine schlechte Idee.

Die bronzefarbenen Iriden richteten sich öfters gen Boden. Allmählich war die Fähe müde geworden. Sie war ausdauernd, doch war eine konstante Wanderung über Stock und Stein im prasselnden Regen durchaus anspruchsvoll. Das braungraue Fellkleid baumelte tröpfelnd an Tyras Körper herunter. Die Fähe blieb stehen und schüttelte sich ausgiebig. Die Regentropfen lösten sich in alle Windrichtungen vom Fell. Und doch blieben manche haften. „Wir sollten uns einen Unterschlupf suchen ehe es erneut beginnt zu regnen.“, schlug sie schnaufend vor. Selbst vor ihrer Schwester wollte sie sich nicht eingestehen, dass sie ermüdet war und sich eine Pause gönnen würde. Die in Bronze getupften Augen suchten bereits nach einem Unterschlupf. Irgendetwas höhlenartiges musste es in diesem lichten Wald schon geben. Und wenn sie sich eine basteln musste. Die Schildmaid war nicht zimperlich, ihr würde auch eine improvisierte Überdachung genügen. Ein Baum so groß wie ihr Mutterbaum in Rabenhain würde auch ausreichen. Vorerst müsste ihre geliebte Schwester dem zustimmen. Solange würden ihre Läufe sie über den matschigen Waldboden tragen bis ihr Körper unter Erschöpfung zusammenbricht. Und dies würde einige Zeit dauern. Ihre Ausbildung zur Schildmaid hat sie ausdauernd gemacht und stählerne Muskeln beschert. So schnell würde die beiden Schwester nichts umhauen.

[Amdir | I8 | auf Wanderschaft, will einen Unterschlupf suchen, verbirgt ihre Erschöpfung | Ceres - (Cerberus)]


16.08.2016 23:11
Deimos Deimos ist männlich
gespielt von Jule | Posting Star



288 Pfotenabdrücke
Alter: 2 Monate
Welpe bei den Nightfalls

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Deimos konnte garnicht verstehen, wieso Fael so wenig um seine Fähigkeiten und Talente gab. Er für seinen Teil fand den Silberprinzen wahrlich beeindruckend, doch es schien fast, als würde jener eher missmutig hinnehmen, dass er einfach tat was man ihm sagte?! So ganz konnte der junge Welpe das alles mit Sicherheit noch nicht verstehen. Aber es missfiel ihm, das Fael so wenig stolz auf sich war. Aber wie dem auch sei, es bot sich für den Kleineren keine Gelegenheit mehr, dagegen vorzugehen und dem Älteren all seine Vorzüge offen zu legen. Aber Fael würde den Zwilling sicher nicht davon abbringen, wahrlich das in ihm zu sehen, was er zuvor gesagt hatte.
Fael wechselte so galant das Thema, dass es dem Jüngeren kaum auffiel und er sich gedanklich nicht länger mit der eigenartigen Situation befasste. Seine Augen begannen zu leuchten, seine Brust hob und senkte sich voller Anspannung und Aufregung, als Fael ihm seine Zukunftspläne präsentierte. Zuerst klang das alles super ober genial, doch dann schwand das Grinsen aus Deimos Zügen und er legte den Kopf schief. Ohne nachzudenken sagte er dann, was hoffentlich niemand sonst zu Ohren bekam.
"Ach.. du willst den Rebellen auch den Gar ausmachen? Warum denn eigentlich? Kennst du sie?" in seiner Stimme schwang Enttäuschung mit, denn entweder kannte Fael die Rebellen und seine Hoffnung, dass jene gar nicht so schlimm waren war gleich dahin, oder er kannte sie eben auch nicht und nahm einfach die gemeinläufige Meinung des Rudels an. Warum zur Hölle nur tat Deimos sich so schwer damit?! Schier jeder Nightfall schien die Rebellen zu hassen, doch ausgerechnet er, einer der Alphasöhne, musste alles in Frage stellen. Er war sich sicher, er würde für so eine Frage wie er sie Fael stellte von seinem Vater mächtigen Ärger bekommen. Und plötzlich wurde ihm klar, was er da eben gefragt hatte. Konnte er Fael schon so weit vertrauen, um ihn so tief in sein Inneres sehen zu lassen? Oder hatte er eben einen riesen Fehler begangen und der Silberprinz würde ihn gleich in die Pfanne hauen. Aber im Grunde hatte er doch nichts schlimmes gesagt, oder? Jedenfalls wollte er jetzt nicht mehr im Kämpfen ausgebildet werden. Sein Rudel zu verteidigen und es zu bewachen erschien ihm sinnvoll und wichtig, aber diese Sache mit den Rebellen? Er hatte noch nie einen derart bösen Wölf erlebt, wie diese Rebellen scheinbar sein mussten. Eher geistesabwesend bekam er mit, wie Fael nach seinen Ohren schnappte und rutschte so langsam wieder in die Realität zurück. Spielen? Es dauerte etwas, bis die Aufforderung bei ihm ankam, und als er darauf reagieren wollte, war es schon zu spät. Fael fuhr mit seinen Zukunftsvisionen fort und in Deimos Ohren klang der Rest von seinen Plänen wirklich gut. Yanthan und Gin.. Ja, da hatte er recht. Mit den beiden an ihrer Seite wären sie sicher ein unschlagbares Team. Aber ob man Yanthan zu einem Teamplayer machen konnte? Deimos verzog das Gesicht zu einem schiefen Grinsen.
"Du meinst, drei supercoole Wölfe unter dem Kommando von einem.... noch supercooleren? Ich glaube nicht das Yanthan einer von uns sein will. Er findet sich immer viiiieel toller als alle anderen. Manchmal ist das ganz schön anstrengend. Aber so ist er eben. Findest du an Gin auch irgendwas blöd?" fragte er schließlich nach. Es interessierte ihn brennend, ob andere Geschiwster auch solche Differenzen hatten, wie er und sein Zwilling manchmal. Die finsteren Gedanken über böse oder nicht böse Rebellen hatte er längst wieder verdrängt und sponn sich nun wieder wahnsinnig spannende Zukunftsideen zusammen.
"Aber ich wette trotzdem, wir würden es allen zeigen die unserem Rudel zu nahe kommen! Weil wir nämlich alles so genau beobachten und dann später immer als erstes die Eindringlinge entdecken, die unserer Familie etwas böses wollen. Und die, ja DIE machen wir dann fertig!" plapperte er begeistert los und schlug mit einer Vorderpfote gegen Faels Vorderläufe. Sein Ziel war zwar dessen Brust gewesen, aber so richtig bis dahin kam er dann irgendwie doch noch nicht.

[J3, Fael, verplappert sich etwas, findet aber in seine Spur zurück]


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18.08.2016 16:37 Deimos ist offline Suchen Freunde?
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