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Was bisher geschah ... Topinfos

#07 Plot

Der Druck steigt


# April, Frühling #
# Stark bewölkt, zwischendurch Donner #
# zwischen 10:00 und 12:00 Uhr #

Mit Anbruch des neuen Monats begann sich das Wetter sowohl in Nasval als auch in Amdir schlagartig zu wandeln. Es schlug teilweise einmal täglich um. Doch nicht nur das Wetter wandelt sich... Nach dem Flop der Nightfalls ist die Anspannung im Rudel groß gewesen. Niemand wusste, wie es weitergehen soll nachdem sie die Rebellen verpasst haben. Jedoch traute sich auch niemand Tyrese zu fragen, was sein nächster Schachzug sein würde. Die Stimmung war tagelang angespannt, denn auch der Tyrann selbst musste sich erst einmal einen neuen Plan überlegen. Niemand weiß bis jetzt, was den Nightfalls bevorstehen würde, doch die schwarzen Wolken am Himmel verhießen nichts Gutes. Momentan herrscht nur die Ruhe vor dem Sturm. Die Rebellen ahnen noch immer nichts von den Geschehnissen bei den Nightfalls, jedoch spüren auch sie eine gewisse Anspannung in der Luft. Obwohl sicher war, dass das Unwetter nicht ewig pausieren würde, beschloss Gwydion, dass er mit seinem Sohn Chaske und Khazen aufbrechen würde, um die Grenzen Amdirs abzulaufen und die Gegend auszukundschaften.


Vergangene Plots

#05 Plot

Lichterspiel im Winterzauber


# Anfang Winter #
# windstill, bewölkt, kühl #
# späte Morgenstunden #

Schwere Verluste haben den Herbst in den Köpfen der Wölfe geprägt. Sowohl die Nasvalianer als auch die Rebellen haben Rückschläge erhalten. Die Rebellen verloren Eloa und auch den verschwundenen Beta Leiard. Die Nasvalianer verloren einander, so dass lediglich Nhor übrig blieb. Dieser ist nun ein Neuling bei den Rebellen. Neue Rekruten braucht die Rebellion. Zwischen all dem Trubel um die Begegnung mit den Nightfalls und den Verlusten, war untergegangen, dass Freya fort war. Niemand will bemerkt haben, warum und wohin die junge Fähe gegangen sei. Chaske nahm sich dieser Aufgabe an und stürzte sich in die Suche nach der Fähe. Sein Verbleib ist genauso ungewiss wie der von Freya und Leiard. Die Nightfalls verloren lediglich die Chance auf einen Sieg über die Rebellen. Doch auch bei den Nightfalls kam es zu einem Todesfall, denn nachdem Bevan Nhor bei seiner Flucht geholfen hatte, nahm Oshae die Schuld für die Flucht des Gefangen auf sich. Und so bestrafte Tyrese sie mit dem Tode. Oshae opferte sich, um Bevan zu decken. Dies wird wohl Bevans düsteres Geheimnis bleiben.
Doch trug der Herbst auch Früchte. Sharon schenkte den Rebellen zwei Welpen, deren Leben in die Obhut der Rebellion gegeben wurde. Während Sharon zwei wehrlose Welpen zur Welt brachte, wuchsen Lyras Welpen zu Kämpfern. Murdoch hatte genug Zeit, um seine Söhne zumindest ein wenig in die Welt eines Krieges eintauchen zu lassen. Während Lyra ihre Tochter auf das Jagen spezialisierte, um sie bei Tyrese gut dar zu stellen, wuchsen Gin und Fael in eine Richtung heran, die Lyra missfiel. Zum Ende des Herbstes begangen Iyiny und Tyrese zur Vermehrung der Krieger beizutragen. Der Tyrann höchstpersönlich würde seine ersten, eigenen Welpen ins Leben setzen, sobald der Winter vorüber war.
Seit dem Kampf zwischen Rebellion und Tyrannei sind 6 Wochen vergangen. Eine Zeit ohne Gewalt. Und dennoch geprägt von vielen Veränderungen. Der Herbst verlor all seine Blätter und nahm dabei einige Wölfe mit sich. Der Winter klopfte an der Tür, aber die vom Herbst verschlungenen Wölfe tauchten nicht mehr auf. Doch dieser Winter war anders. Ungewöhnlich mild und bisher ohne Schneefall. Vielleicht ein Zeichen der Götter? Möchte das Schicksal den Rebellenwelpen das Leben schenken? Für die Rebellen ist es ein gutes Zeichen, da ihre kleinen Schützlinge einen kalten Winter nur schwer überleben würden. Doch das ist nicht die einzige Sorge des Rudels. Freya, Chaske und auch der Betarüde Leiard sind noch immer nicht zurückkehrt. Nur wenige glauben noch an ihre Rückkehr. Gwydion hat nicht nur einen weiteren Sohn ziehen gelassen, sondern auch einen guten Freund und Berater. Für die Nightfalls war der Winter kein Problem und brachte auch keine Sorgen mit sich. Gin, Fael und Nayara wuchsen tüchtig heran und waren auf ihren ersten Winter gut vorbereitet. Für die Gefährtin des Tyrannen galt nun Schonzeit, immerhin trug sie die Brut der Tyrannei in sich.
Kann man dem Schein eines ruhigen und milden Winters überhaupt trauen?

#04 Plot

Farbenspiel des Winds


# Anfang Herbst #
# leichter Wind, frisch, bewölkt #
# Mittags #

Dieser Herbst war ein ereignisreicher Herbst. Bei den Rebellen wurden Elín und Leiard zu Gwydions Unterstützung zu den Betawölfen des Rudels auserkoren. Und so widmeten sie sich ihren neuen Aufgaben. Während Leiard mit Khazen das neue Tal ein wenig unter die Lupe nahm, erkundigte Elín sich nach dem Befinden des neusten Mitglied der Rebellen: Eloa Tajou. Bisher war sie eher eine ruhige Begleiterin des Rudels, schien jedoch in Elín Gegenwart aufzutauen. Chaske erklärte sich selbst zum Beschützer Sharons und ihrer Welpen. Er versprach immer für sie da zu sein und über ihre Welpen zu wachen. Zugleich nahm er Reza, die offensichtlich mit Gwydion anbändelte, in die Fänge und versuchte mittels Provokationen sie aus der Reserve zu locken. Schnell wurde daraus eine Diskussion über die Liebe, welche zwar kein eindeutiges aber ein friedliches Ende gab. Gwydion hingegen plagte das Gefühl für Chaske kein richtiger Vater zu sein, doch Tinúviel bemühte sich ihren Vater zu motivieren und Chaske Zeit zu geben.

Nachdem Lyra ihre Welpen mehr oder weniger gut in der Höhle hinhalten konnte bis ihr Vater kommt, erfüllte dieser den Welpen ihren Wunsch nach draußen zu gehen. Im Licht der Sonne angekommen beantwortete Murdoch die Fragen seiner Welpen. So beschrieb er seine Aufgaben als Beta und zeigte den Welpen wer der Alpha ist, jedoch kam es noch nicht zu einem Kennenlernen. Als die Rudeljäger – jedoch ohne Harlequin – zurückkehrten, waren sie nicht allein. Sie brachten zwei Fremdlinge mit: Nhor und Celeste. Diese hatte Bevan bereits am See kennengelernt. Sowohl Bevan als auch die Nasvalianer waren froh sich einander wiederzusehen. Noch war den beiden nicht bewusst, dass sie gar keine Gäste, sondern Geiseln waren. Doch schnell wurde ihnen klar in welcher Situation sie sich befanden. Iyiny hingegen hatte ihre Freundin Ilyn aufgegriffen und sie zu Tyrese geführt, welcher diese ins Kreuzverhör nahm. Jedoch tat Ilyn auf unwissend und versuchte somit ihre Freunde zu schützen. Zugleich wagte sie es dem Tyrannen Widerstand zu leisten. Schnell flog die Lüge der Fähe auf und Iyiny erzählte vom Aufgriff der anderen zwei Nasvalianer.
Dieses Gespräch trug zwei Tage später seine Lorbeeren. Tyrese streifte in zwei Gruppen durch Nasval, jeweils mit einem Nasvalianer in der Hinterhand um eine Art Lockvogel für weitere Einheimische zu haben. Nhor wurde derweil bei den Nightfalls zurückgelassen. Dies war jedoch ein folgenschwerer Fehler, denn Bevan verhalf seinem Freund zur Flucht. Er wollte ihn nicht länger Leiden sehen. Dies blieb sogar unbemerkt. Lyra machte nämlich mit Nayara, Gin und Fael einen Spaziergang zur naheliegenden Blumenwiese. Leider musste Lyra ihren Ausflug schneller beenden als geplant, da Gin und Fael versuchten sich aus dem Staub zu machen. Der Rücktritt zum Rudel sollte eine Art Bestrafung sein. Dort angekommen bespaßten Tsume und Ragnarök die beiden Jungrüden. Lyra stellte Bevan ihre Tochter Nayara vor. Diese schlossen einen Band der Freundschaft.

Bei den Rebellen stärkten sich auch die Rudelbeziehungen. Chaske versuchte Sharon bei ihrer Sorge um Khazen zu trösten, während Deven und Reza sich näher kamen. Die trächtige Sharon und ihr neuer Beschützer bekamen unerwünschten Besuch durch eine Raubkatze, welche Chaske zu vertreiben versuchte.
Nachdem Dhiala von ihrem Dilemma berichtet hatte, schickte auch Gwydion zwei Suchtrupps aus. Er war gewillt der Einheimischen Hilfe zu leisten. Gwydion und Eloa trafen dabei auf Murdoch, Iyiny und der gefangene Ilyn. Im Laufe des Kampfes zwischen den gegnerischen Parteien, konnte Ilyn die Gunst der Stunde nutzen und die Flucht ergreifen. Nachdem Ilyn geflohen war, konnte Gwydion jedoch nicht verhindern, dass Murdoch Eloa tötete. Durch ein lautes Fauchen machte sich Besorgnis breit bei Gwydion, die ihn zu Flucht leitete. Schnell führte ihn dies zu seinem Sohn und Sharon. Gemeinsam mit Chaske vertrieb er die Raubkatze und kehrte mit beiden Wölfen zum Rudelplatz zurück. Er hatte ihnen bereits vom Tod Eloas gebeichtet und offenbarte ebenfalls, dass er schuld daran war. Am Rudelplatz angekommen wurde Gwydion regelrecht überfallen von Elín und musste ihr unangenehmer Weise selbiges beichten. Die Betafähe versuchte Gwydion seine Schuldgefühle zu nehmen. Auf seinen Wunsch hin suchte sie nach Reza. Als sie diese gefunden hatte, brachte sie Reza und auch Deven in eine missliche Lage. Diese schienen einander näher gekommen zu sein. Reza wurde zu Gwydion zurückgeschickt und kümmerte sich um ihren verletzten Helden. Deven wurde zur Jagd mit Elín verdonnert und gabelte bei dieser den geflohenen Nhor auf.

Tyrese, Abigail und Celeste bildeten die andere Gruppe. Während Celeste als Lockvogel voraus gehen sollte und die beiden Nightfalls zu den anderen Einheimischen führen sollten, unterrichtete Tyrese Abigail. Celeste versuchte die Nightfalls auf eine falsche Fährte zu locken, da sie Dhiala in einem Versteck bemerkte. Und bei ihr waren Khazen und Leiard. Nachdem Tyrese und Abigail jedoch Celestes Schwindel bemerkten, griffen diese die Fähe an. Überstürzt rannte Dhiala aus ihrem Versteck und versuchte Celeste zu retten. Noch ehe Dhiala ihre Freundin retten konnte, nahm Abigail Celeste das Leben. Khazen hingegen widmete sich dem Tyrannen selbst zu. Es kam zu einem blutigen Kampf. Auf beiden Seiten. Leiard versuchte Khazen zu helfen und schaffte es einen guten Moment abzupassen, in dem beide fliehen konnten. Nachdem sich Khazen und Leiard aus dem Staub gemacht hatten, widmete sich Tyrese den Kämpfenden – Abigail und Dhiala – zu. Schließlich musste auch Dhiala ihr Leben lassen. Während Khazen verletzt aber lebend beim Rudel ankam, war von Leiard keine Spur. Nachdem Khazen Gwydion Bericht erstattet hatte, ließ er sich von seiner Geliebten pflegen.


#03 Plot

Das Spiel mit dem Feuer


# Mitte Sommer #
# schwül, wenig Wind, kaum Wolken #
# Vormittags bis Mittags #

Man sagt, dass die Zeit alle Wunden heilt, aber ist dem wirklich so? Über Amdir liegt ein fader Beigeschmack vermischt mit der Dunkelheit der Herzen der Wölfe. Sowohl über die Nightfalls als auch über die Rebellen hat das Schicksal sein Unheil gezogen. Ob die letzten Monate, in denen nichts sonderlich Auffälliges geschah, diese Wunden tatsächlich heilen kann, ist fragwürdig. Die Rebellen wurden nach ihrer Flucht von Freya und Chaske zum Lager begleitet, dort wurden alle Wunden so gut es nur ging versorgt. Auch die Wunden der Nightfalls wurden geleckt, so kamen sich Murdoch und Lyra erneut ein Stückchen näher.

Es sind ungefähr drei Monate vergangen seitdem sich Gwydion, Reza und Khazen einen blutigen Kampf mit drei Wölfen der Nightfalls geliefert haben, den nur der Betawolf Murdoch und sein Weggefährte Zetyr überlebten. Drei Monate ist die öffentliche Demütigung Oshaes durch den Tyrannen her. Doch ihre Wunden werden wohl mehr Zeit zur Heilung benötigen als alles andere. In den letzten drei Monaten hat sich nicht sonderlich viel getan. Jedenfalls hat sich keine Katastrophe oder ähnliches zugetan. Es war ja auch für beiderseits Rudel ziemlich turbulent in der letzten Zeit, so dass die letzten Monate zur Ruhe genutzt werden konnten. Die Einzelgängerinnen Sharon und Eloa Tajou wurden in das Rudel der Rebellen aufgenommen und haben sich von nun an eben so an die Netiquette zu halten wie die anderen Mitglieder auch.

Und so zog Frühling vor rüber. Sicher war der Frühling keine sonderlich heitere Jahreszeit für die Bewohner von Amdir, doch trug auch er Früchte, die gedeihen. So ist aus der kleinen verwirrten Welpin Izusa nun ein stattlicher Jungwolf mit eigenem Kopf geworden. Wird Tyrese sie rechtzeitig umpolen können? Ihre Neugierde im Keim ersticken? Sicherlich wird er nun viel Wert auf eine grundierte Ausbildung seiner Wölfe legen. Jetzt, wo er weiß, dass Gwydion überlebt hat und einen Widerstand plant. Ob der Tyrann von Amdir weiche Knie bekommt? Auch Gwydion müsste sich rüsten, nun wo doch sein Geheimnis um die Rebellion entlüftet ist. Doch all diese Dinge benötigen vor allem eines: Zeit. Und die Zeit bleibt nicht stehen. Sie rennt weiter. Genauso wie das Schicksal. Und das meint es bekanntlich nicht gut mit den Wölfen aus Amdir.

Nachdem nun der Frühling von dem Sommer abgelöst worden war, erstrahlte Amdir in seiner vollen Farbenpracht. Flora und Fauna wuchs und gedeihte. Doch dieses Jahr herrschte eine eher trockene Luft in Amdir und die dazukommende Hitze ließ ein nicht absehbares Unheil über das Tal herein. Das trockene Gras fing Feuer, welches sich blitzschnell verbreitet hatte.
Schnell hatten die Nightfalls das Feuer bemerkt und pure Panik war ausgebrochen. Tyrese und seine Betawölfe taten sich ungeheuerlich schwer die aufgebrachte Horde Wölfe zum Zuhören zu bewegen. Tyrese gab den Befehl dem vertrockneten Fluss zu folgen. Sie würden im benachbarten Tal Schutz suchen. Nur ungern verließ der Tyrann seine Heimat und sein Reich, doch das war ihm lieber als zu sterben. Und nach dem nächsten Regen könnte man sich anschauen, wie viel das Feuer zerstört hatte. So flohen die berüchtigten Nightfalls, von Panik und Aufruhr geleitet durch die Flammen am vertrockneten Flussbett entlang, in Richtung fremde Welt. Unwissend dass dieses Feuer bereits Opfer gefordert hatte. Hlín war mit zwei anderen Wölfen abseits des Flussbettes gefolgt. Hlín trennte sich jedoch von ihnen als ihm der Geruch eines Rebellen in die Nase stieß. Kilian. In dem Aufruhr hatte sich der Rebellenjüngling verirrt. Während Hlín die Gunst der Stunde nutzte, um den Sohn Gwydions zu töten, wurde er durch das Flammenmeer von seinen zwei Begleitern abgetrennt und vom Feuer verschlungen. Die beiden Begleiter Hlíns rannten Richtung Flussbett. Ihre Aufgabe war es nun Tyrese von dem heldenhaften Abgang seines Betas zu erzählen.
Noch bevor die Rebellen zur Jagd aufbrachen, bemerkten sie die dunklen Rauchschwaden am Horizont. Gwydion überlegte, ob das Feuer sie auch in die Berge verfolgen würde, doch selbst wenn die Flammen vorher ausgelöscht werden sollten, so wäre ihr Jagdgrund vom Rauch erstickt. Und so wies er an die Berge zu verlassen und gen Osten das Tal zu verlassen. Das Feuer verbreitete sich schnell. Ehe die Wölfe die Berge verlassen hatten, hatte das Feuer schon fast den Fuß des Berges erreicht. Die einzige Chance: Mittendurch. Die Rebellen mussten also durch die Flammen fliehen. Gwydion sagte ihnen, dass sie zur nächstgelegenen Gebirgslandschaft im Osten müssen. Dort würden sie sich treffen, sollten sie sich verlieren.

Man hörte öfter mal von einem benachbarten Tal namens Nasval in Richtung Osten, doch das einzige was den Wölfen nun blieb war die Flucht.

Zu dieser Zeit ahnten die Wölfe von Nasval noch nichts von alle dem. An der westlichen Grenze erkannte man zwar weitentfernte Rauschschwaden, doch war man sich sicher, dass diese nicht herüber nach Nasval ziehen würden. In Nasval war alles so wie immer und doch anders. Der Duft der Veränderung war klar. Und doch schien er schier ignoriert zu werden. Die Wölfe lebten nach wie vor in Freiheit und kannten nur das Gesetz ihrer Welt. In Nasval war die Konstruktion eines Rudels beinahe unbekannt. Die Wölfe lebten entweder alleine oder in einer Zweckgemeinschaft, die einem Rudel ähnlich sah, doch gab es dort keine Ränge und somit keinen Alpha. Sie trafen sie lediglich ab und zu zum Jagen, Geschichten erzählen und um das Bedürfnis nach Gemeinschaft- und Sozialbefinden notgedrungen zu befriedigen. Was kam auf die Wölfe in Nasval zu?

#02 Plot

Wandel der Zeit


# Ende Frühling #
# sonnig & eine frische Brise #
# Mittags #

Es sind 3 Tage vergangen seit dem das heftige Unwetter in Amdir getobt hat. Nun hat sich das Himmelsgemüt beruhigt, doch haben sich auch die Gemüter der Wölfe beruhigt? Noch immer sind die Folgen des Sturmes spür – und sehbar. So auch bei den Wanderern Vaneya und Akash. Erst vor kurzem kamen sie nach Amdir und haben direkt ein schlimmes Erlebnis mitbekommen. Durch den Sturm wurden sie getrennt und suchen nun einander. Vaneya irrt im Wald nahe der Gebirgskette in Amdir umher und sucht ihren Geliebten. Dieser befindet sich in unmittelbarer Nähe des Rudelplatzes der Nightfalls. Werden sie ihm helfen seine Geliebte zu finden? Wird Tyrese ihre Liebschaft zu seinen Gunsten nutzen? Werden Vaneya und Akash wieder zueinander finden? Doch nicht nur das mysteriöse Pärchen leidet unter den Folgen des Sturmes. Auch die Nightfalls haben Opfer. Alduin fand durch den Sturm seinen Tod und hinterlässt seine beiden Schwestern Aralil und Izusa. Nibiru Ea gilt nicht mehr als nur noch verschwunden, da ihr Körper gefunden wurde. Jedoch vollkommen leblos. Wie geht das Rudel mit diesen beiden Verlusten um? Aber vor allem wie wird Tyrese den Tod eines hochgeschätzten Mitgliedes und den eines wichtigen Nachzüglers wegstecken? Nahe der Gebirgskette befinden sich Khazen und Sharon. Wird er sie zu den Rebellen führen? Bei den restlichen Rebellen herrscht eher angespannte Stimmung, obwohl Gwydion mit seinen Jüngern sich im noch wohlbehüteten Lager in den Bergen zurückgezogen hat. Gwydion weiß erst seit kurzem von seinen Kindern und hat keine Zeit in die Vaterrolle hineinzuschlüpfen. Durch das Gewitter kam es zwischen Tinúviel und Gwydion auch zu keiner großen Aussprache.

#01 Plot

Flucht ins Glück


# Ende Frühling #
# Bewölkt, leichter Wind #
# Morgens bis Mittags #

Erst seit kurzem hat Gwydion sein geheimes Lager im Hochgebirge errichtet. Dort suchen die Rebellen gemeinsam Schutz vor den Nightfalls. Wie lange sie dort unentdeckt bleiben, ist fraglich. Sie legen jedoch viel Wert darauf, dass ihnen niemand folgt. Insbesondere da seit kurzem ein Paar zu den Rebellen gestoßen ist, welches Nachwuchs erwartet. Gerade aus diesem Grund steht deren geheimer Rückzugsort an höchster Stelle.

Bei den Nightfalls gab es bereits Nachwuchs. Nibiru Ea hat zum Ende des letzten Winters drei Welpen geboren. Auch deren Schutz hat hohe Priorität, schließlich muss die Wolfsarmee wachsen und gedeihen.

Werden die Rebellen in ihr Glück flüchten oder werden die Nightfalls dem Versteck auf die Schliche kommen?


Basisinformation

# Gründungsdatum 22. Januar 2013 #
# Eröffnungsdatum 26. Januar 2013 #
# Rollenspielstart 07. Februrar 2013 #

Rudelübersicht

# Insgesamt 35 Wölfe #
# Nightfalls 20 Wölfe
# Rebellen 13 Wölfe
# Einzelgänger 0 Wölfe
Karte » Nasval
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Eyrin Eyrin ist weiblich
gespielt von Tamira | Posting Star


Steckbrief

245 Pfotenabdrücke
Alter: 2 Monate
Welpe bei den Nightfalls

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Der große Silberne schien nicht wirklich von ihrem versuchten Manöver beeindruckt gewesen zu sein. Schade. Dann kann man auch nicht von frechen Prinzessinnen erschreckt werden. Die Nase verstimmt rümpfend blickte sie sich auf dem Rudelplatz um, denn Gin meinte er beobachtete. Was gab es da denn zu beobachten? „Ich bin keine Prinzessin,“ schmollte sie, klang dabei aber nicht wirklich beleidigt, denn der Stolze Unterton ihres nächsten Satzes ließ ihren Trotz schon wieder komplett verschwinden, „ich bin eine Kämpferin!“ Mit ehrlichem Interesse versuchte sie Gins Aufgabe nachzumachen. Also, was gab es denn da? Ihre Mama und ihr Papa unterhielten sich – war das ein gutes Zeichen? Vielleicht bekam Tyrese dann wieder bessere Laune und würde ihren Geschwistern und ihr auch wieder ein wenig Aufmerksamkeit schenken. Gins Eltern waren genauso in einem Gespräch. Und auch Deimos und Fael schienen sich über irgendetwas auszutauschen. Und was war nun interessant daran alles zu beobachten? Eyrin legte den Kopf schief. „Alle scheinen irgendwie beschäftigt und unterhalten sich. Ist das dann nicht schon genug beobachtet?

Sie knetete nervös mit den Pfoten. Etwas lag ihr noch auf der Zunge, aber nun war es ihr doch irgendwie unangenehm dieses Thema anzusprechen. Immerhin war das der Grund für die betrübte Stimmung im Rudel. Andererseits war nun auch eine passende Gelegenheit um dieses Thema anzuschlagen. Gewissermaßen war es auch mit ein Grund gewesen wieso sie zu Gin gegangen war. Die Erwachsenen wollten immerhin nicht so richtig mit der Sprache rausrücken. Also Luft holen und Augen zu. Natürlich nicht sprichwörtlich. „Ich meine...immerhin sind die Rebellen doch weg, oder nicht? Also haben wir nichts zu befürchten – oder?“ Sie klang mit ihren Worten unsicherer als sie gewollt hatte. Ihre Ohren knickten betrübt nach unten. „Papa ist so furchtbar sauer. Ich verstehe das nicht ganz.“ Vielleicht würde Gin ihr das Ganze endlich etwas verständlicher beibringen können. Eyrin wollte dieses Wissen! Sie wollte es sogar unbedingt. Sie wollte so viel Wissen in sich aufnehmen bis ihr Kopf platzte. Immerhin würde sie so das Rudel doch am Besten unterstützen können, oder? Indem sie viel wusste. Und indem sie stark war. Aber stark war diese Fähe so oder so. Das glaubte sie zumindest von sich selber. Irgendwann würde sie ihren Papa bestimmt mächtig stolz machen. Aber dafür musste sie sich auch Wissen aneignen. Und wenn die Erwachsenen ihr das nicht beibringen wollten, dann würde sie sich ihr Wissen eben woanders herholen. In diesem Fall bei Gin, bei dem sie den Kopf schon ganz schön in den Nacken legen musste um ihn in die Augen zu blicken, die so kräftig ihr entgegen strahlten.

[J3 - durchlöchter Gin bei der ersten Gelegenheit mit Fragen]


__________________

Vielen Dank an Gwydion für das Set <3
05.08.2016 20:20 Eyrin ist offline Suchen Freunde?
Tajga Tajga ist weiblich
gespielt von Nicky | Super Poster


Steckbrief

103 Pfotenabdrücke
Alter: 2 Monate
Welpe bei den Nightfalls

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Tajga lag einfach nur da. Den Körper auf den Boden gepresst, die Vorderläufe ausgestreckt, den länglichen Schädel dazwischen platziert, die Hinterläufe angewinkelt. Ihr braungrauer Welpenpelz war gut an den staubigen Untergrund des Rudelplatzes angepasst, solange sie sich keine Winzigkeit rührte – und das wagte sie nicht. Ihre feuerfarbenen Augen huschten zaghaft über den Rudelplatz, darum bemüht etwas zu verstehen. Seit ihrem ersten Ausflug, bei dem sie Nayara kennen gelernt hatten und dem unbeschwerten Spiel mit Fael schien so viel Zeit vergangen. Es erschien Tajga wie eine einzige dahinwabernde Ewigkeit, seit Tyrese und die anderen Wölfe von ihrer Mission zurückgekehrt waren. Eine graue, gedrückte Ewigkeit, ähnlich der düsteren Gewitterwolken, die sich über ihren Köpfen zusammentürmten. Tajga spürte den nahenden Regen wie jedes Wildtier instinktiv und ebenso spürte sie die Anspannung, die über dem Rudel lag und sie begriff wie viel Macht der Vater ihrer Ziehgeschwister hatte. Eine einzige Laune dieses riesenhaften Rüden brachte ein ganzes Rudel zum schieren Stillstand, ließ es den Atem anhalten und die Köpfe gesenkt halten, während sie nur auf die eine Erlösung zu warten schienen – das Tyrese sich regte und verkündete, wie es weiter ging. Doch bisher war nichts dergleichen geschehen. Selbst ihre Mutter schien nicht zu wissen, wie genau es weiter gehen sollte und das verunsicherte Tajga mehr als alles andere. Mehr als diese erdrückende Erkenntnis und mehr als die finsteren Gewitterwolken, die den Untergang der Welt anzukündigen schienen. Der Bräunlichen war nicht entgangen, wie ihre Mutter die Welpen von dem wichtigsten Wolf im Rudel fern gehalten hatte oder wie sie selbst sich nur äußerst konzentriert in seine Nähe gewagt hatte. Razca war ihre Mutter, Tajga kannte sie besser als irgendeinen Wolf. Vielleicht war sie jung, nur eine Welpin, aber sie war nicht blind und deshalb auch brannte ihr Blick sich in den wundervoll schwarzen Pelz ihrer Mutter, sobald diese ihr Blickfeld betrat. Ihr erster Impuls war zu ihr zu rennen und sie wegen dem drohenden Unwetter auszufragen. Die dunklen Wolken machten ihr Angst, nie hatte sie solch ein finsteres auftürmen der Naturgewalten gesehen. Doch da bemerkte sie, auf welche Art Razca sich fortbewegte. Sie trottete nicht entspannt daher, sie stolzierte und jeder ihrer Schritte war bewusst und in Vollendung gesetzt. Tajgas Augen weiteten sich etwas, während sie sich wünschte eines Tages so elegant dahinschreiten zu können, wie ihre Mutter. Und dann entdeckte sie Razcas Ziel. Tajgas Herz machte einen aufgeregten, wie ängstlichen Sprung. Razca lief auf Tyrese zu, um sich dann in leichtem Abstand nieder zu lassen. Verwirrt beobachtete die Welpin das Geschehen. Was mochte ihre Mutter damit bezwecken? Es hatte ganz so ausgesehen, als suche sie Tyrese Nähe, aber anstatt sich zu ihm zu legen, ging sie an ihm vorbei… Doch genau in diesem Moment stand der Alpha auf und ging selbst auf ihre Mutter zu, stupste sie gegen die Wange, als wolle er sie zum Spiel auffordern und legte sich dann zu ihr. Mit leicht geöffnetem Maul starrte Tajga was dort vor sich ging.

Völlig verwirrt zwang sie sich den Blick abzuwenden. Unweit entfernt entdeckte sie den zweiten Schwarzpelz, der für sie immer Familie sein würde. Ihre Rute pochte ein paar Mal auf den Boden, bevor sie aufsprang und zu Kayva sprang. Mit ihrem Körpergewicht boxte sie die Schwarze in die Seite, um sie umzuwerfen und über ihr zu Stehen zu kommen, doch anstatt ihren Sieg zu zelebrieren, senkte sie den Schädel und kuschelte sich gegen Kayvas weiches Bauchfell, bevor sie von ihr abließ. „Glaubst du, dass die Welt untergeht?“, fragte Tajga und leckte sich dabei unsicher über die helle Nase. Ihr Blick verlor sich in den düsteren Wolken, doch ebenso sehr meinte sie die finstere Stimmung im Rudel. Es fühlte sich schlimm an, wie es gerade war und Tajga, die noch wenige Konflikte in ihrem Leben mitbekommen hatte und keinen, der so groß war, dass er selbst den mächtigen und überaus wichtigen Tyrese derart in Beschlag nahm, wusste nicht, wie sie das Geschehene einordnen sollte. Mal abgesehen davon, dass sie sich schuldig fühlte. Yanthan hatte gesagt, er würde wissen, wie sie den Erwachsenen helfen konnten, doch anstatt auf ihn zu hören und ihre Pflicht als tapfere Nightfalls zu erfüllen, hatten sie mit Fael getobt. Tajga bohrte eine Vorderpfote in den Boden und scharrte damit Stau auf. Seither hatte sie oft versucht, aus Yanthan heraus zu bekommen, was denn sein Plan gewesen war, doch der schwieg nur. Konnte es sein, dass sie all das hier hätten vermeiden können? Dass es in ihren Pfoten gelegen hatte alles Unheil abzuwenden und den Sieg herbei zu führen?

„Lass uns… lass uns Nayara besuchen?“, lenkte sie schnell ein, nicht zu Letzt um sich selbst von den finsteren Gedanken abzulenken. Ihre Rute pendelte in Vorfreude hin und her und sie sah Kayva erwartungsvoll an.

{J3 | bei Kayva | denkt nach, redet mit Kay, schlägt vor Nay zu besuchen, bedrückt}


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06.08.2016 10:30 Tajga ist offline E-Mail Suchen Freunde?
Gin Gin ist männlich
gespielt von Izzie | Treue Seele


Steckbrief

522 Pfotenabdrücke
Alter: 6 Monate
Welpe bei den Nightfalls

Quote Edit Melden       IP

Irgendwie hatte Gin nicht erwartet das Eyrin sich als Kriegerin wahrnehmen wollte und nicht als Prinzessin. Hätte letzteres nicht besser gepasst? Neugierig schien sie um ihn herum zu wuseln und ahmte seine Haltung nach.
"Es ist wichtig das man weiß wie die Mitglieder des eigenen Rudels zueinander stehen. Wir sollten alle loyal zueinander stehen und Zwist und Zwitracht sofort bemerken und ausmerzen."
, gab er einfach zu bedenken. Sobald jemand für Unruhe sorgte, das wusste er, würden sein Vater oder die anderen Höherrangigen Wölfe einschreiten und das nicht nur weil Tyrese schlecht drauf war.
Das war auch so eine Sache... momentan traute sich kaum einer in die Nähe des Alphas. Alle bemühten sich darum unter seinem Blick hinweg zu halten und hielten den Atem an wenn er sich bewegte. Sie fürchteten ihn das war ihm klar geworden. Er verstand nicht recht woraus die Furcht manch eines Rudelmitgliedes rührte, er hatte ja selber keine schlechten Erfahrungen mit ihrem Alpha gemacht. Murdoch hatte ihm lediglich immer wieder gepredigt den Rangwölfen und besonders seinem Alpha gegenüber den nötigen Respekt zu zeigen.
Seufzend zuckte Gin mit den Ohren als er die Fragen der Alphastochter vernahm und sein Blick wanderte wieder zu Tyrese der mit Razca beisammenlag und sprach. Damit man seinen Blick nicht bemerkte , wandte er sich schnell wieder ab und legte sich hin. Man sollte ihm ja nichts unrechtes nachsagen können.
Die Vorderpfoten übernanderschlagend sah er die braune "Kriegerin" an, jetzt hatte er seinen Kopf auch auf Augenhöhe mit ihr und konnte ihr geradeaus in die großen Augen schauen.
"Natürlich ist er sauer. Warum sollten die Rebellen ab jetzt kein Problem mehr sein?"
, fragte er die Jüngere.
Grimmig auf seine Pfoten blickend dachte er alles durch was sein Vater ihm erzählt hatte.
"Es könnte eine Finte gewesen sein. Sie könnten immer noch hier sein und uns aus dem Hinterhalt überfallen wollen. Deswegen ist es so wichtig das wir alle die Augen offen halten. Sieh dir unsere Brüder an: wie sie patroilliere auch ich in Regelmäßgkeit um den Rudelplatz.

Außerdem: dieser Abschaum hätte in diesem Kampf geschlagen werden sollen. Sie sind ehrlos und bestehen fast nur aus Deserteuren und feigen Ratten. Es war eine einmalige Gelegenheit und die ist geplatzt."


, sprach der Silberling.
Aber um ehrlich zu sein... er war sogar ganz froh das es die Rebellen noch gab. Mit Glück würde er nun also die Chance haben sich im Kampf mit ihnen zu beweisen sobald er alt genug wäre!
Unruhig knirschte er mit den Zähnen, aber das verstärkte wieder das unangenehme Gefühl was er seit Tagen hatte... er war immer noch mitten im Zahnwechsel. Erst neulich war ihm sein links oben sitzender Fangzahn ausgefallen und der neue war erst halb nach gewachsen. Und die anderen juckten immer noch und warteten darauf ersetzt zu werden.
Mit so einem Gebiss könnte er nie in den Kampf ziehen, es erinnerte ihn mal wieder daran das er noch warten musste.
Anders als Tsume der jetzt schon bald alt genug war! Ärgerlich!
Allerdings... er war jetzt schon fast so groß wie der Braune. Ein Grinsen schlich sich auf Gins Fang: er wäre eines Tages bestimmt größer als der Rüde zu dem er als Welpe so aufgeschaut hatte. Aber Tsume hatte sich in letzter Zeit kaum mit ihnen beschäftigt und Gin hatte gelernt das Murdoch ohnehin einen hundert mal besseren Lehrmeister abgab. Und das nicht nur weil er ihr Vater war und er daher instinktiv diesem nacheifern wollte.
Stolz blinzelte er in die Richtung in der seine Eltern einträchtig beieinander lagen. Ruckartig stand er auf, dabei blieb sein Blick aber wieder an Eyrin hängen die er nicht einfach so hängen lassen wollte plötzlich. Das Gefühl von den Älteren mit denen man doch so gerne Kontakt suchen wollte ignoriert zu werden kannte er zu gut... Tsume.

"Komm, lass uns auch den Rudelplatz ablaufen. Wenn du eine Kämpferin werden willst kann ich dir zeigen wo und wie wir hier patroullieren. Mein Vater hält dies für einen wichtigen Aspekt unserer Ausbildung.

Wir müssen Verantwortung lernen."


, bot er erklärenderweise an.
Eigentlich wollte er nur das sein Vater sah das sie ihre Aufgaben auch ernst nahmen. Also schritt er schon einmal los, die Nase auf halber Höhe und witterte aufmerksam.




[J3spricht mit Eyrin, macht sich auf um den Rudelplatz zu patroillieren]


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06.08.2016 17:09 Gin ist offline E-Mail Suchen Freunde?
Deimos Deimos ist männlich
gespielt von Jule | Posting Star



288 Pfotenabdrücke
Alter: 2 Monate
Welpe bei den Nightfalls

Quote Edit Melden       IP

Es war wahrlich erstaunlich, wie viel Geduld der ältere Welpe im Umgang mit dem Alphasohn an den Tag legte. Auch, wenn Deimos das nicht so wahrnehmen konnte, war er dennoch dankbar um Faels scheinbar ungeteilte Aufmerksamkeit. Allein deswegen empfand Deimos es als seine Pflicht, dem Silberprinzen genau zuzuhören, als er sein Tun erklärte. Außerdem wollte er nach wie vor die Dinge von ihm erlernen, in denen Fael ihm wegen seines Alters bereits vorraus war. Trotzdem kam er nicht umher, zuzugeben dass er nicht alles ganz genau verstanden hatte.
"Das heißt, du passt auf das niemand verloren geht oder jemand fremdes in unser Revier eindringt?!" fasste er fragend zuammen und war erstaunt, wie viel Verantwortung Fael schon mit sich tragen durfte.Vor lauter Spannung trippelte er aufgeregt von einer Pfote auf die Andere, während er darauf wartete, dass Fael fortfuhr.
Als jener ihm dann bedeutete, ihm zu folgen war er stolz wie Oscar, dass er ihm bei dieser scheinbar wichtigen Angelegenheit helfen konnte. Jedoch stellte sich schnell heraus, dass das Ganze weniger einfach war, als Deimos geglaubt hatte. Denn so langsam Fael seine Pfoten auch voreinander setzte, der Kleinere hatte wahrlich Mühe mit seinen viel kürzeren Beinchen mitzuhalten. Hastig trabte er dem Älteren hinterher, bis er endlich ein Tempo gefunden hatte, welches sich dem des Silberprinzen einigermaßen anglich. Schließlich erklärte Fael seine Patroulie genauer und der schwarze Alphasohn war tatsächlich ein wenig erleichtert. Also war das hier im Grunde nur eine Übung für die tatsächliche wichtige Angelegenheit, nämlich die der Reviergrenzen Kontrolle. Jetzt verstand Deimos den Älteren langsam besser und ein breites Grinsen legte sich auf seine Züge.
"Achso! Du scheinst ganz schön klug zu sein, dass du all diese Dinge schon weißt. Ich finde es toll, dass du ein Auge auf alle hast. Grade jetzt, wo Papa so beschäftigt und wütend ist" stellte er fest und vermied es, erneut zu seinem Vater herüber zu sehen. Er würde seinen Blick ohnehin nicht erwiedern und Deimos war diese Nichtbeachtung langsam leid. Da war ihm Faels Gesellschaft 100 Mal lieber, dieser beschäftigte sich wenigstens mit ihm und konnte ihm ein paar wichtige Dinge erklären. Kurz überlegte er, ob Murdoch, welcher ja sein Vater war, ihm all das erkärt hatte und wenn ja, warum Tyrese sich diese Zeit nicht nahm. So jung waren er und seine Geschwister doch nun auch nicht mehr, zumindest fühlte Deimos sich mega-bereit, all die wichigen Dinge zu lernen.
Mit erhobenem Kopf und stolzen Schrittes trabe er also neben seinem frisch ernannten Idol her und versuchte, den Rudelplatz zu beobachten. Doch es viel ihm schwer, sich nicht von raschelnden Bäumen und Sträuchern, oder dem brummenden Donnergrollen zwischendurch ablenken zu lassen, das war doch alles so furchtbar interesant!
Deswegen war er froh, als Fael erneut das Wort ergriff und er sich darauf konzentrieren musste. Kämpfen lernen? Er erinnerte sich erneut an das Spiel, welches sie ausgefochten hatten kurz bevor die Erwachsenen zurück kamen. Wäre das nicht genau das Richtige, um das Kämpfen zu lernen? Der kleine Zwilling hatte keine Vorstellung davon, was man darüber groß lernen konnte. Der Nachsatz Faels ließ den Jüngeren jedoch viel mehr aufhorchen. Der Silberprinz glaubte wirklich, er würdce niemals gut genug sein?! Wie gut wollte er denn noch werden? Fael war in Deimos Augen der absolute Vorzeigewelpe. Er machte keinen Blödsinn, beobachtete das Rudelgeschehen und war somit wirklich nützlich. Was wollte er denn mehr? Deimos beschloss, dass er nun an der Reihe war, Fael etwas zu erklären.
"Aber Fael, schau doch mal wie gut du schon bist! Ich wäre gern so gut wie du, du bist klug und passt auf und kannst Sachen genauso erklären wie die Erwachsenen auch. Ich weiß zwar nicht, was du am Kämpfen noch lernen willst, aber ich bin sicher wenn es darum geht, aufmerksam zu sein um es lernen zu dürfen, bist du der nächste der an der Reihe ist!" erklärte er Freudestrahlend mit leuchtenden Welpenaugen.
"Boah, und dann, und dann...!" seine Stimme übershclug sich bald vor Aufregung "Dann wenn du das alles lernst passe ich solange auf das Rudel auf, wenn du mir das gezeigt hast! Und dann, dann kann ich das Kämpfen vielleicht auch lernen. Aber was lernt man denn da?" er konnte nicht anders, als voller Freude um den Älteren herum zu springen und ihn dabei spielerisch mit den Pfoten anzustubsen
"Man, wir wären ja so ein cooles Team!" stellte er fest und duckte sich sogleich er es ausgesprochen hatte. Hoffentlich hatte Yanthan das nicht gehört, der würde ihm sicher die Hölle heiß machen. Er kicherte leise, es machte ihm Spaß seinen Zwilling zu ärgern, aber er wollte es bei solch wichtigen Angelegenheiten nicht darauf ankommen lassen, dass Yanthan ins Geschehen platzte und Fael danach womöglich nichts mehr mit ihm zu tun haben wollte.

[J3, Fael, hört ihm zu und ist völlig aus dem Häuschen]


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07.08.2016 09:58 Deimos ist offline Suchen Freunde?
Tyrese Tyrese ist männlich
gespielt von Andre | Super Moderator


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1550 Pfotenabdrücke
Alter: 6 Jahre
Alpha bei den Nightfalls

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Beobachtete Razca bei jeder Regung die sich in ihrem Körper gab. Nicht nur, dass er sie scheinbar mit seiner Geste überrascht hatte, nein es schien gar die schwarze Wölfin für einen kurzen Moment aus der Bahn zu werfen. Das erinnerte den Rüden an eine ähnliche Situation in der Rudelhöhle, kurz nachdem die Wölfin ihre Welpen auf die Welt gebracht hatte. Nun, wo er so ruhig vor ihr stand blickte er fast ununterbrochen in ihre Augen. Sie selbst jedoch wandte ihn kurz ab. Wollte sie ihn nicht provozieren? Konnte sie ihm nicht länger in die Augen blicken?

Nein, in diesem Augenblick erkannte Tyrese dass auch Razca darüber nachdachte wie sie ihren Alpha ansprechen sollte. Über was für Themen sie mit ihm sprechen konnte, ohne etwas anzusprechen das ihn reizte oder verärgerte. Letztlich quollen aus ihrem Fang genau die richtigen Worte hevor. Sie wollte sich nur nach dem Wohlergehen ihres Alphas erkundigen. In diesem Augenblick war ihm, als würde ihm das Herz aufgehen. Ein vollkommen überwältigendes Wohlgefühl stieg in ihm auf. Seine Rute begann entspannt hin und her zu pendeln. Doch noch eher der Rüde etwas auf ihre Worte erwidern konnte, folgten auch schon die weiteren Worte der Wölfin. Erneut zuckten die Ohren des Rüden und veranlassten ihn erneut sich im Blick ihrer wunderschönen orangenen Augen zu verlieren.

"Ich weis deine Fürsorge sehr zu schätzen. Hab dank, Razca. Deinem Alpha... mir... geht es gut. Womöglich wirst du bald Teil unserer Geschichte kennen lernen. In Nasval gibt es nichts mehr zu holen. Das Revier ist beansprucht und die freien Wölfe entweder geflüchtet, unter unseren oder den Reihen der Rebellen." versuchte Tyrese zu erklären. Dabei reist er sich selbst aus ihren Blicken los, zur Seite blickend, gen Horizont in die Richtung in der Amdir lag. "Du hast Geschichten von den Nightfalls gehört, nicht wahr, Razca? Diese sind in den Tälern des Landes Amdir entstanden. Ich plane mit den Nightfalls dorthin zurück zu kehren. Es ist ruhig geworden. Zu ruhig. Die Rebellen waren auf der Flucht. Es wäre denkbar dass sie sich vorbereiten. Ich lasse mir mein Land nicht unter den Pfoten wegstehlen. Diese Wölfe widersetzen sich meinem Willen schon viel zu lang. Tag für Tag sehne ich mich nach mehr Tropfen Blut in meinen Fängen." fuhr Tyrese weiter fort, seine Gedanken und Pläne mit der Wölfin teilend. Danach wandte er sich aber wieder an sie.

"Und wie geht es der frisch gewordenen schwarzfelligen Rudelmutter ? Deine Welpen erfreuen sich scheinbar bester Gesundheit. Wie ist es um dich bestellt? Dein Körper scheint wieder alte Kontur anzunehmen." bringt Tyrese mit einem Lächeln hervor. Eine fast charmante Art und Weise auf ihr Abnehmen hinzuweisen und den Bauch zu deuten, der seit ihres Wurfs deutlich an Umfang verloren hatte. Sie sah so schon viel attraktiver in Tyreses Augen aus. Nicht dass ihn das vorher gestört hatte...




[ Bei Razca | Beantwortet Razca's Fragen, teilt seine Gedanken und Pläne mit. | Ist gespannt auf ihre Reaktion | wendet danach das Blatt und geht auf ihr Wohlergehen ein.]


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07.08.2016 14:31 Tyrese ist offline E-Mail www Suchen Freunde?
Fael Fael ist männlich
gespielt von Khazi | Super Poster


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95 Pfotenabdrücke
Alter: 6 Monate
Welpe bei den Nightfalls

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Kurz gesagt kann man das so ausdrücken, ja.“, stimmte Fael dem Jüngeren mit einem Nicken zu, als dieser seine eigenen Worte noch einmal zusammen fasste. Oh, wenn er das doch nur so knapp und kurz erklären konnte wie der Schwarzpelz! Dann würde dieser sich gewiss nicht ganz so schnell langweilen und musste auch am Ende nicht noch einmal nachfragen. Der Silberprinz musste unbedingt üben sich besser auszudrücken.
Es war ein schwieriger Akt das Tempo dem kleineren Wolf anzugleichen. Kurz bevor Deimos scheinbar die richtige Schrittlänge gefunden hatte, veränderte Fael die seine, um dem Schwarzen entgegen zu kommen und das Ganze fing wieder von vorne an. Es tat dem Silbernen leid, dass er dem Alphasohn so viele Umstände machte, doch zum Glück pendelte sich die Sache am Ende noch ein und beide konnten entspannt weiter gehen, ohne aufeinander warten zu müssen.

Die Worte des Welpen überraschten den Hellen. Er war ja geradezu begeistert von ihm, doch Fael konnte nicht so recht verstehen warum. Verwundet blickte er seinen Patrouillenkumpanen an und grübelte darüber nach, was der Kleinere behauptete, ehe er antwortete.
Nein, ich bin nicht klug. “, stritt er ab. „ Ich mache nur, was mir gesagt wird und habe mir gemerkt, warum ich so etwas machen soll.
Kein Lächeln schlich sich über seine Lefzen, während er monoton sprach. Man konnte beinahe meinen Unzufriedenheit aus seinen Worten herausleiten zu können, doch möglicherweise dachte Deimos gar nicht so weit. Letztendlich wurden Faels Züge dennoch etwas weicher. Er wollte den Welpen ja nicht vor den Kopf stoßen und so nickte er nur, um die Sache als beendet zu kennzeichnen.

Gerade ließ der Silberprinz seinen Blick wieder über das Rudel streifen – entdeckte, dass Tyrese sich weiter mit Razca beschäftigte, seine Eltern beieinander lagen und sich unterhielten, während sich überall Welpen tummelten und verzweifelt nach einer Beschäftigung suchten – da begann Deimos einen Monolog, mit dem der Größere schlichtweg nicht gerechnet hatte. Er lobte ihn so weit in den Himmel, dass Fael sich bald fühlen musste, als hinge sein Kopf in den Wolken – tat er aber nicht. Es entlockte ihm lediglich ein scheues Lächeln. Ehe der Helle ihm danken konnte, fuhr der Zwilling bereits mit einen Hirngespinsten fort.
Das Lächeln auf Faels Lefzen wurde immer breiter, als Deimos' Aufregung sich auf ihn übertrug. Mit dem Blick folgte er dem Welpen, der munter um ihn herum hopste und super motiviert war die ganze Welt kennen zu lernen. Vage konnte sich der Silberne noch daran erinnern, das auch er einst so super motiviert gewesen war. Über all dies vergaß er nicht, dass er noch etliche Widersprüche gegen die Lobpreisungen veräußern wollte. Ihm fiel ein ganzer Roman ein, den er Deimos zu diesem Thema erzählen wollte, doch er schluckte ihn herunter. Er wollte dem Alphasohn nicht widersprechen, das gehörte sich zum Einen nicht und zum Anderen würden sie sich dann wahrscheinlich weiter und weiter im Kreise um dieses elende Thema herum drehen.
Danke.“, sagte er deshalb nur und schenkte dem Schwarzen ein dankbares Lächeln.
Bestimmt wären wir ein gutes Team!“, stimmte er dem Welpen zu und drehte sich nun mit dem Kleineren so herum, dass Deimos ihm nicht mehr im Rücken stehen konnte. „ Und irgendwann, wenn wir ganz groß und stark sind, dann decken wir einander den Rücken, wenn wir den Rebellen den Garaus machen und unser Rudel zu zweit für immer verteidigen! Denn genau so was lernt man, wenn man im Kämpfen ausgebildet wird.
Für einen Augenblick hatte er seine wichtige Aufgabe vergessen. Sein Brustkorb senkte sich gen Boden, während er den Welpen zum Spielen aufforderte und spaßeshalber nach dessen Ohren schnappte, ohne sie zu fassen zu bekommen. Über all die Träume und Zukunftsvisionen hatte er jedoch seinen Bruder und Deimos' Zwilling nicht vergessen.
Dann müssen wir aber auch noch dafür sorgen, dass Yanthan und Gin sich so gut verstehen, wie wir!“, stellte er hektisch fest. „ Dann sind wir zwei superduperstarke unschlagbare Zweiergespanne und jeder Wolf, der den Grenzen der Nightfalls zu nahe kommt und von uns hört, zittert nur noch wie Espenlaub und fürchtet uns, weil wir so berüchtigte Kämpfer sind!
Ja, das wäre ganz nach einem Geschmack. Dabei war der Helle gar nicht recht dafür ausgelegt besonders stark zu werden, sondern viel mehr schmal und wendig zu bleiben. Fraglich, ob er überhaupt zum Krieger taugte. Nur, wenn er sich gut anstellte. Andererseits gab es da ja auch Wölfe wie Zetyr. Der war auch ziemlich schlank und leicht und nicht ganz beisammen noch dazu. Trotzdem durfte er immer mit kämpfen, wenn es darauf an kam. Vielleicht konnte Fael das irgendwann sogar übertrumpfen, weil er im Gegensatz zu Zetyr noch alle Tassen im Schrank hatte?

{ J3 | Deimos | stellt sich unter den Scheffel, diskutiert das nicht weiter aus, lässt sich von Deimos' Euphorie anstecken }


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Set von Beau. Vielen Dank. <3
07.08.2016 16:00 Fael ist offline E-Mail Suchen Freunde?
Eyrin Eyrin ist weiblich
gespielt von Tamira | Posting Star


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245 Pfotenabdrücke
Alter: 2 Monate
Welpe bei den Nightfalls

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Zwist und Zwietracht sollte man sofort ausmerzen. Das verstand Eyrin. Streit war nicht schön und brachte das Rudel auch nicht weiter. Selbst wenn sie sich ab und an mit ihren Geschwistern zu streiten vermochte, sie wusste das so ein Zustand auf Dauer nicht gut war. Also nickte sie zustimmend auf Gins Erklärung hin. Im Rudel hatte sie selber zwar noch keinen großen Streit erlebt, aber hatten davor vielleicht alle Angst? Ihr Papa konnte sicher gut streiten. Und da er der Alpha war wollte man mit ihm sicher keinen Hasen rupfen. Das klang logisch. Deswegen war die Stimmung also so düster im Rudel. Als Gin jedoch wieder zum Sprechen ansetzte legte er sich zuvor hin und legte die Pfoten übereinander. Seine Pfoten waren um so vieles größer als ihre! Unauffällig versuchte sie diese zu vergleichen. Ob ihre Pfoten auch einmal so groß werden würden? Gin sah kräftig aus. Eyrin wollte das auch. Sie wollte die Stärkste im Rudel sein, damit sie dieses beschützen konnte. Und das war auch ziemlich nötig, als Gin von den Rebellen sprach. Jene waren also noch da und hatten sich nur versteckt. Also hatte sich das Problem noch nicht von selbst gelöst. Langsam wurde das alles für die kleine Alphatochter verständlicher. Es hatte seine abstrakte Note 'Rebellen da, gleich schlecht und Rebellen weg, gleich gut' verloren. Rebellen nicht auffindbar war also genauso schlecht wie Rebellen weg. Sie wussten nun nicht mehr wo ihre Feinde waren. „Desa...Deser...Deserteur? Was heißt das?“ So ein Wort hatte Eyrin noch nie gehört. Ihre Augen wurden groß. Es musste so etwas ähnlich wie feige bedeuten, aber was genau? Angsthase? Warum sagte Gin dann nicht einfach Angsthase? Dieses Wort interessierte sie nun. De – ser – teur. Ein komisches Wort.

Und die Rebellen haben sich also so gut versteckt das man keinen mehr von ihnen finden konnte.“ Schlussfolgerte sie mehr zu sich selbst sprechend, als wirklich Gin damit zu meinen. Zustimmend nickte sie auf ihre eigene Erklärung hin, als hätte sie es nun vollkommen akzeptiert. Als sich der Silberprinz plötzlich erhob tapste die Alphatochter überrascht nach hinten. Sie war von ihren Gedanken um die Rebellen abgelenkt gewesen. Wo mochten sich diese denn versteckt haben? Und das vor allem so gut das Papa und die anderen sie nicht hatten finden konnten? Die mussten echt einiges im Versteck-Spiel drauf haben. „Au ja!“ freute sich Eyrin, als Gin ihr Anbot ihr zu zeigen wie man patrouillierte. Wir müssen Verantwortung lernen. Das klang gut. Das hieß das man auf das Rudel aufpasste und seinen Pflichten nachkam. Derartiges musste man doch kaum lernen, man hatte es im Blut! Oder nicht? Zumindest empfand sich Eyrin als sehr verantwortungsbewusst. Sie bot ihre Hilfe immer gerne an – auch wenn diese noch nicht gebraucht wurde. Aber wenn Gin ihr nun zeigte wie man patrouillierte, dann würde sie dem Rudel ganz sicher helfen können. Einer mehr der aufpasste war doch niemals verkehrt.

Aufgeregt mit der Rute wedelnd folgte sie Gin und versuchte ihn nachzuahmen. Er schnupperte in der Luft. Eyrin schnupperte auch angestrengt. Also sie roch ihr Rudel. Nach was versuchten sie eigentlich zu schnüffeln? Nach fremden Gerüchen? „Es riecht nach Regen – ich glaube es regnet nachher auch wieder“ stellte sie fest und blickte umher. Sie entdeckte ihren Bruder, der mit Fael unterwegs waren. Patrouillierten sie auch? Eifrig versuchte sie mit Gins Tempo zurechtzukommen. Es juckte ihr in den Pfoten voraus zu rennen, doch Verantwortung hieß wohl auch das man nicht immer gleich vorstürmen konnte. „Gin, was macht man wenn man einen fremden Geruch wahrnimmt? Gibt man gleich dem ganzen Rudel Bescheid?“ Sie war sehr darum bemüht alles richtig zu machen, auch wenn es ihr noch nicht ganz leicht fiel.

[J3 – patrouilliert mit Gin]


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Vielen Dank an Gwydion für das Set <3
07.08.2016 18:21 Eyrin ist offline Suchen Freunde?
Kayva Kayva ist weiblich
gespielt von Nana aka Mimi | Mitglied



45 Pfotenabdrücke
Alter: 4 Wochen
Welpe bei den Nightfalls

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Es war düster über dem Rudelplatz und Kayva dachte da nicht unbedingt an das Wetter. Seit der Rudelführer wieder da war, hatte man das Gefühl, dass man die Luft mit den Zähnen zerbeißen konnte, so dick war sie. Irgendwas schwoll in den Wölfen und Kayvas aufmerksamen Blick war nicht entgangen, wie die meisten auf Eierschalen herum liefen, wenn es um den Vater ihrer Stiefgeschwister ging. Sie wusste nicht, wie bösartig er werden konnte, hatte sie es in ihren jungen Jahren ja noch nicht gesehen, doch ihre Ohren waren groß und sie waren dazu gemacht Geschichten zu hören. Denn je älter Kayva wurde, desto aufmerksamer und desto stiller wurde sie auch. So langsam hatte ihre Mutter und andere Wölfe viele Fragen schon beantwortet und Kayva war dazu übergegangen in ihren 2 Monaten zu versuchen, die Fragen so langsam selber zu beantworten oder nur noch ganz gezielt zu fragen, ansonsten war sie eher stiller geworden. Hatte sich oft zurückgezogen und angefangen die einzelnen Wölfe des Rudels genauer zu beobachten. So langsam kannte sie die Namen und auch hier und da ein paar Eigenarten. Doch die Stimmung die nun über dem Rudelplatz hing und so langsam vor sich hin schwoll, wie Glut, die konnte sie nicht zuordnen. Sie wusste nicht, was passiert war oder wieso nun alle so auf der Hut waren, aber Kayva war keine Wölfin die aufgab oder deren Neugierde zu gering war, im Gegenteil. Sie wollte alles wissen und auch das würde sie noch heraus finden.

Während ihre Mutter langsam auf Tyrese zu ging, stolz und elegant, so wie Kayva sie liebte und auch bewunderte, schritt sie mit leicht gebeugten Kopf zu ihrer Schwester, die dort im Staub lag und sich keinen Zentimeter vom Fleck gerührt hatte. Tajga war neben ihrer Mutter die einzige Wölfin die sie irgendwie akzeptierte und blindlinks vertraute, allen anderen war sie freundlich gegenüber, doch sie beobachtete lieber oder war ruhiger in deren Gegenwart. Während ihre größer gewordenen Pfoten aber so langsam, Schritt für Schritt, den Staub aufwirbelten, wanderte immer wieder ihr Blick hinüber zu Razca und Tyrese und sie fragte sich immer mehr, was die beiden wohl besprechen würden. Als Tyrese ihrer Mutter näher kam, nahm sie neugierig den Kopf hoch, spitzte die Ohren und landete kurz darauf mit einem leisen Uff auf dem Boden. Sie spürte den Ruck ihrer Schwester noch in ihrer Seite, als diese sich schon an ihr Bauchfell schmiegte. Kayva nahm sich vor so langsam zu lernen auch auf ihre Umgebung besser zu achten. Sie schnappte nach dem Ohr ihrer Schwester um liebevoll hinein zu zwicken, als diese sich aufrichtete und die Worte an sie richtete. Langsam drehte die Schwarze Welpin sich auf den Bauch und ihre Ohren drehten sich leicht hin und her, ehe sie sich wieder in eine sitzende Position begab. „Ich weiß nicht, ob die Welt unter geht, aber ich glaube nicht. Sonst hätte Mama uns von hier weg gebracht. Oder sie würde uns nicht alleine lassen!“ Kayva sagte das voller Überzeugung, denn auch wenn sie schon 2 Monate auf dieser Welt wandelten, so war ihre Mutter immer noch die wichtigste Bezugsperson. „Wieso, glaubst du denn das die Welt untergeht?“ Diesmal war sie diejenige, die sich über die Schnauze leckte und mit ihren Augen den Blick ihrer Schwester einfing.

Der Themenwechsel von Tajga war sehr offensichtlich. Sie wollte ablenken von den dunklen Gedanken, die mit ihrer vorherigen Frage aufgekommen waren. Kayva ließ sich darauf ein. „Von mir aus gerne!“ Damit erhob sie sich und knuffte ihrer Schwester mit dem Kopf liebevoll in die Seite, ehe ihre Augen nach Nayara Ausschau hielten. Dabei ließ sie ihre Schwester aber nicht aus den Augen, den bei dieser momentanen Stimmung auf dem Rudelplatz, wollte sie entweder bei ihr oder eben bei ihrer Mutter sein.

[J3 | Tajga | beobachten ihre Mutter, wird von Tajga umgerannt, stimmt zu Nay zu besuchen, gedankenverloren]


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I WILL BE IMMORTAL. I HAVE TO BE IMMORTAL. BUT I AM ONLY ME.

IF I CAN NOT BE IMMORTAL, I WANT TO BE LIKE MY MOTHER. A GODDESS.
07.08.2016 20:28 Kayva ist offline E-Mail Suchen Freunde?
Razca Razca ist weiblich
gespielt von Khazi | Super Poster



51 Pfotenabdrücke
Alter: 5 Jahre
Mitglied bei den Nightfalls

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Sie hatte gut ihrer Intuition vertraut. Scheinbar genau die richtigen Worte gewählt, denn Tyreses Rute pendelte sachte zwischen seinen Hinterläufen, und Razca war, als könne sie ein wohliges Schimmern in den Augen des Alphas sehen. Sogleich machte er sich auch daran ihre Frage zu beantworten. Die Schwarze nickte erleichtert und lächelnd, als Tyrese sich für ihre Frage bedankte und kund tat, dass es ihm gut ginge. Ehe Razca sich darüber freuen konnte, quollen jedoch wesentlich mehr Worte aus dem Fang des Alphas, als sie erwartet hatte. Er sprach davon, dass Nasval beansprucht wäre und es für die Nightfalls hier nichts mehr gab. Und, dass sie bald möglicherweise einen Teil der Rudelgeschichte kennen lernen würde.
Die Schwarze runzelte etwas irritiert die Stirn, wusste noch nicht so ganz worauf der Alpha hinaus wollte, wenngleich sie schon eine vage Ahnung hatte. Sie folgte seinem Blick in die Richtung, aus der auch sie gekommen war, nicht ahnend, dass dort das Land liegen würde, in dem die Nightfalls ursprünglich beheimatet waren. Ehe sie fragen konnte, fuhrt der Alpha jedoch bereits wieder vor und Raz‘ Blick glitt zu ihm zurück. Aufmerksam folgte sie seinen Worten und ließ ihn nicht mehr aus den Augen. Er wollte also nach Amdir zurückkehren? Die Gedanken der schwarzen Fähe überschlugen sich. Freude und Furcht paarten sich und rannten in Form von Adrenalin durch ihre Adern, das in einem kurzen Erguss ausgestoben war, nur um kurz darauf wieder zu verebben. Der Plan des Alphas klang aufregend, erstrecht, wenn er damit zusammenhing, dass Tyrese, der Mächtigste aller Wölfe, sein Revier verteidigen wollte. Razca wäre nur zu gern Teil dieser Sache. Doch da waren die Welpen… Die Schwarze selbst war hochträchtig über die Berge gekommen und dem Blick des Tyrannen zufolge mussten sie in eben diese Richtung wieder zurück. Schafften sie das?
Just, als sie diesen Gedanken gedacht hatte, musste sie beinahe lachen. Was war das für eine Frage? Sie hatte es mit den Welpen im Bauch geschafft die Berge zu überwinden, wieso sollten es die Welpen selbst nun nicht schaffen? Sie waren bereits zwei Monate alt und stark wie nie zuvor. Es gab keinen Grund, weshalb sie versagen könnten.

Jäh wechselte Tyrese das Thema und brachte die Schwarze damit gänzlich aus dem Konzept. Sie war geisitg noch immer bei den Plänen und der Wanderung, dachte über Amdir nach und all das, was sie erwarten konnte, da wurde sie nach ihrem eigenen Wohlergehen gefragt. Tyrese entlockte ihr einen überraschten Blick.
Ich?“, fragte sie etwas unvermittelt und kam sich just ziemlich dämlich vor. Sie schüttelte das füllige schwarze Fell, während sie sich langsam erhob. Ihr Nacken wurde bald schon starr, würde sie weiter vom Boden hinauf zu Tyrese sehen und sie fühlte sich unwohl, wenn sie ihm die ganze Zeit zu Pfoten lag.
Oh, danke!“, kommentierte sie das liebreizende Kompliment des Rüden mit einem Lächeln. „Mir geht es gut. Ich fühle mich mindestens so gut wie die Welpen, vielleicht sogar genau so energiegeladen.
Es war nur eine kurze Antwort. Sie kam sich auch nicht wesentlich von Interesse vor, zumindest nicht, solange ihr derart viele Gedanken im Kopf herumspukten.
Wenn… du so genau weißt was du vor hast, worauf wartest du dann?“, fragte sie.
Im nächsten Augenblick hätte sie sich am liebsten auf die Lefze gebissen. Sie sollte wieder anfangen nachzudenken, ehe sie sprach. Deshalb setzte sie schnell noch etwas hintenan. „Du wirst sicher wissen, was du tust, doch mein kümmerlicher Verstand scheint dem deinen nicht ganz auf die Schliche zu kommen.
Sie lächelte verzückt. Sie beide wusste genau, dass Razca gewiss keinen kümmerlichen Verstand besaß und derartiges auch niemals freiwillig über sich selbst behaupten würde. Sie versuchte nur irgendwie deutlich zu machen, dass sie die Pläne des Alphas gewiss nicht in Frage stellen wollte. Es war ihr jedoch wirklich ein Rätsel, wieso Tyrese einen Plan hatte und niemand davon wusste – und weshalb er es nun ausgerechnet ihr verriet und den Rest des Rudels im Ungewissen ließ. Wäre es bei der derzeitigen Stimmung nicht besser es allen mitzuteilen und so schnell wie es möglich war aufzubrechen? Wenn es so weiter ginge, würde das Rudel bald versuchen untereinander Frust abzubauen und das konnte gewaltig schief gehen. Sicherlich wusste Tyrese dies jedoch selbst besser als jeder Andere. Er war immerhin nicht umsonst Alpha der Nightfalls. Und gewiss waren all die Legenden und Geschichten, die man über diesen mächtigen Wolf hörte, nicht nur Lügen und Hirngespinste.

{ J3 | Tyrese | ist überrascht, denkt nach, antwortet }


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Set von Beau. Vielen Dank <3
08.08.2016 07:12 Razca ist offline E-Mail Suchen Freunde?
Nhor Nhor ist männlich
gespielt von Khazi | Super Poster



50 Pfotenabdrücke
Alter: 3 Jahre
Mitglied bei den Rebellen

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Unheilverheißend hingen die finsteren Wolken am Himmel. Im Augenblick regnete es nicht, doch war es nur eine Frage der Zeit, bis es anfangen würde. Nhor hasste dieses Wetter. Regen und Kälte war überhaupt nicht seins, schon gar nicht, wenn doch eigentlich Sommer sein sollte. Das Wetter spielte im Moment wirklich verrückt. Dennoch hatte der pazifistische Rüde für heute beschlossen, dass er sich von den Wolken und dem bevorstehenden Regen nicht unterkriegen lassen wollte. Er wollte Freude haben, mehr noch sich unterhalten.
Sein Blick fiel dabei auf die Fähe, die frisch zu den Rebellen gestoßen war. Ceena war ihr Name, doch viel mehr wusste Nhor von der Fähe nicht. Sie war neu und Gwydion hatte sie direkt willkommen geheißen. Einen Augenblick musterte er die Fähe, dann glitt sein Blick über den Rest des Rudels. Travan und Rhaja lagen im Schatten der Bäume und unterhielten sich, während sie immer wieder ein Auge auf Cýr und Nayeli warfen, die in ihrem Schutz spielten. Heute war Nhor einmal nicht ihr Aufpasser. Er war ein wenig traurig darüber, weil er besonders Nayeli mittlerweile sehr ins Herz geschlossen hatte. Andererseits trug er damit an diesem Tag keine Verantwortung und musste nicht fürchten, dass Khazen ihn zurecht wies, wenn er einen Fehler machte.
Auch Reza erntete einen kurzen Blick des zierlichen Rüden. Eigentlich hatte er der Gefährtin des Alphas einen Besuch abstatten wollen. Viel Zeit hatten die beiden bisher nicht miteinander verbringen können, doch Nhor hatte das Gefühl, dass die beiden Freunde werden könnten, wenn sie sich nur öfter unterhielten. Sein Blick glitt zurück zu Ceena. Nach ihm war sie das neuste Mitglied der Rebellen, wenn man außer acht ließ, dass die drei Flüchtlinge der Nightfalls mittlerweile nicht mehr bei ihnen waren. Der Rüde konnte sich daran erinnern, wie verunsichert er damals war, als er inmitten der vielen fremden Wölfe versucht hatte den Schatten der Nightfalls abzustreifen. Erstaunlich, wie gut ihm das bisher gelungen war.

Kurzerhand beschloss er, dass er Ceena zuerst einen Besuch erstatten würde. Mit Reza würde er später reden, falls sie sich nicht ohnehin zu ihnen gesellte. Mit entspannt zwischen den Hinterläufen pendelnder Rute und gutmütigem Gesichtsausdruck kam Nhor der neuen Fähe näher. Zögerlich nur, beinahe entschuldigend. Er wollte sie nicht stören oder sie verunsichern, aber möglicherweise war sie ja ähnlich verängstigt wie er einst.
Hallo!“, begrüßte er etwas zögerlich und blieb in gebührendem Abstand von drei Metern stehen. „Konntest du dich schon ein bisschen einleben?
Das war möglicherweise eine blöde Frage, doch Nhor wusste nicht, wie er sonst ein Gespräch beginnen sollte, ohne mit der Tür ins Haus zu fallen. Also ließ er ihr ihren Freiraum. Vielleicht kam sie ja auch aus sich heraus und stellte ihrerseits eine Frage? Oder sie signalisierte ihm, dass er gleich wieder verschwinden wollte. Alle Optionen standen offen und der zierliche, gar feminin wirkende Wolf würde sich überraschen lassen.


{ Amdir | F13 | Ceena | spricht sie vorsichtig an }


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08.08.2016 12:56 Nhor ist offline E-Mail Suchen Freunde?
Ceena
Gast



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Am Himmel brauten sich bedrohliche schwarze Wolken zusammen, sodass er aussah wie ein riesiges dunkles Wattemeer. Als Plötzlich ein lauter Donner ertönte, zuckte Ceena erschreckt zusammen und ließ ihren Blick unsicher über das Rudel schweifen. Alle lagen oder standen entspannt da und unterhielten sich. Nur sie stand hilflos alleine da. So hatte sie es sich nicht vorgestellt. Es war ihr erster Tag. Gestern Abend bei Sonnenuntergang war sie auf den Alpha, Gwydion, getroffen, der sie ohne viele Fragen ins Rudel aufgenommen und willkommengeheißen hatte, viel Zeit für sie konnte er allerdings nicht aufbringen. Also musste sie sich selbst im Rudel integrieren. Aber wie bloß? Sie kannte keinen einzigen Namen außer dem des Alphas, und der war nicht anwesend, also war sie wohl gezwungen sich was zu überlegen. Die junge Wölfin beschloss, sich erst einmal auf ihr Hinterteil zu setzten, wobei sie sich ziemlich dumm vorkam. Zwei Wölfe lagen nebeneinander im Schatten, während sie auf zwei spielende Welpen aufpassten. Überall um sie herum unterhielten sich Wölfe, doch einer viel ihr besonders auf. Als erstes dachte Ceena, es sei eine Fähe, doch als sich die beiden länger angestarrt hatten, bemerkte sie, dass trotz seiner kleinen größer und seiner grazilen Art das Gegenteil der Fall war. Sein Fell war relativ dunkel und hatte V-Förmige Musterungen überall am Körper. Seine Augen waren auffällig hellgelb mit einem Stich orange. Sie wollte gerade zu ihm gehen, als er aufstand und sich in ihre Richtung bewegte. Wieder grollte der Donner am Himmel. Glücklicherweise machte sie sich nichts aus Gotteszeochen oder Omen. Mit einer entspannt zwischen den Hinterbeinen pendelnder Rute und gutmütigem Gesichtsausdruck kam er näher. Ceena blickte unsicher um sich, doch niemand schien es ungewöhnlich zu finden oder es waren einfach alle zu sehr in ihre Gespräche vertieft um es zu bemerken. Dann sprach er sie an, wenn auch drei Meter vor ihr und begrüßte sie, um gleich darauf zu fragen, ob sie sich schon eingelebt hatte. Natürlich war das nicht der Fall, doch ein einfaches "nein" schien ihr bei einer neuen Bekanntschaft unangebracht und langweilig zu sein. "Hallo", Stotterte sie also, während sie hoffte, dass sie wenigstens halbwegs freundlich klang. "Ähm... Also ich schätze eher nicht. Wäre es zu viel verlangt zu fragen, ob du mir mal alle Vorstellen könntest? Ach ja, wo wir gerade dabei sind, wie heißt du eigentlich?"
Die Rothaarige Wölfin zitterte ein wenig. Sonst war sie nie so schüchtern, und der Dunkelbraune sah auch sehr freundlich aus, doch es war einfach eine komplett neue Erfahrung für sie. Wenn sie ihn richtig einschätzte, fühlte er sich ähnlich. Erstens vermittelte er es ihr durch den Abstand, und noch dazu sprach er etwas zögerlich. Vielleicht entwickelte sich das Gespräch doch noch, denn die beiden schienen etwas gemeinsam zu haben.
Besorgt schaute sich nach einem weiterem langem Donner in den Himmel. Es dauerte sicherlich nicht mehr lange, bis sich gewaltige Wassermassen über sie ergossen. Und als die zweijährige weiter darüber nachdachte, viel ihr ein, dass sie nichts gegen Regen hatte. Noch vor einem Jahr wäre sie in jede Pfütze gesprungen die auf ihrem Weg lag. Jetzt tat sie es nur noch bei jeder dritten. Sie begann sich zu bessern.


{ Amdir | F13 | Nhor | antwortet schüchtern }


08.08.2016 14:14
Blixem
Gast



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Eine komische Zeit war angebrochen seit der Wald zu ihm gesprochen hatte. Seine Stimme hatte ihn zu einem Rudel gelotst welches sich die Nightfalls nannten. Ein großes Rudel. Mehr Wölfe an einem Fleck die er je gesehen hatte. Von unterschiedlichster Farbe und Natur. Der komischte Kauz von allen war der Herr dieses verrückten Daseins. Ein Knäul aus Erdfarben und Gestein. Als wäre er vom Gott aus jenen Übergängen erschaffen worden. Augen die etwas an sich hatten, was Blixem erschütterte und zugleich zur Aufmüpfigkeit anrührten. Es war ein Rüde wie er wohl im Buche stand. Dieser Torga. Oder wie er hieß.
Leicht legte er den Kopf schräg und ließ die Ohren zur Seite fallen. Namen waren wirklich nicht seine Stärke. Dabei weilte er in diesem Zirkus seit über einem Monat. Blinzelnd erinnerte er sich zurück wie er vor dem Herren stand und mit mehr Verblüffung sowie einer gewissen Scheu in die Augen blickte. Leicht stockend hatte sich der gräuliche Silberpelz als Muta vorgestellt. Wie oft er davon gewandert war und sich verirrte, konnte er nicht zählen. Dieses Rudel hatte bessere Augen und Ohren als seine Heimat. Doch wirklich nach der Heimat hatte er auch noch nicht gefragt. Es war so sonderlich. Von Anfang an wurde darauf bestanden, dass dies sein Heim war. Sein Rudel. Doch dies stimmte nicht. Keines der Gesichter kam ihm bekannt vor. Aber seine Verwandten konnte er ebenso wenig beschreiben.
Es war alles einfach noch verworrener als in seinem Kopf. All die Fragen und die scharfen Worte. Etwas in diesem Zirkus ging um sich.

Vom Reiz zu gähnen riss der Rüde den Fang weit auf und streckte die Zunge hinaus. Ein Halbherziger Laut verließ den Rachen, bevor schmatzend wieder alles geschlossen wurde. Zuckend tanzten die Ohren von links nach rechts bis das nächste Grollen ertönte und den Grauen dazu trieb sich zu erheben. Mit jener uneleganten Bewegung geriet ein Punkt in sein Blickfeld welchem er wohl bei sonstigen Unternehmungen keine Beachtungen schenkte.
Doch wie er da an der Seite stand und ganz für sich alleine ein Dasein fristete, schrie er geradezu nach einer Zuwendung. In Muta weckte es die Neugier, während Blixem hingegen der innere Schalk dazu rief den Wolf auf zu suchen. Gewiss hätte Muta dies auch getan um nur ein wenig mehr den Kameraden zu verstehen der so einsam wie ein Heuballen herum gaukelte.
Mit munteren Schritten trabte der Jungwolf zu der schwarzen Wölfin die gerade einmal ein Jahr älter war. Die Blattgrünen Augen verdunkelten sich leicht zu einem wärmeren Ton mit mehr Freundlichkeit. Sie suchten den Blick der Lehmbraunen Augen, während der Kopf nickend auf und ab ging. Näher und Näher trabte er, unausweichlich der schwarzen Kaori entgegen.


[J4| Kaori | Blixem hat sich bei den Nightfalls als Muta ausgegeben | Entdeckt Kaori alleine | Ist neugierig wieso sie so oft Außenvor ist | kommt Kaori näher]


08.08.2016 19:17
Cýr Núin Cýr Núin ist männlich
gespielt von Jacky | Super Poster


Steckbrief

57 Pfotenabdrücke
Alter: 4 Monate
Welpe bei den Rebellen

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Es war einer die düstersten Tage, die Cýr bisher je gesehen hatte. Das Blau vom Himmel war nicht mehr zu erkennen, denn zu viele, dichte, dunkle Wolken versperrten den Weg. Der weiße Rüde fühlte sich zunehmend unwohl. Er hatte - enttäuscht von sich selbst - festgestellt, dass er Gewitter absolut nicht leiden kann. Er verspürte keine Angst, aber dennoch zuckte er zusammen, wenn ein grollender Donner zuhören war. Obwohl er sich im Grunde nicht fürchtete, war ihm dieses Wetter einfach nicht geheuer. Und genau das störte ihn noch viel mehr. Er wollte seine Familie, insbesondere seine Schwester beschützen. Wie soll das von Statten gehen, wenn man bei jedem Donner zusammenzuckte? Cýr konzentrierte sich auf seine Atmung und bemühte sich nicht mehr allzu sehr zusammenzuzucken, wenn das Gewitter grüßte.

Rhaja und Trajan waren die derzeitigen Welpensitter der beiden Sprösslinge. Wofür eigentlich? Cýr fühlte sich stark und alt genug, um auf sich und seine Schwester aufpassen zu können. Mittlerweile sah er schon aus wie ein Miniaturwolf und war stolz auf seine Größe. Vielleicht würde ja einmal so groß werden, wie sein Vater! Traurigerweise war dieser zurzeit auf einer Patrouille mit Cýrs Freund Chaske und dessen Vater Gwydion. Mist. Chaske war also auch fort. Die smaragdgrünen Iriden wanderten zu Rhaja und Trajan, welche bequem auf dem Rudelplatz unter Bäumen lagen. Diese Faulpelze. Der Blick wanderte weiter über den Rudelplatz. Nhor unterhielt sich mit der Neuen. Es war sicher spannend zu lauschen, was die Beiden zu besprechen hatten. Doch Cýrs Pflichten gingen vor! Als der junge Rüde seine Schwester erblickt hatte, lief Cýr zielstrebig auf diese zu.

„Geht es dir gut?“, fragte er besorgt und schnappte neckisch nach dem linken Ohr seiner Schwester. Er liebte seine Schwester und würde für sie Berge verschieben, wenn er es könnte. Überhaupt war ihm seine Familie sehr wichtig. Mittlerweile hatte der Rüde akzeptiert, dass es keinen Mama-Wolf mehr in seiner Familie gab. Dafür begann er Freundschaften im Rudel zu schließen. Besonders zu Elín und Chaske hatte er ein gutes Verhältnis. Sie ersetzen natürlich keine Mutter, aber sie hatten die Zeit nach dem schweren Verlust sehr viel erträglicher gemacht. Und doch wusste er bereits tief im Inneren, dass er und seine Schwester einander brauchten. Sie hatten nur noch sich und ihren Vater, welcher gerade sehr eingespannt war.

„Hast du Angst, Nayeli?“, fragte er wispernd, als erneut ein Donnergrollen erklangen war. Dieses Mal zuckte der Rüde sogar nicht zusammen! Er riss sich zusammen und hatte sich krampfhaft auf seine Atmung konzentriert. Er wollte stark sein. Er wollte seine Schwester beschützen und ihr mit gutem Beispiel vorangehen. Er musste.


[ Amdir | Nayeli | beobachtet, gesellt sich zu seiner Schwester ]


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08.08.2016 20:57 Cýr Núin ist offline E-Mail Suchen Freunde?
Nhor Nhor ist männlich
gespielt von Khazi | Super Poster



50 Pfotenabdrücke
Alter: 3 Jahre
Mitglied bei den Rebellen

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Die Fremde schien tatsächlich so verunsichert zu sein, wie Nhor sie eingeschätzt hatte. Ihre Körperhaltung machte das deutlich, das Zittern rundete die Sache ab. Möglicherweise hätte der grazile Rüde gleich kehrt gemacht und der Fähe ihre Ruhe wieder gelassen, wäre sie nicht auf seine Worte eingegangen. Sie gab zu, dass sie sich nicht recht eingelebt hatte und fragte, ob er ihr die Wölfe möglicherweise vorstellen könnte. Hastig klopfte die Rute des Wolfes auf den Boden. Er freute sich immer, wenn er jemandem einen Gefallen tun konnte. Eilig nickte er also.

Na klar“, gab er voller Euphorie von sich, während seine Vorderpfoten aufgeregt auf der Stelle trippelten.
Dort vorn in den Schatten der Bäume liegen Travan und Rhaja. Sie passen gerade auf die Welpen Cýr Nuin und Nayeli Rýn auf.
Er deutete mit dem Kopf in die Richtung der vier angesprochenen Wölfe, ehe er eine kurze Pause machte, damit Ceena die Informationen verdauen konnte.
Die Welpen sind von Khazen. Der ist gerade mit dem Alpha Gwydion auf Streifzug. Den hast du gestern ja bereits kennengelernt. Mit den beiden Wölfen ist noch Gwydions Sohn Chaske mitgegangen. Der Alpha hat aber noch eine Tochter, Tinuviel. Sie döst gerade in der Höhle.
Erneut machte er eine Pause, dieses Mal um auch seine eigenen Gedanken etwas zu sortieren. Er war zwar schon länger Teil der Rebellen, war sich jedoch bei ein paar Familienverhältnissen nicht hundertprozentig sicher. Manche Dinge ließ er einfach aus, hatte er beschlossen, wie zum Beispiel die wundervolle Sharon, die Mutter der Welpen, die jedoch seit einer Weile verschwunden war. Oder Kilian, Gwydions verstorbener Sohn. Die Informationen waren weniger relevant, nicht zuletzt weil die Wölfe im Rudel ohnehin nicht mehr anwesend waren.
Dort vorne sitzt noch Reza. Sie ist die Gefährtin Gwydions. Seit Neustem zumindest. Vorher hatte Gwydion eine andere Gefährtin, die auch die Mutter der Welpen ist. Sie… ist nur leider nicht mehr da.
Damit endete er ziemlich bedrückt und abrupt. Vielleicht hätte er sich ein anderes Ende suchen sollen – oder sich noch etwas überlegen, das er hinterher schieben konnte, um eine unangenehme Stille zu vermeiden. Ihm fiel nur leider nichts ein und darüber hinaus rauchten Ceenas Ohren und ihr Kopf vermutlich mittlerweile schon bei all diesen Namen, mit denen sie überschüttet worden war. Also blieb Nhor still und rekapitulierte das Gesagte, ebenso wie die Worte, die zuvor Ceena entsprungen waren. Da klingelte ganz leise etwas in seinem Hinterkopf. Er hatte sich selbst vergessen!
Achso!“, rief er entsetzt aus. „Ich… bin natürlich Nhor.
Jetzt wollte er jedoch ersteinmal den Fang halten und abwarten, was der Neuling zu seinen Vorstellungen zu sagen hatte, oder ob sie gar noch Fragen zu den einzelnen Wölfen hatte. Nhor stand für alles bereits, wollte freundlich sein und sie mit offenen Armen empfangen. Damit die Fremde wenigstens eine erfreuliche Sache an diesem von Donner übertönten Tag hatte.


{ F13 | Ceena | stellt alle vor }


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09.08.2016 14:36 Nhor ist offline E-Mail Suchen Freunde?
Ceena
Gast



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"Nhor" schien sich langsam wohler zu fühlen, und als er ein wenig selbstbewusster wurde, tat die junge Wölfin es ihm nach. Er redete munter drauf los und seine Unsicherheit, die er noch vor wenigen Augenblicken gehabt hatte, war wie vom Winde verweht. So viele Namen, wie er runterratterte, hatte sie wahrscheinlich noch nie einzeln in ihrem Leben gehört, doch es hatte sich einmal erwiesen, dass sie ein recht gutes Namensgedächtnis besaß. Außerdem hatte sie schon in Jungen Jahren gelernt, gut zuzuhören

"also...", fing sie etwas unsicher an und zeigte mit der Schnauze auf die zwei großen und zwei kleinen Wölfe im Schatten. ""Der dunkle ist Travan und die Graue ist Rhaja, die kleinen Welpen Cýr Nuin und Nayeli Rýn, die Welpen von Khazen..." Sie stoppte abrupt bei der Wiederholung der Namen, als ihr auffiel, dass Nhor nicht erwähnt hatte, wer die Mutter der Welpen war, und schlug ihre Rute hart auf den Boden, bevor ihr einfiel, dass es vielleicht einen Grund dafür gab, dass er sie nicht erwähnt hatte und beschloss, mit dieser Frage ein wenig zu warten, um sich wieder den anderen Namen und Wölfen zu widmen. "Das da vorne ist Reza, die neue Gefährtin von Gwydion und ihre Stieftochter heißt Tinuviel. Und wer sind die zwei Wölfe, die mit Gwydion mitgegangen sind?", plapperte die Jungwölfin weiter. Die meisten Wölfe irritierte ihre Redensart und wie sie Sachen wiederholte, denn sie war sicherlich alles andere als dumm. Sie hoffte nun inständig, dass Nhor, der auf sie einen äußerst netten und eifrigen Eindruck machte, nicht zu diesen Wölfen gehörte.

Dann viel ihr auf, dass immer noch etwa drei Meter abstand zwischen ihnen klafften. Es musste ziemlich seltsam aussehen, denn sie befanden sich etwa in der Mitte der anderen Wölfe. "Ähm, wollen wie uns nicht lieber irgendwo hinlegen? Dieser Abstand macht es irgendwie schwer sich zu unterhalten...", rief Ceena verlegen, während sie aufgeregt mit dem Schwanz hin und her schlug und damit unabsichtlich Staub um sie herum. Doch als ein weiterer Donner ertönte, stoppte diese Aktion schlagartig.
Die Luft war aufgeladen. So war das meistens vor einem Gewitter. Alle Haare standen von ihr ab. Es konnte nicht mehr lange dauern, bis sich gewaltige Wassermassen über sie ergießen würden. So ein Mistwetter.

"Und ich glaube, ich stelle zu viele Fragen, aber wo geht ihr für gewöhnlich hin, wenn es Regnet? Habt ihr einen Unterschlupf oder darf nur der Alpha - ich meine Gwydion - in die Höhle?", schob sie dann besorgt hinterher, bevor sie einen schritt zurück unter einen Baum machte. Diese Nacht hatten alle draußen Geschlafen, da gutes Wetter herrschte, doch sie wusste nicht, was geschah, wenn das Gegenteil der Fall war. Im Grunde hatte sie ja noch viele Fragen, doch diese schien ihr im Moment die wichtigste.

Die rote Wölfin hoffte, dass Nhor näher kam, als legte sie sich gemütlich him und leckte kurz ihr Pfoten, um kurz darauf abwartend den braungrauen Wolf anzublicken.

{ F13 |Nhor | wiederholt alle Namen, stellt Fragen }


09.08.2016 18:45
Tajga Tajga ist weiblich
gespielt von Nicky | Super Poster


Steckbrief

103 Pfotenabdrücke
Alter: 2 Monate
Welpe bei den Nightfalls

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Kayva rannte auf sie zu und Tajga erwartete gar nicht, dass der Angriff ihr glücken würde. Sicher würde ihre Schwester m letzten Moment ausweichen oder zum Gegenangriff übergehen. Doch nichts dergleichen. Die Schwarze wurde abgelenkt und Tajga landete ihren Treffer, in dem sie Kayva in die Seite rammte und umwarf. Die Wildfarbene wusste nicht so recht, was ihre Schwester abgelenkt hatte, aber sie hatte auch gar keine Zeit danach Ausschau zu halten. Hätte sie es jedoch getan, so hätte sie bemerkt, dass sie beide dasselbe im Blick gehabt hatten. Ihre Mutter im Gespräch mit dem Tyrannen. Stattdessen veränderte Tajga ihre Taktik, schwang von einem Angriff zu einer Kuschelattacke um und war damit mehr als nur erfolgreich. Kayva schnappte im Ausgleich nach ihrem Ohr und Tajga war viel zu beschäftigt um auszuweichen. Es folgte jedoch nur ein leichtes Zwicken. Spielerisch fiepte die Welpin daher auf. Bevor sie sich langsam von ihrer Schwester trennte, jedoch noch immer dicht bei ihr sitzen blieb.

„Ich… weiß nicht“, begann Tajga zögerlich auf Kayvas Frage hin, nicht ganz sicher, wie sie dieses Gefühl, dass etwas mehr als nur im Argen war genau erklären sollte. Genau in diesem Moment durchbrach ein neues Donnergrollen den Rudelplatz. Tiefer und markerschütternder noch, als die davor. Die Welpin zuckte reflexartig zusammen. „Der Donner…“ Für einen Moment waren die feuerfarbenen Augen der Bräunlichen so weit aufgerissen, dass man an den Rändern das Weiße erkennen konnte, dann hatte sie sich wieder etwas besser im Griff. „Hast du jemals so einen Donner gehört?“ „Und die schlechte Laune von Tyrese und Mamas Anspannung und die komische Stimmung auf dem Rudelplatz und jetzt das, ergänzte Tajga dann, noch immer leise, so dass nur ihre Schwester es hören konnte. „Glaubst du die Rebellen sind an allem schuld?“ Sie mussten daran schuld sein, denn bevor Tyrese aufgebrochen war um sie zu vertreiben und es ihm nicht gelungen war, da war alles normal und entspannt gewesen. Alles war schön gewesen, die Welt war hell und freundlich und sie hatten Nayara kennen gelernt und gespielt. Und dann, mit einem Mal… „Ich will, dass es wieder wie früher ist“, gestand sie ihren sehnlichen Wunsch und verstummte dann. Sie wusste, dass man nicht jammern sollte. Es war ein Zeichen von Schwäche und davon, dass man nicht weiter wusste. Ihre Mama jammerte nie. Und auch Tajga wollte nicht schwach sein. Nein. Sie wollte werden, wie ihre Mama. Stolz und schön und intelligent und vielleicht ein wenig mehr schwarz. Kayva war schließlich auch schwarz und Mama war schwarz und Tajga wollte auch gern so aussehen wie sie. Nicht wie Eyrin. Weil eigentlich war Eyrin gar nicht ihre richtige Schwester. Nicht wie Tyrese, weil der war nicht ihr richtiger Papa. Deimos und Yanthan waren schwarz. Aber sie waren gar nicht Razcas richtige Welpen. Das war schon alles ziemlich seltsam, wie Tajga fand. Die welpin schüttelte den Kopf, um die Gedanken los zu werden. Kayva war einverstanden Nayara zu besuchen, das war viel wichtiger und lenkte sie wahrhaft von den düsteren und komplizierten Gedanken ab.

Als ihre Schwester aufstand, sprang auch die Wildfarbe auf. Gemeinsam mit Kayva hielt sie nach dem älteren Schwarzpelz Ausschau und sobald sie ihn erspäht hatte, tippte sie Kayva mit der Schnauzenspitze an. „Sollen wir sie Überraschungs-Haschen?“, fragte Tajga im verschwörerischen Tonfall. Viel zu begeistert von ihrer eigenen Idee, trabte sie bereits los, hoffte, dass Kayva ihr folgte, näherte sich Nayara von hinten und begann dann sich welpenhaft und ziemlich ungeschickt anzuschleichen in dem Versuch Nayara von hinten anzuspringen.

{J3 | bei Kayva, später auch Nayara | antwortet Kayva, schüttet ihr Herz aus, denkt nach, will Nayara 'Überraschungs-Haschen', schleicht sich an}


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10.08.2016 13:44 Tajga ist offline E-Mail Suchen Freunde?
Gin Gin ist männlich
gespielt von Izzie | Treue Seele


Steckbrief

522 Pfotenabdrücke
Alter: 6 Monate
Welpe bei den Nightfalls

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Zögerlich versuchte Gin seine Schritte dem Gang der Alphastochter anzupassen, aber wie schon Fael vor ihm hatte er seine liebe Not seinen raumgreifenden Trott zu zügeln.
Ungläubig blickte er auf seine Pfoten, er war wirklich schnell gewachsen!
Froh dies und die Tatsache das er älter war beweisen zu können begann er zu erzählen.

"Deseurteure, das sind Wölfe wie Askaan. Kennst du ihn noch? Den großen Weißen mit dem gehetzten Blick?

Er hat uns im Stich gelassen, unseren Alpha verraten um dem Verräter zu folgen. Sie wissen nicht was Rechtens ist und kennen keine wahre Loyalität."


, posaunte er hinaus. Er war überzeugt davon, keine Frage. Doch auch niemals hatten seine Liebe zu seiner Familie, seine Pflichten und seine anerzogene loyalität zu seinem Rudel miteinander im Konflikt gestanden.
Eine Weile schweig er und konzentrierte sich einfach auf die Gerüche um Geräusche um ihn herum, so sehr das er Eyrins erneute Frage gar nicht mitbekam und erst verzögert antwortete.

"Achso,.. sorry ...äh.
Also so nah am Rudelplatz würde ich sofort losrennen und meinen Vater alarmieren. Natürlich auch sofort meine Schwester und euch zusammen suchen damit wir euch schützen können falls sich jemand anschleicht.

Aber in der Regel sollten die Erwachsenen die im Revier patroullieren niemanden bis hier her durchkommen lassen und wenn doch haben sie gehörig ihre Aufgabe vernachlässigt."


, überlegte er.
Einen Fehlalarm lautstark auzulösen wäre überaus peinlich, aber es kam ihm schon logisch vor sofort Murdoch oder einen anderen Rangwolf seines Vertrauens zu rufen und dann natürlich die Jüngeren zu schützen. Das war immerhin die Aufgabe mit der er geboren wurden war.
Immer wieder glitt Gins Blick über den Rudelplatz und alles was dahinter lag, aber auch um die kleine Fähe die neben ihm lief.
Bemerkten die Erwachsenen das die Jungwölfe sich untereinander so gut verstanden? Gins Rute zuckte nervös, er wusste nicht ob Murdoch ihnen speziellen Benimm-regeln für den Umgang mit Tyrese Nachkommen gegeben hätte wenn er gewusst hätte das er sich heute mit Eyrin unterhielt.
Aber diesen Gedanken musste er erstmal nach hinten schieben, er würde sich einfach so wie immer benehmen und ruhig seine Runde um den Rudelplatz drehen. Vielleicht holten sie auch seinen Bruder ein und er könnte Eyrin zeigen wie er und Fael miteinander rauften.
Ein lächeln glitt über seinen Fang, ob der Prinzessin das gefallen würde? Sie könnten ihr zeigen wie sie ihre Brüder unter Kontrolle bekam.
Ein schuldbewusster Blick glitt über den Rudelplatz zu seiner eigenen Schwester, die so völlig anders war als sie. Die niemals eine Kriegerin sein würde und sein wollte.

[läuft mit Eyrin um den Rudelplatz]


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10.08.2016 17:14 Gin ist offline E-Mail Suchen Freunde?
Nayeli Rýn Nayeli Rýn ist weiblich
gespielt von Izzie | Super Poster



57 Pfotenabdrücke
Alter: 4 Monate
Welpe bei den Rebellen

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Teilnahmslos rumliegen, wie spannend!
Seufzend blieb Nayeli fast schon apathisch liegen. Das schlechte Wetter oder das Donnern machten ihr überhaupt nichts, das ignorierte sie einfach vollkommen. Viel schlimmer war die Tatsache das Khazen nicht da war. Ihr Vater hatte so viel zu tun in letzter Zeit! Sie hatte auch mittlerweile immer mehr das Gefühl das irgendetwas falsch war momentan, auch wenn sie es nicht ansprechen wollte oder ihr Papa es vermutlich auch nicht zugeben wollte weil er sie nicht aufregen wollte.
Aber Nay war schon fast kein Welpe mehr!
So dachte sie zumidest. Für einen Welpen war sie viel zu groß.
Mit großen traurigen Augen blickte sie sich um, Nhor war auch nicht hier. Irgendwie war keiner ihrer Lieblingswölfe da. Außer ihr Bruder natürlich, was zumindest ein Trost war. Cyr würde sie nicht alleine lassen und da war sie froh drüber.
Schwach patschte ihre Rute auf den Matsch als besagtes Weißfell sich näherte, rührte sich aber nicht. Erst als ihr Bruder nach ihrem Ohr schnappte hob sie den Kopf und schnappte zurück, bewegte sich aber dennoch nicht vom Fleck.
"Ja mir gehts gut.

Was ist mit dir?"

, fragte sie leise und legte den Kopf wieder auf die Pfoten.
Die Augen auf ihren Bruder geheftet wartete sie ab was noch kommen würde.
Ob sie Angst hatte? Was meinte er?

" N-nein. Ich denke nicht?"
, fragte sie verwirrt.

"Ich vermisse Papa."

, flüsterte sie dann traurig. Die einzige Angst die sie jetzt gerade hatte, erkannte sie, war das Khazen etwas passierte und er nicht zurück kam. Denn sie hatte schon Geschichten über die Tyrannen gehört... was wäre wenn er ihnen heute begegnete?

[Amdir , redet mit Cyr auf dem neuen Rudelpaltz]


10.08.2016 17:25 Nayeli Rýn ist offline E-Mail Suchen Freunde?
Murdoch Murdoch ist männlich
gespielt von Tony. | Posting Star


Steckbrief

308 Pfotenabdrücke
Alter: Fünf Jahre
Loyaler Beta bei den Nightfalls

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Die Thematik um die verschworenen Rebellen war so allgegenwärtig gewesen, dass er in beinahe jedem Gesicht Trübsinn oder Erschrockenheit erblickt hatte. Die einen mehr, die anderen weniger. Aber ein gewisses Flüstern war auch ihm nicht entgangen, das zumindest nicht die aufmerksamen Ohren ihres Alphas erreicht hatte. Jenem ging er selbst nicht aus dem Weg. Er wahrte selbstredend seinen respektvollen Abstand, kam trotzdem aber mit Belangen zu ihm. Der Unterschied war nur, dass Murdoch auf den Punkt kam und sich nicht von der Boswilligkeit erschrecken ließ. Er hatte ihm dennoch Ruhe gegönnt. Gerade in Unterweisungen oder Zeiten mit seinem Wurf, der ganz unbeschwert über Stock und Stein hüpfte. Nur von den Welpen hielt sich der Hüne fern. Weil er den Zorn einer Mutter nicht unterschätzte. Er hatte sie am eigenen Leib erfahren. Immerhin hingen ihm die endlosen Diskussionen mit Lyra noch allzu deutlich nach. Sie waren so oft aneinander geraten, dass es sie nicht entzweit, sondern viel eher bestärkt hatte einander von einer anderen Meinung zu überzeugen! Und je länger er über so etwas grübelte, desto leichter fiel es ihm sich von Gwydions Schatten loszulösen. Und wenn auch nur einen einzigen Augenblick. Um tief durchzuatmen zu holen und die großen Lungen mit klarer, von Regentagen erfüllter Luft zu fluten. Nur um die dann wieder laut auszupusten. Ein bisschen so, als nahm man ihm die Last von den breiten Schultern. Nur das jene immer noch beständig lauerte und ihm mahnend in die Rute zwickte, die hin und wieder verärgert über den Boden wischte. Er war in seinem dauerhaften Zwiespalt aus Unzufriedenheit und Ruhelosigkeit gefangen.

Wenn es da nicht immer ein zartes Stimmchen gäbe, das ihn daran erinnerte in die Gegenwart zurückzukehren, statt sich in der Vergangenheit zu verlieren. Für einen Moment erwischte er sich sogar dabei, wie der Ausdruck seiner sonst so harten Augen für einen Herzschlag lang weich wurde, bis die raue Zunge den letzten Zentimeter seines Nasenrückens entlang geleckt und beinahe an der Stirn stehen geblieben war. Er fühlte den warmen Pelz und die feinen Härchen, die sich mit dem seinen verwoben. Dieser Moment absoluter Geborgenheit, der wiederum für seine Härte weichen musste. Seine Lider öffneten sich langsam wieder, nachdem er sie für die Liebkosung geschlossen gehalten hatte. “Er ist untätig. Das tut seinem adrenalinsüchtigen Herzen nicht gut.“ Spottete er nicht ohne den Funken an Wahrheit. Und damit kehrten seine stählernen, blauen Seelentore zu der Seele zurück, die ihn auf seltsame Art und Weise immer verstand. Murdoch verengte sogar leicht die Augen, als wollte er sich ein gestochen scharfes Bild von Lyra direkt in seinen Hinterkopf einbrennen. “Was ist mit dir? Schlägt dir die Stimmung auf den Magen?“ Da er noch keine Gestik erwidert hatte, hatte er seine feuchte, kalte Nase liebevoll an ihre Wange gedrückt, um sich mit einem tiefen Schnaufen bis zu ihrer Halsseite durchzugraben. Um sein komplettes Gesicht einfach an ihr zu vergraben und die Welt ein wenig langsamer fließen zu lassen.

“Ich muss gestehen, ich habe gedacht, sie seien sanftmütiger.“ Was er ihrer guten Seele zuschrieb und seinen Schädel wieder hoch erhoben in seine aufmerksame Position bringen ließ. Damit seinem durchdringenden Blick rein gar nichts entging. Weder die Gelassenheit von Gin, noch Faels Tatendrang. “Aber die letzte Standpauke von vor ein paar Wochen hat offensichtlich gegessen. Sie sind strebsam. Sie übernehmen selbstständig Aufgaben und kümmern sich sogar um unseren Jungbestand. Ist das nicht ganz in deinem Sinn?“ In seinem jedenfalls schon. Denn sie schätzten die Familie und den Zusammenhalt. Das, was er sie schon immer gelehrt hatte, war in Fleisch und Blut übergangen. Weil sie nichts Kostbareres hatten als dieses Rudel. Da war das Leben eines Einzelnen – das eigene Leben – für ihn vollkommen wertlos.


{ Nasval - J3 || bleibt für sich & hängt seinen Gedanken nach | lässt sich von Lyra herausreißen & schließlich mitreißen. }


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10.08.2016 23:07 Murdoch ist offline E-Mail Suchen Freunde?
Nhor Nhor ist männlich
gespielt von Khazi | Super Poster



50 Pfotenabdrücke
Alter: 3 Jahre
Mitglied bei den Rebellen

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Ceena tat ihm den Gefallen und wurde selbst etwas sicherer. Es tat gut das Gespräch in eine unbeschwertere Atmosphäre zu verlagern. Das Wetter war schon grau und unheimlich genug, da mussten sich die Wölfe nicht noch weiter hinab ziehen. Die neue Fähe begann nun die Namen zu wiederholen und der zierliche Rüde nickte bei jedem Namen, den die Fähe dem richtigen Wolf zuordnete. Nach Reza folgte die Frage nach den beiden Wölfen, die mit Gwydion mitgegangen waren. Nhor zögerte nicht mit seiner Antwort.
Chaske und Khazen.“, sagte er. „Chaske ist der schwarze Sohn Gwydions, Khazen der Vater der kleinen Welpen dort vorn.
Es störte ihn nicht im Geringsten, das Ceena alles wiederholte – wie sollte man auch sonst etwaige Namen lernen? Sowieso störte sich Nhor an den wenigsten Dingen, die andere Wölfe taten, solange sie bei dem was sie taten friedlich blieben. Mit allem konnte er umgehen, außer mit Kampf und Gewalt. Und Regen. Hoffentlich blieb es diesen Tag trocken…

Etwas unvermittelt traf den Zierlichen die Frage, ob sie sich nicht irgendwo hinlegen wollten. Einen Augenblick lang sah der Rüde die Neue an, beinahe, als hätte er nicht ganz verstanden was sie sagen wollte. Dann erst fiel ihm die Distanz wieder auf, die zwischen ihnen lag und es kam ihm der Gedanke, dass das möglicherweise ziemlich komisch aussehen mochte. Sie mussten sich ja bald schon anbrüllen, um sich ganz normal verstehen zu können. Leise lachte der Rüde also auf, ehe er bekräftig nickend ein „Ja sicher!“, von sich gab, das halb von den folgenden Worten der Fähe verschlickt war. Sein Blick glitt kurz zum Himmel, ehe er seinen skeptischen Blick gen Höhle richtete. Sie hatte Recht mit ihrer Frage wohin man sich bei Regen am Besten kroch.
Lass uns doch in die Höhle gehen, ich zeige sie dir und dort ist es wärmer.“, schlug er vor und stand bereits auf um den Weg fortzusetzen. Er fror. Das tat er eigentlich fast immer, deshalb hatte er sich daran gewöhnt, doch wenn Ceena schon vorschlug, dass sie sich hinlegen könnten, dann doch am Besten gleich irgendwo, wo es auch warm war. Als er dann zu der Fähe zurück blickte, erkannte er, dass sie sich bereits hingelegt hatte und verharrte in der Bewegung.
Mittlerweile lag eine größere Distanz zwischen den beiden Wölfen und Nhor wusste nicht recht, was er jetzt machen sollte. Er wollte nicht erzwingen, dass die Rote aufstehen musste, doch hatte er sich auch schon auf die Wärme im Inneren der Höhle gefreut. Etwas zögernd drehte er sich wieder von der Höhle weg und wendete seine Aufmerksamkeit der Fähe zu.
Also…“, sagte er und überlegte kurz, ob er noch etwas zu der vertrackten Situation sagen sollte, ehe er sich dagegen entschied. „ In die Höhle dürfen wir alle. Es wäre ja auch seltsam, wenn sich nur der Alpha einen trockenen Pelz gönnen dürfte. Oder kennst du das so, von da wo du her kommst?
Jetzt stellte Nhor eine Frage zurück und ernst gemeintes Interesse spiegelte sich in seinen Augen wider. Er wusste ja gar nichts von Ceena und würde auch nicht so dreist sein ihr alles aus der Nase ziehen zu wollen, doch diese Frage konnte er sich nun nicht verkneifen. Apropos Fragen…
Und keine Sorge, man kann nie genug fragen, wenn man irgendwo neu ist.
Er konnte sich nicht mehr daran erinnern, wie vielen Wölfen er hier auf die Nerven gegangen war. Vermutlich nicht allzu vielen, war er doch vom Aufenthalt bei den Nightfalls viel zu befangen gewesen, um mit irgendjemandem zu reden. Das hatte sich zum Glück mittlerweile geändert. Damals jedoch war Nhor nur ein stillschweigender Schatten in den Reihen der Rebellen. Sonderlich mehr taugte der Rüde nun jedoch auch nicht. Nur als Welpensitter hatte er sich bisher beweisen können.

{ F13 | Ceena | spricht mit ihr, will zur Höhle, verharrt und redet weiter }


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11.08.2016 07:18 Nhor ist offline E-Mail Suchen Freunde?
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