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Was bisher geschah ... Topinfos

#07 Plot

Der Druck steigt


# April, Frühling #
# Stark bewölkt, zwischendurch Donner #
# zwischen 10:00 und 12:00 Uhr #

Mit Anbruch des neuen Monats begann sich das Wetter sowohl in Nasval als auch in Amdir schlagartig zu wandeln. Es schlug teilweise einmal täglich um. Doch nicht nur das Wetter wandelt sich... Nach dem Flop der Nightfalls ist die Anspannung im Rudel groß gewesen. Niemand wusste, wie es weitergehen soll nachdem sie die Rebellen verpasst haben. Jedoch traute sich auch niemand Tyrese zu fragen, was sein nächster Schachzug sein würde. Die Stimmung war tagelang angespannt, denn auch der Tyrann selbst musste sich erst einmal einen neuen Plan überlegen. Niemand weiß bis jetzt, was den Nightfalls bevorstehen würde, doch die schwarzen Wolken am Himmel verhießen nichts Gutes. Momentan herrscht nur die Ruhe vor dem Sturm. Die Rebellen ahnen noch immer nichts von den Geschehnissen bei den Nightfalls, jedoch spüren auch sie eine gewisse Anspannung in der Luft. Obwohl sicher war, dass das Unwetter nicht ewig pausieren würde, beschloss Gwydion, dass er mit seinem Sohn Chaske und Khazen aufbrechen würde, um die Grenzen Amdirs abzulaufen und die Gegend auszukundschaften.


Vergangene Plots

#05 Plot

Lichterspiel im Winterzauber


# Anfang Winter #
# windstill, bewölkt, kühl #
# späte Morgenstunden #

Schwere Verluste haben den Herbst in den Köpfen der Wölfe geprägt. Sowohl die Nasvalianer als auch die Rebellen haben Rückschläge erhalten. Die Rebellen verloren Eloa und auch den verschwundenen Beta Leiard. Die Nasvalianer verloren einander, so dass lediglich Nhor übrig blieb. Dieser ist nun ein Neuling bei den Rebellen. Neue Rekruten braucht die Rebellion. Zwischen all dem Trubel um die Begegnung mit den Nightfalls und den Verlusten, war untergegangen, dass Freya fort war. Niemand will bemerkt haben, warum und wohin die junge Fähe gegangen sei. Chaske nahm sich dieser Aufgabe an und stürzte sich in die Suche nach der Fähe. Sein Verbleib ist genauso ungewiss wie der von Freya und Leiard. Die Nightfalls verloren lediglich die Chance auf einen Sieg über die Rebellen. Doch auch bei den Nightfalls kam es zu einem Todesfall, denn nachdem Bevan Nhor bei seiner Flucht geholfen hatte, nahm Oshae die Schuld für die Flucht des Gefangen auf sich. Und so bestrafte Tyrese sie mit dem Tode. Oshae opferte sich, um Bevan zu decken. Dies wird wohl Bevans düsteres Geheimnis bleiben.
Doch trug der Herbst auch Früchte. Sharon schenkte den Rebellen zwei Welpen, deren Leben in die Obhut der Rebellion gegeben wurde. Während Sharon zwei wehrlose Welpen zur Welt brachte, wuchsen Lyras Welpen zu Kämpfern. Murdoch hatte genug Zeit, um seine Söhne zumindest ein wenig in die Welt eines Krieges eintauchen zu lassen. Während Lyra ihre Tochter auf das Jagen spezialisierte, um sie bei Tyrese gut dar zu stellen, wuchsen Gin und Fael in eine Richtung heran, die Lyra missfiel. Zum Ende des Herbstes begangen Iyiny und Tyrese zur Vermehrung der Krieger beizutragen. Der Tyrann höchstpersönlich würde seine ersten, eigenen Welpen ins Leben setzen, sobald der Winter vorüber war.
Seit dem Kampf zwischen Rebellion und Tyrannei sind 6 Wochen vergangen. Eine Zeit ohne Gewalt. Und dennoch geprägt von vielen Veränderungen. Der Herbst verlor all seine Blätter und nahm dabei einige Wölfe mit sich. Der Winter klopfte an der Tür, aber die vom Herbst verschlungenen Wölfe tauchten nicht mehr auf. Doch dieser Winter war anders. Ungewöhnlich mild und bisher ohne Schneefall. Vielleicht ein Zeichen der Götter? Möchte das Schicksal den Rebellenwelpen das Leben schenken? Für die Rebellen ist es ein gutes Zeichen, da ihre kleinen Schützlinge einen kalten Winter nur schwer überleben würden. Doch das ist nicht die einzige Sorge des Rudels. Freya, Chaske und auch der Betarüde Leiard sind noch immer nicht zurückkehrt. Nur wenige glauben noch an ihre Rückkehr. Gwydion hat nicht nur einen weiteren Sohn ziehen gelassen, sondern auch einen guten Freund und Berater. Für die Nightfalls war der Winter kein Problem und brachte auch keine Sorgen mit sich. Gin, Fael und Nayara wuchsen tüchtig heran und waren auf ihren ersten Winter gut vorbereitet. Für die Gefährtin des Tyrannen galt nun Schonzeit, immerhin trug sie die Brut der Tyrannei in sich.
Kann man dem Schein eines ruhigen und milden Winters überhaupt trauen?

#04 Plot

Farbenspiel des Winds


# Anfang Herbst #
# leichter Wind, frisch, bewölkt #
# Mittags #

Dieser Herbst war ein ereignisreicher Herbst. Bei den Rebellen wurden Elín und Leiard zu Gwydions Unterstützung zu den Betawölfen des Rudels auserkoren. Und so widmeten sie sich ihren neuen Aufgaben. Während Leiard mit Khazen das neue Tal ein wenig unter die Lupe nahm, erkundigte Elín sich nach dem Befinden des neusten Mitglied der Rebellen: Eloa Tajou. Bisher war sie eher eine ruhige Begleiterin des Rudels, schien jedoch in Elín Gegenwart aufzutauen. Chaske erklärte sich selbst zum Beschützer Sharons und ihrer Welpen. Er versprach immer für sie da zu sein und über ihre Welpen zu wachen. Zugleich nahm er Reza, die offensichtlich mit Gwydion anbändelte, in die Fänge und versuchte mittels Provokationen sie aus der Reserve zu locken. Schnell wurde daraus eine Diskussion über die Liebe, welche zwar kein eindeutiges aber ein friedliches Ende gab. Gwydion hingegen plagte das Gefühl für Chaske kein richtiger Vater zu sein, doch Tinúviel bemühte sich ihren Vater zu motivieren und Chaske Zeit zu geben.

Nachdem Lyra ihre Welpen mehr oder weniger gut in der Höhle hinhalten konnte bis ihr Vater kommt, erfüllte dieser den Welpen ihren Wunsch nach draußen zu gehen. Im Licht der Sonne angekommen beantwortete Murdoch die Fragen seiner Welpen. So beschrieb er seine Aufgaben als Beta und zeigte den Welpen wer der Alpha ist, jedoch kam es noch nicht zu einem Kennenlernen. Als die Rudeljäger – jedoch ohne Harlequin – zurückkehrten, waren sie nicht allein. Sie brachten zwei Fremdlinge mit: Nhor und Celeste. Diese hatte Bevan bereits am See kennengelernt. Sowohl Bevan als auch die Nasvalianer waren froh sich einander wiederzusehen. Noch war den beiden nicht bewusst, dass sie gar keine Gäste, sondern Geiseln waren. Doch schnell wurde ihnen klar in welcher Situation sie sich befanden. Iyiny hingegen hatte ihre Freundin Ilyn aufgegriffen und sie zu Tyrese geführt, welcher diese ins Kreuzverhör nahm. Jedoch tat Ilyn auf unwissend und versuchte somit ihre Freunde zu schützen. Zugleich wagte sie es dem Tyrannen Widerstand zu leisten. Schnell flog die Lüge der Fähe auf und Iyiny erzählte vom Aufgriff der anderen zwei Nasvalianer.
Dieses Gespräch trug zwei Tage später seine Lorbeeren. Tyrese streifte in zwei Gruppen durch Nasval, jeweils mit einem Nasvalianer in der Hinterhand um eine Art Lockvogel für weitere Einheimische zu haben. Nhor wurde derweil bei den Nightfalls zurückgelassen. Dies war jedoch ein folgenschwerer Fehler, denn Bevan verhalf seinem Freund zur Flucht. Er wollte ihn nicht länger Leiden sehen. Dies blieb sogar unbemerkt. Lyra machte nämlich mit Nayara, Gin und Fael einen Spaziergang zur naheliegenden Blumenwiese. Leider musste Lyra ihren Ausflug schneller beenden als geplant, da Gin und Fael versuchten sich aus dem Staub zu machen. Der Rücktritt zum Rudel sollte eine Art Bestrafung sein. Dort angekommen bespaßten Tsume und Ragnarök die beiden Jungrüden. Lyra stellte Bevan ihre Tochter Nayara vor. Diese schlossen einen Band der Freundschaft.

Bei den Rebellen stärkten sich auch die Rudelbeziehungen. Chaske versuchte Sharon bei ihrer Sorge um Khazen zu trösten, während Deven und Reza sich näher kamen. Die trächtige Sharon und ihr neuer Beschützer bekamen unerwünschten Besuch durch eine Raubkatze, welche Chaske zu vertreiben versuchte.
Nachdem Dhiala von ihrem Dilemma berichtet hatte, schickte auch Gwydion zwei Suchtrupps aus. Er war gewillt der Einheimischen Hilfe zu leisten. Gwydion und Eloa trafen dabei auf Murdoch, Iyiny und der gefangene Ilyn. Im Laufe des Kampfes zwischen den gegnerischen Parteien, konnte Ilyn die Gunst der Stunde nutzen und die Flucht ergreifen. Nachdem Ilyn geflohen war, konnte Gwydion jedoch nicht verhindern, dass Murdoch Eloa tötete. Durch ein lautes Fauchen machte sich Besorgnis breit bei Gwydion, die ihn zu Flucht leitete. Schnell führte ihn dies zu seinem Sohn und Sharon. Gemeinsam mit Chaske vertrieb er die Raubkatze und kehrte mit beiden Wölfen zum Rudelplatz zurück. Er hatte ihnen bereits vom Tod Eloas gebeichtet und offenbarte ebenfalls, dass er schuld daran war. Am Rudelplatz angekommen wurde Gwydion regelrecht überfallen von Elín und musste ihr unangenehmer Weise selbiges beichten. Die Betafähe versuchte Gwydion seine Schuldgefühle zu nehmen. Auf seinen Wunsch hin suchte sie nach Reza. Als sie diese gefunden hatte, brachte sie Reza und auch Deven in eine missliche Lage. Diese schienen einander näher gekommen zu sein. Reza wurde zu Gwydion zurückgeschickt und kümmerte sich um ihren verletzten Helden. Deven wurde zur Jagd mit Elín verdonnert und gabelte bei dieser den geflohenen Nhor auf.

Tyrese, Abigail und Celeste bildeten die andere Gruppe. Während Celeste als Lockvogel voraus gehen sollte und die beiden Nightfalls zu den anderen Einheimischen führen sollten, unterrichtete Tyrese Abigail. Celeste versuchte die Nightfalls auf eine falsche Fährte zu locken, da sie Dhiala in einem Versteck bemerkte. Und bei ihr waren Khazen und Leiard. Nachdem Tyrese und Abigail jedoch Celestes Schwindel bemerkten, griffen diese die Fähe an. Überstürzt rannte Dhiala aus ihrem Versteck und versuchte Celeste zu retten. Noch ehe Dhiala ihre Freundin retten konnte, nahm Abigail Celeste das Leben. Khazen hingegen widmete sich dem Tyrannen selbst zu. Es kam zu einem blutigen Kampf. Auf beiden Seiten. Leiard versuchte Khazen zu helfen und schaffte es einen guten Moment abzupassen, in dem beide fliehen konnten. Nachdem sich Khazen und Leiard aus dem Staub gemacht hatten, widmete sich Tyrese den Kämpfenden – Abigail und Dhiala – zu. Schließlich musste auch Dhiala ihr Leben lassen. Während Khazen verletzt aber lebend beim Rudel ankam, war von Leiard keine Spur. Nachdem Khazen Gwydion Bericht erstattet hatte, ließ er sich von seiner Geliebten pflegen.


#03 Plot

Das Spiel mit dem Feuer


# Mitte Sommer #
# schwül, wenig Wind, kaum Wolken #
# Vormittags bis Mittags #

Man sagt, dass die Zeit alle Wunden heilt, aber ist dem wirklich so? Über Amdir liegt ein fader Beigeschmack vermischt mit der Dunkelheit der Herzen der Wölfe. Sowohl über die Nightfalls als auch über die Rebellen hat das Schicksal sein Unheil gezogen. Ob die letzten Monate, in denen nichts sonderlich Auffälliges geschah, diese Wunden tatsächlich heilen kann, ist fragwürdig. Die Rebellen wurden nach ihrer Flucht von Freya und Chaske zum Lager begleitet, dort wurden alle Wunden so gut es nur ging versorgt. Auch die Wunden der Nightfalls wurden geleckt, so kamen sich Murdoch und Lyra erneut ein Stückchen näher.

Es sind ungefähr drei Monate vergangen seitdem sich Gwydion, Reza und Khazen einen blutigen Kampf mit drei Wölfen der Nightfalls geliefert haben, den nur der Betawolf Murdoch und sein Weggefährte Zetyr überlebten. Drei Monate ist die öffentliche Demütigung Oshaes durch den Tyrannen her. Doch ihre Wunden werden wohl mehr Zeit zur Heilung benötigen als alles andere. In den letzten drei Monaten hat sich nicht sonderlich viel getan. Jedenfalls hat sich keine Katastrophe oder ähnliches zugetan. Es war ja auch für beiderseits Rudel ziemlich turbulent in der letzten Zeit, so dass die letzten Monate zur Ruhe genutzt werden konnten. Die Einzelgängerinnen Sharon und Eloa Tajou wurden in das Rudel der Rebellen aufgenommen und haben sich von nun an eben so an die Netiquette zu halten wie die anderen Mitglieder auch.

Und so zog Frühling vor rüber. Sicher war der Frühling keine sonderlich heitere Jahreszeit für die Bewohner von Amdir, doch trug auch er Früchte, die gedeihen. So ist aus der kleinen verwirrten Welpin Izusa nun ein stattlicher Jungwolf mit eigenem Kopf geworden. Wird Tyrese sie rechtzeitig umpolen können? Ihre Neugierde im Keim ersticken? Sicherlich wird er nun viel Wert auf eine grundierte Ausbildung seiner Wölfe legen. Jetzt, wo er weiß, dass Gwydion überlebt hat und einen Widerstand plant. Ob der Tyrann von Amdir weiche Knie bekommt? Auch Gwydion müsste sich rüsten, nun wo doch sein Geheimnis um die Rebellion entlüftet ist. Doch all diese Dinge benötigen vor allem eines: Zeit. Und die Zeit bleibt nicht stehen. Sie rennt weiter. Genauso wie das Schicksal. Und das meint es bekanntlich nicht gut mit den Wölfen aus Amdir.

Nachdem nun der Frühling von dem Sommer abgelöst worden war, erstrahlte Amdir in seiner vollen Farbenpracht. Flora und Fauna wuchs und gedeihte. Doch dieses Jahr herrschte eine eher trockene Luft in Amdir und die dazukommende Hitze ließ ein nicht absehbares Unheil über das Tal herein. Das trockene Gras fing Feuer, welches sich blitzschnell verbreitet hatte.
Schnell hatten die Nightfalls das Feuer bemerkt und pure Panik war ausgebrochen. Tyrese und seine Betawölfe taten sich ungeheuerlich schwer die aufgebrachte Horde Wölfe zum Zuhören zu bewegen. Tyrese gab den Befehl dem vertrockneten Fluss zu folgen. Sie würden im benachbarten Tal Schutz suchen. Nur ungern verließ der Tyrann seine Heimat und sein Reich, doch das war ihm lieber als zu sterben. Und nach dem nächsten Regen könnte man sich anschauen, wie viel das Feuer zerstört hatte. So flohen die berüchtigten Nightfalls, von Panik und Aufruhr geleitet durch die Flammen am vertrockneten Flussbett entlang, in Richtung fremde Welt. Unwissend dass dieses Feuer bereits Opfer gefordert hatte. Hlín war mit zwei anderen Wölfen abseits des Flussbettes gefolgt. Hlín trennte sich jedoch von ihnen als ihm der Geruch eines Rebellen in die Nase stieß. Kilian. In dem Aufruhr hatte sich der Rebellenjüngling verirrt. Während Hlín die Gunst der Stunde nutzte, um den Sohn Gwydions zu töten, wurde er durch das Flammenmeer von seinen zwei Begleitern abgetrennt und vom Feuer verschlungen. Die beiden Begleiter Hlíns rannten Richtung Flussbett. Ihre Aufgabe war es nun Tyrese von dem heldenhaften Abgang seines Betas zu erzählen.
Noch bevor die Rebellen zur Jagd aufbrachen, bemerkten sie die dunklen Rauchschwaden am Horizont. Gwydion überlegte, ob das Feuer sie auch in die Berge verfolgen würde, doch selbst wenn die Flammen vorher ausgelöscht werden sollten, so wäre ihr Jagdgrund vom Rauch erstickt. Und so wies er an die Berge zu verlassen und gen Osten das Tal zu verlassen. Das Feuer verbreitete sich schnell. Ehe die Wölfe die Berge verlassen hatten, hatte das Feuer schon fast den Fuß des Berges erreicht. Die einzige Chance: Mittendurch. Die Rebellen mussten also durch die Flammen fliehen. Gwydion sagte ihnen, dass sie zur nächstgelegenen Gebirgslandschaft im Osten müssen. Dort würden sie sich treffen, sollten sie sich verlieren.

Man hörte öfter mal von einem benachbarten Tal namens Nasval in Richtung Osten, doch das einzige was den Wölfen nun blieb war die Flucht.

Zu dieser Zeit ahnten die Wölfe von Nasval noch nichts von alle dem. An der westlichen Grenze erkannte man zwar weitentfernte Rauschschwaden, doch war man sich sicher, dass diese nicht herüber nach Nasval ziehen würden. In Nasval war alles so wie immer und doch anders. Der Duft der Veränderung war klar. Und doch schien er schier ignoriert zu werden. Die Wölfe lebten nach wie vor in Freiheit und kannten nur das Gesetz ihrer Welt. In Nasval war die Konstruktion eines Rudels beinahe unbekannt. Die Wölfe lebten entweder alleine oder in einer Zweckgemeinschaft, die einem Rudel ähnlich sah, doch gab es dort keine Ränge und somit keinen Alpha. Sie trafen sie lediglich ab und zu zum Jagen, Geschichten erzählen und um das Bedürfnis nach Gemeinschaft- und Sozialbefinden notgedrungen zu befriedigen. Was kam auf die Wölfe in Nasval zu?

#02 Plot

Wandel der Zeit


# Ende Frühling #
# sonnig & eine frische Brise #
# Mittags #

Es sind 3 Tage vergangen seit dem das heftige Unwetter in Amdir getobt hat. Nun hat sich das Himmelsgemüt beruhigt, doch haben sich auch die Gemüter der Wölfe beruhigt? Noch immer sind die Folgen des Sturmes spür – und sehbar. So auch bei den Wanderern Vaneya und Akash. Erst vor kurzem kamen sie nach Amdir und haben direkt ein schlimmes Erlebnis mitbekommen. Durch den Sturm wurden sie getrennt und suchen nun einander. Vaneya irrt im Wald nahe der Gebirgskette in Amdir umher und sucht ihren Geliebten. Dieser befindet sich in unmittelbarer Nähe des Rudelplatzes der Nightfalls. Werden sie ihm helfen seine Geliebte zu finden? Wird Tyrese ihre Liebschaft zu seinen Gunsten nutzen? Werden Vaneya und Akash wieder zueinander finden? Doch nicht nur das mysteriöse Pärchen leidet unter den Folgen des Sturmes. Auch die Nightfalls haben Opfer. Alduin fand durch den Sturm seinen Tod und hinterlässt seine beiden Schwestern Aralil und Izusa. Nibiru Ea gilt nicht mehr als nur noch verschwunden, da ihr Körper gefunden wurde. Jedoch vollkommen leblos. Wie geht das Rudel mit diesen beiden Verlusten um? Aber vor allem wie wird Tyrese den Tod eines hochgeschätzten Mitgliedes und den eines wichtigen Nachzüglers wegstecken? Nahe der Gebirgskette befinden sich Khazen und Sharon. Wird er sie zu den Rebellen führen? Bei den restlichen Rebellen herrscht eher angespannte Stimmung, obwohl Gwydion mit seinen Jüngern sich im noch wohlbehüteten Lager in den Bergen zurückgezogen hat. Gwydion weiß erst seit kurzem von seinen Kindern und hat keine Zeit in die Vaterrolle hineinzuschlüpfen. Durch das Gewitter kam es zwischen Tinúviel und Gwydion auch zu keiner großen Aussprache.

#01 Plot

Flucht ins Glück


# Ende Frühling #
# Bewölkt, leichter Wind #
# Morgens bis Mittags #

Erst seit kurzem hat Gwydion sein geheimes Lager im Hochgebirge errichtet. Dort suchen die Rebellen gemeinsam Schutz vor den Nightfalls. Wie lange sie dort unentdeckt bleiben, ist fraglich. Sie legen jedoch viel Wert darauf, dass ihnen niemand folgt. Insbesondere da seit kurzem ein Paar zu den Rebellen gestoßen ist, welches Nachwuchs erwartet. Gerade aus diesem Grund steht deren geheimer Rückzugsort an höchster Stelle.

Bei den Nightfalls gab es bereits Nachwuchs. Nibiru Ea hat zum Ende des letzten Winters drei Welpen geboren. Auch deren Schutz hat hohe Priorität, schließlich muss die Wolfsarmee wachsen und gedeihen.

Werden die Rebellen in ihr Glück flüchten oder werden die Nightfalls dem Versteck auf die Schliche kommen?


Basisinformation

# Gründungsdatum 22. Januar 2013 #
# Eröffnungsdatum 26. Januar 2013 #
# Rollenspielstart 07. Februrar 2013 #

Rudelübersicht

# Insgesamt 35 Wölfe #
# Nightfalls 20 Wölfe
# Rebellen 13 Wölfe
# Einzelgänger 0 Wölfe
Karte » Nasval
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Gwydion Gwydion ist männlich
gespielt von Jacky | Administrator


Steckbrief Relations

4088 Pfotenabdrücke
Alter: 7 Jahre
Alpha bei den Rebellen
Gwydion
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GwydionRüde # 6 Jahre # Rebellen» Weitere Informationen «
Rang # Alpha
Schulterhöhe # 89 cm
Gewicht # 61 kg
# Stärken #
# Erfahrung
# Selbstbewusstsein
# Loyalität
# Gnade/Vergebung
# Schwächen #
# kritisch
# Beschützerinstinkt
# Verschlossenheit
# Stolz
# Vorlieben #
# der Genuss der Natur
# Frieden
# Mond
# Sommernächte
# Abneigungen #
# Unruhe
# sinnloses Töten
# Ungerechtigkeit
# missverstanden zu werden

Aussehen
Von Pechschwarz kann man bei Gwydion’s Fell schon gar nicht mehr sprechen. Dafür hat er vermutlich zu viele Fellwechsel mitgemacht und es bei all den Überlebenskämpfen sein Fell nicht sonderlich geschont. Das mittlerweile schwarz-melierte Fell ist dicht bewachsen und schimmert in der Sonne in Mokkabraun. Während die meisten Wölfe ihre Narben im Gesicht haben, besitzt Gwydion diese an seinen Läufen, aber vorwiegend am Rücken, weswegen diese oft ungesehen bleiben. Vermutlich würde er mit Narben im Gesicht noch bedrohlicher aussehen als er es ohnehin schon tut. Die Kombination aus seinem schwarzen Fell und den leuchtenden, gelben Augen ist so manchen Wölfen unheimlich. Verständlicherweise, doch wer Gwydion kennt weiß, wann er Angst vor ihm haben muss und wann nicht. Gwydion ist ein stämmiger Wolf und sieht dennoch nicht aus wie ein Muskelprotz. Gewissermaßen sieht er aus wie ein gewöhnlicher Rüde, was er aber eben nicht ist. Der Schein trügt. Seine Körpergröße ist recht stattlich. Er ist nicht zu klein und auch kein Riese, wobei er für einen Timberwolf wohl das volle Ausmaß an Schulterhöhe ausgekostet haben mag. Seit dem Kampf mit dem Mörder seiner Geliebten - Murdoch - ziert eine Narbe sein rechtes Auge. Noch relativ frisch, verläuft sie genau über dem Auge und ist der Beweis für einen harten Kampf.
Charakter

;; enger Vertrauter Gwydions ;; Hugr

„Gwydion. Allein dieser Name. Irgendwie hat allein der Name etwas Mystisches an sich, nicht wahr? Nunja, wie er so war? Oh, ich habe ihn immer respektiert und hoch angesehen als unseren Betawolf. Er war für viele mehr als nur die Rechte Hand des Anführers. Für viele war er ein Held. Er war verschlossen und offenbarte uns nichts über sein früheres Leben. Sein Leben bevor wir ihn trafen. Nun wissen wir alle warum. Trotz allem: Ich habe ihn immer mehr als unseren Anführer geschätzt, um ehrlich zu sein. Er hatte etwas, was unserem Anführer fehlt. Herz. Viele von uns waren erschüttert über seinen Tod. Doch ein Jagdtrupp, welches wenige Monate später zur Jagd ging, meinte sie hätten ihn gesehen. Lebend. Vielen von uns gab das dem Grund zum völligen Durchdrehen. Sie wurden irre. Andere suchten ihn. Wurden aber auch zugleich verstoßen. Was ich tat? Er ist tot. Als Held gestorben. Er war einer meiner engsten Vertrauten. Auch wenn ich über seine Vergangenheit erschüttert bin. So warte ich auf den Tag, wo der Erlöser kommt von dem Gwyd gesprochen hatte, der uns vom Leid durch unseren Anführer befreit...“


;; Gwydions Rivale ;; Hougen

„Dieser Idiot. Er hat uns alle geblendet, verraten und letztendlich gegen den Anführer gekämpft. Ich versteh nicht, wie unser Anführer ihm sein Vertrauen in die Pfoten legen konnte. Und ich verstehe nicht, wie Míriel diesen Hempel zum Gefährten wählen konnte. Es war ihr Todesurteil. Klar war, dass alle Naivlinge auf seine Täuschung reinfielen. Freunde. Wer braucht so etwas schon? Gwydion hat immer von wahren Werten, Tugend und so einem Mist geredet. Was ein Schwachsinn! Gott sei dank, unser Anführer hat ihn umgebracht. So ein Schwächling hat es nichtmal verdient zu leben. Der Wahnsinn ging weiter. Wir mussten einige, die glaubten er würde noch leben, leider ebenfalls aus dem Weg schaffen. Das hätte dem Rudel nicht gut getan, wenn sie noch mehr aufgemischt und durcheinander gebracht worden wären. Wir verstießen auch einige. Jeder der es wagt auch nur seinen Namen auszusprechen wird verbannt. Warum aber wurde ich eigentlich nicht zur Rechten Hand des Anführers? “


;; Gefährtin von Gwydion ;; Míriel (tot)

„Der Vater meiner Welpen lebt. Jeder der seinen Namen aussprach wurde verbannt. Fähen, die dieselbe Einstellung wie ich haben müssen als Sündenbock leben. Wir leben sozusagen nur auf Zeit. Wir sind die Omegas des Rudels. Jeder, der an Gwydions Leben glaubt, aber es nicht ausspricht. Ich habe meine Kinder auf die Reise geschickt. Ich weiß, dass sie zu jung sind, um alleine zu überleben, aber wenn sie hier bleiben, dann sterben sie auf jeden Fall. Allein, weil sie die Nachkommen Gwydions sind. Auch wenn dieser von seinem Glück gar nicht weiß. Aber meine Hoffnung liegt darin, dass sie überleben, in dem sie ihren Vater finden. Oder zumindest jemanden, der ihnen hilft.“


;; Tochter Gwydions ;; Tinuviél

„Mutter erzählte viel über ihn. Sie sagt mir immer, dass ich von uns dreien ihm am ähnlichsten sei. Charakteristisch gesehen. Sie vermisst ihn. Sie sitzt oft an diesem Hügel. Dort wo sie sich das erste Mal trafen. Wie romantisch. Als wir aufgebrochen sind, um unseren Vater zu suchen und aus den Fängen des Rudels zu entkommen, wurde mir klar, dass ich meine Mutter nie wieder sehen würde. Mir wurde klar, dass man sie bald töten würde. Meine einzige Hoffnung war mein Vater, welcher gar nicht weiß, dass ich existiere…"


;; Bester Freund von Gwydion ;; Ascan

„Ich fand ihn verletzt und völlig erschöpft am Fluss. Instinktiv nahm ich ihn mit zum Rudelplatz. Unser Anführer ließ ihn aufpäppeln. Ich sollte mich um ihn kümmern. Als er wieder halbwegs ordentlich gehen konnte, sollte er auf Wunsch des Anführers das Rudel verlassen. Gwydion bat aber um eine Mitgliedschaft in seinem Rudel. Er habe vergessen, woher er kam und wüsste nicht wohin. Es wurde ihm gestattet. Ich sah oft nach ihm. Ich sprach oft mit ihm. Ich jagte oft mit ihm. Er ist mein bester Freund geworden. Er hat mir alles erzählt, auch das was niemand wusste. Nämlich… Dass er log. Ich verstand ihn gut und verriet ihn nicht. Er hat unser Rudel gerettet. Ich habe mich immer gefragt, woher er dieses weite Wissen und diese Kampfkunst besaß. Er erzählte mir, dass sein Großvater ihm das Wissen und sein Vater ihm das Kämpfen lehrte. Er bewahrte uns vor der Flut, indem wir uns möglichst weit in die Berge zurückzogen. Er bewahrte uns vor Calador. Calador war ein riesiger Bär, der durch unser Tal streifte. Er verbreitete Jahre lang Angst und Schrecken und verlangte immer wieder Opfer. Bis zu dem Tag an dem Gwydion mit ihm kämpfte. Anfangs allein, doch ich ließ meinen Besten Freund nicht im Stich und verkroch mich wie alle Anderen in der Höhle. Gemeinsam brachten wir ihn zwar zu Boden und konnten ihn einigermaßen übel zurichten, aber als ich ihm die Kehle durchbeißen wollte, rammte mich Gwydion zur Seite. Gnade vor Recht. Er ließ Calador laufen, aber versprach, dass er ihn beim nächsten Angriff töten würde. Weder Calador noch ich verstanden an diesem Tag seine Tat. Heute weiß ich, dass er nicht getötet hat, weil wir nicht besser gewesen wären als Calador. Seine Taten wurden im Rudel als schwach bezeichnet. Doch sie waren stärker als die von Hougen oder Tyrese, dem Anführer. Nach Gwydions scheinbaren Tod hörte ich nicht auf seinen Namen in die Nacht zu heulen. An ihn zu glauben und letztendlich ihn zu suchen. Ich gelte mittlerweile als Hochverräter. Ich bin nun auf der Suche nach meinem Besten Freund. Es tut mir weh, dass ich das Versprechen – auf Míriel aufzupassen – gebrochen habe. Gwydion, verzeih mir.“


;; Vater von Gwydion ;; Zane (tot)

„Ich bin stolz auf meinen Sohn. Auch wenn er mich… ermordete und unsere Familie dann verlassen hat. Das ändert nichts an der Tatsache, dass er mein Sohn ist und bleibt. Auch wenn ich nicht mehr bin. Ich bleibe sein Vater und werde über ihn wachen. Nunja, Er hatte seine Stärken und Schwächen. Zum einen war er schon von Klein auf verschlossen. Ich glaube, dass dies mein Verdienst war. Ich weiß, dass ich ihm nicht genügend Aufmerksamkeit schenkte. Ich dachte, dass es ihn anstacheln würde sich noch mehr anzustrengen. Ich habe nun mal dieses Ideal vom Perfekten Sohn gehabt. Und seine Verschlossenheit verstärkte sich immer mehr. Von Jahr zu Jahr. Es war wie eine Mauer. Jedoch hat er auch sehr viel Selbstbewusstsein. Und das braucht er auch. Das macht ihn aus. Er kann sich präsentieren und er weiß, was er kann und was nicht. Wo die Grenzen liegen. Damit verbunden lebt er als sehr stolzer Wolf. Brustkorb raus, Kopf hoch, Rute erhoben. Und den Stolz stets zur Präsenz bereitgehalten. Natürlich, dies wirkt… arrogant, aber das ist er nicht. Er besitzt einfach Stolz. Und dazu hat jeder Wolf ein Recht. Oh, er ist aber auch oftmals kritisch. Mit sich selbst und seiner Umgebung. Doch wie gesagt Stärken und Schwächen. Mein Sohn liebt die Freiheit. Er liebt es, wenn der Wind ihm um die Nase weht, wenn er das Laub an seinen Pfoten spürt oder wenn er das kalte gefrorene Wasser, Schnee, spürt, aber auch, wenn er einfach spürt wie das hohe Gras sein Fell streift.
Bewundernswert. Diese Eigenschaft hat er von seinem Großvater, meinem Vater. Er hat aber auch einiges von seiner Mutter, die leider früh verstarb. Auch mein Verdienst. Es ist die Gnade. Er hat sich nie geweigert ein Reh zu erlegen oder sonst etwas zu töten, aber er tötet nicht ohne Grund. Gnade vor Recht. Er würde einen Gegner angreifen und mit ihm kämpfen, aber niemals töten, wenn er nicht die Chance der Gnade bekommen hat. Ich für meinen Teil finde, dass dies eine seiner Schwäche ist, doch andere sehen es als Stärke an. Die Stärke selbst einem Feind zu verzeihen und einen Kampf ohne Tod zu beenden. Dies könnte ich nicht. Niemals. Er ist ziemlich erfahren was Gefühle und Emotionen Anderer angeht, aber auch andere Dinge. Mein Vater lehrte meine Kinder soviel er konnte. Ich habe oft seinen Beschützerinstinkt bemangelt. Er ist zu leicht verletzlich. Ich glaube, dass auch dies zu seiner Verschlossenheit führte. Er hätte sein Leben für unbrauchbare Geschöpfe geopfert. Freunde. Er wäre fast für einen dieser Idioten gestorben! Die Familie zu beschützen ist Pflicht, Ehre! Aber Freunde? Sie sind nur zur Unterhaltung da. Niemand braucht sie wirklich zum Leben. Er sollte diesen Instinkt abschaffen. Möglichst Schnell, denn sonst hängt sein Leben am seidenen Faden, wenn es nicht bereits schon so weit ist.
Ich gebe zu, dass ich schockiert war, als er mich angriff, weil ich jemanden aus unserem Rudel tötete. Einen seiner ‚Freunde’. Gut, aber er hat mich getötet. Vatermord. Lange Zeit war ich wütend und wünschte ihm ebenfalls den Tod, aber ich denke, dass mein Tod gerechtfertigt war. Ich nahm ihm seine Mutter, seinen damaligen besten Freund aus der ‚Kindheit’, die ich ihm auch noch größtenteils stahl. Natürlich macht es mich traurig, dass ER mein Mörder ist, aber ihn um Verzeihung zu bitten ist jetzt auch zu spät. Ich wünsche mir dennoch für ihn, dass er trotz meiner Fehler ein erfülltes und glückliches Leben führen kann. Und nicht ein verbitterter, harter und alter Greis wird wie ich. Ich hoffe er weiß, dass ich ihm verziehen habe. Gnade vor Recht. “
Vergangenheit
Ein warmer Frühlingstag an dem Gwydion, Gwyneth und Gwaeron geboren wurden. Das Rudel bot ihnen Schutz und wiegte sie stets in Sicherheit. Gwaeron war für seinen Vater ein ‚Nichtsnutz’ eine ‚Missgeburt’ eben, da er blind blieb. Ihm wurde nicht das Augenlicht geschenkt. Gwyneth war eine Fähe, die dazu bestimmt worden war einen Überblick über die Jagdtruppen zu haben und einmal das ‚Jagdoberhaupt’ zu sein. Nichts weiter. Einzig und allein über das Jagen sollte sie das Recht haben zu urteilen. Dadurch, dass Gwaeron blind blieb, wurde Gwydions Leben der Hölle gleich gemacht. Die Kindheit war damit gestrichen. Überbewertet. Gwydions Großvater, Mael, lehrte dem jungen Rüden seit dem Alter von 4 Monaten all mögliches Wissen an. Weißheiten über Weißheiten. Geschichten. Besonders über die Natur und sämtlichen Vorfahren. Von seinem Vater bekam er keine väterliche Liebe. Er musste bei ihm lernen wie man jagt, kämpft und sich verteidigt. Einzig von seiner Mutter bekam er die nötige Liebe, Geborgenheit und all das was ein junger Wolf von seinen Eltern braucht.
Eines Tages als Gwydion von seinem ‚Unterricht’ seines Großvaters zur Rudelhöhle gehen wollte, hörte er ein entsetzliches Heulen. Sofort folgte er diesem, denn irgendwie kam ihm die Stimme bekannt vor. Er versteckte sich in einem Gebüsch. Was er sah, ließ ihn erschrecken. Sein Vater tötete seine Mutter. Entsetzt heulte der junge Wolf auf. Zane dachte, dass er allein sei. Er erklärte Gwydion es so, dass sie ja sowieso schon alt sei und nicht gut fürs Rudel gehandelt habe. Sie sei zu schwach. Gwydion verstand mit seinen 5 Monaten natürlich kein Wort von dem was sein Vater ihm sagte. Seinen Geschwistern musste er sagen, dass sie bei der Jagd umgekommen sei. Seit diesem Tag jedoch, verschloss er sich. Und sein Vater schien ihn noch kälter zu behandeln.
Niemand außer den beiden erfuhr wie Elanor wirklich starb. Jahre vergingen nach diesem Geschehen.
Gwyneth war zu seiner wunderschönen Fähe herangewachsen, die ein weites Wissen über Jagdstrategien und –Techniken entwickelt hatte. Sie war im Gefährtentum mit einem gut gebauten Rüden, der jedoch mit ihr weiterreisen wollte. Dafür fragte er ihren Vater, der dies einwilligte.
Gwaeron ging irgendwann mit einem alten Greis fort, da ihn sein Vater nur als ‚Missgeburt’ und ‚Fehler‘ ansah aufgrund seiner Blindheit. Man sah ihn nie wieder danach. Kein Wunder.
Gwydion sollte das Rudel irgendwann übernehmen, musste auch schon Entscheidungen für seinen Vater treffen und wirkte auf andere weise, da er in monotoner Stimme sprach und weise Worte verwendete. Er war ein verschlossener Rüde geworden. Doch trotz allen Veränderungen blieb eines. Seit dem Tod seiner Mutter, war er mit einem Rüden in seinem Alter eng befreundet. Jamaal.
Zane hatte ihn für die Jagd eingeteilt in der Hoffnung, dass er sich weniger mit seinem Sohn treffen könnte. Im härtesten Winter des Jahres jedoch kam er zusammen mit seiner Gruppe ohne Beute zurück. Zane war empört und wollte Jamaal, den Führer dieser Jagdgruppe, erst verbannen, hielt es aber für besser ihn zu töten. Er sagte, dass er es nicht wert sei ein Teil dieses Rudels zu sein.
Gwydion bekam davon Wind und beschützte seinen besten Freund…

RÜCKBLENDE:

„Geh aus dem Weg, Sohn.“, sagte Zane im noch ruhigen, aber bestimmten Ton. „Nein, Vater.“, sagte Gwydion ebenfalls so ruhig und bestimmt wie sein Vater. Er warf ihm einen ernsten Blick zu. „Du verletzt unsere Familienehre!“, sagte Zane nun wutentbrannt. Gwydions Augen funkelten kurz. Er knurrte einmal laut. „Wer hat denn meine Mutter auf dem Gewissen?“ Er sprach aus was nur er mit 5 Monaten mit ansehen musste. Einen kurzen Moment schwiegen alle. Und auch Zane war schockiert. Dann rief er laut: „Jamaal tötete meine Gefährtin!“ Sofort gingen drei ausgewachsene und starke Rüden auf diesen los. Gwydion versuchte ihn noch zu beschützen in dem er sich mit gebleckten Zähne und lautem Knurren vor ihm stellte – wurde dabei aber fast von einem der Rüden getötet – doch ein Rüde schmiss sich auch schon alsbald auf Gwydion und hielt ihn am Boden. Gwydion musste mit ansehen wie nun auch sein bester Freund ermordet wurde. Ohne Grund. Als der Rüde Gwydion aufstehen ließ, stürmte dieser wütend auf seinen Vater zu und verpasste ihm eine Narbe über das rechte Auge. Wieder für einen Moment Stille. „Gwydion, was tust du denn da?!“, fragte eine Fähe des Rudels entsetzt. „Sie starb nicht bei einer Jagd. Meine Mutter wurde ermordet.“ Gwydion pausierte. „Von meinem Vater, weil sie uns Liebe schenkte.“ Erneute Stille. „Zane, stimmt das?“, fragte die Fähe entsetzt. Zane sah die wütenden Augen seines Sohnes. Er schien zu wissen, dass er gleich sterben würde. Kurz sah er in den Himmel. Ein letztes Lächeln auf seinen Lefzen. Dann sah er in die Augen seines Sohnes. „ Gwydion hat Recht.“ Kurz nachdem er diese Worte gesagt hatte, konnte Gwydion nichts mehr halten. Zane wehrte sich anfangs, doch er wusste, dass er gegen den Jungspund keine Chance hatte. Gwydion biss in die Kehle seines Vaters, welche alsbald darauf verblutete.

Nach diesem Ereignis, dass für alle Beteiligten schwer war, löste sich das Rudel auf. Jeder ging seinen eigenen Weg. Es bildeten sich kleine Gruppen aus dem Rudel, die dann zusammen in eine Richtung gingen sich aber auch irgendwann trennten. Mindestens drei Wochen blieb Gwydion allein am Ort des Geschehens. Am Ort, wo er geboren wurde, seinen ersten Freund fand, seine Mutter und nun auch sein Vater durch Mord starben und wo er zwei Jahre lang seines Lebens verbracht hatte. Nach dieser Zeit wurde er noch verschlossener. Doch hatte er auch eine neue Lebensphilosophie. Gnade vor Recht. Er würde nie wieder ohne Grund töten. Er würde von nun an jedem eine zweite Chance geben. Die Chance der Besserung. Die Gnade.
Gwydion streifte lange Zeit allein umher. Ein Jahr mindestens. Freunde hatte er keine. Nur jene, die sich ihm anvertrauten, ihn um Rat baten und denen er half bevor er weiter zog. Dadurch erweiterte er sein Wissen, aber auch sein Gespür für Emotionen und Gefühle Anderer. Einestages schwamm er gerade durch einen Fluss, als ihn plötzlich eine schnelle Strömung mitriss.
Ein Rüde seines Alters stand plötzlich vor ihm, als er aufwachte. Gwyd war vollkommen ausgehungert, erschöpft und am Ende seiner Kräfte. Der Rüde, welcher den Namen Ascan trug, nahm ihn mit zum Rudelplatz seines Rudels. Dort ließ Ascan ihn aufpäppeln. Gwydion blieb freiwillig beim Rudel. Wenig Zeit später erlangte er das volle Vertrauen des Rudels und auch von Tyrese und wurde somit zum Betawolf. Gwydion hatte eine Weile Tyrese bei seinen Machenschaften unterstützt. Gezwungenermaßen. Nachdem er herausfand, dass die Nightfalls andere Rudel unterdrückten, blieb er nur noch Míriel und Ascans wegen hier. Doch bemühte er sich dem Rudel gegenüber freundlich zu sein. Er fand viele Freunde. Darunter waren Hugr und Ascan, welcher sein bester Freund wurde. Diesem erzählte er seine Lebensgeschichte, die sonst keiner wusste. Ascan wusste seinen Freund immer zu schätzen. Über Ascan lernte er dann auch Míriel kennen, da die beiden eng befreundet waren. In diese verliebte er sich auch. Nach geraumer Zeit gingen sie dann das Gefährtentum ein. Alles hätte friedlich weitergehen können, doch was Gwydion schnell lernte war, dass es einen riesigen Bär im Tal gab, der Jahr zu Jahr ein Opfer verlangte. Er wollte als Gott angesehen werden. Wenn man ihn niemanden freiwillig gab, dann würde er sich jemanden herauspicken. Calador. Doch dieses Jahr war es anders. Als sich die Wölfe vor ihm versteckten – darunter auch Tyrese, ging Gwydion ihm entgegen. Ascan warnte ihn noch. Und anders als Calador dachte, griff Gwydion den Bär, der ihm nun in einiges überlegen war an. Er nutzte den Überraschungseffekt, doch lange hielt er nicht. Eine Bärenpranke ist nun mal um einiges stärker als eine Wolfspfote oder dessen Zähne. Doch ans Aufgeben dachte der Rüde nicht. Er wäre auch fast gestorben, doch da sprang Ascan von hinten den Bären an. Er versteckte sich nicht weiter. Er half Gwydion. Zu zweit brachten sie den Bären zu Boden. Ascan war gerade im Begriff Calador die Kehle durchzubeißen, da stieß Gwyd seinen besten Freund zur Seite. Gnade vor Recht. Verwundert, dass der Wolf, den er fast umbrachte, ihn am Leben ließ, lag Calador wie verwurzelt am Boden. Der Rüde sagte, dass er ihn laufen lassen würde, doch wenn er zurückkommen würde, dann wäre er mit Sicherheit tot. Ascan war nicht empört darüber was sein Freund tat so wie Hougen oder Tyrese. Dennoch es machte ihn nachdenklich und er verstand es nicht. Gwydion erklärte es ihm jedoch in einer ruhigen Stunde zu zweit. Ascan sagte, dass er so nicht leben könne, doch das er es bewundernswert fände.
Für das Rudel galten die Beiden als Helden. Bei Hougen und Tyrese als Schwächlinge, die nicht morden wollten. Und das sollte Folgen haben.
Gwydion wusste nicht, dass seine Gefährtin Míriel, Welpen von ihm erwartete. Sie wollte es ihm sagen, wenn sie wieder Zeit für sich hatten. Dazu war es nie wieder gekommen. Während Tyrese überlegte, was er mit Gwydion tun sollte, wusste dieser zwar nicht was mit ihm geschehen würde, doch er wusste, dass er hier nicht bleiben dürfte. Er hatte den Zorn des Alphas gespürt, gesehen, gefühlt. So ließ er sich von Ascan versprechen auf Míriel aufzupassen und diese sollte sich von Hougen fernhalten. Er versprach, dass er zurückkehren würde.
Am nächsten Morgen lud Tyrese Gwyd zu einem Spaziergang am Fluss ein. Misstrauisch ging er mit. Doch plötzlich war Gwyd umzingelt von vielen Rüden und Tyrese griff ihn an. Natürlich wehrte er sich, doch gegen so viele war er machtlos. Unglücklicherweise fiel er in den Fluss, dessen Strömung – wie Jahre zuvor schon - sehr schnell war. Alle dachten, dass er ertrunken sei, sagten aber, dass Tyrese ihn getötet habe. Es klang nun mal heldenhafter. In Wirklichkeit aber überlebte Gwydion. Irgendwann, wo die Strömung nach ließ, wurde er ans Ufer gespült. Noch immer weiß er nicht, dass er bereits drei Nachkommen hat, die schon so gut wie ausgewachsen sind. Während Tyrese Amdir weiterhin tyrannisiert, hat sich Gwydion entschlossen dagegen anzugehen. Für die Wölfe. Für seine Freunde. Für seine Familie. Für Amdir. Er hat die Bewegung der „Rebellen“ gegründet, die sich im Untergrund allmählich bildet und Pläne zur Befreiung Amdirs schmiedet.
Regeln gelesen? Jap.
Weitergabe? Niemals.
Spieler Jacky
© Bilder # Dawnthieves - Saerbeck - Bootsmann


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You don't get to choose if you get hurt in this world


But you do have some say in who hurts you
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16.07.2013 15:09 Gwydion ist offline E-Mail Suchen Freunde?
 
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