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Was bisher geschah ... Topinfos

#07 Plot

Der Druck steigt


# April, Frühling #
# Stark bewölkt, zwischendurch Donner #
# zwischen 10:00 und 12:00 Uhr #

Mit Anbruch des neuen Monats begann sich das Wetter sowohl in Nasval als auch in Amdir schlagartig zu wandeln. Es schlug teilweise einmal täglich um. Doch nicht nur das Wetter wandelt sich... Nach dem Flop der Nightfalls ist die Anspannung im Rudel groß gewesen. Niemand wusste, wie es weitergehen soll nachdem sie die Rebellen verpasst haben. Jedoch traute sich auch niemand Tyrese zu fragen, was sein nächster Schachzug sein würde. Die Stimmung war tagelang angespannt, denn auch der Tyrann selbst musste sich erst einmal einen neuen Plan überlegen. Niemand weiß bis jetzt, was den Nightfalls bevorstehen würde, doch die schwarzen Wolken am Himmel verhießen nichts Gutes. Momentan herrscht nur die Ruhe vor dem Sturm. Die Rebellen ahnen noch immer nichts von den Geschehnissen bei den Nightfalls, jedoch spüren auch sie eine gewisse Anspannung in der Luft. Obwohl sicher war, dass das Unwetter nicht ewig pausieren würde, beschloss Gwydion, dass er mit seinem Sohn Chaske und Khazen aufbrechen würde, um die Grenzen Amdirs abzulaufen und die Gegend auszukundschaften.


Vergangene Plots

#05 Plot

Lichterspiel im Winterzauber


# Anfang Winter #
# windstill, bewölkt, kühl #
# späte Morgenstunden #

Schwere Verluste haben den Herbst in den Köpfen der Wölfe geprägt. Sowohl die Nasvalianer als auch die Rebellen haben Rückschläge erhalten. Die Rebellen verloren Eloa und auch den verschwundenen Beta Leiard. Die Nasvalianer verloren einander, so dass lediglich Nhor übrig blieb. Dieser ist nun ein Neuling bei den Rebellen. Neue Rekruten braucht die Rebellion. Zwischen all dem Trubel um die Begegnung mit den Nightfalls und den Verlusten, war untergegangen, dass Freya fort war. Niemand will bemerkt haben, warum und wohin die junge Fähe gegangen sei. Chaske nahm sich dieser Aufgabe an und stürzte sich in die Suche nach der Fähe. Sein Verbleib ist genauso ungewiss wie der von Freya und Leiard. Die Nightfalls verloren lediglich die Chance auf einen Sieg über die Rebellen. Doch auch bei den Nightfalls kam es zu einem Todesfall, denn nachdem Bevan Nhor bei seiner Flucht geholfen hatte, nahm Oshae die Schuld für die Flucht des Gefangen auf sich. Und so bestrafte Tyrese sie mit dem Tode. Oshae opferte sich, um Bevan zu decken. Dies wird wohl Bevans düsteres Geheimnis bleiben.
Doch trug der Herbst auch Früchte. Sharon schenkte den Rebellen zwei Welpen, deren Leben in die Obhut der Rebellion gegeben wurde. Während Sharon zwei wehrlose Welpen zur Welt brachte, wuchsen Lyras Welpen zu Kämpfern. Murdoch hatte genug Zeit, um seine Söhne zumindest ein wenig in die Welt eines Krieges eintauchen zu lassen. Während Lyra ihre Tochter auf das Jagen spezialisierte, um sie bei Tyrese gut dar zu stellen, wuchsen Gin und Fael in eine Richtung heran, die Lyra missfiel. Zum Ende des Herbstes begangen Iyiny und Tyrese zur Vermehrung der Krieger beizutragen. Der Tyrann höchstpersönlich würde seine ersten, eigenen Welpen ins Leben setzen, sobald der Winter vorüber war.
Seit dem Kampf zwischen Rebellion und Tyrannei sind 6 Wochen vergangen. Eine Zeit ohne Gewalt. Und dennoch geprägt von vielen Veränderungen. Der Herbst verlor all seine Blätter und nahm dabei einige Wölfe mit sich. Der Winter klopfte an der Tür, aber die vom Herbst verschlungenen Wölfe tauchten nicht mehr auf. Doch dieser Winter war anders. Ungewöhnlich mild und bisher ohne Schneefall. Vielleicht ein Zeichen der Götter? Möchte das Schicksal den Rebellenwelpen das Leben schenken? Für die Rebellen ist es ein gutes Zeichen, da ihre kleinen Schützlinge einen kalten Winter nur schwer überleben würden. Doch das ist nicht die einzige Sorge des Rudels. Freya, Chaske und auch der Betarüde Leiard sind noch immer nicht zurückkehrt. Nur wenige glauben noch an ihre Rückkehr. Gwydion hat nicht nur einen weiteren Sohn ziehen gelassen, sondern auch einen guten Freund und Berater. Für die Nightfalls war der Winter kein Problem und brachte auch keine Sorgen mit sich. Gin, Fael und Nayara wuchsen tüchtig heran und waren auf ihren ersten Winter gut vorbereitet. Für die Gefährtin des Tyrannen galt nun Schonzeit, immerhin trug sie die Brut der Tyrannei in sich.
Kann man dem Schein eines ruhigen und milden Winters überhaupt trauen?

#04 Plot

Farbenspiel des Winds


# Anfang Herbst #
# leichter Wind, frisch, bewölkt #
# Mittags #

Dieser Herbst war ein ereignisreicher Herbst. Bei den Rebellen wurden Elín und Leiard zu Gwydions Unterstützung zu den Betawölfen des Rudels auserkoren. Und so widmeten sie sich ihren neuen Aufgaben. Während Leiard mit Khazen das neue Tal ein wenig unter die Lupe nahm, erkundigte Elín sich nach dem Befinden des neusten Mitglied der Rebellen: Eloa Tajou. Bisher war sie eher eine ruhige Begleiterin des Rudels, schien jedoch in Elín Gegenwart aufzutauen. Chaske erklärte sich selbst zum Beschützer Sharons und ihrer Welpen. Er versprach immer für sie da zu sein und über ihre Welpen zu wachen. Zugleich nahm er Reza, die offensichtlich mit Gwydion anbändelte, in die Fänge und versuchte mittels Provokationen sie aus der Reserve zu locken. Schnell wurde daraus eine Diskussion über die Liebe, welche zwar kein eindeutiges aber ein friedliches Ende gab. Gwydion hingegen plagte das Gefühl für Chaske kein richtiger Vater zu sein, doch Tinúviel bemühte sich ihren Vater zu motivieren und Chaske Zeit zu geben.

Nachdem Lyra ihre Welpen mehr oder weniger gut in der Höhle hinhalten konnte bis ihr Vater kommt, erfüllte dieser den Welpen ihren Wunsch nach draußen zu gehen. Im Licht der Sonne angekommen beantwortete Murdoch die Fragen seiner Welpen. So beschrieb er seine Aufgaben als Beta und zeigte den Welpen wer der Alpha ist, jedoch kam es noch nicht zu einem Kennenlernen. Als die Rudeljäger – jedoch ohne Harlequin – zurückkehrten, waren sie nicht allein. Sie brachten zwei Fremdlinge mit: Nhor und Celeste. Diese hatte Bevan bereits am See kennengelernt. Sowohl Bevan als auch die Nasvalianer waren froh sich einander wiederzusehen. Noch war den beiden nicht bewusst, dass sie gar keine Gäste, sondern Geiseln waren. Doch schnell wurde ihnen klar in welcher Situation sie sich befanden. Iyiny hingegen hatte ihre Freundin Ilyn aufgegriffen und sie zu Tyrese geführt, welcher diese ins Kreuzverhör nahm. Jedoch tat Ilyn auf unwissend und versuchte somit ihre Freunde zu schützen. Zugleich wagte sie es dem Tyrannen Widerstand zu leisten. Schnell flog die Lüge der Fähe auf und Iyiny erzählte vom Aufgriff der anderen zwei Nasvalianer.
Dieses Gespräch trug zwei Tage später seine Lorbeeren. Tyrese streifte in zwei Gruppen durch Nasval, jeweils mit einem Nasvalianer in der Hinterhand um eine Art Lockvogel für weitere Einheimische zu haben. Nhor wurde derweil bei den Nightfalls zurückgelassen. Dies war jedoch ein folgenschwerer Fehler, denn Bevan verhalf seinem Freund zur Flucht. Er wollte ihn nicht länger Leiden sehen. Dies blieb sogar unbemerkt. Lyra machte nämlich mit Nayara, Gin und Fael einen Spaziergang zur naheliegenden Blumenwiese. Leider musste Lyra ihren Ausflug schneller beenden als geplant, da Gin und Fael versuchten sich aus dem Staub zu machen. Der Rücktritt zum Rudel sollte eine Art Bestrafung sein. Dort angekommen bespaßten Tsume und Ragnarök die beiden Jungrüden. Lyra stellte Bevan ihre Tochter Nayara vor. Diese schlossen einen Band der Freundschaft.

Bei den Rebellen stärkten sich auch die Rudelbeziehungen. Chaske versuchte Sharon bei ihrer Sorge um Khazen zu trösten, während Deven und Reza sich näher kamen. Die trächtige Sharon und ihr neuer Beschützer bekamen unerwünschten Besuch durch eine Raubkatze, welche Chaske zu vertreiben versuchte.
Nachdem Dhiala von ihrem Dilemma berichtet hatte, schickte auch Gwydion zwei Suchtrupps aus. Er war gewillt der Einheimischen Hilfe zu leisten. Gwydion und Eloa trafen dabei auf Murdoch, Iyiny und der gefangene Ilyn. Im Laufe des Kampfes zwischen den gegnerischen Parteien, konnte Ilyn die Gunst der Stunde nutzen und die Flucht ergreifen. Nachdem Ilyn geflohen war, konnte Gwydion jedoch nicht verhindern, dass Murdoch Eloa tötete. Durch ein lautes Fauchen machte sich Besorgnis breit bei Gwydion, die ihn zu Flucht leitete. Schnell führte ihn dies zu seinem Sohn und Sharon. Gemeinsam mit Chaske vertrieb er die Raubkatze und kehrte mit beiden Wölfen zum Rudelplatz zurück. Er hatte ihnen bereits vom Tod Eloas gebeichtet und offenbarte ebenfalls, dass er schuld daran war. Am Rudelplatz angekommen wurde Gwydion regelrecht überfallen von Elín und musste ihr unangenehmer Weise selbiges beichten. Die Betafähe versuchte Gwydion seine Schuldgefühle zu nehmen. Auf seinen Wunsch hin suchte sie nach Reza. Als sie diese gefunden hatte, brachte sie Reza und auch Deven in eine missliche Lage. Diese schienen einander näher gekommen zu sein. Reza wurde zu Gwydion zurückgeschickt und kümmerte sich um ihren verletzten Helden. Deven wurde zur Jagd mit Elín verdonnert und gabelte bei dieser den geflohenen Nhor auf.

Tyrese, Abigail und Celeste bildeten die andere Gruppe. Während Celeste als Lockvogel voraus gehen sollte und die beiden Nightfalls zu den anderen Einheimischen führen sollten, unterrichtete Tyrese Abigail. Celeste versuchte die Nightfalls auf eine falsche Fährte zu locken, da sie Dhiala in einem Versteck bemerkte. Und bei ihr waren Khazen und Leiard. Nachdem Tyrese und Abigail jedoch Celestes Schwindel bemerkten, griffen diese die Fähe an. Überstürzt rannte Dhiala aus ihrem Versteck und versuchte Celeste zu retten. Noch ehe Dhiala ihre Freundin retten konnte, nahm Abigail Celeste das Leben. Khazen hingegen widmete sich dem Tyrannen selbst zu. Es kam zu einem blutigen Kampf. Auf beiden Seiten. Leiard versuchte Khazen zu helfen und schaffte es einen guten Moment abzupassen, in dem beide fliehen konnten. Nachdem sich Khazen und Leiard aus dem Staub gemacht hatten, widmete sich Tyrese den Kämpfenden – Abigail und Dhiala – zu. Schließlich musste auch Dhiala ihr Leben lassen. Während Khazen verletzt aber lebend beim Rudel ankam, war von Leiard keine Spur. Nachdem Khazen Gwydion Bericht erstattet hatte, ließ er sich von seiner Geliebten pflegen.


#03 Plot

Das Spiel mit dem Feuer


# Mitte Sommer #
# schwül, wenig Wind, kaum Wolken #
# Vormittags bis Mittags #

Man sagt, dass die Zeit alle Wunden heilt, aber ist dem wirklich so? Über Amdir liegt ein fader Beigeschmack vermischt mit der Dunkelheit der Herzen der Wölfe. Sowohl über die Nightfalls als auch über die Rebellen hat das Schicksal sein Unheil gezogen. Ob die letzten Monate, in denen nichts sonderlich Auffälliges geschah, diese Wunden tatsächlich heilen kann, ist fragwürdig. Die Rebellen wurden nach ihrer Flucht von Freya und Chaske zum Lager begleitet, dort wurden alle Wunden so gut es nur ging versorgt. Auch die Wunden der Nightfalls wurden geleckt, so kamen sich Murdoch und Lyra erneut ein Stückchen näher.

Es sind ungefähr drei Monate vergangen seitdem sich Gwydion, Reza und Khazen einen blutigen Kampf mit drei Wölfen der Nightfalls geliefert haben, den nur der Betawolf Murdoch und sein Weggefährte Zetyr überlebten. Drei Monate ist die öffentliche Demütigung Oshaes durch den Tyrannen her. Doch ihre Wunden werden wohl mehr Zeit zur Heilung benötigen als alles andere. In den letzten drei Monaten hat sich nicht sonderlich viel getan. Jedenfalls hat sich keine Katastrophe oder ähnliches zugetan. Es war ja auch für beiderseits Rudel ziemlich turbulent in der letzten Zeit, so dass die letzten Monate zur Ruhe genutzt werden konnten. Die Einzelgängerinnen Sharon und Eloa Tajou wurden in das Rudel der Rebellen aufgenommen und haben sich von nun an eben so an die Netiquette zu halten wie die anderen Mitglieder auch.

Und so zog Frühling vor rüber. Sicher war der Frühling keine sonderlich heitere Jahreszeit für die Bewohner von Amdir, doch trug auch er Früchte, die gedeihen. So ist aus der kleinen verwirrten Welpin Izusa nun ein stattlicher Jungwolf mit eigenem Kopf geworden. Wird Tyrese sie rechtzeitig umpolen können? Ihre Neugierde im Keim ersticken? Sicherlich wird er nun viel Wert auf eine grundierte Ausbildung seiner Wölfe legen. Jetzt, wo er weiß, dass Gwydion überlebt hat und einen Widerstand plant. Ob der Tyrann von Amdir weiche Knie bekommt? Auch Gwydion müsste sich rüsten, nun wo doch sein Geheimnis um die Rebellion entlüftet ist. Doch all diese Dinge benötigen vor allem eines: Zeit. Und die Zeit bleibt nicht stehen. Sie rennt weiter. Genauso wie das Schicksal. Und das meint es bekanntlich nicht gut mit den Wölfen aus Amdir.

Nachdem nun der Frühling von dem Sommer abgelöst worden war, erstrahlte Amdir in seiner vollen Farbenpracht. Flora und Fauna wuchs und gedeihte. Doch dieses Jahr herrschte eine eher trockene Luft in Amdir und die dazukommende Hitze ließ ein nicht absehbares Unheil über das Tal herein. Das trockene Gras fing Feuer, welches sich blitzschnell verbreitet hatte.
Schnell hatten die Nightfalls das Feuer bemerkt und pure Panik war ausgebrochen. Tyrese und seine Betawölfe taten sich ungeheuerlich schwer die aufgebrachte Horde Wölfe zum Zuhören zu bewegen. Tyrese gab den Befehl dem vertrockneten Fluss zu folgen. Sie würden im benachbarten Tal Schutz suchen. Nur ungern verließ der Tyrann seine Heimat und sein Reich, doch das war ihm lieber als zu sterben. Und nach dem nächsten Regen könnte man sich anschauen, wie viel das Feuer zerstört hatte. So flohen die berüchtigten Nightfalls, von Panik und Aufruhr geleitet durch die Flammen am vertrockneten Flussbett entlang, in Richtung fremde Welt. Unwissend dass dieses Feuer bereits Opfer gefordert hatte. Hlín war mit zwei anderen Wölfen abseits des Flussbettes gefolgt. Hlín trennte sich jedoch von ihnen als ihm der Geruch eines Rebellen in die Nase stieß. Kilian. In dem Aufruhr hatte sich der Rebellenjüngling verirrt. Während Hlín die Gunst der Stunde nutzte, um den Sohn Gwydions zu töten, wurde er durch das Flammenmeer von seinen zwei Begleitern abgetrennt und vom Feuer verschlungen. Die beiden Begleiter Hlíns rannten Richtung Flussbett. Ihre Aufgabe war es nun Tyrese von dem heldenhaften Abgang seines Betas zu erzählen.
Noch bevor die Rebellen zur Jagd aufbrachen, bemerkten sie die dunklen Rauchschwaden am Horizont. Gwydion überlegte, ob das Feuer sie auch in die Berge verfolgen würde, doch selbst wenn die Flammen vorher ausgelöscht werden sollten, so wäre ihr Jagdgrund vom Rauch erstickt. Und so wies er an die Berge zu verlassen und gen Osten das Tal zu verlassen. Das Feuer verbreitete sich schnell. Ehe die Wölfe die Berge verlassen hatten, hatte das Feuer schon fast den Fuß des Berges erreicht. Die einzige Chance: Mittendurch. Die Rebellen mussten also durch die Flammen fliehen. Gwydion sagte ihnen, dass sie zur nächstgelegenen Gebirgslandschaft im Osten müssen. Dort würden sie sich treffen, sollten sie sich verlieren.

Man hörte öfter mal von einem benachbarten Tal namens Nasval in Richtung Osten, doch das einzige was den Wölfen nun blieb war die Flucht.

Zu dieser Zeit ahnten die Wölfe von Nasval noch nichts von alle dem. An der westlichen Grenze erkannte man zwar weitentfernte Rauschschwaden, doch war man sich sicher, dass diese nicht herüber nach Nasval ziehen würden. In Nasval war alles so wie immer und doch anders. Der Duft der Veränderung war klar. Und doch schien er schier ignoriert zu werden. Die Wölfe lebten nach wie vor in Freiheit und kannten nur das Gesetz ihrer Welt. In Nasval war die Konstruktion eines Rudels beinahe unbekannt. Die Wölfe lebten entweder alleine oder in einer Zweckgemeinschaft, die einem Rudel ähnlich sah, doch gab es dort keine Ränge und somit keinen Alpha. Sie trafen sie lediglich ab und zu zum Jagen, Geschichten erzählen und um das Bedürfnis nach Gemeinschaft- und Sozialbefinden notgedrungen zu befriedigen. Was kam auf die Wölfe in Nasval zu?

#02 Plot

Wandel der Zeit


# Ende Frühling #
# sonnig & eine frische Brise #
# Mittags #

Es sind 3 Tage vergangen seit dem das heftige Unwetter in Amdir getobt hat. Nun hat sich das Himmelsgemüt beruhigt, doch haben sich auch die Gemüter der Wölfe beruhigt? Noch immer sind die Folgen des Sturmes spür – und sehbar. So auch bei den Wanderern Vaneya und Akash. Erst vor kurzem kamen sie nach Amdir und haben direkt ein schlimmes Erlebnis mitbekommen. Durch den Sturm wurden sie getrennt und suchen nun einander. Vaneya irrt im Wald nahe der Gebirgskette in Amdir umher und sucht ihren Geliebten. Dieser befindet sich in unmittelbarer Nähe des Rudelplatzes der Nightfalls. Werden sie ihm helfen seine Geliebte zu finden? Wird Tyrese ihre Liebschaft zu seinen Gunsten nutzen? Werden Vaneya und Akash wieder zueinander finden? Doch nicht nur das mysteriöse Pärchen leidet unter den Folgen des Sturmes. Auch die Nightfalls haben Opfer. Alduin fand durch den Sturm seinen Tod und hinterlässt seine beiden Schwestern Aralil und Izusa. Nibiru Ea gilt nicht mehr als nur noch verschwunden, da ihr Körper gefunden wurde. Jedoch vollkommen leblos. Wie geht das Rudel mit diesen beiden Verlusten um? Aber vor allem wie wird Tyrese den Tod eines hochgeschätzten Mitgliedes und den eines wichtigen Nachzüglers wegstecken? Nahe der Gebirgskette befinden sich Khazen und Sharon. Wird er sie zu den Rebellen führen? Bei den restlichen Rebellen herrscht eher angespannte Stimmung, obwohl Gwydion mit seinen Jüngern sich im noch wohlbehüteten Lager in den Bergen zurückgezogen hat. Gwydion weiß erst seit kurzem von seinen Kindern und hat keine Zeit in die Vaterrolle hineinzuschlüpfen. Durch das Gewitter kam es zwischen Tinúviel und Gwydion auch zu keiner großen Aussprache.

#01 Plot

Flucht ins Glück


# Ende Frühling #
# Bewölkt, leichter Wind #
# Morgens bis Mittags #

Erst seit kurzem hat Gwydion sein geheimes Lager im Hochgebirge errichtet. Dort suchen die Rebellen gemeinsam Schutz vor den Nightfalls. Wie lange sie dort unentdeckt bleiben, ist fraglich. Sie legen jedoch viel Wert darauf, dass ihnen niemand folgt. Insbesondere da seit kurzem ein Paar zu den Rebellen gestoßen ist, welches Nachwuchs erwartet. Gerade aus diesem Grund steht deren geheimer Rückzugsort an höchster Stelle.

Bei den Nightfalls gab es bereits Nachwuchs. Nibiru Ea hat zum Ende des letzten Winters drei Welpen geboren. Auch deren Schutz hat hohe Priorität, schließlich muss die Wolfsarmee wachsen und gedeihen.

Werden die Rebellen in ihr Glück flüchten oder werden die Nightfalls dem Versteck auf die Schliche kommen?


Basisinformation

# Gründungsdatum 22. Januar 2013 #
# Eröffnungsdatum 26. Januar 2013 #
# Rollenspielstart 07. Februrar 2013 #

Rudelübersicht

# Insgesamt 35 Wölfe #
# Nightfalls 20 Wölfe
# Rebellen 13 Wölfe
# Einzelgänger 0 Wölfe
Karte » Nasval
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Schicksal
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Der Druck steigt - Plot 07
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Plot 07

Der Druck steigt


Jahreszeit: April, Frühling
Wetter: Stark bewölkt, zwischendurch ertönt ein grollender Donner
Tageszeit: Vormittag, zwischen 10 und 12 Uhr

Was bisher geschah:
Die jüngsten Mitglieder der Nightfalls wurden zum ersten Mal dem gesamten Rudel präsentiert und durften die Wurfhöhle verlassen. Während die Kleinsten den Welpenschutz genießen, werden Fael und Gin von ihrem Vater in ihre Pflichten eingewiesen. Einige Tage nach dem die Welpen das erste Mal in den Genuss von der Welt von Nasval kommen durften, zog Tyrese mit einigen seiner treusten Kämpfer los um die Rebellen auszulöschen. Der Tyrann war sich seines Sieges sicher, jedoch fand er nur einen verlassenen Rudelplatz vor. Die Rebellen waren bereits fort. Seit jenem herben Rückschlag hängt der Haussegen der Nightfalls schief.

So schnell, wie die geflohenen Nightfalls Carui, Thanatos und Varqa kamen, so schnell verschwanden sie auch wieder. Nayeli und Cýr durften ihr erstes großes Abenteuer in Amdir mit Begleitung ihres Vaters antreten. Währenddessen übten Reza und Chaske für den Ernstfall ein paar neue Kampftechniken. Chaske und Gwydion trafen auf ein altes Familienmitglied mit gemischten Gefühlen.


Ausgangssituation:

April! April!
Der weiß nicht, was er will.
Bald lacht der Himmel klar und rein,
Bald schau'n die Wolken düster drein,
Bald Regen und bald Sonnenschein!


Mit Anbruch des neuen Monats begann sich das Wetter sowohl in Nasval als auch in Amdir schlagartig zu wandeln. Es schlug teilweise einmal täglich um. Doch nicht nur das Wetter wandelt sich...
Nach dem Flop der Nightfalls ist die Anspannung im Rudel groß gewesen. Niemand wusste, wie es weitergehen soll nachdem sie die Rebellen verpasst haben. Jedoch traute sich auch niemand Tyrese zu fragen, was sein nächster Schachzug sein würde. Die Stimmung war tagelang angespannt, denn auch der Tyrann selbst musste sich erst einmal einen neuen Plan überlegen. Niemand weiß bis jetzt, was den Nightfalls bevorstehen würde, doch die schwarzen Wolken am Himmel verhießen nichts Gutes. Momentan herrscht nur die Ruhe vor dem Sturm.

Die Rebellen ahnen noch immer nichts von den Geschehnissen bei den Nightfalls, jedoch spüren auch sie eine gewisse Anspannung in der Luft. Obwohl sicher war, dass das Unwetter nicht ewig pausieren würde, beschloss Gwydion, dass er mit seinem Sohn Chaske und Khazen aufbrechen würde, um die Grenzen Amdirs abzulaufen und die Gegend auszukundschaften.


Übersicht:
# Zeitsprung: 1 Monat
# starke Wetterumschwünge
# Kayva, Yanthan, Deimos, Eyrin & Tajga sind 2 Monate alt
# Fael, Gin & Nayara sind 6 Monate alt
# Nayeli und Cýr sind 4 Monate alt
# Wetter: Das Unwetter pausiert gerade, es donnert, aber der Regen hat aufgehört


01.08.2016 06:50 Schicksal ist offline E-Mail Suchen Freunde?
Fael Fael ist männlich
gespielt von Khazi | Super Poster


Steckbrief

95 Pfotenabdrücke
Alter: 6 Monate
Welpe bei den Nightfalls

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Es waren wirklich ungemütliche Tage. Es war, als wären die grauen Wolken bereits da gewesen, als sie noch nicht am Himmel prangten. Auch bei Sonnenschein hatte Fael geglaubt, dass ein ganz finsterer Schatten auf den Köpfen der Wölfe liegen würde. Er fürchtete bald, dass das Rudel daran zerbrechen könnte, dass die Rebellen nun fort waren. Die Welt hatte sich immer so klein angefühlt, bald schon, als würde sie gar nicht genug Platz für all den Spaß bieten können den man haben mochte. Und dann waren die Rebellen wie vom Erdboden verschwunden. Der Eisprinz verstand das Problem noch immer nicht ganz. Es war doch gut, wenn diejenigen weg waren, die es auf die Nightfalls abgesehen hatten, oder nicht? Jetzt hatten sie ganz Nasval für sich und konnten ganz in Ruhe leben. Bisher hatte er nicht gewagt den Gedanken auszusprechen, sich jedoch fest vorgenommen seinen Vater – oder besser seine Mutter – irgendwann zu fragen, wieso Tyrese so schlechte Laune hatte, obgleich seine Probleme sich doch in Luft aufgelöst hatten.
Erst einmal musste er für so ein Gespräch jedoch Zeit finden. Möglich, dass er seine Pflichten zu ernst nahm, doch vielleicht war es auch der zerbrechliche Verstand eines Welpen, der in diesen Tagen öfter als normal um das Rudel patroulierte, den Rudelplatz kontrollierte und versuchte alles im Auge zu behalten. Er wollte nicht die Übersicht aufgeben, wollte wissen, wer sich wo befand und alarmiert sein, bevor irgendetwas schief ging und nicht, während es gerade passierte. Und allem voran wollte er seine Aufgabe gut machen, damit alle stolz auf ihn sein konnten, Murdoch allen voran, und das Rudel vielleicht irgendwann wieder glücklich werden konnte.

Der hellsilberne Rüde war derweil wieder ein Stück gewachsen. Fünfundsiebzig Zentimeter maß er nun schon und überragte damit einige der kleineren Wölfe. Mutter Natur allein mochte wissen, wie weit der Helle noch in den Himmel ragen wollte. Seinen weichen Welpenpelz trug er allerdings noch immer, wenngleich er an manchen Stellen von dem Fell eines Erwachsenen durchbrochen wurde. Alles in Allem sah der Rüde mittlerweile schon aus, wie ein richtiger Wolf. Nur sein Gang wirkte teilweise noch etwas schlaksig, doch das mochte wohl auch daran liegen, dass er noch immer von recht dünner Figur war und die irrsinnig langen Beine erst einmal von dort oben koordiniert werden mussten.
Mit eben jenen Beinen schlich er nun seine Runden um den Rudelplatz. Zwischenzeitlich glitt sein Blick immer mal wieder in den Himmel. Dort türmten sich finstere Wolken, die nichts Gutes verhießen, wenngleich derzeit noch kein Regen zu spüren war. Trotzdem lag Feuchtigkeit in der Luft, möglicherweise auch noch vom vergangenen Schauer. Wer konnte das schon so genau sagen?
Die Ohren des Eisprinzen waren leicht an seinen schmalen Schädel gelehnt und verrieten die innere Unruhe, die in ihm wohnte. Mit jedem Schritt schien er sich zu fragen, was er tun konnte, um die Situation zu bessern, doch es wollte ihm einfach nichts einfallen. Alle waren viel zu angespannt und es gab nichts, dass ihnen allen auf einmal helfen konnte. Und vor allem war er keineswegs in der Position auch eben das durchzuführen, was helfen konnte. Er war immerhin nur ein kleiner Welpe, der versuchte es allen recht zu machen.


{ Nasval | J13 | patouliert um den Rudelplatz }


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Set von Beau. Vielen Dank. <3
01.08.2016 12:25 Fael ist offline E-Mail Suchen Freunde?
Razca Razca ist weiblich
gespielt von Khazi | Super Poster



51 Pfotenabdrücke
Alter: 5 Jahre
Mitglied bei den Nightfalls

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Es wäre gelogen, würde Razca behaupten, dass sie nicht enttäuscht war, als der Nightfall Trupp ohne blutverschmierte Lefzen von ihrem Feldzug zurückgekommen war. Die schwarze Fähe war klug genug gewesen nicht weiter nachzuhaken, was passiert wäre. Zumindest nicht bei den hohen Tieren. Tyrese benahm sich, als würde er jeden Augenblick explodieren, demnach bemühte sich die Fähe in erster Linie darum ihm die Welpen vom Hals zu halten. Sie besaßen noch nicht genug Verstand um zu erkennen, dass die Situation heikel war und sie dem Alpha besser nicht an die Pfoten gehen sollten. Leider hatte sich das innerhalb des letzten Monats so gut wie gar nicht geändert. Auch wenn der Sturm möglicherweise etwas abgeebbt war, war mit Tyrese dennoch kein gutes Kirschen essen. Immer, wenn Razca sich ihm nähren wollte, hatte sie zuvor gründlich inspiziert, wie der Rüde sich gab. Sie wollte kein unnötiges Risiko eingehen, selbst, wenn sie langsam das Gefühl hatte in den Reihen der Nightfalls eine gefestigte Stellung eingenommen zu haben.
Ein Monat war vergangen und dennoch fühlte es sich teilweise an, als wohnten sie in einer Zeitschleife. Die Frage nach dem „Was nun?“ hing nahezu greifbar in der Luft und trotzdem wagte es niemand sie offiziell an en Alpha zu richten. Nur unter den niederen Rängen hörte man sie häufig und Razca war sich sicher, dass auch sie sie bereits ausgesprochen hatte. Für sie hatte die ganze Situation eine ganz andere Bedeutung – sie musste sich um die Welpen des Tyrannen kümmern und jeder ihrer Fehler konnte sie ihren Kopf kosten. Nicht, dass sie Fehler hätte, ganz gewiss nicht. Sie war stark und hübsch und ihr labbriger Bauch besaß langsam auch wieder etwas mehr Kontur. Dennoch fürchtete sie ein wenig, dass sie etwas tun konnte, was dem Alpha bitter aufstoßen mochte. Oder, dass die Welpen etwas tun mochten und der Tyrann ihnen die Leviten so sehr las, dass sie bald nicht mehr hören konnten – oder Schlimmeres.
Trotz allem sehnte es sie noch immer nach der Nähe des prächtigen Wolfes und so kam es, dass sie immer in seinem Blickwinkel blieb. Er sollte sie nicht vergessen, doch auch sie wollte ihn sehen. Nicht, um ihn zu beschatten und sicherzugehen, dass sich keine andere Fähe seine Gunst erschlich. Tyrese wäre schon schön blöd, wenn er ihr den Rücken kehrte. Sie wollte auch einen Moment abpassen, in dem sie sich ihm nähren konnte, auf die gleiche, anzügliche Weise wie in den ersten Wochen. Für solche Momente war jedoch in der vergangenen Zeit kaum mehr ein Platz. Doch heute, heute würde sie es wagen. Weil sie es wollte und weil sie selbstsicher genug war, um nicht anzunehmen, ihm auf die Rute zu treten.
Sie fand Tyrese und ging direkt auf ihn zu. Sicheren Schrittes und mit erhobenem Kopf, wenngleich ihre Rute entspannt zwischen den Hinterläufen pendelte. Immerhin regnet es nicht., dachte sie und war stolz ihr schwarz glänzendes Fell im dämmrigen Licht zwischen den finsteren Wolken präsentieren zu können. Wenn man so darüber nachdachte, mochte es bald sein, dass Razca selbst eine der schwarzen Gewitterwolken war, die hier über den Rudelplatz schwebte. Beinahe majestätisch blieb sie etwa fünf Meter von dem Rüden entfernt stehen, blickte ihn kurz an, während ein schelmisches Lächeln über ihre Lefzen huschte. Dann sah sie weg, senkte den Kopf, aus Respekt, während sie sich herum drehte, einen Kreis vollführte, als würde sie sich präsentieren, um sich dann auf dem geprüften Boden niederzulassen. Sie sagte nichts und lag nur da, die Vorderpfoten unter die Brust gezogen und die Hinterläufe seitlich gegen ihren Bauch gepresst, während der wache Blick einmal über das Rudel glitt, das zu ihrer linken lag und dann in Tyreses Nähe stehen blieb, der sich zu ihrer Rechten befand. Sie wagte es nicht, ihn erneut direkt mit ihrem Blick zu konfrontieren. Wenn er das Gespräch oder ihre Nähe suchte, musste er es schon von sich aus beginnen. Sie wollte ihn nicht drängen, zumindest nicht so weit.

{ Nasval | J13 | gesellt sich schweigend zu Tyrese }


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Set von Beau. Vielen Dank <3
01.08.2016 12:43 Razca ist offline E-Mail Suchen Freunde?
Deimos Deimos ist männlich
gespielt von Jule | Posting Star



288 Pfotenabdrücke
Alter: 2 Monate
Welpe bei den Nightfalls

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Verflixt, war das langweilig! Deimos rollte genervt über seinen Rücken, nur um dann seufzend auf selbigem liegen zu bleiben. Seit sein Vater und die Anderen zurück gekehrt waren, hing der Haussegen ganz schön schief. Tyrese hatte sich kaum Zeit für ihn und seine Geschwister genommen und das ging nun schon eine ganze Weile so. Razca vertröstete ihn auch immer nur auf später und ließ fast garnicht mehr zu, dass die Welpen zu ihrem Vater gingen. Das war so unfair! Natürlich entging dem jungen Alphasohn die angepannte Stimmung im gesamten Rudel nicht, doch was konnte er denn dafür? Was nützte es ihnen denn, wenn sie alle nur miese Stimmung verbreiteten?
Und überhaupt, er verstand das ganze Problem nicht. Die Rebellen waren fort, sein Vater hasst die Rebellen... dann müsste doch nun alles gut sein?
Wenngleich der schwarze Bursche nicht umherkam, das Verschwinden des fremden Rudels etwas zu bedauern. Tief in ihm hatte doch stets die kleine, stumme Hoffnung gekeimt, die Fremden einmal kennen zu lernen. Wie er sich doch danach sehnte, sich ein eigenes Bild von den verrufenen Rebellen zu machen. Der Hass um ihn herum drohte den kleinen Welpen immer wieder zu erdrücken, doch stets strampelte er sich frei aus den finsteren Gedanken und der finsteren Stimmung um ihn herum. Häufig spielte er mit seinen Geschwistern, um sich abzulenken. Es schien bald, als wären er und seine Geschwister die einzigen, die dem Alltag noch etwas das graue Kleid entreißen konnten.
Grau... sein Blick glit in den bewölkten Himmel. Ja wirklich, er spiegelte die Stimmung im Rudel perfekt wieder. Erneut seufzte er, ehe er sich auf die Seite fallen ließ und sein Blick auf Fael viel, der bald ebenso ernst wie die Erwachsenen über den Rudelplatz marschierte.
Deimos Rute schlug freudig über den Boden, als er sich an seine letzte längere Auseinandersetzung mit dem Silberprinzen erinnerte. Im Grunde war es das letzte mal gewesen, dass sich der Rudelplatz unbeschwert und leicht anfühlte. Denn als sie ihren spielerischen Kampf ausfochten, kam Tyrese zurück und die Stimmung im Rudel war scheinbar unwiederbringlich gekippt. Bis heute. Dabei war es schon so lange her... Nein, das konnte so nicht weiter gehen!
Er beschloss, die Sache selbst in die Hand zu nehmen, immer nur mit den eigenen Geschwistern Stimmung machen, reichte einfach nicht mehr. Etwas unwirsch erhob der kleinere Zwilling sich und schritt zielstrebig auf Fael zu, den er eben noch beobachtet hatte. Erhobenen Hauptes marschierte er zu ihm und stellte sich ihm grinsend in den Weg.
"Fael!" rief er freudig und sprang ein paar mal vor dem Älteren auf und ab, streifte dabei mit seiner Pfote ein paar mal seinen Brustpelz. Der Silbergraue war wirklich groß geworden, Deimos staunte nicht schlecht darüber, wie weit er den Kopf in den Nacken legen musste, um ihn anzusehen.
"Was treibst du hier? Kann ich dir bei etwas helfen? Mir ist so langweilig und alle sind schlecht drauf und Papa kommt gar nicht mehr zu uns...." jammerte er und blinzelte den Rüden mit dem besten Welpenblick an, den er aufbringen konnte. Das musste ihn doch einfach schwach machen, oder? Er würde doch außerdem den Alphasohn nicht wieder fort schicken, oder? Gepannt wartete der Kleinere auf eine Reaktion Faels. Ob er eine Idee hatte, was sie tun konnten? Ob er ihm wirklich bei etwas helfen konnte? Oder ob er vielleicht wenigstens einfach nur so mit ihm spielte? Am liebsten aber würde er etwas nützliches tun. Oder... Oder das Gebiet außerhalb des Rudelplatzes erkunden! Auja, das wäre aufregend!
Seine Augen begannen zu funkeln, als hätte Fael schon irgendetwas in die Richtung gesagt, obwohl es dazu weder Anlass noch Indizien gab. Schnell also versuchte der kleine Rüde, auf den Boden der Tatsachen zu bleiben, auch wenn sein welpisches Grinsen wahrscheinlich nur so vor Abenteuerlust strotzte.


[J3, langweilt sich, sieht Fael und beschließt zu ihm zu gehen]


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01.08.2016 19:28 Deimos ist offline Suchen Freunde?
Gwydion Gwydion ist männlich
gespielt von Jacky | Administrator


Steckbrief Relations

4088 Pfotenabdrücke
Alter: 7 Jahre
Alpha bei den Rebellen

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Das Wetter in den letzten Tagen hatte den Rüden sehr beunruhigt. Sie waren noch nicht lange wieder in Amdir. Möglicherweise hatte sich die Flora und Fauna verändert, weiter- oder zurückentwickelt. Bisher hatte sich der Rüde nicht wirklich die Zeit genommen, um das Revier ausgiebig zu begutachten. Die Zeit reichte gerade einmal, um regelmäßige Patrouille, Jagden und den ein oder anderen Übungskampf ausführen zu können. An letzterem mussten die Rebellen dringend arbeiten. Gwydion war nicht scharf darauf mit weiteren Narben verschönert zu werden. Sein Andenken vom letzten Kampf mit Murdoch würde ihn sein Leben lang erhalten bleiben. Die Narbe über seinem rechten Auge war nur leicht verblasst. Vermutlich würde sie nicht mehr ausheilen. Auf eine weitere Narbe konnte der Rüde wahrlich verzichten.

Von den Nightfalls fehlte jede Spur. Scheinbar war Askaan niemand gefolgt. Zum Glück. Man möge es nicht ausmalen, was passiert wäre, wenn man dem weißen Hünen gefolgt wäre. Zurzeit waren die Rebellen schwach und verwundbar. Nicht nur der Welpen wegen. Sie hatten einige Anhänger in den letzten Jahren und Monaten verloren. Manche mussten den Tod erleiden, manche verschwanden spurlos. Die Zeit in Nasval hatte den Rebellen viele Leben gekostet. Der Schwarze war sich bewusst, dass sie sich besser vorbereiten müssen. Sie müssen auch den Schwachen das Kämpfen beibringen. Die Nightfalls werden kein Erbarmen mit kampfunerprobten Wölfen zeigen. Und allein durch Murdochs Brut waren die Nightfalls noch bedrohlicher geworden. Wenn man einen Wolf wie Murdoch als Vater hatte, wird einem das Kämpfen in die Wiege gelegt. Dem war sich der Rüde sicher. Khazens Welpen wollte er diese Ausbildung ersparen. Vermutlich würden sie jedoch nicht drum herumkommen, wenn sie alt genug sind.

Obwohl ein starkes Unwetter über das Tal zog, hatte Gwydion sich vorgenommen die Grenzen abzulaufen. Er nutze die Gunst der Stunde, als das Unwetter eine Pause einzulegen schien. Er nahm sich seinen Sohn und Khazen zur Seite und nahm die beiden mit auf Patrouille. Der Rest des Rudels verweilte hoffentlich in der Höhle. Wer weiß, ob und wann das Gewitter in die zweite Runde geht. Manchmal ertönte ein grollender, lauter Donner, welchen den Rüden manchmal zusammenzucken ließ. Ein Grund mehr, wieso er das Schweigen brechen sollte. „Dein Nachwuchs macht sich prächtig, Khazen. Du kannst stolz auf deine beiden Kinder sein.“, wandte er sich an Khazen.

Der erste Nachwuchs in den Reihen der Rebellen. Dafür, dass sie in einer Rebellion geboren wurden, entwickelten sie sich prächtig. Bisher mussten sie bis auf das Verschwinden ihrer Mutter kein Leid erfahren. Es war zu hoffen, dass das noch lange so blieb. Und das Khazen ein besserer Vater sein würde als Gwydion. Er suchte immer noch vergebens nach einem Zugang zu seinem Sohn. Die beiden waren sich ja so ähnlich. Vermutlich machte es ihre Ähnlichkeit den beiden so schwer einen Draht zueinander zu finden. Vielleicht sollten sie diese Ähnlichkeit allmählich nutzen, um ein Team zu werden. Noch waren Hopfen und Malz nicht verloren. Gwydion gab die Hoffnung, dass er mit seinem Sohn ein gutes Verhältnis aufbauen könne, nicht auf. Und wenn es erst mit dem Sieg der Rebellion dazu kommen sollte.

[Amdir | zieht mit Chaske und Khazen auf Patrouille, bricht das Schweigen, lobt Khazens Nachwuchs | Khazen & Chaske | F13]


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01.08.2016 21:46 Gwydion ist offline E-Mail Suchen Freunde?
Fael Fael ist männlich
gespielt von Khazi | Super Poster


Steckbrief

95 Pfotenabdrücke
Alter: 6 Monate
Welpe bei den Nightfalls

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Wachsam glitt sein Blick über die Mitglieder der Nightfalls, die schliefen, tuschelten, träumten oder finster drein blickten. So viele Gesichter, so viele unterschiedliche Gemüter. Und noch immer hatte sich der Silberprinz nicht mit allen von ihnen unterhalten, obwohl er nun schon sechs Monate alt war. Er war einfach zu beschäftigt, musste zu sehr auf das Rudel aufpassen und patroulieren, als dass er sich mit ihnen allen beschäftigen konnte. Wieder hing sein Blick an seinem Vater fest. Kurz durchzuckte ihn der Wunsch, dass dieser seinen Blick doch erwidern mochte und ihm ein anerkennendes Nicken schenkte, doch ehe Fael dergleichen sehen konnte, wendete er den Blick rasch wieder ab. Es waren gemischte Gefühle, die ihn hierzu bewogen. Er war im Moment wohl etwas verwirrt von all den Dingen, die hier vorgingen und bedrückt noch dazu.

Plötzlich sah er eine rasche Bewegung im Augenwinkel und erkannte ein kleinen, schwarzes Fellbündel, das auf ihn zu kam. Der Eisprinz blieb stehen und enttarnte das Fellknäul als Deimos. Der Zwilling war auch schon ordentlich gewachsen. Vor einem Monat noch war er so winzig gewesen und hatte versucht ihn zusammen mit Tajga in die Knie zu zwingen, ehe ihr Spiel von der Rückkehr der Nightfalls jäh unterbrochen wurde. Wenn man so wollte, hatte es da begonnen, dieser ganze Terz um nichts. Das Beschweren darüber, dass ihr Problem einfach gegangen war. Vielleicht mochte es am Ende so sein, dass man es den Wölfen ohnehin nicht recht machen konnte? Hatten sie ein Problem wollten sie es los werden, wenn es einfach so verschwand, war auch niemand zufrieden damit. War das die Natur der Dinge? Lief es im Leben immer so und wahrhaftiges Glück konnte man nie in vollen Zügen ausschöpfen? Er würde gern irgendjemanden danach fragen, außer seiner Mutter fiel dem jungen Silberprinzen allerdings niemand ein, bei dem er es wagen würde solche Fragen zu stellen. Auch sie sollte er also später aufsuchen.
Deimos.“, schien der Eisprinz aus seiner Starre zu erwachen und den Welpen zu begrüßen, nur kurz bevor dieser mit seinen Fragen über ihn herfiel. Ein mattes Lächeln schlich über die Lefzen des Hellen. Nicht, weil er sich nicht freute den Welpen zu sehen, sondern viel eher, weil es schwer fiel in solch bedrückten Zeiten zu lächeln.
Ich… umrunde den Rudelplatz und passe auf. Viel mehr kann man im Moment ja nicht tun.“, erklärte er und ließ seinen Blick kurz schweifen. Man konnte ihm ansehen, dass er mit der Situation genau so wenig zufrieden war, wie der Jüngere. „Wenn du möchtest, kannst du mich begleiten.
Er hatte kein Problem damit etwas Gesellschaft zu haben, ganz davon abgesehen, dass ihm das Recht nicht innewohnte den Sohn des Alphas abzuweisen. Die Frage war viel mehr, ob es dem Jüngeren nicht viel zu langweilig werden würde, wenn sie immer nur Runde um Runde um den Rudelplatz gingen, doch Fael durfte seine Pflicht nicht vernachlässigen. Er musste das tun, das war überaus wichtig! Ob Deimos das auch verstehen würde, wenn der Silberprinz es ihm erklären musste? Eine Alternative zum langweiligen Patroulieren, konnte er dem Welpen wohl nicht bieten. Wobei Fael selbst das achtsame Wandeln nie als sonderlich langweilig empfunden hatte, zumindest bis jetzt nicht. Es war eine ehrliche und dankbare Arbeit, bei der er für sich war und so viel nachdenken konnte, wie er nur wollte, ohne das jemand seinen zähen Gedankenfluss unterbrach.

{ J3 | läd Deimos ein ihn zu begleiten }


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02.08.2016 06:19 Fael ist offline E-Mail Suchen Freunde?
Khazen Khazen ist männlich
gespielt von Khazi | Administrator


Steckbrief Relations

3338 Pfotenabdrücke
Alter: 4 Jahre
Mitglied bei den Rebellen

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Schmerzlichst pochte es in seiner Brust. Das Unwetter und der häufige Umschwung ließen ihm keine Ruhe. Die Narbe zog und stach, machte ihn nervös und unruhig und ließ ihn nicht vergessen, dass Tyrese noch immer irgendwo dort draußen wandelte. Schlechte Laune war unter diesen Umständen vorprogrammiert und der einzig positive Gedanke war, dass der Tyrann möglicherweise ähnliche Schmerzen erlitt wie er selbst.
Es tat gut dem Rudelplatz erneut den Rücken zu kehren. Bei den Schmerzen, die er erlitt, fiel es ihm schwer die freundliche Miene vor seinen Welpen aufrecht zu erhalten. Vor Gwydion und Chaske hingegen musste er sich kaum verstecken. Sie beide wussten nur zu gut, wer Khazen war und wie verdorben sein Charakter. Er musste sich nicht um ein Lächeln bemühen, nicht so tun, als wäre die Welt in Ordnung. Vater und Sohn wussten, dass das eine Lüge war, das nichts in Ordnung war, auch nicht, weil sie nun zurück in Amdir waren und die Nightfalls möglicherweise noch in Nasval. Dabei war sich der Pessimist nicht sicher, ob er auf diesen Glauben vertrauen konnte. Was, wenn die Nightfalls ebenfalls nach Amdir zurück kehrten? Was, wenn sie ihren Spuren folgten und just auf dem neuen Rudelplatz auftauchten, wenn die einzigen drei Kämpfer sich gerade auf Patrouille befanden? Nicht, dass Khazen dies für einen dummen Gedanken hielt, nein. Es war schon sinnig das Revier auszukundschaften. Man konnte es ihm eben einfach nicht Recht machen.
Wer wusste schon, ob bei diesem Regen nicht bald die Flüsse über die Ufer traten? Das alles wollte überwacht und kontrolliert werden und nebenbei wäre es nicht verkehrt nachzusehen, ob fremde Wölfe Amdir betraten, oder… die Nightfalls.

Jäh rissen ihn Gwydions Worte aus den Gedanken. Er schenkte dem Rebellenführer einen überraschten Blick und ein kurzes, ehrliches Lächeln zuckte über die grimmigen Lefzen.
Danke.“, antwortete er knapp angebunden aber ehrlich. Erst im nächsten Augenblick kam ihm der Gedanke, dass Gwydion mit seiner trivialen Mitteilung wohl nicht nur eben diese im Sinn hatte, sondern möglicherweise ein Gespräch anfangen wollte, um die Stille zu durchbrechen. „Vermutlich hätte niemand damit gerechnet, dass das gut gehen würde, was? Ich am allerwenigsten…
Die Verwirrung durch seinen Gedächtnisverlust war mittlerweile nahezu verschwunden. Er hatte sich mit all den Dingen abgefunden, an die er sich nicht erinnern konnte. Was kümmerte es ihn schon, wenn er nun eh nichts an den Gegebenheiten ändern konnte. Alles was er tun konnte, war zu versuchen ein guter Vater zu sein und zwei tolle Welpen groß zu ziehen, die hoffentlich stark genug werden würden, um all diesen Terror zu überstehen.
Kurz überlegte er, ob er das Kompliment an seine Welpen zurückgeben sollte, doch wagte er es nicht. Er wusste, dass es ein heikles Thema war. Und, dass es nicht Gwydions Verdienst war, dass Chaske und Tinuviel so prächtig geworden waren. Davon ab wusste Chaske vermutlich ganz genau, wie viel Khazen von ihm hielt und wie unendlich dankbar er ihm für all das war, was er ihm gegeben hatte, ob er nun wollte oder nicht. Und Gwydion wusste vermutlich auch, dass sein Sohn gut geraten war. Besser keine schlafenden Hunde aufwecken, für Dinge, die beide ohnehin wussten.
Verzweifelt versuchte Khazen etwas zu finden, das er sagen konnte, um die Konversation aufrecht zu erhalten, doch beim besten Willen fiel ihm nichts ein, das trivial genug gewesen wäre, um ausgesprochen zu werden. Und an seinen Fragen und Gedanken über die Welt und ihre Zukunft wollte er die beiden Schwarzen nicht teilhaben lassen, dafür war hier nicht der rechte Platz.

{ Amdir| F13 | Chaske, Gwydion | antwortet und weiß nicht weiter }


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02.08.2016 06:41 Khazen ist offline E-Mail Suchen Freunde?
Chaske Chaske ist männlich
gespielt von Moja | Treue Seele


Steckbrief

1113 Pfotenabdrücke
Alter: 2 Jahre
Mitglied bei den Rebellen

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Es war wie ein Schlag ins Gesicht gewesen. Gwydion hatte Askaan sofort freudig begrüßt und aufgenommen. Er hatte ihn ohne zu zögern seinen Sohn genannt. Chaske hatte die Nähe, die die beiden Rüden teilten, gespürt. Sie waren viel enger zusammengeschweißt, als… Nun, als sein Vater und sein richtiger Sohn. Das einzige, was sie verband, war ihr Erbgut – und die Rebellion.
Der Schwarze hatte die beiden alleine gelassen. Nicht nur, weil Gwydion ihn direkt fortgeschickt hatte, wie ein störendes Objekt, sondern… weil er es auch einfach nicht ertragen hatte. Kein Misstrauen, kein Lächeln von oben herab, kein Behandeln, als sei Askaan noch ein Welpe… Gwydion traute dem Weißen vermutlich viel mehr zu, als ihm. Ein gewisser Teil von Chaske war verletzt. Er wusste nicht, warum er eine Enttäuschung für seinen Vater war und das, obwohl er sich die letzte Zeit wirklich bemüht hatte.
So aber hatte er sich wieder ein wenig mehr in sich selbst zurückgezogen. Er war für die anderen da, versuchte, das Rudel zusammenzuhalten und zu beschützen, aber die Distanz zum Alpha, zu seinem verdammten Vater, belastete ihn doch mehr, als er zugeben würde.

Nach außen hin zeigte der junge Wolf nichts davon. Als Gwydion ihn heute aufforderte, mit Khazen und ihm das Revier abzulaufen, war er sofort aufgesprungen und – wie immer – für jegliche Aufgaben bereit. Die Überraschung ließ er sich nicht anmerken. Sicher nahm der Alpha ihn nur mit, weil es gewitterte und… es nicht gut für die anderen war, draußen alleine umherzustreifen. Außerdem hatte er manchmal das Gefühl, sein Vater hatte ihn gerne im Blick, damit er nicht wieder Einzelaktionen startete.
Die drei Rüden hüllten sich in Schweigen, welches Gwydion mehr hilflos als zielgerichtet zu unterbrechen versuchte. Die Welpen… Ja, wer hätte gedacht, dass sie so lange überleben würden? Chaske liebte die beiden. Sie waren der letzte Teil von Sharon, der ihm geblieben war.

Sie könnten sich weiter in höflichen Floskeln verlieren, oder aber… Chaske suchte nach den passenden Worten. Er war eher jemand, der einfach raushaute, was ihm durch den Kopf ging, aber er hatte festgestellt, dass das nicht immer so gut ankam. Vor allem bei Gwydion. Manchmal glaubte er sogar, dass sein Vater sich bedrängt oder in seiner Position angegriffen fühlte, nur weil Chaske Vorschläge machte, wie man vorgehen könnte. Er wollte damit ja gar keine Kritik ausüben, sondern die Gesamtsituation lediglich irgendwie verbessern…
„Wir wollen ja auch, dass das so bleibt und sie das alles hier überleben…“, begann er also zögerlich. Ja, verdammt, er wollte eine Zukunft für die Welpen aufbauen!
Jetzt, wo sie unter sich waren – also fern von womöglich zu verängstigenden Ohren -, sollte er doch eigentlich frei sprechen können, oder? „Ich denke, wir wissen alle, dass das noch nicht alles gewesen ist. Tyrese wird irgendwann zurückkehren.“ Der Tyrann würde Amdir nicht einfach so aufgeben. Und wenn er erfuhr, dass die Rebellen hier waren, dann…
„Ich habe mir überlegt, dass wir ein oder zwei Orte in Amdir ausmachen sollten, wo wir uns wiederfinden könnten, falls… etwas passiert. Sammelplätze sozusagen.“ Er behielt seinen Trott bei, ignorierte das tosende Gewitter um sie herum. „Ich denke, dass einige von uns sich dem Feind erstmal in den Weg stellen würden. Wir drei, Askaan…, vielleicht auch Reza. Aber was, wenn wir uns schon mal auf den schlimmsten Fall vorbereiten? Koordinieren, damit das Ganze nicht in Chaos endet?“ Fragend blickte er zu den beiden Älteren. „Wir bräuchten jemand, der mit den Welpen verschwindet. Am besten durch einen Bach, damit die Nightfalls den Spuren nicht folgen können.“ Wenn er erstmal anfing, zu plappern, dann sprudelten immer direkt alle Ideen aus ihm hervor. „Wir könnten auch die Umgebung sichern. Stolperfallen einbauen. Gar nicht weit vom Rudelplatz entfernt leben Vögel, die jedes Mal Alarm geben, wenn ich mich ihnen nähere. Ich denke, das tun sie bei jedem Wolf. Wenn wir sie hören und wissen, dass es keiner von uns sein kann, könnten wir das als Frühwarnsystem nutzen.“ Er stockte. Kurz glitt sein Blick zu Boden. Es fiel ihm verdammt schwer, sich im Rudelgefüge als jemand einzusortieren, der maximal Vorschläge machen durfte, aber immer den Segen der Oberen brauchte. „Ich meine… Ich habe einfach nur viele Ideen. Und… ich will nicht, dass nochmal jemandem etwas passiert.“


{ Amdir| F13 | Khazen, Gwydion | ist mit den beiden unterwegs, schlägt ein paar Dinge vor }


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(c) Yanthan <3
02.08.2016 09:00 Chaske ist offline E-Mail Suchen Freunde?
Gwydion Gwydion ist männlich
gespielt von Jacky | Administrator


Steckbrief Relations

4088 Pfotenabdrücke
Alter: 7 Jahre
Alpha bei den Rebellen

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Vielleicht hatte der Rüde auf einen wunden Nerv getroffen. Vielleicht war Khazen auch einfach in Plauderlaune. Jedenfalls hielt er sich knapp. Das nahm Gwydion ihm auch nicht übel. Chaske fiel ohnehin mit der Tür direkt ins Haus. Damit war die Stille erst mal für eine Weile gebrochen. In seinem Eifer um die Rebellion stand ihm neben Gwydion niemand nach. Wie sagt man so schön: Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.
„Die Kleinen haben den Winter, den Verlust der eigenen Mutter und eine Wanderung in ein neues Tal überstanden. Und trotz alle dem sind sie wohlauf und glückliche Welpen. Die Tyrannei wird sie nicht brechen können. Dafür werden wir sorgen.“ Es war fast schon ein Versprechen, was er an Khazen gab. Sharons Verschwinden war hoffentlich der einzige Verlust, den die Welpen zu verkraften haben. Ist schon schlimm genug ohne Mutter aufwachsen zu müssen. Khazen schien ganz gut mit der Situation umzugehen. Er war immer schon ein Schwarzmaler gewesen. Dafür, dass er stets der Pessimist des Rudels war, gibt er sich bei seinen Kindern wirklich Mühe positiv zu wirken.

Gwydion lauschte den Worten seines Sohnes. Er hatte einige Vorschläge, wie sie sich rüsten sollten. Tyrese wird zurückkommen. Dem waren sie sich alle bewusst. Doch der Rüde konnte nicht alle Vorschläge befürworten. Dennoch honorierte er, dass sein Sohn sich einbringen wollte. Der Rebellion eine Hilfe sein. Und doch war dem Schwarzen bewusst, dass Chaske lieber sofort handeln würde als alles theoretisch erst einmal durchzugehen. Vermutlich war das Unterordnen nicht seine Welt. Gwydion erinnerte sich daran, dass sein Sohn geschmollt hatte als er ihm zu verstehen gab, dass er mit Elín die nächsten Schritte planen würde statt mit ihm.
„Sammelplätze, also?“, wiederholte der Rüde nachdenklich. „Klingt nach einer guten Idee. Wenn wir uns bei Gefahr in der Rudelhöhle zurückziehen sind wir gefangen. Es sei denn wir schaffen es eine Art Hinterausgang zu schaufeln. So könnten wir zurückziehen und bei einem Angriff den Anschein erwecken gefangen zu sein, während jemand mit den Welpen nach hinten heraus flieht.“, warf der Schwarze ein. Dennoch war die Idee von Sammelplätzen nicht schlecht. „Sieh’ es als Notausgang. Wir könnten uns dennoch Gedanken über einen Sammelplatz machen, wohin man dann mit den Welpen hingehen würde, wenn man den Hinterausgang nutzt. Vorzugsweise im Wald, da besteht keine offene Angriffsfläche und eine bessere, weitere Fluchtmöglichkeit.“ Gespannt wanderten die honiggelben Iriden zu Chaske. Gwydion gab sich Mühe seinen Vorschlag zu gut wie möglich zu beherzigen und sie mit seiner eigenen Idee zu kombinieren. Man muss ja nicht direkt mit dem Negativen anfangen. Er gab sich Mühe es so gut wie möglich abzuwiegen.
Wer mit den Welpen flüchtet, sollte situationsabhängig sein. Grundsätzlich würde ich Khazen dafür vorschlagen. Immerhin ist er ihr Vater. Andererseits ist er einer unserer guten Kämpfer.“ „Immerhin hat er einen Kampf mit Tyrese überlebt. Und dazu gehört Glück und Können.“, fügte er gedanklich hinzu. „Khazen, was hälst du von der Idee jemanden zu beauftragen mit den Welpen zu fliehen, wenn es zu einer Notsituation kommt.“ Khazen sollte nicht außen vor bleiben. Es sind seine Kinder und auch er sollte seine Meinung zu den Vorschlägen kundtun.

“Die Vögel reagieren auf alles, was größer ist als sie und bedrohlich wirkt.“, begann Gwydion. „Sie würden vermutlich ebenso Alarm schlagen, wenn ein Reh vorbei springt. Wir können nicht bei jedem Vogelkrächzen aktiv werden, wenn sie bei jeder Kleinigkeit aufschreien.“, fügte er nüchtern hinzu. Von den Vögeln als Frühwarnsystem hielt der Alpha wenig. Es könnte für mehr Turbulenz und Ärger sorgen als das es als Hilfe dient. Dennoch hatte sein Sohn ein paar gute Einwände. Der Rüde holte tief Luft. „Niemand möchte das.“ Am allerwenigsten möchte Gwydion noch einmal jemanden so beim Sterben zuschauen wie bei Eloa. „Es ist gut, dass du deine Ideen hast.“ Ein nüchternes Lob? Gwydion war nicht besonders geübt darin seinen Sohn zu loben. Vermutlich war Khazen tausendmal besser darin seine Kinder zu loben. „Wir befinden uns in der Ruhe vor dem Sturm. Auch in vermeintlich ruhigen Zeiten, muss man sich für die Stürme wappnen. Jetzt ist die beste Zeit, um sich auf die Rückkehr der Nightfalls vorzubereiten.“ Auch das Wetter ließ die Ruhe vor dem Sturm walten.

[Amdir | nimmt Chaskes Vorschläge an und versucht sie mit seinen zu kombinieren, versucht Khazen miteinzubinden, stimmt gegen einen Vorschlag, versucht Chaske zu loben | Khazen & Chaske]


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02.08.2016 14:19 Gwydion ist offline E-Mail Suchen Freunde?
Lyra Lyra ist weiblich
gespielt von Jacky | Super Poster


Steckbrief Relations

176 Pfotenabdrücke
Alter: 6 Jahre
Mitglied bei den Nightfalls

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Wochenlang herrschte eine gedrückte Stimmung. Als Tyrese mit seinen Gefolgsleuten loszog, um die Rebellen zu überraschen und zu vernichten, hegte die Fähe Ängste. Sie hoffte, dass alle wohlbehalten wiederkehren würden. Vor allem ihr geliebter Silberpelz. Ihr fiel ein Stein vom Herzen als die Krieger wiederkamen. Doch schon von weitem erahnte die Fähe, dass etwas nicht stimmte. Es roch nicht nach Blut und ihre Pelze waren noch genau so rein, wie sie vor dem Aufbruch waren. Schnell bemerkte die Fähe, dass eine dicke Luft zwischen den Wölfen herrschte. Besonders Tyrese wirkte sehr schlecht gelaunt. Die Rebellen waren schon fort noch ehe die Nightfalls dort ankamen. Einerseits freute sich Lyra, dass es so nicht zu einem gefährlichen Kampf an, aber andererseits war eine düstere Stimmung im Rudel vorprogrammiert.

Jene Stimmung zog sich über Wochen. Lyra versuchte die Gegenwart des Tyrannen zu meiden. Das taten vermutlich jetzt so einige Wölfe im Rudel. Auch ihr Gefährte schien weniger gut gelaunt. Doch bevor sie ihren Gatten meiden würde, würde sie den Tod vorziehen. Sie liebte ihn auch in den dunklen Zeiten. Und zumindest schien das Rudel gerade eine dunkle Zeit zu haben. Man konnte die Stimmung im Rudel mit dem Wetter gleichsetzen. Sie hasste Gewitter. Dennoch verließ sie die Höhle an diesem Tag und ließ ihre wachsamen, eisblauen Augen über den Rudelplatz gleiten. Lyra war froh, dass wenigstens der Regen aufhörte. Immerhin schienen die Welpen sich von der Stimmung nicht ihren Lebensfrohsinn rauben zu lassen.

Die Silberfähe nutzt die Gunst der Stunde und gesellte sich zu ihrem Gefährten. Sanft rieb sie zur Begrüßung ihren Kopf an dem seinen und ließ sich neben ihm nieder. „Wie geht es dir, mein Krieger?“, erfragte sie mit sanfter, leiser Stimme. Es gab Gespräche, die gingen kein anderes Rudelmitglied etwas an. Liebevoll schleckte sie mit ihrer rosafarbenen Zunge über Murdochs Nasenrücken. „Wie machen sich unsere Wirbelwinde?“ Den Großteil ihrer Ausbildung überließ Lyra Murdoch. Das Kämpfen beherrschte sie zwar relativ gut für eine gewöhnliche Fähe, jedoch war Murdoch der bessere Lehrer.
Lyra kümmerte sich lieber um die Jagdausbildung ihrer Tochter Nayara. Und doch wollte sie, dass ihre Söhne mehr lernten als nur das Kämpfen und wie man das Rudel beschützte. Sie wollte, dass ihre Söhne gute Wölfe werden. Sie sollten gewissen Werte und Tugenden erlernen und beherzigen. Möglicherweise war das der Part, den Lyra verstärkt übernehmen sollte. Dies war eins der Themen, die sie mit Murdoch besprechen wollte. Ihre Kinder sind bereits zu Halbstarken herangewachsen. Die Zeit verging wie im Fluge. Es kam ihr vor als wären sie erst gestern noch kleine Welpen gewesen, die ebenso neugierig die Welt erkunden wollten wie der jüngste Wurf des Rudels. Und nun erhielten sie teilweise schon Aufgaben, um zum Rudelalltag dabei zusteuern. Im Nu würden sie erwachsen sein und ihre eigenen Wege gehen, wenn sie das nicht jetzt schon taten.

[ Nasval | J3 | legt sich zu Murdoch, liebkost ihn und beginnt ein Gespräch im Vertrauen | Murdoch]


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02.08.2016 16:58 Lyra ist offline E-Mail Suchen Freunde?
Tyrese Tyrese ist männlich
gespielt von Andre | Super Moderator


Steckbrief Relations

1550 Pfotenabdrücke
Alter: 6 Jahre
Alpha bei den Nightfalls

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Er grübelte und grübelte. Eigentlich schon viel zu lange. Fast war ihm, als wäre er in einer Schleife gefangen, so wie es manch anderer Wolf wohl auch schon bemerkt hatte. Doch es war so schwierig abzuwägen welche Schritte nun die richtigen für das Rudel waren. Nicht dass der mächtige Tyrese an sich selbst zweifelte, nein, dem war nicht so. Doch wohin waren die Rebellen nur geflohen? War der leere Stützpunkt vielleicht nur eine Finte? Die Pfotenspuren abseits ein Versuch die Verfolger auf falsche Fährten zu locken? Was wenn die Rebellen darauf pokerten dass die Nightfalls Nasval verließen , um das Revier kurz nach den Verlassen der Nightfalls als ihr Reich zu benennen? Sollten Späher entsandt werden? Weitere angrenzende Reiche erkundet und nach fremden Rudeln ausschau gehalten werden?

Fragen über Fragen. Sie hingen wie eine Gewitterwolke über Tyreses Schädel. Eigentlich überflüssig, denn beinahe seit der Rückkehr des Angriffstrupps schien nicht nur die Laune des Alphas, sondern auch die des Wetters umgeschlagen zu haben. Der Himmel war verhangen und immer wieder machte unangenehmes, wüstes Wetter auf sich aufmerksam. Hier hätte der Tyrann wieder seinen guten alten Freund gefunden. Mutter Natur. Der Stinkstiefel der sich nahezu immer Mühe gab gemeinsam mit Frau Schicksal dem Tyrannen ein Schnippchen zu schlagen. Doch wusste Tyrese sich zu beherrschen. Nicht nur weil er in Ruhe gelassen wurde, sondern auch weil man sich aktiv Mühe gab andere Einflüsse von ihm fern zu halten. Sogar die Welpen. Ganz nebenbei wurde diesmal auch kein Wolf von einem umfallenden Baum erschlagen. Also konnte das bisschen Wind doch gar nicht so schlimm sein...

Dem Rüden entging natürlich nicht, dass sich das Rudel bemühte den Anforderungen gerecht zu werden. Jeder Wolf wusste wie es nun um Tyrese und seinem Aggressionslevel stand. Fast jeder machte einen Bogen um ihn. Nur ein Wolf; ein einziger Wolf war ständig in greifbarer Nähe. Aus den Augenwinkeln heraus erkennbar, stets allgegenwärtig. Razca, die Wölfin die der Tyrann sogar noch vor dem Ableben von Iyiny ins Herz geschlossen hatte, kehrte ihm kein einziges mal den Rücken. Der kräftige Rüde war dankbar dafür, dass dieses Weibchen sich nicht aufdrängte und trotz allem den notwendigen Respekt zeigte.

Heute jedoch sollte endlich etwas mehr Bewegung ins Spiel kommen. Dieses Mal war Razca nicht nur eine Randerscheinung; nein sie lief direkt auf ihn zu, als er gerade auf dem Boden lag und grübelnd auf seine Pfoten starrte. Seine Augen nahmen die Bewegungen der schwarzen Schönheit gerade noch so am Rande wahr, ließen seine Sinne und Neugier die Oberhand gewinnen. Der Kopf des Tyrannen leerte sich schlagartig, befreite sich von all den unsinnigen Sorgen und Plänen, die sich ständig wie ein Kartenhaus vor seinem geistigen Auge aufbauten , nur um wenige Sekunden später wieder in ihre einzelnen Bestandteile zu zerfallen.

Die schwarze Schönheit lenkte die Augen des Alphas auf ihren zierlichen Körper, der aus seiner Perspektive nahezu perfekt mit dem wolkenverhangenen Hintergrund verschmolz. Ein schöner und wirksamer Anblick. Nichts war willkommener als ein Weibchen das nicht nur sexy, sondern auch noch gefährlich aussehen konnte. Allein diese Tatsache sorgte dafür dass sich ein Lächeln auf seinen Lefzen formte.

Der beschriebene Kreis wurde aufmerksam beobachtet, jede Muskelregung, jedes Strecken und Setzen der einzelnen Pfoten beobachtet. Razca wusste wie man sich präsentierte. Dabei wurde Tyrese gewahr, dass sich die Wölfin nicht einfach aus Langeweile präsentierte. Sie machte auf sich aufmerksam und wollte von ihrem angebeteten Alpha beachtet werden. An welche Form von Aufmerksamkeit die schwarze Wölfin da wohl gedacht hatte?

Kaum liegt die schwarze Wölfin auf dem Boden, nahezu wie die Nadel eines Kompass mit dem Körper in seine Richtung deutend, konnte er die Fähe nicht länger einfach nur anstarren und ignorieren. Sie wollte etwas von ihm. Aufmerksamkeit; die sie nun auch bekam. Der Alpha erhob sich , das Fell ausschüttelnd und mit gemächlichen aber stolzen Schritten auf die Wölfin zutapsend. Auch er konnte posen; so schritt er langsam und zielgenau auf Razca zu. Eine Pfote setzte er vor die andere, so eng, dass seine Schultern und kräftigen Läufe hervor stachen. Auch die Seelenspiegel schienen nun mit mehr Leben erfüllt zu sein und funkelten der Schwarzen entgegen.

Er tapste immer weiter auf die Wölfin zu, bis er schließlich vor ihr zum Stillstand kam. Razca hatte sich immer wieder bemüht ihn nicht anzustarren und aus Höflichkeit und Respekt zur Seite zu blicken. Kurz überlegte der Rüde ihr seine Nase in ihr Wangenfell oder gar in ihr Halsfell zu drücken, sie sanft anzustoßen. Erinnerungen von der Rudelhöhle durchzogen in diesem Augenblick seinen Kopf. Wie er an ihrer Seite lag, wie er bei ihr war und die beiden Wölfe sich gar still heimlich aneinander kuschelten. Mit einem leichten Ruck stupste Tyrese in das Wangenfell von Razca, ehe er den Fang wieder erhob und sich nun ebenfalls umblickte. Er fühlte sich beobachtet und aus unerklärlichen Gründen unbehaglich dabei. Vermutlich nur weil ihm der eigentliche Stress noch nicht so wirklich von den Schultern weichen wollte.

"Was kann ich für dich tun, Razca? Möchtest du mit mir reden? Deine ... Anwesenheit ... ist mir nicht entgangen." sprach er in gewohnter Tyresemanier aus, wieder ein leichtes Grinsen auf den Lefzen, das für einen Moment aufblitzte und mit dem nächsten Wimpernschlag wieder verschwand.



[ Grübelt und Grübelt | Schmiedet weitere Pläne und wägt ab | Wird auf Razca aufmerksam | gesellt sich zu Razca und spricht sie an. ]


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( Set by Beau. Thank you! <3 )
03.08.2016 00:12 Tyrese ist offline E-Mail www Suchen Freunde?
Khazen Khazen ist männlich
gespielt von Khazi | Administrator


Steckbrief Relations

3338 Pfotenabdrücke
Alter: 4 Jahre
Mitglied bei den Rebellen

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Gwydions Versprechen konnte Khazen nur mit dem knappen Zucken seiner Lefzen kommentieren. Er war sich der Sache nicht ganz so sicher, wenngleich er gewiss alles versuchen würde, um es wahr zu machen. Er liebte die beiden Welpen, auch wenn er manchmal das Gefühl hatte, dass sie ihren Vater gar nicht richtig kannten, so sehr, wie er sich verstellte. Die Dinge hatten sich jedoch geändert. Vieles war geschehen und mit dem meisten hatte Khazen nie im Leben gerechnet. Wer konnte also schon sagen, was sich in Zukunft noch ergeben würde und wie viele Dinge ihnen geschahen, die sie nicht vorhergesehen hatten – positive, als auch negative Dinge.
Schlussendlich mischte sich Chaske in das Gespräch ein und brachte eine ganze Armee an Vorschlägen mit sich, wie sie sich verteidigen konnten und was sie zu tun hätten. Der Pessimist lauschte ihm aufmerksam und ließ ihn nicht aus den Augen. Einen Moment lang war sich der Braune nicht sicher, ob der Alphasohn sich schlichtweg beweisen wollte, oder ob er die Vorschläge aus wahrem Interesse an der Verteidigung seines Rudels machte. Er ließ die Frage jedoch unbeantwortet verstreichen. Die Ideen waren gut, sehr gut. Es wäre Unsinn sich eher den Kopf darüber zu zerbrechen, warum er sie machte, als vielmehr darüber, wie man sie umsetzen könnte. Bevor er selbst sich dazu äußerte, ließ er jedoch Gwydion sprechen. Immerhin war er am Ende derjenige, der die Ideen absegnen musste.
Stirnrunzelnd betrachtet der Pessimist seinen Alpha, als dieser versuchte seinen Sohn zu loben. Es ist gut, dass du eigene Ideen hast? War das sein ernst? Genauso gut hätte er sich die Sache sparen können. Doch er wollte sich ganz bestimmt nicht in die Vater-Sohn-Beziehung einmischen, das war etwas, das die beiden untereinander ausmachen mussten.

Ich weiß nicht…“, begann der Pessimist und deutete ein Kopfschütteln an. „ Bis auf Nhor würde ich jedem Rebell wohl meine Welpen anvertrauen. In einer Notsituation, versteht sich. Ich weiß aber nicht, was ich tun würde, wenn ich die Wahl hätte, meine Welpen zu retten, oder den Nightfalls die Stirn zu bieten…
Er ahnte, dass diese Antwort Chaske bitter aufstoßen könnte. Wenn es nach ihm ginge, sollten die Welpen die oberste Priorität haben. Das war ja auch sinnig, doch stimmte es, was Gwydion sagte, selbst in Khazens ermessen. Er war einer der wenigen Kämpfer der Rebellen und er würde es sich gewiss nicht nehmen lassen Tyrese zu einer Revanche herauszufordern. Dieses Mal war er gewappneter, dieses Mal könnte er ihn vielleicht besiegen. Und wenn nicht? Früher hätte er diese Frage mit „Egal“ beantwortet, heute wusste er keine Antwort mehr. Er wollte nicht, dass Nayeli und Cýr ohne Eltern aufwuchsen, ohne Mutter war es schon schwer genug. Auch, wenn sie noch immer ein Rudel hatten, das ihnen Rückhalt bot.
Es wäre jedenfalls der verkehrte Weg, wenn irgendein „Abgeordneter“ die Welpen erst suchen müsse, um dann den geplanten Weg zu gehen. Wer auch immer ihnen gerade Gesellschaft leistet, sollte sie sich schnappen und verschwinden, egal, ob ich es bin, oder Reza, im Notfall auch Nhor, wobei der sich wohl eher ins Fell machen würde, als einen Schritt zu tun.“, riss sich der Rüde aus den eigenen Gedanken. Wo er gerade schon bei dem Thema des Angsthasen war, wollte er auch gleich diesen punkt gesondert ansprechen. Sie befanden sich ja ohnehin gerade in einer Besprechung der wichtigen Dinge.
Apropos Nhor – irgendjemand muss ihm den Kopf waschen. Er kann nicht ewig auf dem Rudelplatz herumdrucksen und nichts tun als spielen, fressen und schlafen. Er ist ein Wolf, also sollte er sich auch benehmen wie einer. Erstrecht, wenn er Teil der Rebellen sein will.
Seine harschen Worte waren durchaus ernst gemeint. Mit Nhor konnte es so keinesfalls weitergehen. Er war ein Schwachpunkt in den Reihen der Rebellen und wenn es einmal zu einer brenzlichen Situation kam, würde die Verteidigung an ihm scheitern. Prüfend blickte er zu Gwydion und Chaske, wollte sehen, wie sie über die Sache dachten und ob sie ihm zustimmten, vielleicht gar eine Lösung für dieses Problem hatten.
Die Idee mit den Sammelpunkten finde ich allerdings gut.“, kehrte er nach kurzer Zeit wieder zum Thema zurück. „Gut wäre es auch, zwei Sammelpunkte zu haben, doch wer weiß, ob das Rudel am Ende nicht zerstreut wird, weil die eine Hälfte am einen und die andere am anderen Sammelpunkt wartet? Dafür müsste sich wohl eine Lösung finden lassen. Der Wald als Sammelpunkt klingt sinnig. Dort könnte man möglicherweise ein paar Höhlen anlegen, um für den Notfall kurzweilige Verstecke zur Hand zu haben, wenn es darauf ankommt. Oder für Späher, die sich auf die Lauer legen.
Das sie kaum genug Wölfe hatten, um jemanden als Späher loszuschicken, war ihm wohl klar, doch er wollte die Idee nicht verstreichen lassen. Vielleicht gab es ja früher oder später jemanden, der diese Aufgabe gut erfüllen konnte. Wobei er sich nicht darauf verlassen wollte, dass sie Zulauf von Außen bekamen und das Rudel wachsen würde. Wie schnell neue Mitglieder die Rebellen wieder verließen, hatte man immerhin an den Flüchtlingen gesehen.

{ Amdir | Chaske & Gwydion | äußert seine Ideen und Meinungen }


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03.08.2016 06:52 Khazen ist offline E-Mail Suchen Freunde?
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Zumindest hatte das Schweigen ein Ende und anstatt dass Gwydion seine Ideen sofort abschmetterte, ging er tatsächlich darauf ein. Chaske konnte ein leichtes Schwanzwedeln nicht verhindern. Er freute sich wirklich, dass sein Vater sich mit seinen Gedanken beschäftigte. So fühlte er sich… mehr wie ein Teil der Gruppe, vor allem… eben wie ein anerkannter. Und es zeigte ihm auch, dass der Alpha keinesfalls nur rumsitzen und abwarten wollte, sondern tatsächlich auch bereit zu sein schien, sich vorzubereiten. Das war gut, denn… wenn das Rudel nicht an einem Strang zöge, würde Chaske sich nur wieder dazu verleitet fühlen, selbst Pläne durchzuführen.
Die Sammelplätze schienen auf Zuspruch zu treffen. „Hinterausgänge wären tatsächlich nicht schlecht. Wenn die Nightfalls glauben, dass die Welpen und wer auch immer bei ihnen ist dort gefangen sind, kümmern sie sich vermutlich nicht von Anfang an um sie und somit wird ihnen Fluchtzeit verschafft.“
Der junge Wolf mochte die Situation. Gwydion, Khazen und er… sie tauschten keine lapidaren Oberflächlichkeiten aus, sondern versuchten sich wirklich gemeinsam an einer Art Brainstorming. „Selbst wenn das Rudel auf zwei Sammelplätze verteilt wäre, dann kann man immer noch einen zum anderen schicken, um nachzusehen und die Gruppen wieder zusammenzuführen“, befand er den Vorschlag, sich nicht nur auf einen Punkt zu konzentrieren, als gut.

Er dachte kurz nach. „Versteckte Höhlen als Rückzugsmöglichkeiten sind sicher auch nicht schlecht. Aber auch da sollten wir darauf achten, dass sie keinesfalls zur Todesfalle werden können.“ Wenn man nämlich plötzlich eingesperrt war… Vor allem die Welpen… Das war sowieso eine Sache für sich. Einerseits wäre es Chaske lieber, jemand der Kämpfer würde mit ihnen abhauen, um sie gut beschützen zu können, andererseits brauchten sie eben jene an vorderster Front, um den Fliehenden möglichst viel Zeit zu verschaffen. Dementsprechend warf er auf Khazens Worte, dass derjenige, der gerade bei ihnen war, nichts negatives ein. „Dann sollten wir das allen Rudelmitgliedern sagen und auch den Zwergen erklären, dass wenn einer von uns ihnen zuruft, dass sie mit ihm weglaufen sollen, sie nicht lange zögern. Auch wenn ihr Dad nicht bei ihnen ist.“ Er traute den Kleinen nämlich durchaus zu, erstmal zu ihrem Vater rennen zu wollen, sobald Gefahr drohte…

Chaske empfand es nicht als weiter schlimm, dass Gwydion nicht auf all seine Überlegungen positiv ansprang. Der Schwarze war durchaus kritikfähig und niemand hatte immer Recht. „Sie reagieren nicht auf harmlose Tiere, aber du hast Recht, auch bei einem Marder oder Fuchs wird Alarm geschlagen. Aber ich sehe lieber einmal zu viel nach, als zu wenig.“ Er wollte ja gar nicht, dass bei jedem Vogelgekrächze direkt Panik ausbrach. Aber mal in die Richtung zu schlendern oder prüfender die Nase in den Wind zu halten, würde sicher nicht schaden.

Und dann sagte der Alpha etwas, was die eigentlich so gute Stimmung… trübte. Plötzlich kam sich Chaske wieder ein wenig wie ein Welpe vor, dessen Vater ihn belächelte und für den Fang eines Grashüpfers lobte. Er brauchte kein erzwungenes Ego-Tätscheln! Es hätte ihm völlig gereicht, wenn sie einfach nur über seine Überlegungen gesprochen und sie nicht gleich verteufelt hätten. Eben so, wie Gwydion angefangen hatte. „Schon gut“, meinte er also nur und… wollte den Älteren damit auch irgendwie den Zwang nehmen, etwas Positives zu ihm zu sagen.
Stattdessen konzentrierte er sich lieber auf etwas anderes. „Ich kann Nhor mal mitnehmen. Auf Erkundungstour. Da draußen lernt man am besten, was es bedeutet, ein Wolf zu sein.“ Chaske hatte mit dem schüchternen Kerlchen bisher noch nicht viel zu tun gehabt, aber… er mochte dessen Ausstrahlung irgendwie. Und obwohl er nun schon länger bei den Rebellen war, schien er immer noch nicht so ganz Teil von ihnen geworden zu sein. Vielleicht fühlte Chaske sich gerade deshalb mit ihm verbunden. Er wollte auf keinen Fall, dass Nhor sich so ausgegrenzt fühlte, wie es bei ihm bei den Nightfalls gewesen war.
„Was sagt ihr allgemein zu… Training? Ich weiß, Beute zu finden und das allgemeine Überleben zu sichern nimmt schon einen Großteil unseres Tagesablaufs ein, aber anstatt den Rest der Zeit faul in der Sonne zu liegen, könnte man hin und wieder den Ernstfall proben. Jeder der Rebellen sollte in der Lage sein, sich gegen einen anderen Wolf zur Wehr zu setzen. Und wir haben genug, die es den anderen beibringen können.“ Was nicht bedeutete, dass sie perfekt waren. Auch die Kämpfer könnten noch voneinander lernen…


{ Amdir | Khazen & Gwydion | plant mit den beiden }


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03.08.2016 10:27 Chaske ist offline E-Mail Suchen Freunde?
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Ich indirektes Flehen sollte nicht unerhört bleiben. Tyrese sah sie – wie könnte er auch nicht – und schien gewillt ihr die Aufmerksamkeit zu schenken, die sie leise angefragt hatte. Mit mächtigen Schritten kam er auf sie zu, tat alles, um ihrem bildgewaltigen Auftreten eine Ergänzung zu sein, oder es gar zu übertrumpfen. Wer mochte bei diesem Tanz der Pelze nicht meinen, dass diese beiden Wölfe zueinander passten, wie Ying und Yang. Nur ausgesprochen hatte es noch niemand. Zum Glück, denn die Worte konnten der ganzen Sache rasant den Zauber nehmen. Es blieb nur die Situation weiter auszukosten, den Moment zu genießen und zu hoffen, dass sich dieser Fakt niemals ändern würde. Oder zumindest nicht so bald. Einen Augenblick verharrten sie beide. Tyrese, während er vor ihr stand und Razca, die auf die mächtigen Pfoten des Rüden starrten, der sich vor ihr befand. Beinahe zeitgleich setzten sich die Wölfe dann in Bewegung. Raz hob den Blick, just als Tyrese seine Nase kurz in ihr Wangenfell steckte. Überraschung in ihren Augen und ein kräftiges, schnell pochendes Herz waren die Folge. Der Blick der Schwarzen traf den seinen, ehe sie wieder weg guckte und sich kurz ein Lächeln über die Lefzen schlich. Ein atemberaubender Moment.
Ihr entging jedoch nicht, dass sich der Alpha beinahe befangen umsah. Fürchtete er die Gerüchteküche? Hatte er Angst, sich in der Öffentlichkeit schmusend zu zeigen? Nicht doch, das konnte er nicht ernst meinen. Und wenn doch, dann würde sie ihm das gewiss nach einiger Zeit wieder abgewöhnen und dafür sorgen, dass die Anwesenheit keines Wolfes ihn je wieder stören würde, ganz gleich was sie taten.

Noch immer stand der Tyrann vor ihr, als er die Stimme erhob. Razca, die zuvor den Blick abgewendet hatte, hob ihn nun wieder und beobachtete ihn beim Sprechen. Ob sie mit ihm reden wollte? Das war eine gute Frage. Sie konnte schlecht leugnen, dass ihr so einiges auf dem Herzen lag, wollte den Alpha damit jedoch ganz gewiss nicht von jetzt auf gleich überfallen. Es brauchte somit einen Augenblick, in dem die Fähe sich ihre Worte zurechtlegte, ehe sie antwortet.
Ich wollte mich erkundigen, wie es unserem Alpha geht.“, sagte sie und das war nicht einmal gelogen.
Ein Augenblick der Stille folgte, in der Razca mindestens zwei Dutzend Dinge durch den Kopf gingen, die sie noch dazu sagen könnte, aber entweder kein Interesse daran hatte, oder fürchtete, dass Tyrese es falsch aufnehmen konnte. Zum Beispiel, dass jeder Wolf sich fragte, was mit dem mächtigen Tyrannen war, das langsam eine Entscheidung getroffen werden musste, um etwas gegen die bedrückte Stimmung zu unternehmen. Oder dass die Welpen ihren Vater wieder haben wollten, mal wieder mit ihm tollen, oder wenigstens ein bisschen seiner Aufmerksamkeit erhaschen. Dennoch blieb sie still und sah ihn einen Augenblick lang an. Vermutlich konnte der Rüde all diese Sätze ganz allein für sich denken, wusste was das Rudel dachte und ahnte, was alles ihr Anliegen sein könnte. Sie hoffte dennoch, dass er ihr Schweigen anerkannte. Die Höflichkeit und den Respekt, dass sie die Punkte nicht ansprach, die ihn stressten.
Also, werter Tyrese. Wie geht es dir?“, stellte sie die Frage deutlich, nachdem beinahe eine Minute des Schweigens verstrichen war.
Sie musterte ihn, legte den Kopf leicht schief und ließ ein angedeutetes Lächeln über ihre Lefzen huschen, während ihre leuchtend Orangenen Augen versuchten jedes Zucken in seiner Mimik wahrzunehmen, um zu erkennen, was in dem Tyrannen tatsächlich vor sich ging, ganz gleich, was er ihr antworten würde. War er ehrlich mit ihr? Versuchte er die Frage zu umgehen, oder gar sie zu belügen? Oder fasste er ihre wirklich freundlich gemeinte Frage am Ende als Fauxpas auf und wies sie zurecht? Letzteres konnte sie sich eigentlich nicht vorstellen, denn sie benahm sich wirklich gut und ließ keinen Zweifel an der freundlichen Absicht ihrer Anwesenheit. Tyrese würde das gewiss zu schätzen wissen.

{ J3 | Tyrese | fragt ihn }


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03.08.2016 12:06 Razca ist offline E-Mail Suchen Freunde?
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Scheinbar hatte der schwarze Rüde doch noch nicht völlig versagt als Vater. Ihm war das leichte Schwanzwedeln seines Sohnes nicht entgangen. Im Gegenteil. Er freute sich darüber, denn scheinbar schien er doch etwas Positives getan und gesagt zu haben. Vielleicht würde aus den beiden Schattenpelzen doch noch ein Team werden? Ein Lächeln huschte auf die Lefzen des Rüden, doch wurde es schnell durch die ernste Miene übermannt. Sie sprachen über ernste Themen. Sie durften nicht zu emotional an die Sache herangehen.

Chaske schien sich auf Gwydion einzulassen. Und fand sogar seinen Einwand gut. „Wir sollten die Sammelplätze in verschiedener Richtung setzen. Vielleicht einen hier südlich der Rudelhöhle über den Fluss hinüber im Wald und einen nördlich der Höhle in den Bergen.“ Zwei Plätze hieße zwar, dass man sich aufteilen müsse, doch die Nightfalls müssten sich bei einem Angriff ebenso aufteilen. Somit ständen die Überlebenschancen ganz gut. „Wenn wir eine Höhle im Wald errichten, dann sollten wir auch dort einen Hinterausgang errichten.“, fügte er noch einmal hinzu. In den Bergen würde sich das wohl eher weniger gut gestalten. Im Gegensatz zu den Nightfalls haben die Rebellen einen gewissen Vorteil in den Bergen. Sie haben sich monatelang in den Bergen verschanzt und dort ihr geheimes Lager errichtet. Für sie war der Bergaufstieg eine ihrer leichtesten Übungen. Nur für die Welpen könnte sich der Weg in die Berge schwierig gestalten. Sie sind mittlerweile zu groß und schwer, um sie dort hinauf zu tragen.

Apropos Welpen. „Richtig, wir sollten auch die Kleinen informieren.“ Ein wichtiger Punkt. Natürlich wandten sich junge Wölfe immer an ihre Bezugspersonen, welche meistens ihre Verwandten waren. Hoffentlich würde sie diese Regel auch verstehen und beherzigen. Bei all den Flausen, die Welpen so im Kopf haben, war es wichtig, dass sie wissen, was sie tun müssen, wenn Gefahr droht. „Vorsicht ist besser als Nachsicht. Dennoch bin ich noch nicht wirklich überzeugt, ob die Vögel uns eine Hilfe sein würden.“ Er klang vermutlich wieder mal negativer als er wollte. „Wir können es aber mal austesten, wann sie anschlagen. Am besten weihen wir vorerst nicht das gesamte Rudel mit dieser Idee ein. Manche könnten durch das Vogelgekrächze in Panik verfallen“, schlug er dann vor. Er hatte gemerkt, dass sein Lob über Chaskes Ideen nicht wirklich Anklang gefunden hatte. Wieso fiel ihm das so schwer? Trauriger Weise war er sich fast sicher, dass es ihm weniger schwer fallen würde Askaan zu loben. Und dieser das Lob seines Vaters anerkennen würde. Und ausgerechnet bei seinem leiblichen Sohn hatte er die größten Schwierigkeiten. Wo soll das nur hinführen?

Khazen hatte noch etwas Anderes, Wichtiges auf dem Herzen, was bei Chaske direkt die nächste Idee erweckte. „Nhor.“, murmelte Gwydion. „Er hat sich tatsächlich noch nicht viel am Rudelleben beteiligt.“ Immerhin bespaßte er die Welpen! Chaske schlug vor ihn mal mit auf Erkundungstour zu nehmen. „Wir sollten einander im Kämpfen bestärken und belehren. Aber nicht nur das.“ Gwydion war selbst einmal Mentor bei den Nightfalls. Er wusste was sie den jungen Wölfen dort lehrten. Nicht nur das Kämpfen. „Um ein guter Kämpfer zu sein, muss man geschärfte Sinne haben. Auch diese sollten wir trainieren. Auch Ausdauer ist ein wichtiger Faktor im Kampf.“ Doch wie sollte man so ängstlichen Wölfen wie Nhor das Kämpfen lehren? Gwydion ließ den Blick zwischen Khazen und Chaske hin und her wechseln. „Mit den kampfunerfahrenen sollten wir bei Jagden anfangen. Sie sollen der Reißer der Beute sein. Für diese Aufgabe muss man Wolf sein. Vielleicht magst du das bei einer Erkundungstour mit Nhor einbauen, Chaske?“ Er bemühte sich ein halbwegs freundliches Lächeln aufzusetzen. Er gab Nhor quasi in die Pfoten von Chaske. Vielleicht konnte sein Sohn Wunder bewirken und aus Nhor einen richtigen Wolf machen? Dies war in Gwydions Augen jedenfalls eine wichtige, verantwortungsvolle Aufgabe, die er auch nicht jedem aufs Auge drücken würde. Ob Chaske das wohl auch so sah? Gwydion hoffte, dass er seinem Sohn vermitteln konnte, dass er ihm mehr zutraute als er dachte.

„Jeder der Rebellen sollte in der Lage sein, sich gegen einen anderen Wolf zur Wehr zu setzen.“ Dieser Satz brachte Gwydion zum Grübeln. Seine Zeit bei den Nightfalls hatte ihn geprägt. Er wusste, wie gut jeder Nightfall ausgebildet war, der seine Ausbildung im Rudel genossen hatte. Die Jungtiere würden die Besten ihrer Art sein. Man konnte es bei Askaan sehen. „Jeder Rebell?“, horchte Gwydion vorsichtig nach. „Bei den Nightfalls ist es Gang und Gebe auch die Kleinsten in die Ausbildung zu schicken. Dieses Schicksal möchte ich den Kleinen eigentlich ersparen. Dennoch finde ich sollten sie ab einem gewissen Alter auch des Kämpfens belehrt werden. Was sagt ihr dazu?“ Wann wäre dieses gewisse Alter? Sie waren bereits 4 Monate. Bei den Nightfalls hätte ihre Ausbildung schon längst begonnen. Doch auch Nayeli und Cýr sollten so früh wie möglich wissen, wie sie sich selbst verteidigen können. Sie sind in einer gefährlichen Zeit an einem noch viel gefährlicheren Ort geboren. Kinder der Rebellion. Ihnen müsste es nahezu in die Wiege gelegt werden. Und doch ahnen sie noch nichts dergleichen. Hoffentlich würde Khazen ihn für seinen Vorschlag nicht als Tyresekopie ansehen. Er meint es keineswegs böswillig. Es ist immerhin nur zu ihrem Schutz.

[Amdir | G13 | bespricht Ideen, äußert seine Meinung | Khazen & Chaske]


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×××××××××××××××××××××××××××××
You don't get to choose if you get hurt in this world


But you do have some say in who hurts you
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03.08.2016 14:28 Gwydion ist offline E-Mail Suchen Freunde?
Deimos Deimos ist männlich
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Nicht lange hatte er auf eine Reaktion und Antwort von Fael warten müssen. Der Silberprinz hatte ihm augenscheinlich gern seine Aufmerksamkeit geschenkt und Deimos freute sich über eben jene. Er legte den Kopf schief und blickte den älteren aus wachen, aufmerksamen Augen an. Einmal mehr stellte er fest, dass Fael wirklich groß war und noch dazu eine echt abgefahren auffallende Fellfarbe hatte. Ganz wie sein Vater Murdoch, der ja treuer Freund und Beta seines eigenes Vaters war. Kurz glitt sein Blick über den Rudelplatz, um Tyrese auszumachen. Er schien sich mit seiner Ziehmutter Razca zu unterhalten. Einen Augenblick lang schlich sich ein schmollender Ausdruck auf seine Züge, schließlich durften sie in letzter Zeit fast garnicht zu Papa, und ihre Mutter schlich sich einfach so zu ihm. Das war doch unfair! Der kleine Zwilling verstand zwar, dass er seinen Vater nicht stören sollte, schließlich dachte er viel nach und war auch sonst nicht so gut gelaunt. Bevor er sich also einen ordentlichen Rüffel einfing, hörte er lieber auf das was ihm Razca riet.
Schließlich aber huschten seine Gedanken wieder zurück zu ihrem Ursprung. Fael hatte ihm eben gesagt, er würde aufpassen. Aber worauf denn? Er sah sich um, konnte aber nichts entdecken außer mies dreinschauende oder schlafende Wölfe, die er nicht einmal ansatzweise alle kannte. Aber Fael, den kannte er bereits und den mochte er auch, er schien zwar etwas ernst zu sein, aber dafür wirklich nett und vor allem bewunderte Deimos sein Wissen. Denn er schien wirklich ein cleverer junger Wolf zu sein, jedenfalls machte er nicht den Anschein als stünde er seinem Zwilling Yanthan in irgendwas nach - eher im Gegenteil. Yanthan war so furchtbar fies zu allen möglichen Wölfen und so arrogant. In Gedanken schüttelte er den Kopf. Um mal zu werden wie ihr Vater musste er sicher noch viel lernen. Tyrese schien viel besonnener zu sein, als Yanthan es war. Vielleicht lag das aber auch einfach an ihrem Alter. Und überhaupt, so war er nunmal und so liebte er ihn. Für immer und immer, da war Deimos sich sicher. Niemals könnte irgendetwas oder irgendjemand einen Keil zwischen sich und seinen Zwilling treiben. Yanthan würde eines Tages die Nightfalls anführen und Deimos würde ihm dabei helfen. Das war der Plan, jetzt mussten sie nur noch endlich groß werden um ihn umzusetzen und ihren Vater überzeugen, dass sie eines Tages seines Postens würdig waren. Erneut viel sein Blick af Fael. Er wäre sicher ein ebenso guter Berater wie sein Vater es jetzt für Tyrese ist. Er würde Yanthan später mal vorschlagen, ihn mit ins Leader-Team zu nehmen. Das würde ihn sicher erstmal ärgern, denn Fael war einer jener Wölfe, die sicher gut in Yanthans Feind-Bild passten. Er war größer, älter, und der Sohn des Betas, der Silberprinz. Deimos freute sich jetzt schon auf die Rangelei, die sein Vorschlag auslösen würde.
Nun aber hatte er Lust, etwas von Fael zu lernen.
"Aber auf was passt du denn auf? Möchtest du nicht viel lieber etwas spannendes machen? Ich mein, das ist doch ziemlich langweilig, oder? überlegte Deimos laut und löcherte den Älteren mit fragenden Blicken.
"Hat dein Papa dir gesagt das du das machen sollst? Meiner hat garkeine Zeit für mich und spricht garnicht mit uns..." ein trauriger Ausdruck huschte über seine Züge, welcher aber schnell wieder verschwand als er weiter sprach.
"Ja, ich komme mit und helfe dir! Zu zweit wird das sicher prima!" Aufgeregt machte er zwei, drei kleine Hüpfer, Ohren und Rute wippten dabei rhythmisch auf und ab, die Lefzen zu einem breiten Grinsen verzogen.
"Los, gehen wir!" rief er und rannte los. Nur um wenige Meter später stehen zu bleiben und zurück zu laufen. "Warte, wie geht das überhaupt genau?" fragte er und legte den Kopf ein weiteres mal auf die Seite. Wenn sie aufpassen wollten, hatte er sicher das falsche Tempo angeschlagen. Auch, wenn er immer noch nicht so ganz verstanden hatte, worauf Fael nun genau aufpasste. Aber vielleicht würde er ihm das ja gleich noch erklären. Schließlich wollte er hier ja auch was lernen.

[J3 / Fael / Löchert ihn mit Fragen und möchte von ihm lernen]


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03.08.2016 19:41 Deimos ist offline Suchen Freunde?
Fael Fael ist männlich
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Alter: 6 Monate
Welpe bei den Nightfalls

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Faels Blick folgte dem des Zwillings, als dieser sich zu dessen Vater umdrehte. Er erkannte Razca, die sich zu dem Tyrannen gesellt hatte. Kurz rekapitulierte er, sortierte seine Gedanken zu der Fähe. Auch mit ihr hatte er sich bisher nicht unterhalten, nur mit ihren Welpen. Soweit er das verstand, war sie neu dazu gekommen und hatte gleich ein ziemlich hohes Ansehen bei Tyrese. Das musste ja so sein, wenn sie nun gemeinsam dort drüben standen und sich unterhielten, während kein anderer Wolf so recht wagte dem Alpha zu nahe zu kommen. Bei seinen Patrouillen sah Fael, dass Razca immer in der Nähe des Alphas blieb. Nicht so nah, dass sie miteinander sprechen konnten, doch war schon auffällig, dass sie häufig in den Schatten lauerte und zu dem mächtigen Wolf hinüber starrte. Der Silberprinz konnte sich nicht entscheiden, ob das gut oder schlecht war. Und in welchem Sinne gut oder schlecht. Es gab so viele Dinge, die man in diesen Fakt hineininterpretieren konnte – die meisten Dinge verstand der junge Wolf nicht einmal.
Mit einem leichten, ratlosen Kopfschütteln wendete sich der Größere wieder an den Welpen, der interessanterweise ein ähnliches Fellkleid trug, wie Razca. Dabei war er doch einer von jenen Welpen, die nicht von der schwarzen Fähe entstammten? Komischer Zufall.

Deimos erschlich sich Faels Aufmerksamkeit zurück, als er die Stimme erhob und ihn mit Fragen bombardierte. Der Silberprinz konnte gar nicht so schnell antworten, wie neue Fragen hinzukamen und er tat sein Bestes irgendwie alles zu behalten, was er dem kleineren Welpen antworten konnte. Gerade wollte er ansetzen, da entschloss Deimos sich bereits dazu mit ihm zu gehen und preschte voran. Mit offenem Fang sah Fael dem Schwarzen nach, der sogleich wieder zu ihm zurück stürmte und fragte, was sie eigentlich machen mussten. Ein sachtes Lächeln schlich sich über die Lefzen des Eisprinzen.
Nicht so hastig. “, kommentierte er kichernd. „ Fangen wir von vorne an. Ich passe auf, was sich auf dem Rudelplatz abspielt und wer diesen verlässt. Das ist wichtig, um zu wissen, welcher Wolf verschwunden ist, wenn mal etwas passieren sollte. Außerdem kann ich so sehen, wer sich dem Rudelplatz nährt und ob es möglicherweise ein Fremder ist, vor dem gewarnt werden muss.
Begann der Wolf zu erklären und setzte sich dann langsam in Bewegung. Mit einem Kopfnicken deutete er an, dass Deimos ihm folgen sollte, ehe er wieder die Stimme erhob.
Eigentlich macht man so etwas nicht. Also, um das Rudel herum patroulieren. Doch es ist eine gute Übung, denn später ist es ganz, ganz wichtig, dass man die Grenzen des Reviers abläuft, um zu zeigen, dass dies unser Revier ist und um eventuelle Eindringlinge frühzeitig zu bemerken.
Er hatte den Blick nach vorn gerichtet, während er weiter eine Pfote vor die andere setzte. Er bemühte sich langsam zu gehen, da Deimos gewiss mit seinen kurzen Beinchen nicht so schnell war, wie er mit den furchtbar langen Läufen, das war allerdings gar nicht so einfach, weil er es nicht gewohnt war.
Ich hoffe, dass ich bald das Kämpfen lernen darf, wenn ich gezeigt habe, dass ich mittlerweile gut darin bin aufmerksam zu sein. Aber ich fürchte fast, ich werde nie gut genug sein…“, offenbarte der Silberne mit trauriger Stimme. Damit ließ er den Alphasohn tatsächlich ziemlich nah an ihn heran. Das kümmerte ihn jedoch nicht Deimos schien vertrauenswürdig und ohnehin schmeichelte es dem Eisprinzen, dass gerade der Sohn des Alphas ihn bei seinen nichtigen Tätigkeiten begleiten, gar von ihm lernen wollte. Letzteres hatte der junge Rüde allerdings noch gar nicht so recht begriffen. Er sah es eher andersherum; Er bot Deimos eine Beschäftigungstherapie. Fael konnte nur hoffen, dass er den Jüngeren nicht allzu bald langweilte.

{ J3 | Deimos | erklärt ihm was er tut und setzt sich in Bewegung}


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Set von Beau. Vielen Dank. <3
04.08.2016 07:01 Fael ist offline E-Mail Suchen Freunde?
Khazen Khazen ist männlich
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Chaske schien sich wirklich darüber zu freuen, dass man sich seiner Ideen annahm. Wer konnte ihm das auch verübeln? Der junge Schwarze brannte für die Rebellion und in diesem Gespräch konnte er endlich einmal zeigen, dass seine Motivation nicht nur dummes Geschwätz war, sondern er wirklich Pläne hatte, die man umsetzen konnte, um sie alle ein Stück weiter zu bringen. Nicht zuletzt erinnerte sich Khazen auch an das Gespräch von einst. Damals, als Chaske ihn wegen der Welpen zur Rede gestellt hatte. Sie beide hatten damals kritisiert, dass sie sich zu untätig fühlten und Gwydion nichts zu unternehmen schien. Spätestens heute hatte sich dies wohl geändert, obwohl keiner der beiden Wölfe den Alpha auf ihre Zweifel angesprochen hatte.
Die Frage ist nur, wie groß und weit wir die Hinterausgänge anlegen. Graben wir zu lange Tunnel, könnten sie einstürzen, zu kurze und die Nightfalls haben leichtes Werk die Fliehenden zu bemerken.“, gab er zu bedenken, wobei nicht sicher war, ob er laut nachdachte, oder gezielt seinen Gedanken nach außen brachte. Wesentlich gefasster fuhr er fort. „Die Nightfalls werden niemals nur zu zweit oder zu dritt kommen, denke ich. Wir sollten eher damit rechnen, dass es fünf Wölfe oder mehr sind – wir sind elf, abzüglich der Welpen plus Begleitschutz bleiben vielleicht acht Wölfe, die sich zu verteidigen wissen. Das könnte eine knappe Sache werden.

Vehement schüttelte der Pessimist den Kopf, als Chaske ansprach, dass man bei zwei Sammelplätzen einen Boten schicken könnte.
Nein, das kann nie im Leben gut gehen.“, protestierte er lauter als gewollt. Er gab sich einen Moment, um sich wieder zu fassen, ehe er weiter sprach. „Wenn die Nightfalls uns angreifen und wir flüchten, wird die Hölle los sein und überall wird es von Tyrannen wimmeln. Zu so einer Zeit jemanden zum Nachsehen zu schicken erscheint mir mehr als nur leichtsinnig. Man könnte sich höchstens überlegen einen Sammelplatz der Sammelplätze auszurichten. Einen Punkt, an dem man sich trifft, ein paar Tage nachdem die Nightfalls vor Ort waren.

Khazens Idee mit den Rückzugsorten im Wald traf ebenfalls nicht auf taube Ohren. Chaske brachte das offensichtliche zum Ausdruck und brachte den Pessimisten zum Grübeln. „ Vielleicht wäre es sinniger nur Vorsprünge zu nutzen, Kuhlen, die nicht umstellt werden können. Keinen Bau ausgraben, wie die Kaninchen, sondern Mulden wie die Hasen, versteht ihr?“, versuchte er die übersprudelnden Ideen zu veräußern. In seinem Kopf kreisten die tollsten Ideen und Vorschläge, doch war er gar nicht schnell genug, um sie nach außen zu bringen. Er dachte an untergrabene Wurzeln von Bäumen, in denen man sich verstecken konnte und an einander überragende Felsen, zwischen denen man ungesehen liegen mochte. Doch das Gespräch fuhr bereits weiter.
Ich weiß nicht, ob sie tun würden was man ihnen sagt. Selbst, wenn man es ihnen vorher erklärt.“, gab Khazen mit gequältem Schmunzeln zu bedenken. Gerade bei Nayeli hatte er Sorge, dass sie sich lieber heimlich davonschleichen würde, um ihrem Vater zu folgen, als tatsächlich mit einem anderen Wolf die Flucht zu ergreifen.
Informieren müssen wir sie jedoch auf jeden Fall, die Welpen ebenso wie den Rest der Rebellen. Es wäre sicher angebracht, wenn unsere Ideen irgendwann noch einmal in der größeren Runde angesprochen würden. Bald meine ich, die Nightfalls warten sicherlich nicht, bis wir einen Plan haben.

So viele Worte wie in dieser kurzen Zeit hatte der Pessimist gewiss lange nicht mehr veräußert. Doch es war nötig und wichtig, dass sie all diese Dinge besprachen, wenngleich Khazen sich eigentlich nie in der Position gesehen hatte mit dem Alpha darüber zu reden, welche Strategie sie zu befolgen hatten. In seiner ganzen Zeit als einfaches Mitglied der Rebellen hatte er stets nur Befehle verfolgt und sein Bestes gegeben niemanden zu enttäuschen. Eigentlich sollte Elín an seiner Statt hier stehen und mit den beiden Schwarzfängen die Pläne durchgehen. Das bereitete dem Braunen doch ein leicht unangenehmes Gefühl.

Die Sache mit Nhor schien auch Gwydion und Chaske mehr oder minder zu beschäftigen. Der Jüngere schlug sogleich vor, dass er ihn mit auf eine Erkundungstour nehmen konnte. Etwas skeptisch blickte Khazen drein, wenngleich Gwydion gleich die Erweiterung vorschlug und Chaske bat eine kleine Jagd mit in seine Tour einzubauen. Wirklich gelöst war das Problem damit nicht, doch immerhin war es ein Ansatz, der die Sache vorantreiben mochte. Auch, wenn Chaske damit eine gewaltige Bürde auf den Schultern lag. Soweit man Nhor als gewaltig anerkennen mochte. Der Pessimist ließ die beiden Schwarzen machen und schaltete sich erst wieder ein, als es um seine eigenen Welpen ging.
Chaske hatte vorgeschlagen ein Training walten zu lassen, das jeden Rebell das Kämpfen lehren sollte. Auch die Welpen. Gwydion schien die Sache nicht ganz so gut zu gefallen. Khazen als Vater war in einer schwierigen Position und begann bereits die Sachen genau abzuwägen. Konnte er den Kleinen zutrauen sich so früh schon mit solchen Themen auseinandersetzen zu müssen? Waren sie überhaupt stark genug? Nein, daran zweifelte er eigentlich nicht. Die Frage war eher, was es mit ihren Köpfen anstellen mochte, wenn sich mit einem Mal alles nur noch ums Blutvergießen drehte.
Die Frage ist nicht, ob sie es lernen, sondern wie.“, stellte Khazen trocken fest und schien sich an der Frage im Allgemeinen nicht zu stören. „ Es wäre verkehrt, wenn ihre Welt nur noch aus Kämpfen bestünde. Sie sollten Spaß daran haben und dennoch wissen, dass es ein ernstes Thema ist. Nicht… das ich eine Ahnung hätte wie man das anstellt. Aber lernen müssen sie es auf jeden Fall. Jetzt nicht, doch in ein paar Monaten, vielleicht, wenn sie ein halbes Jahr alt sind und der Herbst wieder Einzug erhält?
Er war sich bei der Sache nicht hundertprozentig sicher, was man ihm wohl auch aus den Augen lesen konnte. Dennoch ging es um seine Welpen und er wollte bei der Sache im Zweifelsfall das letzte Wort haben, auch, wenn er auf jede Hilfe angewiesen war, die er bekommen konnte.
Vorher muss auch allen Anderen noch einmal ins Gedächtnis gerufen werden, wie sich ein Wolf verteidigt. Ich habe selbst nie eine Ausbildung genossen und wenn man so will keine Ahnung, was ich getan habe…… bei dem Wolf, den ich tötete und Tyrese, der unglücklicherweise noch lebt., beendete er seinen Satz in Gedanken. „Ich denke außer euch weiß niemand so recht, was er tut, wenn er sich verteidigt. Denkt ihr, ihr könntet gemeinsam etwas auf die Beine stellen?
Erst, als er es ausgesprochen hatte, bemerkte er, dass er die beiden Rüden möglicherweise vor ein Problem gestellt hatte. Sie hatten noch immer Probleme miteinander und nun schlug er ihnen eine Zusammenarbeit vor. Das war ja beinahe zum Schiefgehen vorprogrammiert. „Vielleicht auch besser nicht.“, wimmelte er daher besser schnell ab, ehe die beiden noch auf seine Idee eingehen konnten. Etwas peinlich berührt klappte er die Ohren an und wendete seinen Blick wieder vorwärts. Bei all den Ideen waren sie bisher noch nicht allzu schnell vorangekommen, doch immerhin hatte der Regen noch nicht wieder begonnen. Die Hoffnung war gering, dass es noch länger so bleiben konnte.

{ F13 | Gwydion & Chaske | redet vor sich hin, fühlt sich leicht deplatziert, schlägt Zusammenarbeit vor und widerruft sie sogleich wieder, versucht sich auf den Weg zu konzentrieren, während sich peinliche Stille breit macht }


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Set von Beau. Vielen Dank <3
04.08.2016 12:31 Khazen ist offline E-Mail Suchen Freunde?
Eyrin Eyrin ist weiblich
gespielt von Tamira | Posting Star


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245 Pfotenabdrücke
Alter: 2 Monate
Welpe bei den Nightfalls

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Es war langweilig. So unglaublich langweilig. Nicht nur am Himmel schienen dunkle Wolken zu hängen, sondern auch über den Nightfalls. Dass das der kleinen Fähe missfiel musste man nicht erraten, man sah es ihr an. Die Stimmung im Rudel brachte sie zum schmollen, während sie lustlos einen Marienkäfer von seinem Grashalm schubste. Blöder Käfer. Ihr Papa war sauer seit er mit den anderen zurückgekommen war. Eyrin verstand das nicht so ganz. War es nicht gut das die Rebellen weg waren? Tyrese mochte sie nicht und nun waren sie weg. In den Ohren der Braunen klang das positiv. Aber für alle anderen schien das negativ zu sein. Es war verwirrend. Aber irgendwie wollte sie auch keiner so wirklich aufklären. Im Moment schienen alle mehr oder minder für sich selbst zu leben. Und das war doof. Seufzend rollte Eyrin sich quälend langsam auf den Rücken und betrachtete nun die Welt kopfüber. Himmel und Erde tauschten so die Plätze – aber die Wolken waren genauso grau und die Stimmung kippte durch diese neue Weltansicht auch nicht. Der Marienkäfer versuchte währenddessen wieder den Grashalm zu erklimmen von dem Eyrin ihn runter geworfen hatte. Unsinniger Käfer, das brachte doch nichts. Sie pfotete abermals nach ihm und er purzelte genauso herunter wie beim ersten Mal. Wie langweilig. Als sie zum ersten Mal die Welt erkundet hatte waren solche Dinge wie ein Käfer noch sehr faszinierend, aber nun hatte es irgendwie den Reiz verloren. Sie war immerhin kein Baby mehr!

Als sie jedoch weiterhin so auf dem Rücken lag erblickten ihre scharfe Augen etwas, das vielleicht spannend werden konnte. Silbernes, verstrubbeltes Fell und blaue Augen drückten sich in ihr Sichtfeld. Gin! Vielleicht konnte Eyrin ja mit ihm spielen. Freudig kam sie wieder auf ihre Pfoten und versuchte sich eng an den Boden zu kauern um sich vorsichtig einen Weg zu dem Rüden zu bahnen. Ob er nun Lust hatte oder nicht – Eyrin wollte unterhalten werden! Und wer würde sich da besser bieten als der Sohn von Murdoch, dem Beta des Rudels? Vielleicht würde er ihr auch verraten können warum es denn so schlecht war das man die Rebellen nicht finden konnte. Ihr braunes Fell war ihr bei dem Versuch zu schleichen deutlich von Vorteil – sie sah damit aus wie ein Fleck Erde. Gins hingegen war so auffällig wie ein Schneekaninchen auf schwarzen Grund.

Mit einem Grinsen auf den Lefzen kroch sie Meter um Meter weiter, aber durch ihre freudige Erregung fiel es ihr ziemlich schwer sich aufs schleichen zu konzentrieren, weswegen ihr Hinterteil zu hoch in der Luft hing und das Ganze eher schlecht als recht aussah. Als sie sich für nah genug empfand positionierte sie sich zum letzten Mal, ehe sie zu einem großen Sprung vor Gins Pfoten ansetzte. Nur um im gleichen Moment zu versuchen ihn mit einem halblauten „Buh!“ zu erschrecken. Eyrin schaffte es erstaunlich zielsicher auf ihren Pfoten zu landen und blickte dem Rüden in die kräftigen blauen Augen, leicht mit der Rute wedelnd. Sie war stolz darauf den Sprung geschafft zu haben, reckte ihre Brust ein wenig empor und begann im selben Augenblick Gin schon mit einer nächsten Frage zu löchern. „Was machst du?“ Den Kopf zur Seite legend freute sie sich darauf das ihre Langeweile wohl bald ein Ende finden würde.

[J3 - langweilgt sich - versucht Gin zu erschrecken]


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Vielen Dank an Gwydion für das Set <3
05.08.2016 13:44 Eyrin ist offline Suchen Freunde?
Gin Gin ist männlich
gespielt von Izzie | Treue Seele


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522 Pfotenabdrücke
Alter: 6 Monate
Welpe bei den Nightfalls

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Aufmerksam überblickte Gin den Rudelplatz. Ihm entging nicht das Fael diesen gerade wieder umrundete, immer auf Patrouille. Ebensowenig blieb ihm Deimos verborgen, ja er konnte die dunklen Brüder endlich unterscheiden!
Seufzend wandte der Silberne sich ab, er war schon auf Patroille gewesen und viel war heute nicht los, nichts neues zumindest: Die Altlasten schienen trotzdem immer noch auf die Anwesenden Erwachsenen einzudrücken. Die Spannung im Lager war auch den Welpen nicht entgangen, zumindest ihm nicht. Tyrese war aus seinem "Kampf" zurück gekehrt und hatte seitdem die schlechteste Laune überhaupt. Verständlich: die feigen Rebellen waren ja auch geflohen. Wobei nein Rebellen waren sie ja nicht... Unruhestifter und Ketzer, Deseurteure und Abschaum.
Unruhig kneteten die großen Pfoten den matschigen Boden und ebenso unruhig flackerte sein Blick über den Rudelplatz. Es hatte den ganzen Tag geregnet, so wie immer in letzter Zeit. Und so wie immer war er wieder ein Stück gewachsen.
Mittlerweile war er einen Hauch größer als Fael und seine Pfoten und Beine schienen sowieso kräftiger als die des zum Hetzen geborenen Bruders. Eine Entwicklung die Gin zufriedenstellte: sie ergänzten sich. Wenn Fael und er los zögen konnte sie niemand aufhalten!
Doch jetzt gerade fühlte er sich nichts besonders toll oder stark, er war eher gelangweilt. Sie hatten heute noch nicht trainiert und Gin war ungeduldig. Am liebsten wollte er jeden Tag in voller Härte auf dem Platz stehen und geschult werden. Das dies erstens aber nicht gut für seine noch im Wachstum befindlichen Knochen wäre und zweitens zeitlich nicht machbar war kümmerte ihn noch recht wenig.
Außerdem juckten ihn seine Eckzähne und er überlegte schon ob er sich nicht lieber einen Knochen suchen und daran nagen sollte bis dieses Gefühl nach ließ.
Stattdessen saß er hier rum und beobachtete mal wieder. Daher entging ihm auch nicht, dass Razca und Tyrese wieder nahe beieinander waren und nun sogar miteinander sprachen wie Gins Eltern es zu tun pflegten. Auch entging ihm nicht das Tyreses Tochter sich auf dem vom Wasser dunkel gefärbten Boden zu ihm schlich.
Unsicher was er tun sollte, immerhin handelte es sich hier um "Die Prinzessin" des Rudels, ließ er sie gewähren.
Die Augenbrauen hochziehend starrte er auf das braune Wesen hinunter als es Schlammspritzend vor ihm landete. Er senkte einfach den Kopf, denn mittlerweile war er schon viel größer als das acht Wochen alte Energiebündel da vor ihm, ganze achtzig Zentimeter Stockmaß konnte er schon stolz vorweisen, und blickte sie durchdringend an. Doch das Mädchen schien davon wenig beeindruckt und verlangte lediglich zu Wissen was er hier tat. Schnaufend hob der Silberprinz den Kopf wieder, immer noch wusste er nicht wie er sich Tyrese Welpen gegenüber verhalten sollte. Sie waren jünger als er, aber ihre Abstammung verlangte Respekt ab, also riss er sich zusammen... irgendwie.

"Ich sitze hier und beobachte. Es ist wichtig sein eigenes Rudel zu kennen und stets die Umgebung im Auge zu haben.

Dann kann man auch nicht von frechen Prinzessinnen erschreckt werden."


, sagte er erst wichtigtuerisch... dann schlug sein Tonfall allerdings ins neckende um. Würde die Welpin darauf eingehen?
Grinsend legte auch er den Kopf schräg.


[J3 ist unruhig und gelangweilt, wird von Eyrin "erschreckt" , antwortet ihr]


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05.08.2016 18:03 Gin ist offline E-Mail Suchen Freunde?
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