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Was bisher geschah ... Topinfos

#07 Plot

Der Druck steigt


# April, Frühling #
# Stark bewölkt, zwischendurch Donner #
# zwischen 10:00 und 12:00 Uhr #

Mit Anbruch des neuen Monats begann sich das Wetter sowohl in Nasval als auch in Amdir schlagartig zu wandeln. Es schlug teilweise einmal täglich um. Doch nicht nur das Wetter wandelt sich... Nach dem Flop der Nightfalls ist die Anspannung im Rudel groß gewesen. Niemand wusste, wie es weitergehen soll nachdem sie die Rebellen verpasst haben. Jedoch traute sich auch niemand Tyrese zu fragen, was sein nächster Schachzug sein würde. Die Stimmung war tagelang angespannt, denn auch der Tyrann selbst musste sich erst einmal einen neuen Plan überlegen. Niemand weiß bis jetzt, was den Nightfalls bevorstehen würde, doch die schwarzen Wolken am Himmel verhießen nichts Gutes. Momentan herrscht nur die Ruhe vor dem Sturm. Die Rebellen ahnen noch immer nichts von den Geschehnissen bei den Nightfalls, jedoch spüren auch sie eine gewisse Anspannung in der Luft. Obwohl sicher war, dass das Unwetter nicht ewig pausieren würde, beschloss Gwydion, dass er mit seinem Sohn Chaske und Khazen aufbrechen würde, um die Grenzen Amdirs abzulaufen und die Gegend auszukundschaften.


Vergangene Plots

#05 Plot

Lichterspiel im Winterzauber


# Anfang Winter #
# windstill, bewölkt, kühl #
# späte Morgenstunden #

Schwere Verluste haben den Herbst in den Köpfen der Wölfe geprägt. Sowohl die Nasvalianer als auch die Rebellen haben Rückschläge erhalten. Die Rebellen verloren Eloa und auch den verschwundenen Beta Leiard. Die Nasvalianer verloren einander, so dass lediglich Nhor übrig blieb. Dieser ist nun ein Neuling bei den Rebellen. Neue Rekruten braucht die Rebellion. Zwischen all dem Trubel um die Begegnung mit den Nightfalls und den Verlusten, war untergegangen, dass Freya fort war. Niemand will bemerkt haben, warum und wohin die junge Fähe gegangen sei. Chaske nahm sich dieser Aufgabe an und stürzte sich in die Suche nach der Fähe. Sein Verbleib ist genauso ungewiss wie der von Freya und Leiard. Die Nightfalls verloren lediglich die Chance auf einen Sieg über die Rebellen. Doch auch bei den Nightfalls kam es zu einem Todesfall, denn nachdem Bevan Nhor bei seiner Flucht geholfen hatte, nahm Oshae die Schuld für die Flucht des Gefangen auf sich. Und so bestrafte Tyrese sie mit dem Tode. Oshae opferte sich, um Bevan zu decken. Dies wird wohl Bevans düsteres Geheimnis bleiben.
Doch trug der Herbst auch Früchte. Sharon schenkte den Rebellen zwei Welpen, deren Leben in die Obhut der Rebellion gegeben wurde. Während Sharon zwei wehrlose Welpen zur Welt brachte, wuchsen Lyras Welpen zu Kämpfern. Murdoch hatte genug Zeit, um seine Söhne zumindest ein wenig in die Welt eines Krieges eintauchen zu lassen. Während Lyra ihre Tochter auf das Jagen spezialisierte, um sie bei Tyrese gut dar zu stellen, wuchsen Gin und Fael in eine Richtung heran, die Lyra missfiel. Zum Ende des Herbstes begangen Iyiny und Tyrese zur Vermehrung der Krieger beizutragen. Der Tyrann höchstpersönlich würde seine ersten, eigenen Welpen ins Leben setzen, sobald der Winter vorüber war.
Seit dem Kampf zwischen Rebellion und Tyrannei sind 6 Wochen vergangen. Eine Zeit ohne Gewalt. Und dennoch geprägt von vielen Veränderungen. Der Herbst verlor all seine Blätter und nahm dabei einige Wölfe mit sich. Der Winter klopfte an der Tür, aber die vom Herbst verschlungenen Wölfe tauchten nicht mehr auf. Doch dieser Winter war anders. Ungewöhnlich mild und bisher ohne Schneefall. Vielleicht ein Zeichen der Götter? Möchte das Schicksal den Rebellenwelpen das Leben schenken? Für die Rebellen ist es ein gutes Zeichen, da ihre kleinen Schützlinge einen kalten Winter nur schwer überleben würden. Doch das ist nicht die einzige Sorge des Rudels. Freya, Chaske und auch der Betarüde Leiard sind noch immer nicht zurückkehrt. Nur wenige glauben noch an ihre Rückkehr. Gwydion hat nicht nur einen weiteren Sohn ziehen gelassen, sondern auch einen guten Freund und Berater. Für die Nightfalls war der Winter kein Problem und brachte auch keine Sorgen mit sich. Gin, Fael und Nayara wuchsen tüchtig heran und waren auf ihren ersten Winter gut vorbereitet. Für die Gefährtin des Tyrannen galt nun Schonzeit, immerhin trug sie die Brut der Tyrannei in sich.
Kann man dem Schein eines ruhigen und milden Winters überhaupt trauen?

#04 Plot

Farbenspiel des Winds


# Anfang Herbst #
# leichter Wind, frisch, bewölkt #
# Mittags #

Dieser Herbst war ein ereignisreicher Herbst. Bei den Rebellen wurden Elín und Leiard zu Gwydions Unterstützung zu den Betawölfen des Rudels auserkoren. Und so widmeten sie sich ihren neuen Aufgaben. Während Leiard mit Khazen das neue Tal ein wenig unter die Lupe nahm, erkundigte Elín sich nach dem Befinden des neusten Mitglied der Rebellen: Eloa Tajou. Bisher war sie eher eine ruhige Begleiterin des Rudels, schien jedoch in Elín Gegenwart aufzutauen. Chaske erklärte sich selbst zum Beschützer Sharons und ihrer Welpen. Er versprach immer für sie da zu sein und über ihre Welpen zu wachen. Zugleich nahm er Reza, die offensichtlich mit Gwydion anbändelte, in die Fänge und versuchte mittels Provokationen sie aus der Reserve zu locken. Schnell wurde daraus eine Diskussion über die Liebe, welche zwar kein eindeutiges aber ein friedliches Ende gab. Gwydion hingegen plagte das Gefühl für Chaske kein richtiger Vater zu sein, doch Tinúviel bemühte sich ihren Vater zu motivieren und Chaske Zeit zu geben.

Nachdem Lyra ihre Welpen mehr oder weniger gut in der Höhle hinhalten konnte bis ihr Vater kommt, erfüllte dieser den Welpen ihren Wunsch nach draußen zu gehen. Im Licht der Sonne angekommen beantwortete Murdoch die Fragen seiner Welpen. So beschrieb er seine Aufgaben als Beta und zeigte den Welpen wer der Alpha ist, jedoch kam es noch nicht zu einem Kennenlernen. Als die Rudeljäger – jedoch ohne Harlequin – zurückkehrten, waren sie nicht allein. Sie brachten zwei Fremdlinge mit: Nhor und Celeste. Diese hatte Bevan bereits am See kennengelernt. Sowohl Bevan als auch die Nasvalianer waren froh sich einander wiederzusehen. Noch war den beiden nicht bewusst, dass sie gar keine Gäste, sondern Geiseln waren. Doch schnell wurde ihnen klar in welcher Situation sie sich befanden. Iyiny hingegen hatte ihre Freundin Ilyn aufgegriffen und sie zu Tyrese geführt, welcher diese ins Kreuzverhör nahm. Jedoch tat Ilyn auf unwissend und versuchte somit ihre Freunde zu schützen. Zugleich wagte sie es dem Tyrannen Widerstand zu leisten. Schnell flog die Lüge der Fähe auf und Iyiny erzählte vom Aufgriff der anderen zwei Nasvalianer.
Dieses Gespräch trug zwei Tage später seine Lorbeeren. Tyrese streifte in zwei Gruppen durch Nasval, jeweils mit einem Nasvalianer in der Hinterhand um eine Art Lockvogel für weitere Einheimische zu haben. Nhor wurde derweil bei den Nightfalls zurückgelassen. Dies war jedoch ein folgenschwerer Fehler, denn Bevan verhalf seinem Freund zur Flucht. Er wollte ihn nicht länger Leiden sehen. Dies blieb sogar unbemerkt. Lyra machte nämlich mit Nayara, Gin und Fael einen Spaziergang zur naheliegenden Blumenwiese. Leider musste Lyra ihren Ausflug schneller beenden als geplant, da Gin und Fael versuchten sich aus dem Staub zu machen. Der Rücktritt zum Rudel sollte eine Art Bestrafung sein. Dort angekommen bespaßten Tsume und Ragnarök die beiden Jungrüden. Lyra stellte Bevan ihre Tochter Nayara vor. Diese schlossen einen Band der Freundschaft.

Bei den Rebellen stärkten sich auch die Rudelbeziehungen. Chaske versuchte Sharon bei ihrer Sorge um Khazen zu trösten, während Deven und Reza sich näher kamen. Die trächtige Sharon und ihr neuer Beschützer bekamen unerwünschten Besuch durch eine Raubkatze, welche Chaske zu vertreiben versuchte.
Nachdem Dhiala von ihrem Dilemma berichtet hatte, schickte auch Gwydion zwei Suchtrupps aus. Er war gewillt der Einheimischen Hilfe zu leisten. Gwydion und Eloa trafen dabei auf Murdoch, Iyiny und der gefangene Ilyn. Im Laufe des Kampfes zwischen den gegnerischen Parteien, konnte Ilyn die Gunst der Stunde nutzen und die Flucht ergreifen. Nachdem Ilyn geflohen war, konnte Gwydion jedoch nicht verhindern, dass Murdoch Eloa tötete. Durch ein lautes Fauchen machte sich Besorgnis breit bei Gwydion, die ihn zu Flucht leitete. Schnell führte ihn dies zu seinem Sohn und Sharon. Gemeinsam mit Chaske vertrieb er die Raubkatze und kehrte mit beiden Wölfen zum Rudelplatz zurück. Er hatte ihnen bereits vom Tod Eloas gebeichtet und offenbarte ebenfalls, dass er schuld daran war. Am Rudelplatz angekommen wurde Gwydion regelrecht überfallen von Elín und musste ihr unangenehmer Weise selbiges beichten. Die Betafähe versuchte Gwydion seine Schuldgefühle zu nehmen. Auf seinen Wunsch hin suchte sie nach Reza. Als sie diese gefunden hatte, brachte sie Reza und auch Deven in eine missliche Lage. Diese schienen einander näher gekommen zu sein. Reza wurde zu Gwydion zurückgeschickt und kümmerte sich um ihren verletzten Helden. Deven wurde zur Jagd mit Elín verdonnert und gabelte bei dieser den geflohenen Nhor auf.

Tyrese, Abigail und Celeste bildeten die andere Gruppe. Während Celeste als Lockvogel voraus gehen sollte und die beiden Nightfalls zu den anderen Einheimischen führen sollten, unterrichtete Tyrese Abigail. Celeste versuchte die Nightfalls auf eine falsche Fährte zu locken, da sie Dhiala in einem Versteck bemerkte. Und bei ihr waren Khazen und Leiard. Nachdem Tyrese und Abigail jedoch Celestes Schwindel bemerkten, griffen diese die Fähe an. Überstürzt rannte Dhiala aus ihrem Versteck und versuchte Celeste zu retten. Noch ehe Dhiala ihre Freundin retten konnte, nahm Abigail Celeste das Leben. Khazen hingegen widmete sich dem Tyrannen selbst zu. Es kam zu einem blutigen Kampf. Auf beiden Seiten. Leiard versuchte Khazen zu helfen und schaffte es einen guten Moment abzupassen, in dem beide fliehen konnten. Nachdem sich Khazen und Leiard aus dem Staub gemacht hatten, widmete sich Tyrese den Kämpfenden – Abigail und Dhiala – zu. Schließlich musste auch Dhiala ihr Leben lassen. Während Khazen verletzt aber lebend beim Rudel ankam, war von Leiard keine Spur. Nachdem Khazen Gwydion Bericht erstattet hatte, ließ er sich von seiner Geliebten pflegen.


#03 Plot

Das Spiel mit dem Feuer


# Mitte Sommer #
# schwül, wenig Wind, kaum Wolken #
# Vormittags bis Mittags #

Man sagt, dass die Zeit alle Wunden heilt, aber ist dem wirklich so? Über Amdir liegt ein fader Beigeschmack vermischt mit der Dunkelheit der Herzen der Wölfe. Sowohl über die Nightfalls als auch über die Rebellen hat das Schicksal sein Unheil gezogen. Ob die letzten Monate, in denen nichts sonderlich Auffälliges geschah, diese Wunden tatsächlich heilen kann, ist fragwürdig. Die Rebellen wurden nach ihrer Flucht von Freya und Chaske zum Lager begleitet, dort wurden alle Wunden so gut es nur ging versorgt. Auch die Wunden der Nightfalls wurden geleckt, so kamen sich Murdoch und Lyra erneut ein Stückchen näher.

Es sind ungefähr drei Monate vergangen seitdem sich Gwydion, Reza und Khazen einen blutigen Kampf mit drei Wölfen der Nightfalls geliefert haben, den nur der Betawolf Murdoch und sein Weggefährte Zetyr überlebten. Drei Monate ist die öffentliche Demütigung Oshaes durch den Tyrannen her. Doch ihre Wunden werden wohl mehr Zeit zur Heilung benötigen als alles andere. In den letzten drei Monaten hat sich nicht sonderlich viel getan. Jedenfalls hat sich keine Katastrophe oder ähnliches zugetan. Es war ja auch für beiderseits Rudel ziemlich turbulent in der letzten Zeit, so dass die letzten Monate zur Ruhe genutzt werden konnten. Die Einzelgängerinnen Sharon und Eloa Tajou wurden in das Rudel der Rebellen aufgenommen und haben sich von nun an eben so an die Netiquette zu halten wie die anderen Mitglieder auch.

Und so zog Frühling vor rüber. Sicher war der Frühling keine sonderlich heitere Jahreszeit für die Bewohner von Amdir, doch trug auch er Früchte, die gedeihen. So ist aus der kleinen verwirrten Welpin Izusa nun ein stattlicher Jungwolf mit eigenem Kopf geworden. Wird Tyrese sie rechtzeitig umpolen können? Ihre Neugierde im Keim ersticken? Sicherlich wird er nun viel Wert auf eine grundierte Ausbildung seiner Wölfe legen. Jetzt, wo er weiß, dass Gwydion überlebt hat und einen Widerstand plant. Ob der Tyrann von Amdir weiche Knie bekommt? Auch Gwydion müsste sich rüsten, nun wo doch sein Geheimnis um die Rebellion entlüftet ist. Doch all diese Dinge benötigen vor allem eines: Zeit. Und die Zeit bleibt nicht stehen. Sie rennt weiter. Genauso wie das Schicksal. Und das meint es bekanntlich nicht gut mit den Wölfen aus Amdir.

Nachdem nun der Frühling von dem Sommer abgelöst worden war, erstrahlte Amdir in seiner vollen Farbenpracht. Flora und Fauna wuchs und gedeihte. Doch dieses Jahr herrschte eine eher trockene Luft in Amdir und die dazukommende Hitze ließ ein nicht absehbares Unheil über das Tal herein. Das trockene Gras fing Feuer, welches sich blitzschnell verbreitet hatte.
Schnell hatten die Nightfalls das Feuer bemerkt und pure Panik war ausgebrochen. Tyrese und seine Betawölfe taten sich ungeheuerlich schwer die aufgebrachte Horde Wölfe zum Zuhören zu bewegen. Tyrese gab den Befehl dem vertrockneten Fluss zu folgen. Sie würden im benachbarten Tal Schutz suchen. Nur ungern verließ der Tyrann seine Heimat und sein Reich, doch das war ihm lieber als zu sterben. Und nach dem nächsten Regen könnte man sich anschauen, wie viel das Feuer zerstört hatte. So flohen die berüchtigten Nightfalls, von Panik und Aufruhr geleitet durch die Flammen am vertrockneten Flussbett entlang, in Richtung fremde Welt. Unwissend dass dieses Feuer bereits Opfer gefordert hatte. Hlín war mit zwei anderen Wölfen abseits des Flussbettes gefolgt. Hlín trennte sich jedoch von ihnen als ihm der Geruch eines Rebellen in die Nase stieß. Kilian. In dem Aufruhr hatte sich der Rebellenjüngling verirrt. Während Hlín die Gunst der Stunde nutzte, um den Sohn Gwydions zu töten, wurde er durch das Flammenmeer von seinen zwei Begleitern abgetrennt und vom Feuer verschlungen. Die beiden Begleiter Hlíns rannten Richtung Flussbett. Ihre Aufgabe war es nun Tyrese von dem heldenhaften Abgang seines Betas zu erzählen.
Noch bevor die Rebellen zur Jagd aufbrachen, bemerkten sie die dunklen Rauchschwaden am Horizont. Gwydion überlegte, ob das Feuer sie auch in die Berge verfolgen würde, doch selbst wenn die Flammen vorher ausgelöscht werden sollten, so wäre ihr Jagdgrund vom Rauch erstickt. Und so wies er an die Berge zu verlassen und gen Osten das Tal zu verlassen. Das Feuer verbreitete sich schnell. Ehe die Wölfe die Berge verlassen hatten, hatte das Feuer schon fast den Fuß des Berges erreicht. Die einzige Chance: Mittendurch. Die Rebellen mussten also durch die Flammen fliehen. Gwydion sagte ihnen, dass sie zur nächstgelegenen Gebirgslandschaft im Osten müssen. Dort würden sie sich treffen, sollten sie sich verlieren.

Man hörte öfter mal von einem benachbarten Tal namens Nasval in Richtung Osten, doch das einzige was den Wölfen nun blieb war die Flucht.

Zu dieser Zeit ahnten die Wölfe von Nasval noch nichts von alle dem. An der westlichen Grenze erkannte man zwar weitentfernte Rauschschwaden, doch war man sich sicher, dass diese nicht herüber nach Nasval ziehen würden. In Nasval war alles so wie immer und doch anders. Der Duft der Veränderung war klar. Und doch schien er schier ignoriert zu werden. Die Wölfe lebten nach wie vor in Freiheit und kannten nur das Gesetz ihrer Welt. In Nasval war die Konstruktion eines Rudels beinahe unbekannt. Die Wölfe lebten entweder alleine oder in einer Zweckgemeinschaft, die einem Rudel ähnlich sah, doch gab es dort keine Ränge und somit keinen Alpha. Sie trafen sie lediglich ab und zu zum Jagen, Geschichten erzählen und um das Bedürfnis nach Gemeinschaft- und Sozialbefinden notgedrungen zu befriedigen. Was kam auf die Wölfe in Nasval zu?

#02 Plot

Wandel der Zeit


# Ende Frühling #
# sonnig & eine frische Brise #
# Mittags #

Es sind 3 Tage vergangen seit dem das heftige Unwetter in Amdir getobt hat. Nun hat sich das Himmelsgemüt beruhigt, doch haben sich auch die Gemüter der Wölfe beruhigt? Noch immer sind die Folgen des Sturmes spür – und sehbar. So auch bei den Wanderern Vaneya und Akash. Erst vor kurzem kamen sie nach Amdir und haben direkt ein schlimmes Erlebnis mitbekommen. Durch den Sturm wurden sie getrennt und suchen nun einander. Vaneya irrt im Wald nahe der Gebirgskette in Amdir umher und sucht ihren Geliebten. Dieser befindet sich in unmittelbarer Nähe des Rudelplatzes der Nightfalls. Werden sie ihm helfen seine Geliebte zu finden? Wird Tyrese ihre Liebschaft zu seinen Gunsten nutzen? Werden Vaneya und Akash wieder zueinander finden? Doch nicht nur das mysteriöse Pärchen leidet unter den Folgen des Sturmes. Auch die Nightfalls haben Opfer. Alduin fand durch den Sturm seinen Tod und hinterlässt seine beiden Schwestern Aralil und Izusa. Nibiru Ea gilt nicht mehr als nur noch verschwunden, da ihr Körper gefunden wurde. Jedoch vollkommen leblos. Wie geht das Rudel mit diesen beiden Verlusten um? Aber vor allem wie wird Tyrese den Tod eines hochgeschätzten Mitgliedes und den eines wichtigen Nachzüglers wegstecken? Nahe der Gebirgskette befinden sich Khazen und Sharon. Wird er sie zu den Rebellen führen? Bei den restlichen Rebellen herrscht eher angespannte Stimmung, obwohl Gwydion mit seinen Jüngern sich im noch wohlbehüteten Lager in den Bergen zurückgezogen hat. Gwydion weiß erst seit kurzem von seinen Kindern und hat keine Zeit in die Vaterrolle hineinzuschlüpfen. Durch das Gewitter kam es zwischen Tinúviel und Gwydion auch zu keiner großen Aussprache.

#01 Plot

Flucht ins Glück


# Ende Frühling #
# Bewölkt, leichter Wind #
# Morgens bis Mittags #

Erst seit kurzem hat Gwydion sein geheimes Lager im Hochgebirge errichtet. Dort suchen die Rebellen gemeinsam Schutz vor den Nightfalls. Wie lange sie dort unentdeckt bleiben, ist fraglich. Sie legen jedoch viel Wert darauf, dass ihnen niemand folgt. Insbesondere da seit kurzem ein Paar zu den Rebellen gestoßen ist, welches Nachwuchs erwartet. Gerade aus diesem Grund steht deren geheimer Rückzugsort an höchster Stelle.

Bei den Nightfalls gab es bereits Nachwuchs. Nibiru Ea hat zum Ende des letzten Winters drei Welpen geboren. Auch deren Schutz hat hohe Priorität, schließlich muss die Wolfsarmee wachsen und gedeihen.

Werden die Rebellen in ihr Glück flüchten oder werden die Nightfalls dem Versteck auf die Schliche kommen?


Basisinformation

# Gründungsdatum 22. Januar 2013 #
# Eröffnungsdatum 26. Januar 2013 #
# Rollenspielstart 07. Februrar 2013 #

Rudelübersicht

# Insgesamt 35 Wölfe #
# Nightfalls 20 Wölfe
# Rebellen 13 Wölfe
# Einzelgänger 0 Wölfe
Karte » Nasval
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Thema: Der Druck steigt - Plot 07
Kaori

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27.06.2017 17:03 Forum: Rol­len­spiel

Wie arm sind die, die keine Geduld besitzen? Wie sonst heilen Wunden, wenn nicht durch Zeit?


Schweigen umhüllte die drei Wölfe die sich, immer noch vom Unwetter eingehüllt in Richtung der Nightfalls begab. Weder einer der Welpen noch Kaori ergriff nach ihrer letzten Erklärung das Wort. Es war der schwarzen Fähe nur recht das sie von nun an alle schwiegen. Sie hatte sowie so keine Lust mehr zu reden. Mittlerweile war sie sich ziemlich sicher das Nayara sie nicht verraten würde. Bei Fael hatte sie hingegen ein wenig mehr Zweifel, doch vertraute sie darauf das keiner der beiden für ihren Tod verantwortlich sein wollte. Zudem hatten beide wohl auch verstanden das Kaori sich nicht gegen das Rudel stellen wollte.

Das Unwetter flaute ab, je weiter sie voran schritten. Kaori befand sich mitten in ihren Gedanken als sie plötzlich ein heulen vernahm. Sie blieb kurz stehen, stellte die Ohren auf und lauschte dem Ruf ihres Anführers. Gwydon war gestorben. Ein schwarzer Schatten legte sich für einen Moment über das Gesicht der Schwarzen. Wieder war ein Wolf gestorben, sie selbst hatte Gwydon niemals kennengelernt, doch hatte sie ihn immer dafür Respektiert das er den Mut gehabt hatte sich Tyrese zu stellen. Nun hatte er dafür mit seinem Leben gezahlt. Was jetzt aus seinen Welpen wurde? Die Fähe machte sich größere Gedanken um die Rebellen als um die Wölfe der Nightfalls. Was passiert jetzt, wo die Rebellen ihren Anführer verloren hatten? Verstreuten sie sich in alle Winde? Nahm jemand anderes seinen Platz ein? Kaori hoffte einfach das der Spuk nun vorbei sei, die Rebellen ihrer Wege gingen und es nun Frieden gäbe.

Die schwarze Fähe nahm wieder ihre Schritte auf und folgte den beiden Welpen. Es dauerte nicht mehr sehr lange bis die drei in Sichtweite der Nightfalls kamen. Zur Erleichterung Kaoris sah sie auf den ersten Blick nur Gwydons toten Körper und nicht, wie schon befürchtet, noch weitaus mehr tote. Der Kampf schien schon längst vorbei zu sein.

Während Kaori in Richtung des Rudels bewegte und ihr Blick auf den toten Körper fielen kamen Zweifel in ihr auf. Sollten Nayara und Fael sie vielleicht doch melden? Würde sie gleich neben dem toten Körper Gwydon´s liegen und ebenso sterben? Die Fähe schluckte, Die redete sich ein das es soweit bestimmt nicht kommen würde. Aber das einzige was ihr nun blieb war sich zu Gedulden. Geduld war nun das einzige was sie aufbringen musste. Als sie bei ihrem Rudel angekommen war, vermied sie es zu Tyrese oder Gwydon zu sehen. "Geht jetzt am besten zu euren Eltern, sie machen sich bestimmt schon Sorgen." Sprach sie, ohne dabei auf einen der Welpen zu blicken. Ein wenig abseits des Rudels blieb sie stehen und blickte zurück, prüfend ob sie wirklich die letzten gewesen waren.

Thema: Der Druck steigt - Plot 07
Kaori

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06.05.2017 18:46 Forum: Rol­len­spiel

Während Kaori den Worten des Welpen lauschte überkam sie das Gefühl, Nayara wollte sie provozieren. So lange bis sie sie an die Grenzen ihrer Nerven gebracht hätte, um dann zusehen wie sie unter der schweren Last zusammenbrach und sonst etwas passierte. Die junge Wölfin stocherte weiter in der Wunde herum, die sich in Kaoris Gedächtnis gebildet hatte und wollte ihr scheinbar keine Ruhe geben. Alles aus der älteren herausquetschen. So schwer es der Fähe auch fiel, sie behielt ihre Nerven beisammen und horchte den Worten. Einige Momente vergingen, sie rechnete zuerst noch damit das weitere Fragen folgten und ergriff daher vorerst nicht das Wort. Vorerst sah sie zu Fael, der immer noch vor den beiden Fähen herlief und keine Anstalten machte ebenfalls sein Tempo zu verringern oder aber mal nach hinten zu schauen. Was ist nur los mit den beiden, verstehen die sich etwa gar nicht? schoss es der älteren durch den Kopf. Sie und ihre Brüder hatten immer zusammengehalten. Hier und da hatte es immer wieder eine Rauferei gegeben, aber mit schweigen hatten sie sich gegenseitig nie gestraft. Höchstens ihre Eltern.
Was die beiden Geschwister taten war für Kaori einfach nur dämlich. Aber dafür hielt sie die Welpen ja auch.

Nach einigen Momenten der Stille und weiteren Schritten die die drei nach Amdir führen sollten, öffnete die schwarze Fähe ihren Fang, nur um ihn gleich darauf wieder zu schließen. Sie überlegte noch einmal zwei Sekunden was genau sie sagen sollte, bevor sie anfing zu sprechen. So kalt als wenn ihre Worte einem Feind und nicht einem Rudelmitglied gegolten hätten.

Tyrese stellte meinen Vater vor die Wahl. Anschließen oder sterben. Daraufhin erwiderte mein Vater das er mit seinem Rudel Amdir verlassen und nie wieder zurück kommen würde. Tyrese war damit jedoch nicht einverstanden und es kam zum Kampf zwischen beiden. Meine Mutter und meine ältere Schwester griffen ebenfalls ein, sie hätten ihn niemals alleine kämpfen lassen. In dem Kampf der entstand geriet auch einer meiner Brüder. Er und meine Eltern wurden getötet, während meine Schwester überlebte.

Kaori endete so kalt wie sie begonnen hatte. Sie wollte die Fragen so kurz und knapp wie möglich beantworten, was jedoch auch dazu führen konnte das sich für Nayara weitere Frage aufstellten. Das sie mit ihrer Redensart bei den Welpen in Ungnade fallen könnte bedachte sie erst gar nicht. Doch zu ihrem bedauern hatte Nayara noch eine weitere Frage gestellt und auf diese wollte sie ganz sicher ebenfalls noch eine Antwort. Ja, ich bin die letzte. Einer meiner Brüder versuchte allein aus dem Rudel zu fliehen. Es dauerte kaum einen Tag bis man ihn gefunden hatte. Zur Strafe für sein und unser aller Verhalten, musste unsere Schwester sterben. Ein halbes Jahr später versuchten wir drei verbliebenen nochmals zu fliehen, doch scheiterten ebenso. Drei Tage hatte es gedauert bis sie uns gefunden hatten. Meine Brüder nahmen die Schuld auf sich, sagten sie hätten mich dazu angestachelt und bezahlten mit ihrem Leben dafür. Sie wurden vor meinen Augen getötet... damit ich nicht vergessen sollte was mit Verrätern passiert...

Die Stimme der Fähe verebbte bei den letzten Worten in Trauer. Wie lange hatte sie diese Ereignisse verdrängt, versucht nicht daran zu denken? Kaum eine Regung lag im Gesicht der Fähe. Während sich ihre Gedanken drehten sah sie im Augenwinkel nochmals zu Nayara.
Du glaubst also es wäre Mutig weiterzuleben? Mutig war es gegen einen Feind zu kämpfen der überlegen ist. Mutig war es sein eigenes Leben zu opfern um ein anderes zu retten. Am Leben zu bleiben indem man sich fügt ist feige, da gehört kein Mut dazu. Doch ich bin lieber feige als Tod.
Die schwarze Fähe hatte nun wirklich keine Lust mehr irgendwelche Fragen zu beantworten, sodass sie hoffte Nayara´s Neugierde endlich beruhigt zu haben, doch wusste Kaori genauso das ihr als Welpe auch immer und immer wieder neue Fragen auf gegebene Antworten gekommen waren und bei Nayara war das wohl kaum anders.

[Auf dem Weg nach Amdir|beantwortet weiter Nayaras Fragen|hofft das keine weiteren kommen]

Thema: Der Druck steigt - Plot 07
Kaori

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24.04.2017 19:57 Forum: Rol­len­spiel

Was tue ich hier eigentlich? Schoss es durch den Kopf der Schwarzen Fähe. Sie verhielt sich gerade wie einer der kleinen Welpen die sie so verabscheute. Sie lies den Kopf hängen und schwellte in ihren Gedanken herum, anstatt sich auf viel wichtigere Dinge zu konzentrieren. Sie richtete ihren geneigten Kopf wieder hoch, raffte sich zusammen und lief unbeirrt zwischen den beiden Welpen weiter, den leichten schmerz im Bein ignorierend. Sie würde sich nicht unterkriegen lassen, schon gar nicht von diesen beiden nichtsnutzigen Nightfall Sprösslingen. Sie hatte sich den beiden erklärt und nun war ihr abstieg nach Nasval, vorher noch von Nayara und Fael sehnsüchtig erwartet, zu einem Trauer Marsch geworden. Die Gedanken um ihre Vergangenheit verblassten und Kaori dachte wieder an das hier und jetzt. Die Stummheit des Gruppenanführers kam ihr da gerade recht. Ihren eigenen Namen hatte sie nicht gehört, als sie gefallen war. Die schwarze Nachzüglerin hatte sie gar nicht wahrgenommen. Umso erstaunterer war sie, als von hinten eine Frage an ihre Ohren herandrang. Beinahe hatte sie ihren Kopf nach hinten geworfen um Nayara ansehen zu können, doch ihre Vernunft packte sie und schließlich sie sich noch ein wenig weiter zurückfallen, um nun neben der Welpin laufen zu können. Kurz überlegte sie noch was Fael wohl gerade dachte, welche Fragen er schon wieder ausheckte, oder sich nicht traute auszusprechen.
Im Augenwinkel beobachtete die Schwarze Fähe Nayara. Sie war sich unschlüssig was genau sie ihr antworten sollte, doch entschied sie sich nach kurzem überlegen dazu ehrlich und offen zu ihr zu sein, so schwer es ihr auch fiel. Ein seufzen entfuhr ihrem Maul bevor sie anfing wieder Mals eine Frage zu beantworten, wohl bedacht laut genug zu sprechen damit Fael sie ebenfalls verstehen konnte.

Ich will ehrlich zu dir sein Nayara, ich weiß nicht genau ob uns Tyrese damals hätte gehen lassen. Wir haben erst gar nicht gefragt. Meine Eltern waren Tod, ebenso wie einer meiner Brüder. Es gab also niemanden mehr der sich um uns kümmern konnte. Krail, meine ältere Schwester war im Kampf schwer verwundet worden, ich und meine zwei verbliebenen Brüder waren noch zu jung um zu Jagen. Für mich macht es kaum einen Unterschied ob uns Tyrese hätte gehen lassen oder nicht, wir wären auf uns allein gestellt gewesen und gestorben, also konnten wir uns ihm nur anschließen um zu überleben. Ohne einer großartige Gefühlsregung in ihrer Stimme zu zeigen sprach sie als wenn es schon hunderte male ein geprobt geworden wäre. Sie wandte ihren Kopf nun voll auf Nayara zu, behielt dabei allerdings auch den Weg und Fael im Blick, nochmals wollte sie garkeinen falls fallen.

Ihr könnt mich Feige nennen, aber wenn ich noch einmal wie damals die Wahl hätte, würde ich mich wieder den Nightfalls anschließen. Ich wollte damals nicht sterben und will es auch heute nicht. fügte sie noch erklärend hinzu, ließ den Blick noch für einen Augenblick auf der Fähe ruhen bis sie ihren Kopf wieder nach vorn wandte.
Zum ersten mal fragte sie sich wie lange es noch dauern würde bis sie in Nasval ankamen. Gedanken darum was dann geschehen würde, hatte sie sich noch nicht wirklich gemacht. Ob es einen Kampf mit den Rebellen geben würde? Musste sie selbst vielleicht noch heute sterben? Entweder durch ihr eigenes Rudel als Verräterin, oder durch ein fremdes, als Feindin? Plötzlich überkam Kaori wieder die Furcht vor dem Tod, sie hatte zwar aufgehört an ihre Familie zu denken, jedoch erwies es sich auch nicht gerade als Erleichterung an das hier und jetzt zu denken, wenn man überlegte was ihr möglicher weiße bevorstehen könnte. Ein Zusammentreffen mit den Rebellen musste es irgendwann geben, daran gab es keinen Zweifel. Vielleicht hätten sie beide Rudel in Ruhe gelassen wenn die Nightfalls in Nasval geblieben wären und das Gebirge die Kontrahenten voneinander trennte.

[Amdir|Fael und Nayara|Erklärt sich Nayara|lässt sich zurückfallen|Denkt nach, fragt sich ob sie sterben heute müsste]

Thema: Der Druck steigt - Plot 07
Kaori

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09.04.2017 11:30 Forum: Rol­len­spiel

Schritt um schritt kamen die drei Wölfe Amdir immer näher. Für die einen ein schöner Ort, wo sie in Ruhe und Frieden leben konnten. Für Kaori jedoch war er genau der Ort auf dieser grausamen Welt den sie nie wieder betreten wollte. Doch dem Schicksal war das wohl noch nicht genug, es schickte der schwarzen Fähe gleichzeitig zwei Welpen, denen sie nun ihre Vergangenheit offenbaren musste. Ihr Blick lag noch immer auf Nayara, die den beiden anderen Wölfin mit etwas Abstand folgte. Kaori wartete auf ein Signal von ihr, eine weitere Frage oder aber eine Antwort. Ein Kopfschütteln reichte der Schwarzen schon um zu verstehen. Ihr Blick ruhte trotz der Antwort noch einen kurzen Moment auf dem Welpen. Einen Moment lang war die Fähe unachtsam, vergaß die Welt um sich herum und ließ ihren Blick weiterhin auf Nayara ruhen. Die Frage Fael´s durchschnitt die Luft. Eine Antwort viel der schwarzen zunächst nicht ein. Konnte er nicht einmal das selbst verstehen? Würde Fael nicht selbst für seine Familie und das Rudel kämpfen wenn sie bedroht werden würden? Abgelenkt durch die Frage und außerstande irgendeinen klaren, vernünftigen, Gedanken fassen zu können, stieß sie vollkommen überraschend mit ihrem rechten Bein gegen einen Stein. Sie strauchelte und fiel mit einem kurzen japsen mitten im Lauf zu Boden. Kaori vernahm den Schmerz, der ihr durch den Körper fuhr, die kälte des Matsches und vor allem das Gefühl der Reue. Ohne aber auch nur eine Sekunde zu verlieren rappelte sie sich wieder auf, belastete die rechten Pfote als wenn nichts passiert wäre und verzog unweigerlich das Gesicht. Sie versuchte es so gut es ihr möglich war ihre Schwäche und den Schmerz vor den beiden Welpen zu verbergen, während der Matsch an ihrem Fell herab tropfte. Wieder hatten sie sich ablenken lassen, wieder war ihr ein Fehler unterlaufen. Es nagte an ihr, begann sie von innen aufzufressen. Fehler, Fehler, Fehler rief sie sich in den Kopf, sah nach vorn, ignorierte das ziehen im Bein, dass sie bei jedem Schritt verspürte. Sie verfluchte sich dafür schon wieder einen Fehler begangen zu haben. Konnte es jetzt eigentlich noch wirklich schlimmer kommen für sie?

Mittlerweile ging sie den Weg hinab nach Amdir mit gen Boden gesenktem Kopf, nicht weil sie befürchtete wieder zu fallen, sondern weil sie umgehend wieder in Gedanken bei ihrer einstigen Familie war. Sie hatten, ebenso wie viele andere auch, ihr Leben im Kampf um dieses Land gelassen. Viel lieber wäre sie jetzt allein gewesen, hätte sich irgendwo hinter einen Stein, oder ein paar Büschen verkrochen und versucht die aufkommenden Erinnerungen zu verarbeiten. Doch das lag nicht in ihrer Pfote. Wortwörtlich war sie an die beiden Welpen gefesselt, musste sich ihnen erklären und auf sie aufpassen. Zögerlich öffnete sie ihr Maul, versuchte dabei den Anflug von Wut zu unterbinden der ihr in dem Moment aufkam als sie dem Silberpelz antworten wollte. "Was würdest du denn tun wenn die Nightfalls durch Fremde bedroht werden? Was würden deine Eltern und alle anderen tun? Sich einfach niederwerfen, um Gnade flehen und sich einem neuen Rudelführer unterwerfen? Was glaubst du würde Tyrese tun?
Die Fragen Bedarften eigentlich keiner Antwort. Die vorhin noch ruhige und schwache Stimme war einem Zischlaut gleichem Garnichts mehr zurückhaltendem Ton gewichen. Kaori wollten den kleinen Welpen im Nackenfell packen, ihn schütteln, ihm seine Dummheit austreiben. Sie verstand die Frage viel mehr als Provokation.

Und doch, sie musste sich beherrschen, freundlich sein. Einen Moment, der ihr wie eine Ewigkeit vorkam, lief sie schweigend weiter. Nayara wollte nichts mehr von sich preisgeben, da war sich Kaori sicher. Als uns Tyrese vor die Wahl stellte weigerte sich mein Vater, er erklärte sich aber bereit dazu Amdir zu verlassen. Selbst das hatte mich schon damals überrascht. Er war niemals jemand gewesen der schnell aufgab und doch war Tyrese damit nicht zufrieden. Es ging ihm weniger um das Land, dass er von uns wollte sondern um uns selbst. Anschließen oder aber sterben. Wie gesagt, einfach aufgeben konnte mein Vater nicht, ebenso wenig wie meine Mutter. Kaori stockte und blieb ruhig. Ihre Stimme war wieder ruhiger geworden, ein Hauch Kummer folgte ihr. Doch es war nichts, im Vergleich zu dem Gefühlschaos das in ihr brodelte.
Bedauern, Trauer, Wut auf die Nightfalls, sich selbst und die beiden Welpen brodelten in ihr. Sie verlangsamte ihren Schritt und fiel ein wenig hinter Fael. Sie wollte nicht neben ihm laufen, sie wollte einfach nur alleine sein. Ihre Gedanken streiften ab in die Vergangenheit, an IHR Rudel und ihre Familie, die sie schon lange verloren hatte. Der Schrecken, der sie Nachts gelegentlich immer noch aus dem Schlaf riss. Tyrese, der über dem toten Körper ihres Vaters stand und zu ihr sprach. Dumpf waren damals die Worte an ihr vorbeigeglitten und doch konnte sie sich noch an jedes einzelne genauestens erinnern. Wollt ihr auch noch gegen mich kämpfen? Wort und wiederstands los waren sie und ihre beiden Geschwistern den Nightfalls gefolgt. Drei, von sieben hatten überlebt und alles nur damit der schrecken Amdirs seine Macht weiter ausbreiten konnte. Doch von alledem wusste Fael natürlich nichts und wenn es nach Kaori ging brauchte er auch nie etwas davon erfahren.

[Amdir|Fael und Nayara|stolpert und fällt|Beantwortet Faels frage sieht sie als Provokation|geht nicht weiter auf Nayara ein|denkt an die Vergangenheit]

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Kaori

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01.04.2017 19:12 Forum: Rol­len­spiel

Ein kurzer, aber doch angenehmer Schauer von Erleichterung kroch der schwarzen Fähe über den Rücken. Sie hatte zwar weder eine direkte Antwort auf ihre Fragen erhalten, noch wusste sie was die beiden jetzt ganz genau wollten. Aber es erschien ihr als ob noch nicht alle Hoffnung verloren war. Wenn sie sich nun ein wenig intelligenter als zuvor anstellen würde, könnte ihr es sogar gelingen das Unheil abzuwenden.
Sie hörte dem jungen Rüden genau zu, dachte über seine Worte nach und behielt ihn dabei im Auge. Nayara hingegen blieb ruhig, was die Fähe nur befürworten konnte. Von einem der Welpen befragt zu werden reichte ihr schon vollkommen aus. Hauptsache war, sie konnte die beiden dafür gewinnen alles für sich behalten.
Jedoch machten die beiden Welpen ihr auch da einen strich durch die Rechnung sodass Kaori innerlich anfing vor sich ihn zu Fluchen. Wenn sich die Geschwister jetzt auch noch verkrachten, reichte es nicht einen von beiden überzeugen, nein jetzt musste sie es schaffen beide davon zu überzeugen nichts zu sagen. Die eindeutige Eiszeit zwischen den beiden machte dies jedoch nicht gerade viel einfacher.

Zuhören und abwarten. Es war das vernünftigste was der Fähe gerade einfiel. Als Fael mit seinen Fragen geendet hatte atmete sie tief durch. Es schmerzte über die Vergangenheit nachzudenken, das musste die Schwarze zugeben. Er hatte zudem einen Wunden Punkt bei ihr getroffen. Nicht nur, das sie einfach nicht gern ihre Vergangenheit fremden anvertraute, nein er verstand auch nicht das sie eine andere Sichtweise auf die Dinge im Rudel hatte. Die gestellten Fragen waren für sie eigentlich ganz einfach zu beantworten. Wenn sie das Rudel verlies würden sie ihr folgen und sie töten, ganz einfach. Eine großartige Wahl hatte sie da nicht, wie sie es ja schon bei ihrer eigenen Familie hatte ansehen müssen. Zudem konnte sie niemals glücklich werden in dem Rudel das ihre Familie ausgelöscht hatte, einen nach dem anderen. Vergessen was in Amdir geschah konnte sie nicht, niemals, auch wenn sie es selbst gewollt hätte. Vergessen war das schlimmste das geschehen konnte. Dann wären alle Opfer umsonst gewesenen.

Sie wartete noch auf ein paar Worte von Nayara bevor sie antworten wollte, doch jene blieb ruhig. Es sollte nicht so aussehen als ob sie die junge Wölfin übergehen wollte, daher wartete sie noch ein paar Augenblicke bevor sie sich eine Antwort zurecht legte. Dieses mal erschien es ihr auch viel einfacher. In den Fragen von Fael schien ihr nichts hinterlistiges zu stecken, einfach nur die Fragen eines neugierigen Welpen der nicht aufhören konnte nachzuhaken.

Kaori warf einen Blick über die Schulter und sah Nayara für einen Moment an. Von der noch eben so herausforderungsvollen Fähe war kaum noch etwas übrig. Die kalte Schulter ihres Bruders hatte sie wohl sehr schwer getroffen. Das konnte sowohl gut, als auch schlecht sein. Den Blick wieder nach vorne gerichtete überlegte die Schwarze nochmals was sie als nächstes sagen sollte. Fael erschien immer noch misstrauisch zu sein und wenn sie jetzt mit der Tür ins Haus fiel konnte er sich wieder komplett um entscheiden, alles als Lügen abstreifen und doch noch alles ausplaudern.

"Wieso ich noch hier bin ist ganz einfach. Verräter werden getötet. Wer das Rudel verlässt ist ein Verräter. Ganz einfach halt. Ich sagte nicht das ihr grauenvoll seit, schließlich habt ihr ja auch noch nichts unrechtes im Leben getan, das es rechtfertigen würde so etwas zu behaupten. Ihr habt gefragt und ich habe geantwortet. Zugegeben ich war unvorsichtig und habe zu viel von meiner Meinung preisgegeben."

Ein kurze Pause folgte. Wieder warf Kaori einen Blick zu Nayara, dann einen forschenden in Richtung Fael. Es fiel ihr irgendwie schwer seine Gesichtszüge richtig zu deuten, weswegen sie sich entschied lieber weiter auf seine Fragen einzugehen.

"Ein gutes Leben? Nun wenn du das so siehst. Ich habe ein Rudel für das ich sorge. Futter erjage ich mehr als ich überhaupt alleine brauche damit alle anderen genug haben. Schutz? Wovor sollte ich mich denn noch fürchten müssen, wenn mir hier der Tod als Verräterin bevorsteht. Gesellschaft und Glück. Ihr könnt es euch wohl nicht anders vorstellen. Ihr seit hier aufgewachsen, hier sind eure Familie und eure Freunde.

Kurz unterbrach Kaori ihre Worte. Sie wollte nicht weiterreden, wusste aber das es nicht anders ging. Sie senkte ihren Kopf und sah nur noch auf den Boden vor sich, während sie um einiges leiser weitersprach. Vor allem Zurückhaltung lag in ihrer Stimme, sodass man leicht feststellen konnte das die Fähe nicht gern darüber sprach.

Meine Familie jedoch, das Rudel indem ich geboren und aufgewachsen bin, ist Tod. Vor eurer Geburt, als die Nightfalls noch in Amdir waren, gaben sie uns die Wahl. Sich ihnen anschließen oder aber sterben. Ich bin die letzte von denen die sich entschlossen hatten sich anzuschließen, nachdem die ersten von uns getötet wurden. Man darf zwar nicht in der Vergangenheit leben, doch zu vergessen wäre noch viel schlimmer."

Nachdem Kaori endete hielt sie ihren Blick weiter auf den Boden vor sich gerichtet. Das Bild ihrer Eltern kam in ihrem Kopf auf. Sie hatten den Wiederstand gewählt und wurden getötet. Es schmerzte die Fähe darüber zu reden und vor allem verfluchte sie sich selbst dafür das sie es musste.
Sie hob wieder den Kopf und sah hinter sich auf Nayara, sie wollte sie nicht vollkommen aus dem Gespräch verlieren.

Hast du keine Fragen mehr?

[Abstieg nach Amdir|Fael und Nayara|beantwortet die Fragen und spricht über ihre Vergangenheit|spricht Nayara an]

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24.03.2017 00:09 Forum: Rol­len­spiel

Die Welt um die Fähe herum schien Fahl zu werden. Die Farben verblassten unter ihrem Blick und ihr Herz beschleunigte seinen Schlag. Ein kurzer Anflug von Furcht lag für einen Augenblick auf ihrem Gesicht, oder war es sogar ein wenig Angst? Schlagartig wurde der Fähe ihr Fehler klar, die eigene Zuversicht, der Abscheu gegen ihre Begleiter und die Nightfalls hatten sie leichtfertig werden lassen. Wartete jetzt die Abrechnung auf die eigentlich noch junge Fähe? Sollte Fael wirklich zu seinem Vater, oder Tyrese gehen und diesen von ihren Worten erzählen war es das womöglich mit ihr. Keiner der beiden würde ein solches Verhalten dulden, egal von wem. Aber noch war nicht alles zu spät, die meisten Wölfe waren abgelenkt und vielleicht konnte es Kaori noch schaffen die Welpen umzustimmen. Auch wenn es ihr nicht gefiel, ihr Leben lag nun in der Hand dieses Silbernen und seiner Schwester.
Natürlich könnte sie auch die Worte der beiden leugnen, aber wem am Ende glauben geschenkt werden würde stand dabei relativ offen, auch wenn Kaori vermute würde das es nicht zu ihren Gunsten ausginge. Konsequenzen musste es sowie so für sie haben, sobald ein anderer Wolf davon erfuhr.

Die Schwarze Fähe blieb stehen. Sie rang noch einen kurzen Moment mit sich selbst, um nicht die Beherrschung zu verlieren und alles nur noch schlimmer zu machen. Nein, sie musste das auf eine andere Art und weise lösen. Doch bevor sie selbst das Wort ergreifen konnte mischte sich Nayara ein und widersprach, sehr zu Verwunderung von Kaori, ihrem Bruder. Mit einer derartigen Antwort hätte die Fähe nicht einmal im Traum gedacht. So musste sie sich schon zum zweiten mal eingestehen das sie die Welpen unterschätzt hatte. Diesmal allerdings zu ihren eigenen Gunsten. Die schwarzen Ohren waren auf Nayara gerichtet, ihr Blick auf einen Punkt zwischen den beiden Geschwistern, mit einer Mischung aus Verwunderung und Erstaunen.
Es dauerte einen Augenblick bis sich Kaori wieder fangen konnte und einen etwas entspannteren Gesichtsausdruck annahm, ebenso versuchte sie ihre Körperhaltung ein wenig zu lockern, was ihr aber doch eher schlecht als recht gelang. Abwechselnd blickte sie nun zuerst Fael an, dann Nayara. Ihre Worten hatten einen bleibenden Eindruck bei ihr hinterlassen. Entgegen ihrer Erwartung hatte sie sich nicht hinter ihrem Bruder versteckt und ihm den Rücken gestärkt, viel eher war sie ihm in den Rücken gefallen. Doch das war wohl ihr Glück gewesen und ein Hoffnungsschimmer, doch nicht sterben zu müssen.

Ein paar Augenblicke vergingen in denen sich die schwarze Fähe bemühte geeignete Worte zurecht zu legen. Doch wie konnte, wie sollte sie ihre beiden Gefährten davon überzeugen das geschehene für sich zu behalten? Wohl oder übel musste sie den beiden wohl vertrauen, ob es ihr gefiel oder nicht.
Nein, so wie es aussieht kann ich das wohl nicht. Du hast ebenso recht damit das ich meine Worte nicht zurücknehmen kann, auch wenn ich es mir zugegebener maßen Wünsche. ihre Worte waren eher an Nayara gerichtete als an ihren Bruder, dem sie jetzt ihren Blick zu wandte.

Ich kann euch nur darum bitten niemandem zu verraten was ich euch erzählt habe und euch noch erzählen werde. Wie ihr euch bestimmt denken könnt wird Tyrese es nicht dulden, ob es die Wahrheit wäre oder nicht spielt dabei keine Rolle. Aber es wäre mein Todesurteil.

Kaori endete damit das sie ihren Blick auf Fael ruhen lies. Ihm zu drohen oder aber böse auf ihn zu sein brachte Garnichts. Aber ob sie ihn anderweitig umstimmen konnte? Ein seufzen verlies den fang der Fähe, während sie sich kurz umsah. Die drei Wölfe waren recht allein. Den Anschluss zu den anderen hatten sie zwar noch nicht verloren, wichtig für die schwarze war aber das niemand ihr Gespräch belauschen würde, denn das war das was jetzt noch am wenigsten gebrauchen konnte.

Die Augen wieder auf die beiden Welpen gerichtet wollte sie zumindest eine Gewissheit haben, ob sie überhaupt damit rechnen konnte nicht verpetzt zu werden. Ich habe die Wahl, da hast du recht. Doch was wollt ihr? Tyrese alles erzählen und mein Todesurteil unterschreiben, oder alles für euch behalten. Beides wäre euer gutes Recht. Wollt ihr meine Sicht der Dinge erfahren oder nicht? Es liegt natürlich an euch was ihr schlussendlich glaubt, aber trotzdem kann die Wahrheit, meine Wahrheit, wehtun.

Nayara´s Haltung gefiel Kaorin ganz und gar nicht, doch damit musste sie wohl Leben. Ob die Fähe die richtigen Worte gewählt hatte? Nun sie würde es bald erfahren. Sie war sich sicher das sie zumindest richtig entschiede hatte als sie den Welpen die Wahl zur Entscheidung gelassen hatte.


[Amdir|Nayara und Fael|versucht ruhig zu bleiben|bittet sie darum zu schweigen|stellt die beiden vor die Wahl]

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05.03.2017 16:03 Forum: Rol­len­spiel

Welpen. Gott, wie nutzlos, gleichzeitig unwissend, dämlich und nerv tötend konnten sie nur sein? Kaori war schon kurz davor wie eine alte Wölfin vor sich her zu grummeln, die beiden jungen einfach allein zu lassen und sich von ihnen abzuwenden. Doch sah sie es trotz allem als ihre Pflicht an, beide zu beschützen. Auch wenn ihre beiden Begleiter noch jung waren, so hatte die Wölfin zumindest gedacht das sie ein wenig besser verstehen würden was sie ihnen sagen wollte. Aber was machte das denn schon für einen Unterschied? Vielleicht war es ja auch besser wenn sie ihr nicht glaubten.

"Was willst du damit sagen?!" "Wie meinst du das?" Die Worte der beiden kleinen schossen der Fähe auch noch durch den Kopf als diese sie schon längst ausgesprochen hatten. Hörten sie ihr denn gar nicht zu? All die achso Heldenhaften Geschichten waren gelogen. Tyrese und alle anderen hatten sich das, was sie nun hatten nicht mit betteln und bitten erarbeitet, sondern mit Blut, Schweiß und den Tränen anderer. Jeder Erwachsene Wolf wusste das, doch entweder hieß er das gut und stand dahinter oder traute sich nicht den Mund aufzumachen. Kaori war da nicht anders, schließlich brachte es nichts.

Die beiden Geschwister achteten auf sich, tauschten einander Blicke und gaben sich gegenseitig Unterstützung. Es fiel der schwarzen natürlich auf und verstärkte ihr verlangen die beiden einfach hinter sich zu lassen und ihre eigenen Wege zu gehen. Ein wenig Neid erfüllte ihr Herz, als sie sah wie sich die beiden gegenseitig Mut machten. Sie selbst hatte nichts dergleichen, weder Freunde noch Familie. Ohne Zweifel wollte Kaori unter den Nightfalls auch nichts dergleichen haben, zumindest nicht solange wie Tyrese noch an der Macht war und das Rudel unschuldige in seinem Namen tötete.

Solange sich das allerdings nicht änderte, konnte sie zumindest ein halbwegs ruhiges Leben führen, solange sie sich aus dem gröbsten Rudel geschehen heraushielt. Doch war sie nicht gerade dabei sich Ärger einzuverleihen? Hatte sie Fael und Nayara vielleicht schon zu viel gesagt? Wenn ihre Worte an die Ohren von Murdoch oder einem anderen Rudelmitglied kämen, könnte es für die schwarze nicht gerade leichtgewichtige Konsequenzen haben. Welpen waren unschuldig und sollten es auch bleiben. Auch wenn die beiden es nicht wirklich verstanden hatten, so hatten sie jedoch schon genug erfahren, mehr als sie eigentlich erfahren sollten.
"Ich denke ihr wisst ganz genau was ich damit sagen will und meine." richtete sie ihre dunkle, aber ruhig und leise gehaltene Stimme an die Fael und Nayara. "Ich sagte euch ja schon, die lebenden wollen oder können es nicht. Ihr habt schon zu viel gehört, am besten ist ihr vergesst einfach was ich euch gesagt habe."
*Das wäre wohl auch für mich besser...* schoss es Kaori durch den Kopf. Man hätte denken können das sie nicht mehr viel zu verlieren hatte. Ihre Familie war tod, Freunde hatte sie nicht und unter den Nightfalls zu leben, für sie eine Bande von Monstern, erschien für die meisten wohl auch nicht gerade lebenswert. Auch wenn sie die Nightfalls und das meiste an ihnen hasste, so wurde ihr trotz alledem ein relativ ruhiges Leben gegeben, zumindest ruhiger und sicherer als das eines Einzelgängers oder eines Rebellen.

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18.02.2017 11:35 Forum: Rol­len­spiel

Nayara war ebenso wie Kaori zu Fael gestoßen. Nun liefen die drei, zusammen mit dem anderen Rest des Rudels, den Berg herab. Die schwarze Fähe selbst hatte keine allzu großen Probleme auf dem Weg, ihre beiden Begleiter aber schon eher. Nayara´s Wandlung in einen braun grauen Wolf hatte Kaori registriert, aber es war ihr schlichtweg egal. Sie konnte diesen Welpen genauso wenig leiden wie Feal, sie machte kaum einen Unterschied zwischen den beiden.
Ihr Blick glitt nach vorn, sie hatten noch ein gutes Stück vor sich, doch dann musste das Rudel erst einmal einen geeigneten Rudelplatz finden, was sich wohl nach dem Unwetter als ein wenig schwerer herausstellen dürfte. Die Steine in der matschigen Erde unter ihren Pfoten gaben der Fähe halt um nicht auszurutschen. Jeder Wolf hatte die Aufgabe nach Amdir zu kommen, doch was dann? Die Schwarze war sich im klaren darüber das Tyrese die Rebellen auslöschen und sich Amdir unter die Pfote reißen wollte, dich war das alles was er plante? Was kam nach Amdir? Würde er seine Eroberungszüge weiter ausbreiten um noch mehr Land unter seine Kontrolle zu bringen? Wollte er noch mehr Wölfe unter seine Kontrolle bringen und noch vielen weiteren das Leben nehmen?
Fragen wie diese quälten Kaori. Wenn Tyrese doch nur einen Schlussstrich ziehen könnte und dann alles vorbei war. So würden zumindest nicht noch mehr Wölfe zu Schaden kommen. Doch alles in allem konnte es keinen Krieg geben der alle Kriege beendete, Wiederstand gab es immer.

Bevor die Gedankengänge der Wölfin noch weiter gingen riss Fael sie aus ihren Gedanken. Sobald die Stimme des Welpen verebbt war wollte die schwarze am liebsten laut auflachen und den Kopf des Fellballs neben ihr in den Dreck stoßen auf dem sie liefen. Doch stattdessen lief sie ganz ruhig weiter und versuchte ein Erklärung für den kleinen Welpen zurecht Zulagen. War er denn wirklich so naiv alles zu glauben was ihm von seinen Eltern erzählt wurde? Sicher, Murdoch hatte ihm bestimmt die eine oder andere Wahrheit nicht verschwiegen aber seine Gräueltaten und die des Rudel waren ganz bestimmt nicht an die Ohren Fael´s gedrungen. Doch so wenig überzeugt die Stimme des kleinen war, an den Geschichten zweifelte er sicherlich nicht.

"Ja, ich war bereits dort. Tyrese hat mich schließlich dort aufgegriffen."

Erwiderte die Fähe mit kalter Stimme. Sie Sprach nicht gern über ihre Vergangenheit, doch ein wenig war sie dem Welpen zumindest eine Antwort schuldig, wenn er ihr auch antworten sollte.

"Glaub ruhig den Geschichten die du gehört hast wenn du willst und ich denke das wäre auch besser so für dich. Ich kann dir nur sagen das es sowie so nicht die Wahrheit ist. Geschichten von Gewalt, Blut und Tod sind nichts für euch Welpen. Egal was sie dir Erzählt haben und egal was du in Amdir sehen wirst, die Wahrheit erfährst du nicht da die Toten nicht rede werden. Die lebenden wollen oder können es ebenso nicht. Mittlerweile mag Gras über das Land gewachsen sein und die Geschichte unter sich begraben.
Der Regen wird das Blut verwischt, der Wald die toten verschluckt und Amdir die Geschehnisse vergessen haben. Also ja, für dich wird es wahrscheinlich schön dort sein."


Eisige Kälte schien die Stimme der Fähe zu durchziehen. Sie verbannt wahrlich keine schönen Erinnerungen mit Amdir. Doch folgte sie dem Befehl ihres Anführers, sie hatte keine andere Wahl. Die Braunen Augen fixierten für einen kurzen Augenblick Nayara die sich suchend umsah. Wenn sie nicht darauf achtete wo sie hinlief stolperte sie noch und landete im Matsch, doch was scherte das schon Kaori?

[Auf dem Weg nach Amdir|Nayara und Fael|versucht nicht an die Vergangenheit zu denken|gibt Fael Antworten]

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28.01.2017 11:30 Forum: Rol­len­spiel

Das Wetter hatte sich zwar im Gegensatz zu vorher ein wenig beruhigt, zumindest schien der Wind nun keine Bäume entwurzeln zu wollen, doch umso Größe wurde anscheinend die Spannung im Rudel. Nicht das es Kaori groß interessierte ob alle zusammen hielten, das war ihr egal, doch zumindest hätten die Welpen richtig erzogen werden können.

Fael erdreistete sich doch wirklich dazu die Wölfe zum Aufbruch aufzufordern, dabei hatte der junge Welpe nichts weiter zu tun als ruhig zu bleiben und brav seiner Mutter zu folgen. Die schwarze hätte am liebsten dem jungen Welpen erst einmal die vesiten gelesen, doch hielt sie sich zurück. Vielleicht suchte sie ja auch nur nach irgendeinem Grund den kleinen nicht zu mögen. Doch war das jetzt nicht so wichtig. Viel eher überlegte sich die Fähe nun wo der Weg die Nightfalls hinführen würde. Abigail sollte sie führen, nur wusste sie denn genau wohin sie gehen sollte? Für gewöhnlich war dies keine Frage wegen derer sich Kaori den Kopf zerbrechen würde, jedoch war es diesmal nicht der Tyrann der sie anführte und wegbringen würde. Jeder der an seiner diese Position übernahm war ihr recht.
Die schwarze Fähe setzte sich in Bewegung und folgte dem Welpen mit einigem Abstand. Sie lauschte den Worten der Wölfe um sie herum. Jeder Laut, jedes Wort und jeglicher Atemzug der kleinen Welpen lies ihre Abneigung gegen sie noch steigen. Als hätte das Rudel noch nicht genug ärger und Probleme, so musste diese kleinen nichtsnutzigen Nervensägen auch noch alles schlimmer machen.

Sie wollte auf keinen Fall in das ganze mit hinein gezogen werden. Das jammern der Welpen, Zetyr´s Kommentare und die darauffolgende Empörung der Welpen lies sie links liegen. Zetyr war ganz sicher zu weit gegangen, dass war ihr klar. Aber einmischen wollte sie sich auch bei dieser Angelegenheit nicht. Sie konnte den Rüden zwar bis auf die Kochen nicht ausstehen. Jeder Wolf der anderen gerne leid zufügte war für sie einfach nur Abschaum, jedoch befand sie sich dann auch in einem Rudel das fast nur aus Abschaum bestand, also machte er das alles nicht wirklich viel schlimmer.

Die junge Fähe schloss zu Fael auf. Auch wenn sie nichts für ihn übrig hatte, so brannte jedoch eine Frage in ihr die sie ihm stellen wollte und war schon ein besserer Zeitpunkt als jetzt, wenn der Vater des kleinen nicht da war.

Sag mal kleiner, was erhoffst du dir eigentlich von Amdir? Was glaubst du erwartet dich dort?

Der Versuch ein wenig freundlich zu wirken endete eher in einer kalten und gleichgültigen Stimme. Die Abschäu gegen dieses kleine, eigentlich noch unschuldige Wesen war doch ziemlich groß.

[Auf dem Weg nach Amdir|Ignoriert die Welpen|schließt zu Fael auf und stellt ihm eine Frage]

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17.01.2017 21:53 Forum: Rol­len­spiel

Noch während die schwarze Fähe versuchte sich einen Überblick darüber zu verschaffen was genau geschehen war, setzte sich das Rudel in Bewegung, teilte sich auf und begann los zuziehen. Aus einzelnen Gesprächsfetzen konnte sie heraushören das Gin und Deimos den Hang herabgestürzt waren. Tyrese musste das Rudel aufgeteilt haben um einerseits die Welpen und suchen und andererseits den Rest zu schützen und in Sicherheit in das Tal zu bringen. Noch bevor die junge Fähe einen Entschluss fassen konnte was sie als nächstes tun sollte und welchen Wölfen sie sich nun anschließen sollte riss sie einer der Welpen aus ihren Gedanken.
Die Stimme von Fael lies sie unweigerlich zusammenzucken und herunter zu dem Welpen schauen. Damit, das sie von irgendwem angesprochen wurde, hatte sie jetzt gar nicht gerechnet. Zu allem übel war es auch noch ein Welpe des Rudels, der gerade bei ihr um verbleiben von Muta fragte. Der einzige Trost den sich Kaori geben konnte war, dass es wenigstens kein Welpe von Tyrese war der zu ihr gelaufen war.

"Muta ist verlorengegangen." antwortete sie dem Welpen kalt. Nicht das es ihr egal war was mit dem Silberpelz passierte. Sie machte sich schon ein wenig Sorgen um die Nervensäge, auch wenn sie das niemals zugeben würde. Jedoch war es ihr jetzt nicht möglich nach ihm zu suchen. Viel eher schätzte die Fähe nicht die Anwesenheit von Fael. Seine Panik ignorierte sie gekonnt.
Kaori machte sich nicht viel daraus wie es ihm ging. Es war jedoch ihre Pflicht den Welpen zu beschützen und dafür zur sorgen das ihm nichts passierte, doch konnte sie die Welpen der Nightfalls einfach nicht ausstehen. Es war die nächste Generation von Wölfen, die im Namen von Tyrese und den Nightfalls nichts als schrecken und Tod bringen würde und dafür hasste Kaori die Welpen einfach. Doch war sie dazu verpflichtet sich um jene zu kümmern wenn sie Hilfe brauchten. Zudem hatte er mitbekommen was hier passiert war und was Tyrese den Wölfen befohlen hatte. Den Blick immer noch auf den Welpen geheftet fragte sie, diesmal ein wenig sanfter.

"Sag mal, was genau ist hier passiert, was hat Tyrese befohlen?"

Wenigstens konnte sie so vielleicht in Erfahrung bringen was sie als nächstes tun sollte. Der Blick der schwarzen wandte sich zu den anderen Wölfen die noch verblieben waren. Tyrese hatte das Rudel unbedingt nach Amdir führen wollen, jetzt war er kurz davor und schon wurden sie getrennt. Die Fähe hätte lügen müssen wenn sie gesagt hätte das es sie besonders mitnahm. Ihrer Meinung nach hätten alle einfach in Nasval bei ihrem Rudelplatz bleiben sollen, anstatt auf einen neuen Kreuzzug zu gehen um leid und Elend über Amdir und die anderen Wölfe zu bringen. So wie Tyrese einst ihr eigenes Rudel, ihre Freunde und ihre Verwandten ausgelöscht hatte, so wollte er weitere Rudel auslöschen. Natürlich waren die Rebellen Feinde des Rudels und damit auch ihre, doch das Sterben und töten würde auch nach ihrer Auslöschung weitergehen, da war sich Kaori sicher. Nicht einmal den Rebellen wünschte sie den Tod, doch der Tyrann bekam niemals genug.

[Nasval,A1|antwortet Fael, fragt ihn was passiert ist|überlegt was sie jetzt tun soll]

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15.01.2017 20:10 Forum: Rol­len­spiel

Noch während die schwarze Fähe auf eine Antwort des Rüden wartete begann plötzlich das Wetter umzuschlagen. Ihr angespannter Körper ermöglichte es ihr noch gerade eben einem herabfallendem Ast auszuweichen, der unter lautem krachen dem plötzlich aufkommenden Wind nachgegeben hatte. Doch Zeit um sich zu sammeln hatten die beiden Wölfe nicht wirklich. Die hohen Kiefern schienen für den Sturm kaum ein Hindernis zu sein. Wie Streichhölzer gaben sie dem Wind nach, wurden entwurzelt oder knickten einfach ab und stürzten herab in Richtung Boden.

Kaori fiel es schon schwer zu verhindern nicht erschlagen zu werden. Doch als noch schwerer erwies sich der Versuch Muta bei dem ganzen Chaos Auge zu behalten, oder besser noch ihn überhaupt zu sehen. Kurz glaubte sie das Silbergraue Fell gesehen zu haben, doch wurde der Blick darauf sofort durch eine herabstürzende Baumkrone versperrt. Noch bevor die Junge Wölfin einen versuch unternehmen konnte um zum vermeintlichen Rüden vorzudringen stürzte ein Baum direkt neben ihr zu Boden. Der Stamm verfehlte sie nur knapp, aber einer der Äste streifte sie am Vorderbein und riss die Fähe mit sich zu Boden. Begraben unter dem leichten Astwerk bekam sie Panik. Sie wollte nicht sterben, weder so noch heute. In ihrer Verzweiflung stemmte sie sich nach vorne und konnte dem Todesgriff des Waldes entkommen. Ohne überhaupt noch einen Gedanken an ihren Begleiter zu verschwenden rannte sie weiter, vor ihr lag das Gebirge, es waren nur ein paar Meter aus dem Wald herauszukommen und der Todesfalle zu entkommen. Die krachenden Geräusche der Bäume und ihrer Äste hinter sich lassend atmete sie erleichtert auf als sie den rettenden, Steinigen Boden unter ihren Pfoten spürte. Der Wind peitschte ihr nur so ins Gesicht als sie zurücksah und nach Muta Ausschau hielt. Sie konnte ihn nicht sehen, sie wollte zurück und nach ihm suchen, ihm helfen, doch konnte sie es nicht. Sie konnte noch wieder zurück kehren in die Todesfalle die sie gerade erst hinter sich gelassen hatte. Angst erfüllte das Herz Kaori´s, zurückgehen würde sich auf garkeinen Fall. Hektisch suchten ihre Braunen Augen das Chaos ab, sie hoffte jederzeit Mutas Fell unter dem Geäst zu erhaschen, doch sie konnte nichts dergleichen erkennen. Ein krachen weckte die Fähe aus ihren Gedanken. Felsbrocken lösten sich vom Hang der sich links neben ihr auftat. Ohne auch nur eine Sekunde zu zögern machte hastete die Fähe davon. Ihre Begleitung war der Fähe aus den Gedanken gewichen. Das einzige was jetzt zählte war überleben. Sie konnte später noch einmal mit Hilfe zurückkehren, doch jetzt gerade war das einzige an das sie dachte von hier zu entkommen und das möglichst schnell.

Auf ihrem Weg konnte die Fähe der Fährte ihres Rudels gut folgen. Immer wieder sah sie sich um. Vielleicht würde Muta ihr ja folgen? Doch die eh schon geringe Hoffnung verebbte jedes Mal auf ein neues wenn sie zurückblickte. War der Rüde überhaupt noch am Leben?

Nach vorne schauen, er schafft das schon!

Ermahnte sie sich selbst und kämpfte sich weiter zum Rudel vor. Sie wusste nicht ob sie jemals so froh gewesen war das Rudel der Nightfalls zu sehen, als sie es endlich erreichte. Doch das Rudel selbst schien von dem Unwetter stark mitgenommen worden zu sein, sodass die junge Fähe erst einmal stehen blieb und versuchte sich zu sammeln. Was zu tun war wusste sie nicht wirklich. Die Ansprache von Tyrese hatte sie gerade verpasst.

[Verliert Blixem im Sturm|Schließt zu den Nightfalls auf|weiß nicht was sie machen soll]

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04.12.2016 21:27 Forum: Rol­len­spiel

Langsam breiteten sich die Arme der Dunkelheit über den Wölfen aus und liesen mit sich das erste Nass vom Himmel auf die Erde fallen. Kaori hatte ihren Blick starr nach vorne gerichtet und versuchte die Nachhut der Nightfalls zu erkennen, doch sie waren immer noch zu weit entfernt. Das war auch gut so, schließlich hatte sie ja nicht vorgehabt komplett aufzuholen. Sie genoss die Ruhe um sich, dabei machte ihr der Regen kaum etwas aus. Es war eher ein wenig angenehm. Die junge Fähe spürte unter ihre Pfoten den immer steiniger werdenden Weg, mittlerweile wusste sie das Tyrese anscheinend vor hatte noch heute Abend das Gebirge zu überqueren. Sie entschied sich allerdings das für sich zu behalten. Es würde noch ein etwas längerer Marsch werden, also sollte sie sich nicht allzu sehr auf irgendwelchen Hirngespinste oder sinnlose Diskussionen mit Muta einlassen.

Fast schon hatte sie ihre Begleitung vergessen als jener plötzlich das Wort ergriff. Kaori wandte ihren Kopf nach rechts und sah ihren Begleiter an. Wird er wohl, ansonsten wäre er ja nicht soweit gekommen, oder?
Wieder sah Kaori Muta an, seinen Ton ignorierte sie dabei einfach. Sie wusste nur allzu gut das Tyrese sich mit Gewalt und Führungskraft durchsetzte, mit einem guten Anführer hatte das für sie nicht gerade viel zu tun. Muta war langsamer geworden, sodass Kaori sich schon fragte ob es ihm überhaupt möglich war mitzuhalten. Wollte er etwa nur mit hinter der Nachhut laufen weil er mit den anderen nicht Schritt halten konnte? Bisher war der Fähe nicht aufgefallen das ihre Begleitung verletzt war oder das der Rüde hinkte. Jedoch konnte er auch Krank sein. Bevor Kaori ihre Gedanken weiter verfolgen konnte ergriff Muta wieder das Wort. Die Fähe lies ihr rechtes Ohr zu Seite schnippen, erlaubte er sich etwa einen Scherz mit der Fähe?

"Wohin gehen wir noch so spät?"

Die Worte hallten in ihrem Kopf wieder. Muta´s Verhalten erschien ihr nun noch seltsamer als eh schon. Den Blick über die Schulter werfend fixierten die Braunen Augen das Silberne Fell. Eine Mischung aus Anspannung und Verwirrung überkam die Fähe, was war in ihn gefahren und was hatte der Rüde vor?

Kaori blieb erst einige Meter vor dem Rüden stehen, lies ihren Blick nicht von ihm ab. Seine Fragen erschienen ihr sinnlos, als ob er selbst nicht wirklich wusste was er sagte. Kurz löste sie ihren Blick vom Pelz des Rüden und blickte nach vorn. Was hielt sie davon ab einfach weiterzulaufen? Würde Muta ihr folgen? Überlegte er es sich vielleicht gerade anders? Wollte er doch nicht dem Tyrannen folgen und verschwinden? Der schwarze Kopf wandte sich wieder um, doch diesmal blickte sie in ein Gesicht das sie gar nicht mit dem was sie von Muta kannte gleichsetzen konnte. Er schien ängstlich und verloren. Kaori wusste nicht recht wie sie das deuten sollte.

Ist alles in Ordnung?

Doch bevor die Worte das schwarze Maul verlassen hatten überkam es sie wie ein schwerer Schlag auf den Hinterkopf. Seine Unsicherheit, die Angst, die Fragen... Muta musste etwas bemerkt haben, etwas das ihr selbst entgangen war. Es schien die einzig Mögliche Erklärung für sein Verhalten zu sein. Waren es andere Wölfe? Bären? Pumas? Auf jeden fall konnte sein Verhalten nichts gutes bedeuten. Jeder Muskel unter dem Schwarzen Fell spannte sich an, die Braunen Augen suchten alles um sie herum ab, die Ohren, die Nase, alle ihre Sinne waren darauf aus den Grund für Muta´s Reaktionen zu erhaschen... doch da war nichts. Kaori sah den Rüden an.
Wo ist es? Was ist es? hauchte sie ihm zu und versuchte weiterhin etwas auszumachen, doch da war nichts.....


[Am Anstieg|bleibt stehen|deutet Muta´s Verhalten als Warnung|Sucht angespannt die Umgebung ab, findet aber nichts]

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Kaori

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05.11.2016 11:29 Forum: Rol­len­spiel

Eine Elster erhob sich von einem Ast und flatterte im Wind hoch in das Blätterdach der Bäume. Außerhalb der Reichweite von Kaoris Augen. Sie spürte den Blick des Rüden auf sich, senkte den Blick und sah ihn erwartungsvoll an. Ihre Neugierde war nach der letzten Antwort Blixem´s gestiegen, doch wollte sie ihn auch nicht zu sehr unter Druck setzen.

Ich weiß es nicht.

Auf die Worte wusste Kaori keinen Rat. Sie sah ihr Gegenüber nur ungläubig an und legte den Kopf schräg auf die rechte Schulter, sodass ihr die Fragezeichen förmlich ins Gesicht geschrieben waren. Blixem hatte seine Überschwänglichkeit abgelegt und schien nun viel ernster und Erwachsener. Einerseits war die Fähe davon überrascht, andererseits kam es ihr recht, sie mochte die vorherige Art des Rüden sowieso nicht wirklich. Er setzte sich in Bewegung, während Kaori stehen blieb, die Nase gen Himmel hob und versuchte den Geruch des Rudels, beziehungsweise der Nachhut auszumachen. Sie waren mittlerweile außer Sichtweite und verlieren wollte die schwarze den Anschluss nicht. Ist ja auch nicht weiter besonders... gab sie kurz angebunden zurück. Dem Beispiel des Silbernen folgend, setzte auch sie sich in Bewegung und folgte ihm.

Die Ohren schnippten und nahmen die Worte auf, als wären sie begiert darauf jedes, halbwegs vernünftige Wort aufzunehmen was an sie heran drang. Selbst das Gerede über den Wald erschien nun ein wenig... vernünftiger. Das lächeln Muta´s leicht erwidernd entschloss sie sich nichts auf die Erklärung von ihm zu erwidern. Das Thema war für die Schwarze nun abgeschlossen, vor allem da es für sie immer noch nicht den geringsten Sinn machte. Was sie sich eher vorstellen konnte war, dass Muta einfach von einem anderen Wolf, der sich wohl versteckt hatte, weggeschickt worden war.

Nun liefen die beiden weiter dem Geruch der Nachhut entlang, jedoch lenkte Blixem das Thema nun auf Tyrese, was der Fähe so gar nicht in den Kram passte. ER war das letzte über das sie sich unterhalten wollte. Ein kaum merkliches Knurren entfuhr der schwarzen Kehle. Warum musste gerade ER das Thema des Gespräches werden? Erinnerungen stoben ihr durch den Kopf, Fetzen vom Tod und schmerzhaften Verlusten. Nie wieder wollte sie verletzlich werden, nie wieder sich etwas von Tyrese nehmen lassen. Auch wenn sie ihn abgrundtief hasste, wollte sie dennoch Blixem nicht die Gräueltaten des Tyrannen erzählen. Sie empfand es nicht als richtig den Neuankömmling sofort schlechtes über seinen neuen Anführer zu erzählen. Vielleicht konnte er ja ein halbwegs normales Leben in diesem Rudel führen. Daher suchte sie eine am besten kurz angebundene Antwort auf seine Frage. Er ist unser Anführer, er leitet das Rudel. Wir müssen uns um das Wohlergehen des Rudel kümmern und er weiß halt was für das Rudel am besten ist.

Kaori selbst war von ihren eigenen Worten überrascht, es klang einstudiert und sehr überzeugt sodass sie sich selbst ein wenig anekelte. Doch war sie sich ihrer Pflicht bewusst und würde niemals auf die Idee kommen zu widersprechen.

Deswegen folgen wir ihm.

[Vor dem Gebirge, aufschließend zur Nachhut|Blixem|Fragt nicht weiter nach|Gibt ihm Antworten]

Thema: Der Druck steigt - Plot 07
Kaori

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25.10.2016 18:52 Forum: Rol­len­spiel

Ein kurzes murren, mehr verlies den Fang der jungen Fähe vorerst nicht. Wollte Muta sie nerven? Stellte er ihre Nerven auf die Probe? Eine ganz normale Frage hatte sie ihm gestellt, doch er konnte ihr ja einfach keine normale Antwort geben. Was sollte sie davon halten? Sein lächeln war ebenso schwer zu deuten. War es ein Zeichen von Ignoranz? Ironie?
Die schwarze Fähe wandte den Blick vom Rüden ab und lies ihn durch die Gegend schweifen. Die Nightfalls waren noch gut auszumachen, noch wollte sie nicht weiterlaufen. Doch warum wollte sie hier stehen bleiben und lieber ihre Zeit mit Muta teilen? Er war wohl doch die angenehmere Wahl. Den Fang immer noch geschlossen überlegte sie, was sie nun sagen sollte. Weiternachbohren? Ein anderes Thema anschneiden in der Hoffnung bei diesem würde Muta halbwegs nachvollziehbare Antworten geben? Oder doch einfach nur still bleiben, so wie sie es immer tat, und abwarten was geschehen würde? Die Möglichkeiten im Kopf abwägend fasste sie den Entschluss weiter nachzubohren. Ein weiteres Thema könnte sich als noch nervenaufreibender herausstellen und wenn sie schwieg gab sie Muta nur die Gelegenheit das Wort zu greifen und wer wusste schon was dieser Rüde noch alles im Kopf hatte?
Davon ausgehend das der Rüde die letzte Frage falsch gedeutet hatte, räusperte sich Kaori, sah ihn wieder, nur diesmal mit etwas sanfteren Blick an und öffnete ihr Maul.

Ich meinte nicht den Weg von dem wir gerade gekommen sind. Ich möchte wissen wo du herkommst Muta. Wie du hierhergekommen bist.

Den Kopf schräg zur Schulter gelegt sah sie ihr gegenüber noch einen kurzen Augenblick an bevor sich der Schwarze Kopf zur Seite wandte und die Umgebung beobachtete. Die beiden schienen ganz und gar alleine zu sein. Nur hier und da zwitscherten ein paar Vögel, die sich hoch oben in den Bäumen auf die Äste gesetzt hatten. Den Blick kurz zu den Ästen gerichtet fragte sie sich wie lange der Ausflug wohl noch dauern würde. Früher oder später mussten sie den anderen Folgen und zum angedachten Ziel des Tyrannen kommen. Kaori senkte den Blick wieder, sie blieb an einem der Bäume hängen und dachte kurz über Muta´s Worte nach.

“Der Wald hat mir gesagt, dass ich hierhin gehen sollte. Er meinte ich würde ihn kitzeln. Hat der Wald schon einmal zu... Nun, er bat mich auf jeden Fall hierhin, weil es ihn hier nicht kitzeln würde.“<

Sag mal, was sagt dir der Wald denn noch sonst so? Außer das du ihn nicht kitzeln sollst? Die Frage klang ein wenig neckisch. Schließlich glaubte die schwarze nicht wirklich das jemand mit Wäldern oder Bäumen reden konnte. Es war schlichtweg Unsinn.


[Vor dem Gebirge|hinter der Nachhut|denkt über Muta nach|stellt weiter Fragen ]

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Kaori

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12.10.2016 19:04 Forum: Rol­len­spiel

Für eine kurze Zeit vergaß Kaori das Muta ihr folgte. Es kam ihr fast so vor als würde sie alleine hinter der Nachhut der Nightfalls herlaufen, ganz so wie sie es sich gewünscht hatte. Doch war ihr Verhalten richtig gewesen? Sie hatte einen jungen, noch unschuldigen Wolf der nicht einmal lange Mitglied des Rudels war einfach kalt abblitzen lassen. Natürlich wollte sie sich nicht ihm gegenüber öffnen oder gar viel mit ihm zu tun haben, doch war es dennoch ein wenig ungerecht ihm Gegenüber.

Es fühlte sich so an als würde ihr Kopf sich deshalb Zereisen. Hin und hergerissen zwischen ihrer Sturheit, dem wieder willen wirklich viel mit einem Nightfall zu tun zu haben und dem Verständnis das sie dem jungen Wolf entgegenbrachte. Dieser musste nun auch noch zu allem Übel wie ein gepeinigter oder bestrafter neben ihr hergehen, was die ganze Sache für die Fähe nicht gerade einfacher machte.

Sie selbst war es anders angegangen als das letzte Mitglied ihres ehemaligen Rudels von Tyrese, vor ihren Augen, getötet wurde. Zurück gezogen lebte sie einige Woche in dem Rudel, ohne auch mit irgendeinem zu reden. Ein leises murren entkam dem Maul der schwarzen während sie, dicht gefolgt von Muta weiterhin den Nightfalls folgte. Sie befanden sich zwar noch im Flachen Terrain, doch der Weg wurde nun langsam ein wenig Steiniger und das Gebirge kam näher. Ein kurzer Blick in den Himmel lies außerdem nichts gutes verheißen. Ein Unwetter war für das gesamte Rudel nun nicht wirklich zu gebrauchen.

Nachdem weitere Minuten verstrichen waren melde sich der Silberpelz plötzlich wieder. Seine Stimme lies die Fähe kurz im Lauf zusammenzucken, sie hatte gar nicht damit gerechnet das er sich noch einmal melden würde. Doch seine Worte, so wenige es auch waren, brachten die Fähe vollkommen aus ihrem Konzept. Sie wusste nun überhaupt nicht mehr wie sie reagieren sollte. Ein leichtes, erwiderndes Lächeln huschte über ihr Gesicht. Mehr aber auch nicht.

Schon gut Muta, du brauchst dich nicht zu entschuldigen. Brachte sie hervor. Auch wenn sie es nett gemeint hatte, so war ihr Ton dennoch recht kalt und herzlos. Nachdem die Fragen ihren Fang verlassen hatte blieb Kaori stehen und bemerkte erst jetzt das beide ein gutes Tempo vorgelegt hatten und nun nicht mehr weit von der Nachhut entfernt waren. Sie entschied sich dazu stehen zu bleiben, aufholen konnte die beiden schließlich immer noch später.

Die Braunen Augen auf den Rüden gerichtet, die ihn schon fast durchbohrten, stand sie vor ihm und musterte ihn eindringlich. Sag mal, wo kommst du eigentlich her? Was hat dich hierher verschlagen?


[Auf dem Weg zum Gebierge, hinter der Nachhut der Nightfalls|zerbricht sich den Kopf|stellt Blixem etwas freundlicher Fragen]

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08.10.2016 19:00 Forum: Rol­len­spiel

Kaori versuchte den offensichtlichen Übereifer ihres Gegenübers zu ignorieren. Denk einfach daran das du all die anderen erst einmal los bist... rief sie sich immer in Gedanken um nicht wegen dem Silbernen Rüden zu verzweifeln. Sie war einfach selbst nicht begeistert von solchen Gefühls duseleien, viel lieber hätte sie es gehabt alleine oder aber einen ruhigen Wolf neben sich zu haben. Gut, gehen wir.

Die schwarze bemerkte das es aller höchste Zeit war, Tyrese hatte etwas vor, da war sie sich ganz sicher und das konnte nichts gutes bedeuten. Als Muta sich anscheinend endlich dazu durchgerungen hatte aufzubrechen lief er erst ein Schritte in die falsche Richtung, nur um dann umzukehren und in Richtung Gebirge zu laufen. Kaori warf ihm kurz einen verwunderten Blick zu. Was zu Teufel war mit diesem Wolf bloß los? Er verschwendete Zeit, Zeit die die beiden gerade nicht übrig hatten. Endlich kam sie vom Lager weg. Ihre Beine schienen sie wie von selbst davon zutragen. Ein kurzes lächeln huschte über ihr Gesicht, gefolgt von dem Gedanken ob man ihr verschwinden überhaupt im Lager bemerken würde.

Die Worte des Tyrannen gelangten überaus deutlich an die schwarzen Ohren, doch sie ignorierte sie einfach, die schwarze Beine hätten den Körper weiter davon getragen und alles wäre gut gewesen. Doch Muta machte ihr da einen Strich durch die Rechnung. Er folgte dem Ruf von Tyrese und so musste Kaori es auch tun. Es überkam sie kurz ein Anflug von Wut, indem sie den Rüden am liebsten angesprungen und ihm zumindest ein Ohr zerbissen hätte. Doch Selbstbeherrschung war eine stärke ihrerseits und selbst das absolut idiotische verhalten ihres neuen bekannten konnte sie nicht aus der Fassung bringen. Sie drehte sich um und ging, mit aufgestellten Ohren, zurück zu den anderen Wölfen um den Worten ihres Anführers zu lauschen. Muta schenkte sie keine Aufmerksamkeit. Vielleicht lernte er ja jetzt das es nicht klug war soviel zu trödeln.

Was war wohl schlimmer? Mit Muta eine "Expedition" ,wie er es nannte, zu unternehmen und ihn erst einmal nicht mehr loszuwerden, oder aber Tyrese zu folgen und seinen Befehlen folge zu leisten. Die Schwarze wusste es nicht, doch wusste sie kurz darauf was schlimmer war. Den Befehlen des Anführers folge zu leisten und Muta um sich herum zu haben. Das einzig positive war, die Tatsache in der Nachhut laufen zu können. Für andere Wölfe wäre das sicher eine schlechte Nachricht gewesen. Schließlich wollten die Speichellecker lieber neben ihrem Angebeteten oder seiner Brut laufen und nicht am Schluss, wo ihnen an sich keine überaus wichtige Aufgabe zu teil wurde. Doch Kaori war das nur recht. Es war zumindest ein kleiner Trost für sie.

Einen Klaren Gedanken konnte sie Fähe nach der Ansprache des Alphas nicht fassen, sofort stürzte sich Muta mit überschwänglicher Freude auf die Wehrlos und verwirrt drein blickende Wölfin. Er lies sie kurz zusammen zucken, Zurückhaltung oder gar Vorsicht waren Fremdwörter für ihn, ganz im Gegensatz zu Kaori. Ich bin nicht Taub, Muta. war das einzigste was das Maul der Fähe verlies.

Die Worte waren wie ein fernes nerviges Rauschen. Ohne auch nur einen einzigen weiteren Blick an Muta zu verschwenden setzte sich die Schwarze in Bewegung. Es würde noch sehr anstrengend werden, wenn Kaori es nicht schaffen würde den Rüden entweder irgendwie loszuwerden oder ihn anders zum schweigen zu bringen. Vielleicht war sie auch einfach etwas zu hart zu ihm. Was wenn er schon seit langem niemanden mehr zum Reden hatte? Kaori warf einen Blick zurück.
Komm endlich, es wird keiner auf uns warten.

[Auf dem Weg zum Gebirge, ein wenig hinter dem Rest des Rudels|Blixem|folgt Tyrese Ruf|fordert Blixem zum Aufbrechen auf]

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10.09.2016 13:31 Forum: Rol­len­spiel

Natürlich empfand die schwarze Fähe den Rüden als ziemlich nerv tötend und war nicht gerade scharf darauf mit ihm Zeit zu verbringen, oder gar mit ihm auf eine, wie er es nannte, Erkundungstour zu gehen. Doch es war immer noch besser als weiter im Lager der Nightfalls Trübsal zu blasen.
Kaori fragte sich schon ob Blix-Muta sich über ihren Namen lustig machen wollte. So wie er ihn ständig aussprach schien er ihn ins lächerliche ziehen zu wollen. Er spielte mit ihrem Namen, einem der wenigen dinge die ihr geblieben waren. Als sie kurz davor war ihn anzuknurren um ihn dazu zubringen damit aufzuhören stoppte er selbst, machte ihr ein Kompliment für den Namen und schien sich wieder für ihre Worte zu interessieren.
Doch im nächsten Moment stand der Rüde schon direkt vor ihr und starrte sie aus seinen grünen Augen an, die Fähe erwiderte den Blick eisern, konnte sich ein zusammenzucken aber nicht verkneifen. Der Rüde war so schnell aufgesprungen das es die Fähe einfach nur überrascht hatte. Leicht verwundert legte sie ihren Kopf leicht schräg und versuchte einfach ruhig zu bleiben und einen kühlen Kopf zu bewahren. Er verhält sich ziemlich seltsam... schoss es ihr durch den Kopf. Alles was ihr gegenüber tat schien der Schwarzen so unüberlegt und voreilig zu sein. Als würde er sich auch keine Gedanken um Konsequenzen oder ähnliches zu machen.
Die Hinterläufe der Fähe zuckten als sie Tyrese, vorbei an Blix-Muta, über das Lager laufen sah. Wenn sie jetzt nicht aufbrachen wäre es vermutlich zu spät und sie müsste sich vermutlich der Tour des Tyrannen anschließen, was sie nur sehr ungerne machen wollte. Sie lauschte der Geschichte, zuckte mit dem rechten Ohr und nickte nur kurz als der Wolf geendet hatte. Nun gut, du hast mich wohl überredet, lass uns aufbrechen bevor... Sie brach mitten im Satz ab, den Grund warum sie unbedingt losziehen wollte behielt sie lieber für sich. Schließlich ging es ja auch keinen etwas an.
Muta also vielleicht hatte Muta nur mit Kaoris Namen gespielt um sie darauf aufmerksam zu machen das es ihm nicht gefiel wie sie seinen ausgesprochen hatte. Es wäre zumindest eine halbwegs logische Erklärung für sein Verhalten. gut, dann gehen wir wohl in Richtung der Berge. Mit diesen Worten richtete sich de Schwarze Fähe auf, streckte sich, gähnte kurz und sah zu Muta. Nein, ich denke Tyrese hat wohl selbst wichtigeres zu tun. Wir sollten ihn nicht stören. sprach sie. Klar war das gelogen, die Fähe wollte den Alpha auf den Tod nicht dabei haben, geschweige denn Zeit mit ihm zu verbringen. Sie war froh wenn er die Fähe einfach nur ignorierte und sich scheinbar wichtigeren dingen zuwandte. Alten Miesepeter hatte Muta ihn genannt. Ein kurzes lächeln huschte daher über das Gesicht der jungen Wölfin, natürlich war es eine verharmlichung des Wolfes, wenn man bedachte wie viel schrecken und Leid er schon gebracht hatte. Der schwarze Körper der Fähe war angespannt, nun wollte sie endlich aufbrechen und wartete nur noch auf Muta, die Richtung sollte ruhig er angeben. Schließlich wollte er ja die Berge erkunden.

[Nasval|j4|ist über Blixems Verhalten verwundert|möchte losziehen um Tyrese aus dem Weg zu gehen|Wartet darauf das Blixem vorgeht]

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Kaori

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31.08.2016 20:50 Forum: Rol­len­spiel

Ein Runzeln fuhr über die Stirn der Jungen Fähe. Der Rüde wirkte ein wenig seltsam auf sie. Offensichtlich hatte er kein Interesse daran sie in Ruhe zu lassen und wieder abzuhauen. Auch wenn sie ihn gar nicht ansah, sondern auf ein paar Sträucher starrte hörte sie ihm trotzdem zu.
Den worten des Wolfes lauschend, der anscheinend eine Theorie der bewegenden Berge verteidigen wollte, antwortet sie nur mit einem leisen murren, was so ähnlich wie ein ja klingen sollte. Für sie war das was er von sich gab einfach nur Schwachsinn, aber er sollte ruhig daran glauben wenn es ihn glücklich machte.
Es brachte bestimmt nichts wenn sie versuchte es ihm auszureden, also ging die Fähe erst gar nicht darauf ein.

Wie Kaori ihn jetzt genau nennen sollten war ihr ein wenig schleierhaft. Er hatte mit Blix begonnen und sich dann verbessert. Vielleicht auch eine Art Doppelname? Blix-Muta wäre möglich, erklärte aber nicht sein stammeln und seinen Gesichtsausdruck.
Aber es war ja eigentlich auch egal, für sie hieß er jetzt Blix-Muta und gut. Da er sich vorgestellt hatte blieb ihr wohl nichts anderes übrig, als selbiges zu tun. Kaori Sagte die Schwarze wieder ein wenig genervt, hob ihren Kopf an und sah Blix-Muta aus ihren Braunen Augen an.

Was meinst du mit Abenteuer? Du sagtest doch selber das man es nicht sehen kann und zudem habe ich auch nicht zugestimmt mit dir loszuziehen. antwortete sie ihm ruhig und bedacht. Sie wollte an sich nicht zu schroff sein, vielleicht würde sie sich ja auch zu einer Tour überreden lassen, dann wäre sie aus dem Lager raus und hätte zumindest Ruhe vor den anderen. Wie sich Blix-Muta dann anstellen würde wusste sie allerdings nicht. Ob er ihr an sich die ganze Zeit nur auf die Nerven gehen würde und dann weiter solche Fragen stellte wusste sie nicht. Aber wie schlimm konnte es denn schon werden?

Sag mal, Blix-Muta, wo soll dein Abenteuer denn genau hingehen? hakte sie nach. An sich kannte er sie bestimmt nicht in dieser Region aus, von daher bezweifelte Kaori das er auch nur halbwegs einen Plan hatte.

Nachdem sie geendet hatte erweckte ein Welpe, der quer über den Rudelplatz lief ihre Aufmerksamkeit. An sich waren ihr die Welpen egal, mehr noch sie konnte sie nicht wirklich ausstehen. Aber trotzdem musste sie sich als Rudelmitglied auch um diese kümmern. Einen Blick in die Luft werfend sah sie einen Greifvogel der seine Runden über den Platz drehte. Deshalb hatte Gin eine Warnung von sich gegeben. Doch Kaori war sie recht sicher das für die Welpen kaum eine Gefahr bestand. Der Vogel würde wohl kaum versuchen einen Welpen aus einem Lager voller Wölfe zu packen.


[Nasval|j4|Blixem|geht nicht weiter auf Bilxem´s Vermutungen ein|stellt sich vor|sieht den Vogel, glaubt aber nicht das jemand in Gefahr ist|fragt Blixem über seine Pläne aus und nennt ihn Blix-Muta]

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Kaori

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15.08.2016 21:06 Forum: Rol­len­spiel

Die Augen geradeaus auf einen kleinen Strauch gerichtet hoffte die Fähe immer noch das der Wolf sich nicht für sie interessierte und einfach an ihr vorbeilaufen würde. Doch ihre Hoffnung verflüchtigte sich ziemlich schnell, als das ihr noch recht fremde Rudelmitglied bei der Schwarzen stehen blieb und sie auch sofort ansprach. Kaoris Maul entkam ein Seufzen als sie den Kopf hob und den Rüden ansah. Er schien sehr gut gelaunt und wissbegierig zu sein, zumindest verriet ihr das sein sehr hibbelig wirkendes Auftreten.
Die schwarzen Ohren der Fähe zuckten kurz bei der ihr gestellten Frage, was sollte sie denn hier wohl machen? Sie lag halt herum und überlegte. Als Kaori gerade dem Wolf eine Antwort geben wollte plapperte dieser auch schon sofort wieder los, und lies ihr kaum einen Augenblick um überhaupt nachzudenken als er sie gleich wieder mit Fragen löcherte. Innerlich fragte sich die Schwarze schon womit sie das jetzt verdient hatte und verfluchte sich selbst dafür nicht schon längst im Wald verschwunden zu sein.

Nach kurzem warten schien der Silber, Graue endlich fertig mit seinen Fragen zu sein. Die wissbegierigkeit sah man seinen Augen an. Irgendwie hatte Kaori einen Anflug von Mitleid mit ihm. Zwar wusste sie kaum etwas über den Wolf, doch glaubte sie das er wohl auch nicht ganz freiwillig Tyrese gefolgt war. Wer war das hier denn schon? Wenn man von den Speichelleckern um den Tyrannen absah waren die meisten, sie selbst eingeschlossen, in diesem Rudel da sonst der Tod auf sie warten würde. Kaori entschloss sich dazu, auch wenn es ihr eigentlich nicht wirklich passte, dem ihr fremden seine Fragen zu beantworten.

Es ist wohl unschwer zu erkennen das ich bis gerade eben hier ruhig gelegen habe und nachdachte. Da ist es angenehm alleine zu sein. Sprach sie zu dem Rüden mit einem leicht genervten Unterton. Kaori atmete einmal kurz und sah zum Himmel, würde es heute vielleicht noch ein Gewitter geben? Das würde bedeuten das sie wohl den ganzen Tag hier im Lager gefangen wäre, was sie nicht gerade freudig stimmen würde.

Hast du schon einmal gesehen das sich ein Berg bewegt hat? Es sind nicht die Berge die diese Geräusche machen, es ist der Himmel. Antwortet sie ihm auf seine recht seltsamen Fragen. Es wusste an sich doch jeder Wolf das Berge sich nicht bewegten, von den abergläubischen einmal abgesehen. Kurz überlegte die Schwarze ob sie das Gespräch einfach abbrechen sollte, doch sie wollte wenigstens seinen Namen in Erfahrung bringen. Sag mal, wie heißt du eigentlich? Diesmal bemühte sie sich einen etwas freundlicheren Unterton zu benutzen, wenn auch nur gespielt. Sie legte den Kopf auf ihr linkes Bein und sah ihr gegenüber aus ihren Braunen Augen an. Die einzigste Frage die sie in diesem Moment interessierte war, was ihm wohl zugestoßen war. Doch zu aller erst wollte sie seinen Namen wissen.

[Nasval|J4|Blixem|Ist leicht genervt von Blixem aber beantwortet seine Fragen und stellt selbst eine|wundert sich ein wenig über ihn, fragt sich wie er zu den Nightfalls kam]

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Kaori

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11.08.2016 19:30 Forum: Rol­len­spiel

Ruhe, dass was die schwarze Fähe gerade wohl am meisten begehrte war wohl einfach in Ruhe gelassen zu werden. Seitdem Tyrese und sein Trupp losgezogen waren um den Rebellen ein für alle mal den gar aus zumachen war die Wölfin ruhiger als sonst gewesen und dachte darüber nach. Schon wieder würden Wölfe sterben müssen, schon wieder würde Tyrese seine Tyrannei weiter ausbreiten können und stärker werden. Ihn konnte wohl kaum noch etwas aufhalten. Anschließen oder sterben, so hieß die Devise des Leitwolfes, Kaori hatte es einst schmerzvoll erleben müssen.

Sie lies ihren Blick über das Lager schweifen, es war mal wieder recht viel los. Eigentlich wäre Kaori jetzt aufgestanden und hätte sich verzogen, wäre irgendwo in den Wald gegangen und hätte sonst was gemacht. Doch da sich gerade überhaupt einer um sie scherte blieb sie am Rand des Lagers liegen und verlor sich in ihren eigenen Gedanken. Wie die Welt wohl heute Aussehen würde wenn Tyrese niemals auf ihr Rudel gestoßen wäre? Diese Frage quälte die schwarze öfters, doch eine Antwort darauf konnte sie natürlich niemals finden.

Kaori legte ihren Kopf auf die Pfoten und sah aus ihrem linken Augenwinkel einen Wolf auf sich zulaufen. Sie hoffte zwar das er sie ignorieren würde, doch wie die Grünen Augen des Wolfes sie fixierten war eigentlich klar das er irgendetwas von ihr wollte. Sofort bereute es die Schwarze nicht schon losgezogen zu sein. Sie könnte jetzt schön für sich alleine durch den Wald streifen und dort ihre Vergangenheit vergessen, sich in dem ewigen Grün und Braun des Waldes verlieren. Doch jetzt konnte sie nichts mehr daran ändern. Mit sehr viel Glück würde sich der Wolf vielleicht noch abwenden, das Interesse an ihr verlieren bevor er bei ihr war. Zudem fiel Kaori nicht einmal mehr der Name des Wolfes ein der gerade auf sie zulief.


[J4 | denkt nach | hofft das sie in Ruhe gelassen wird]

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