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Was bisher geschah ... Topinfos

#07 Plot

Der Druck steigt


# April, Frühling #
# Stark bewölkt, zwischendurch Donner #
# zwischen 10:00 und 12:00 Uhr #

Mit Anbruch des neuen Monats begann sich das Wetter sowohl in Nasval als auch in Amdir schlagartig zu wandeln. Es schlug teilweise einmal täglich um. Doch nicht nur das Wetter wandelt sich... Nach dem Flop der Nightfalls ist die Anspannung im Rudel groß gewesen. Niemand wusste, wie es weitergehen soll nachdem sie die Rebellen verpasst haben. Jedoch traute sich auch niemand Tyrese zu fragen, was sein nächster Schachzug sein würde. Die Stimmung war tagelang angespannt, denn auch der Tyrann selbst musste sich erst einmal einen neuen Plan überlegen. Niemand weiß bis jetzt, was den Nightfalls bevorstehen würde, doch die schwarzen Wolken am Himmel verhießen nichts Gutes. Momentan herrscht nur die Ruhe vor dem Sturm. Die Rebellen ahnen noch immer nichts von den Geschehnissen bei den Nightfalls, jedoch spüren auch sie eine gewisse Anspannung in der Luft. Obwohl sicher war, dass das Unwetter nicht ewig pausieren würde, beschloss Gwydion, dass er mit seinem Sohn Chaske und Khazen aufbrechen würde, um die Grenzen Amdirs abzulaufen und die Gegend auszukundschaften.


Vergangene Plots

#05 Plot

Lichterspiel im Winterzauber


# Anfang Winter #
# windstill, bewölkt, kühl #
# späte Morgenstunden #

Schwere Verluste haben den Herbst in den Köpfen der Wölfe geprägt. Sowohl die Nasvalianer als auch die Rebellen haben Rückschläge erhalten. Die Rebellen verloren Eloa und auch den verschwundenen Beta Leiard. Die Nasvalianer verloren einander, so dass lediglich Nhor übrig blieb. Dieser ist nun ein Neuling bei den Rebellen. Neue Rekruten braucht die Rebellion. Zwischen all dem Trubel um die Begegnung mit den Nightfalls und den Verlusten, war untergegangen, dass Freya fort war. Niemand will bemerkt haben, warum und wohin die junge Fähe gegangen sei. Chaske nahm sich dieser Aufgabe an und stürzte sich in die Suche nach der Fähe. Sein Verbleib ist genauso ungewiss wie der von Freya und Leiard. Die Nightfalls verloren lediglich die Chance auf einen Sieg über die Rebellen. Doch auch bei den Nightfalls kam es zu einem Todesfall, denn nachdem Bevan Nhor bei seiner Flucht geholfen hatte, nahm Oshae die Schuld für die Flucht des Gefangen auf sich. Und so bestrafte Tyrese sie mit dem Tode. Oshae opferte sich, um Bevan zu decken. Dies wird wohl Bevans düsteres Geheimnis bleiben.
Doch trug der Herbst auch Früchte. Sharon schenkte den Rebellen zwei Welpen, deren Leben in die Obhut der Rebellion gegeben wurde. Während Sharon zwei wehrlose Welpen zur Welt brachte, wuchsen Lyras Welpen zu Kämpfern. Murdoch hatte genug Zeit, um seine Söhne zumindest ein wenig in die Welt eines Krieges eintauchen zu lassen. Während Lyra ihre Tochter auf das Jagen spezialisierte, um sie bei Tyrese gut dar zu stellen, wuchsen Gin und Fael in eine Richtung heran, die Lyra missfiel. Zum Ende des Herbstes begangen Iyiny und Tyrese zur Vermehrung der Krieger beizutragen. Der Tyrann höchstpersönlich würde seine ersten, eigenen Welpen ins Leben setzen, sobald der Winter vorüber war.
Seit dem Kampf zwischen Rebellion und Tyrannei sind 6 Wochen vergangen. Eine Zeit ohne Gewalt. Und dennoch geprägt von vielen Veränderungen. Der Herbst verlor all seine Blätter und nahm dabei einige Wölfe mit sich. Der Winter klopfte an der Tür, aber die vom Herbst verschlungenen Wölfe tauchten nicht mehr auf. Doch dieser Winter war anders. Ungewöhnlich mild und bisher ohne Schneefall. Vielleicht ein Zeichen der Götter? Möchte das Schicksal den Rebellenwelpen das Leben schenken? Für die Rebellen ist es ein gutes Zeichen, da ihre kleinen Schützlinge einen kalten Winter nur schwer überleben würden. Doch das ist nicht die einzige Sorge des Rudels. Freya, Chaske und auch der Betarüde Leiard sind noch immer nicht zurückkehrt. Nur wenige glauben noch an ihre Rückkehr. Gwydion hat nicht nur einen weiteren Sohn ziehen gelassen, sondern auch einen guten Freund und Berater. Für die Nightfalls war der Winter kein Problem und brachte auch keine Sorgen mit sich. Gin, Fael und Nayara wuchsen tüchtig heran und waren auf ihren ersten Winter gut vorbereitet. Für die Gefährtin des Tyrannen galt nun Schonzeit, immerhin trug sie die Brut der Tyrannei in sich.
Kann man dem Schein eines ruhigen und milden Winters überhaupt trauen?

#04 Plot

Farbenspiel des Winds


# Anfang Herbst #
# leichter Wind, frisch, bewölkt #
# Mittags #

Dieser Herbst war ein ereignisreicher Herbst. Bei den Rebellen wurden Elín und Leiard zu Gwydions Unterstützung zu den Betawölfen des Rudels auserkoren. Und so widmeten sie sich ihren neuen Aufgaben. Während Leiard mit Khazen das neue Tal ein wenig unter die Lupe nahm, erkundigte Elín sich nach dem Befinden des neusten Mitglied der Rebellen: Eloa Tajou. Bisher war sie eher eine ruhige Begleiterin des Rudels, schien jedoch in Elín Gegenwart aufzutauen. Chaske erklärte sich selbst zum Beschützer Sharons und ihrer Welpen. Er versprach immer für sie da zu sein und über ihre Welpen zu wachen. Zugleich nahm er Reza, die offensichtlich mit Gwydion anbändelte, in die Fänge und versuchte mittels Provokationen sie aus der Reserve zu locken. Schnell wurde daraus eine Diskussion über die Liebe, welche zwar kein eindeutiges aber ein friedliches Ende gab. Gwydion hingegen plagte das Gefühl für Chaske kein richtiger Vater zu sein, doch Tinúviel bemühte sich ihren Vater zu motivieren und Chaske Zeit zu geben.

Nachdem Lyra ihre Welpen mehr oder weniger gut in der Höhle hinhalten konnte bis ihr Vater kommt, erfüllte dieser den Welpen ihren Wunsch nach draußen zu gehen. Im Licht der Sonne angekommen beantwortete Murdoch die Fragen seiner Welpen. So beschrieb er seine Aufgaben als Beta und zeigte den Welpen wer der Alpha ist, jedoch kam es noch nicht zu einem Kennenlernen. Als die Rudeljäger – jedoch ohne Harlequin – zurückkehrten, waren sie nicht allein. Sie brachten zwei Fremdlinge mit: Nhor und Celeste. Diese hatte Bevan bereits am See kennengelernt. Sowohl Bevan als auch die Nasvalianer waren froh sich einander wiederzusehen. Noch war den beiden nicht bewusst, dass sie gar keine Gäste, sondern Geiseln waren. Doch schnell wurde ihnen klar in welcher Situation sie sich befanden. Iyiny hingegen hatte ihre Freundin Ilyn aufgegriffen und sie zu Tyrese geführt, welcher diese ins Kreuzverhör nahm. Jedoch tat Ilyn auf unwissend und versuchte somit ihre Freunde zu schützen. Zugleich wagte sie es dem Tyrannen Widerstand zu leisten. Schnell flog die Lüge der Fähe auf und Iyiny erzählte vom Aufgriff der anderen zwei Nasvalianer.
Dieses Gespräch trug zwei Tage später seine Lorbeeren. Tyrese streifte in zwei Gruppen durch Nasval, jeweils mit einem Nasvalianer in der Hinterhand um eine Art Lockvogel für weitere Einheimische zu haben. Nhor wurde derweil bei den Nightfalls zurückgelassen. Dies war jedoch ein folgenschwerer Fehler, denn Bevan verhalf seinem Freund zur Flucht. Er wollte ihn nicht länger Leiden sehen. Dies blieb sogar unbemerkt. Lyra machte nämlich mit Nayara, Gin und Fael einen Spaziergang zur naheliegenden Blumenwiese. Leider musste Lyra ihren Ausflug schneller beenden als geplant, da Gin und Fael versuchten sich aus dem Staub zu machen. Der Rücktritt zum Rudel sollte eine Art Bestrafung sein. Dort angekommen bespaßten Tsume und Ragnarök die beiden Jungrüden. Lyra stellte Bevan ihre Tochter Nayara vor. Diese schlossen einen Band der Freundschaft.

Bei den Rebellen stärkten sich auch die Rudelbeziehungen. Chaske versuchte Sharon bei ihrer Sorge um Khazen zu trösten, während Deven und Reza sich näher kamen. Die trächtige Sharon und ihr neuer Beschützer bekamen unerwünschten Besuch durch eine Raubkatze, welche Chaske zu vertreiben versuchte.
Nachdem Dhiala von ihrem Dilemma berichtet hatte, schickte auch Gwydion zwei Suchtrupps aus. Er war gewillt der Einheimischen Hilfe zu leisten. Gwydion und Eloa trafen dabei auf Murdoch, Iyiny und der gefangene Ilyn. Im Laufe des Kampfes zwischen den gegnerischen Parteien, konnte Ilyn die Gunst der Stunde nutzen und die Flucht ergreifen. Nachdem Ilyn geflohen war, konnte Gwydion jedoch nicht verhindern, dass Murdoch Eloa tötete. Durch ein lautes Fauchen machte sich Besorgnis breit bei Gwydion, die ihn zu Flucht leitete. Schnell führte ihn dies zu seinem Sohn und Sharon. Gemeinsam mit Chaske vertrieb er die Raubkatze und kehrte mit beiden Wölfen zum Rudelplatz zurück. Er hatte ihnen bereits vom Tod Eloas gebeichtet und offenbarte ebenfalls, dass er schuld daran war. Am Rudelplatz angekommen wurde Gwydion regelrecht überfallen von Elín und musste ihr unangenehmer Weise selbiges beichten. Die Betafähe versuchte Gwydion seine Schuldgefühle zu nehmen. Auf seinen Wunsch hin suchte sie nach Reza. Als sie diese gefunden hatte, brachte sie Reza und auch Deven in eine missliche Lage. Diese schienen einander näher gekommen zu sein. Reza wurde zu Gwydion zurückgeschickt und kümmerte sich um ihren verletzten Helden. Deven wurde zur Jagd mit Elín verdonnert und gabelte bei dieser den geflohenen Nhor auf.

Tyrese, Abigail und Celeste bildeten die andere Gruppe. Während Celeste als Lockvogel voraus gehen sollte und die beiden Nightfalls zu den anderen Einheimischen führen sollten, unterrichtete Tyrese Abigail. Celeste versuchte die Nightfalls auf eine falsche Fährte zu locken, da sie Dhiala in einem Versteck bemerkte. Und bei ihr waren Khazen und Leiard. Nachdem Tyrese und Abigail jedoch Celestes Schwindel bemerkten, griffen diese die Fähe an. Überstürzt rannte Dhiala aus ihrem Versteck und versuchte Celeste zu retten. Noch ehe Dhiala ihre Freundin retten konnte, nahm Abigail Celeste das Leben. Khazen hingegen widmete sich dem Tyrannen selbst zu. Es kam zu einem blutigen Kampf. Auf beiden Seiten. Leiard versuchte Khazen zu helfen und schaffte es einen guten Moment abzupassen, in dem beide fliehen konnten. Nachdem sich Khazen und Leiard aus dem Staub gemacht hatten, widmete sich Tyrese den Kämpfenden – Abigail und Dhiala – zu. Schließlich musste auch Dhiala ihr Leben lassen. Während Khazen verletzt aber lebend beim Rudel ankam, war von Leiard keine Spur. Nachdem Khazen Gwydion Bericht erstattet hatte, ließ er sich von seiner Geliebten pflegen.


#03 Plot

Das Spiel mit dem Feuer


# Mitte Sommer #
# schwül, wenig Wind, kaum Wolken #
# Vormittags bis Mittags #

Man sagt, dass die Zeit alle Wunden heilt, aber ist dem wirklich so? Über Amdir liegt ein fader Beigeschmack vermischt mit der Dunkelheit der Herzen der Wölfe. Sowohl über die Nightfalls als auch über die Rebellen hat das Schicksal sein Unheil gezogen. Ob die letzten Monate, in denen nichts sonderlich Auffälliges geschah, diese Wunden tatsächlich heilen kann, ist fragwürdig. Die Rebellen wurden nach ihrer Flucht von Freya und Chaske zum Lager begleitet, dort wurden alle Wunden so gut es nur ging versorgt. Auch die Wunden der Nightfalls wurden geleckt, so kamen sich Murdoch und Lyra erneut ein Stückchen näher.

Es sind ungefähr drei Monate vergangen seitdem sich Gwydion, Reza und Khazen einen blutigen Kampf mit drei Wölfen der Nightfalls geliefert haben, den nur der Betawolf Murdoch und sein Weggefährte Zetyr überlebten. Drei Monate ist die öffentliche Demütigung Oshaes durch den Tyrannen her. Doch ihre Wunden werden wohl mehr Zeit zur Heilung benötigen als alles andere. In den letzten drei Monaten hat sich nicht sonderlich viel getan. Jedenfalls hat sich keine Katastrophe oder ähnliches zugetan. Es war ja auch für beiderseits Rudel ziemlich turbulent in der letzten Zeit, so dass die letzten Monate zur Ruhe genutzt werden konnten. Die Einzelgängerinnen Sharon und Eloa Tajou wurden in das Rudel der Rebellen aufgenommen und haben sich von nun an eben so an die Netiquette zu halten wie die anderen Mitglieder auch.

Und so zog Frühling vor rüber. Sicher war der Frühling keine sonderlich heitere Jahreszeit für die Bewohner von Amdir, doch trug auch er Früchte, die gedeihen. So ist aus der kleinen verwirrten Welpin Izusa nun ein stattlicher Jungwolf mit eigenem Kopf geworden. Wird Tyrese sie rechtzeitig umpolen können? Ihre Neugierde im Keim ersticken? Sicherlich wird er nun viel Wert auf eine grundierte Ausbildung seiner Wölfe legen. Jetzt, wo er weiß, dass Gwydion überlebt hat und einen Widerstand plant. Ob der Tyrann von Amdir weiche Knie bekommt? Auch Gwydion müsste sich rüsten, nun wo doch sein Geheimnis um die Rebellion entlüftet ist. Doch all diese Dinge benötigen vor allem eines: Zeit. Und die Zeit bleibt nicht stehen. Sie rennt weiter. Genauso wie das Schicksal. Und das meint es bekanntlich nicht gut mit den Wölfen aus Amdir.

Nachdem nun der Frühling von dem Sommer abgelöst worden war, erstrahlte Amdir in seiner vollen Farbenpracht. Flora und Fauna wuchs und gedeihte. Doch dieses Jahr herrschte eine eher trockene Luft in Amdir und die dazukommende Hitze ließ ein nicht absehbares Unheil über das Tal herein. Das trockene Gras fing Feuer, welches sich blitzschnell verbreitet hatte.
Schnell hatten die Nightfalls das Feuer bemerkt und pure Panik war ausgebrochen. Tyrese und seine Betawölfe taten sich ungeheuerlich schwer die aufgebrachte Horde Wölfe zum Zuhören zu bewegen. Tyrese gab den Befehl dem vertrockneten Fluss zu folgen. Sie würden im benachbarten Tal Schutz suchen. Nur ungern verließ der Tyrann seine Heimat und sein Reich, doch das war ihm lieber als zu sterben. Und nach dem nächsten Regen könnte man sich anschauen, wie viel das Feuer zerstört hatte. So flohen die berüchtigten Nightfalls, von Panik und Aufruhr geleitet durch die Flammen am vertrockneten Flussbett entlang, in Richtung fremde Welt. Unwissend dass dieses Feuer bereits Opfer gefordert hatte. Hlín war mit zwei anderen Wölfen abseits des Flussbettes gefolgt. Hlín trennte sich jedoch von ihnen als ihm der Geruch eines Rebellen in die Nase stieß. Kilian. In dem Aufruhr hatte sich der Rebellenjüngling verirrt. Während Hlín die Gunst der Stunde nutzte, um den Sohn Gwydions zu töten, wurde er durch das Flammenmeer von seinen zwei Begleitern abgetrennt und vom Feuer verschlungen. Die beiden Begleiter Hlíns rannten Richtung Flussbett. Ihre Aufgabe war es nun Tyrese von dem heldenhaften Abgang seines Betas zu erzählen.
Noch bevor die Rebellen zur Jagd aufbrachen, bemerkten sie die dunklen Rauchschwaden am Horizont. Gwydion überlegte, ob das Feuer sie auch in die Berge verfolgen würde, doch selbst wenn die Flammen vorher ausgelöscht werden sollten, so wäre ihr Jagdgrund vom Rauch erstickt. Und so wies er an die Berge zu verlassen und gen Osten das Tal zu verlassen. Das Feuer verbreitete sich schnell. Ehe die Wölfe die Berge verlassen hatten, hatte das Feuer schon fast den Fuß des Berges erreicht. Die einzige Chance: Mittendurch. Die Rebellen mussten also durch die Flammen fliehen. Gwydion sagte ihnen, dass sie zur nächstgelegenen Gebirgslandschaft im Osten müssen. Dort würden sie sich treffen, sollten sie sich verlieren.

Man hörte öfter mal von einem benachbarten Tal namens Nasval in Richtung Osten, doch das einzige was den Wölfen nun blieb war die Flucht.

Zu dieser Zeit ahnten die Wölfe von Nasval noch nichts von alle dem. An der westlichen Grenze erkannte man zwar weitentfernte Rauschschwaden, doch war man sich sicher, dass diese nicht herüber nach Nasval ziehen würden. In Nasval war alles so wie immer und doch anders. Der Duft der Veränderung war klar. Und doch schien er schier ignoriert zu werden. Die Wölfe lebten nach wie vor in Freiheit und kannten nur das Gesetz ihrer Welt. In Nasval war die Konstruktion eines Rudels beinahe unbekannt. Die Wölfe lebten entweder alleine oder in einer Zweckgemeinschaft, die einem Rudel ähnlich sah, doch gab es dort keine Ränge und somit keinen Alpha. Sie trafen sie lediglich ab und zu zum Jagen, Geschichten erzählen und um das Bedürfnis nach Gemeinschaft- und Sozialbefinden notgedrungen zu befriedigen. Was kam auf die Wölfe in Nasval zu?

#02 Plot

Wandel der Zeit


# Ende Frühling #
# sonnig & eine frische Brise #
# Mittags #

Es sind 3 Tage vergangen seit dem das heftige Unwetter in Amdir getobt hat. Nun hat sich das Himmelsgemüt beruhigt, doch haben sich auch die Gemüter der Wölfe beruhigt? Noch immer sind die Folgen des Sturmes spür – und sehbar. So auch bei den Wanderern Vaneya und Akash. Erst vor kurzem kamen sie nach Amdir und haben direkt ein schlimmes Erlebnis mitbekommen. Durch den Sturm wurden sie getrennt und suchen nun einander. Vaneya irrt im Wald nahe der Gebirgskette in Amdir umher und sucht ihren Geliebten. Dieser befindet sich in unmittelbarer Nähe des Rudelplatzes der Nightfalls. Werden sie ihm helfen seine Geliebte zu finden? Wird Tyrese ihre Liebschaft zu seinen Gunsten nutzen? Werden Vaneya und Akash wieder zueinander finden? Doch nicht nur das mysteriöse Pärchen leidet unter den Folgen des Sturmes. Auch die Nightfalls haben Opfer. Alduin fand durch den Sturm seinen Tod und hinterlässt seine beiden Schwestern Aralil und Izusa. Nibiru Ea gilt nicht mehr als nur noch verschwunden, da ihr Körper gefunden wurde. Jedoch vollkommen leblos. Wie geht das Rudel mit diesen beiden Verlusten um? Aber vor allem wie wird Tyrese den Tod eines hochgeschätzten Mitgliedes und den eines wichtigen Nachzüglers wegstecken? Nahe der Gebirgskette befinden sich Khazen und Sharon. Wird er sie zu den Rebellen führen? Bei den restlichen Rebellen herrscht eher angespannte Stimmung, obwohl Gwydion mit seinen Jüngern sich im noch wohlbehüteten Lager in den Bergen zurückgezogen hat. Gwydion weiß erst seit kurzem von seinen Kindern und hat keine Zeit in die Vaterrolle hineinzuschlüpfen. Durch das Gewitter kam es zwischen Tinúviel und Gwydion auch zu keiner großen Aussprache.

#01 Plot

Flucht ins Glück


# Ende Frühling #
# Bewölkt, leichter Wind #
# Morgens bis Mittags #

Erst seit kurzem hat Gwydion sein geheimes Lager im Hochgebirge errichtet. Dort suchen die Rebellen gemeinsam Schutz vor den Nightfalls. Wie lange sie dort unentdeckt bleiben, ist fraglich. Sie legen jedoch viel Wert darauf, dass ihnen niemand folgt. Insbesondere da seit kurzem ein Paar zu den Rebellen gestoßen ist, welches Nachwuchs erwartet. Gerade aus diesem Grund steht deren geheimer Rückzugsort an höchster Stelle.

Bei den Nightfalls gab es bereits Nachwuchs. Nibiru Ea hat zum Ende des letzten Winters drei Welpen geboren. Auch deren Schutz hat hohe Priorität, schließlich muss die Wolfsarmee wachsen und gedeihen.

Werden die Rebellen in ihr Glück flüchten oder werden die Nightfalls dem Versteck auf die Schliche kommen?


Basisinformation

# Gründungsdatum 22. Januar 2013 #
# Eröffnungsdatum 26. Januar 2013 #
# Rollenspielstart 07. Februrar 2013 #

Rudelübersicht

# Insgesamt 35 Wölfe #
# Nightfalls 20 Wölfe
# Rebellen 13 Wölfe
# Einzelgänger 0 Wölfe
Karte » Nasval
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Thema: Der Druck steigt - Plot 07
Tyrese

Antworten: 361
Hits: 41023

22.08.2017 15:47 Forum: Rol­len­spiel

Das heile Auge des Tyrannen verfolgte Abigails Bewegungen nachdem diese Razca zurück zum Rudel gebracht hatte. Ihr Gang wirkte hastiger und steifer. Ihr Nackenfell war zudem leicht gesträubt. Glücklicherweise entging dem Wolfsrüden den kraus gezogenen Fangrücken und die angehobenen Lefzen unter denen die weißen Zähne der Wölfin hervorblitzten. Sonst hätte Tyrese sie sofort aufgehalten und zur Rede gestellt. Hatte seine Aufgabe, sein Befehl die Wölfin etwa an ihre Grenzen getrieben? War Abigail nicht in der Lage ihm so zu dienen, wie er es von ihr verlangte? Sicher würde Tyrese noch einmal mit der Fähe darüber reden müssen, hatte er sie doch bisher immer hoch gelobt.

Kaum war Abigail aus seinem Sichtfeld gewichen, wandte sich das heile Auge wieder an Razca, die einen ziemlich langen Moment einfach nur vor ihrem Alpha stand und scheinbar nicht wusste was sie zu seinem neuen Erscheinungsbild sagen sollte. Der Tyrann wusste nicht was in der Wölfin alles vorgehen musste. Nicht dass der Anblick ihr schaden konnte, ihr Herz sich zusammenziehen und gar einen Stich widerfahren würde. Er hatte schlichtweg keine Ahnung, dass eine solche gravierende Verletzung in der Lage war seine Ansehnlichkeit aus der Sicht eines Weibchens heraus derart zu verschlechtern. Und doch hoffte Tyrese dass Razca ihn weiterhin als Alpha und Anführer akzeptierte. Dass er ihr gefiel; auch nur mit einem Auge. Warum hatte sich der Tyrann nur solche Gedanken gemacht ?

Vielleicht war es ja auch ganz anders? Würde Razca ihn als Helden feiern? Ihn bewundern? Die Verletzung war immerhin Zeuge davon dass sich der Alpha der Nightfalls ohne zu zögern den Abhang hinunter begab, an der Stelle an der die Welpen abgerutscht waren. Er hatte das Rudel Abigail anvertraut, während er sich selbst in größte Gefahr begab und am Ende gegen Gwydion kämpfte. Berechtigt schwillt Tyrese die Brust und präsentiert sich stolz vor Razca.

Ihm entging dabei nicht dass ihre Augen seinen geschundenen Körper musterten und nach weiteren Verletzungen suchten. Diese hatte Tyrese durchaus, aber es war nichts, was nicht zu einem gnadenlosen Kampf zwischen zwei Alphas passen würde. Immerhin konnte er ruhig stehen und wirkte nicht so sehr angeschlagen, wie er es vielleicht war. Ohne Frage: Er war erschöpft, doch noch war nicht der richtige Moment um sich auszuruhen. Er genoss zwar jede Sekunde in der er sich nicht anstrengen musste, doch richtige Entspannung und Ruhe würde er erst wieder finden wenn es darum ging eine Nacht lang zu schlafen. Und doch machte es Tyrese so verdammt einfach. Es sah so einfach aus, wie er da vor Razca stand und wartete.

Noch bevor Razca sich aber mit ihrem geliebten Alpha befassen konnte, kam auch schon Eryin angestürmt. Mit einem ruhigen und gelassenen Schnaufen blieb er einfach eisern stehen, das kleine Fellknäul zu seinen Pfoten lies er einfach ein wenig toben. Er hatte sein Auge fest auf Razca fixiert. Nur einen kurzen Moment senkte er die Schnauze und stupste Eryin kräftig an, drückte sie leicht gen Boden und leckt ihr über das zierliche Köpfchen, über den Nacken, über den Rücken hinweg bis zu ihrem Rutenansatz. "Es tut weh, ja. Sehr sogar. Doch mir geht es gut. Noch atme ich. Mach dir keine Sorgen, Kleines. Spar dir deine Kräfte, noch ist unsere Reise nicht zu Ende." brachte er sanft hervor. Ungewohnt sanft und doch mit der gewohnt rauen Stimme des Tyrannen. Wegschicken wollte er die kleine Fähe nicht, darum beantwortete er ihre letzte Frage nicht. Ohnehin war sein Blick wieder wie gebannt auf den Seelenspiegeln der schwarzen Schönheit gefangen.

Dann: Endlich! Endlich kam sie auf ihn zu. Seine geliebte Razca. Er hob seine Schnauze leicht an als Razca ihn überschwänglich begrüßte und wild über seine Lefzen leckte. Auch seine Rute begann nun zwischen seinen Hinterläufen zu pendeln, gar etwas heftiger als es die Rute von Razca tat. Er genoss ihre Begrüßung und Liebkosung einen Moment lang und schloss dabei gar sein heiles Auge, ein leises wohliges Murren unterdrückend. Doch formte sich auf seinen Lefzen ein Lächeln, das er nun Razca entgegenbrachte. Er genoss ihre Wärme, trotz des verdreckten und nassen Fells. Leider löste sie sich schnell wieder von seiner Seite und trat zurück. Langsam senkte er die Schnauze und seinen Blick wieder und funkelte sie lieblich mit seinem einen Auge an. Zufriedenheit und ein listiger sowie zufriedener Ausdruck ruhte auf Tyreses Gesicht. "Deine Worte ehren mich, Razca. Es war eine wahre Schlacht. Ein Kampf um Leben und Tod. Später werden wir unseren Sieg gemeinsam feiern." antwortete er der Wölfin. Ihm lagen noch ganz andere Worte auf der Zunge. In dem Wohlgefühl des Triumphes wollte er sie die nächste Nacht zu seinem Weib machen, auf das sie ihm wunderbare Welpen zur Welt bringen würde. Als konnte er es einfach als Siegeslohn einfordern. Er fühlte sich ja so männlich in diesem Moment, beschwingt von der Begrüßung und Anerkennung. Allein der Hintergedanke daran seinen Sieg auf diese Art und Weise mit Razca zu feiern befeuerte seinen Leib mit Vorfreude und Gier nach dem Weibchen, so dass er sich gar leicht über die Lefzen leckte, ohne dass Razca den Sinn dahinter wissen konnte.

Doch Razca war ein besonderes Weibchen, das er nicht einfach so behandeln konnte. Oder etwa doch? Er war der Tyrann! Er war der Alpha! Warum also nicht? Ganz einfach: Es war nicht der richtige Moment und der falsche Ort. Zudem musste noch ein Rudelplatz und die passende Höhle dazu gefunden werden.

"Schön dich wieder bei uns zu haben. Ist dir oder..." kurz darauf wandte Tyrese seinen Blick auf die Welpen, die beide Fähen im Schlepptau mit sich brachten. "...den Welpen etwas zugestoßen ? Geht es allen gut?" fragt Tyrese nach. Er wirkte nicht unbedingt besorgt, aber doch war es eine ganz normale Frage die gestellt werden musste. "Wenn du eine Pause brauchst, solltest du dir diese schnell genehmigen. Das Rudel braucht eine Höhle. Einen Unterschlupf. Noch bevor die Nacht anbricht. Dann kann das Rudel ruhen und andere Themen angegangen werden." sprach Tyrese. Es gab viel zu besprechen. Warum das Rudel ausgerechnet die Welpen und Razca ungeschützt abwandern ließ, wie es nun weitergehen sollte und wie es um Amdir und die Nightfalls stand. Die Rebellen, da war sich Tyrese sicher, war nun nur noch eine Randgruppe, die es mit einer weiteren Attacke endgültig zu zerschlagen galt. Bald würde es keine Rebellen mehr geben. Da war sich Tyrese ganz sicher.


[ Entgeht Abigails Verhalten nicht |antwortet Eryin , ist aber wie gebannt auf Razca fixiert | freut sich über Razcas Begrüßung | hat versaute Gedanken | versucht sich kurz und knapp zu halten | besorgt um das Rudel und dem Zustand von Razca und den Welpen | Die Nightfalls brauchen dringend einen Ruheplatz. ]

Thema: Der Druck steigt - Plot 07
Tyrese

Antworten: 361
Hits: 41023

02.08.2017 20:56 Forum: Rol­len­spiel

In Sachen Geduld war Tyrese nich nie ein großer Sportler oder Freund davon gewesen. Da machte es die Tatsache dass er Razca und die Welpen nicht erblicken konnte nicht unbedingt einfacher. Ganz im Gegenteil. Nachdem er bereits seine Fragen Abigail entgegen geschickt hatte, beobachtete er ihre Bewegungen. Die schwarze Wölfin schien erschöpft zu sein. Ihr Fell war durchnässt und verdreckt vom schlammigen Untergrund. Ohne Frage: der Abstieg vom Gebirge war bestimmt kein Zuckerschlecken. Doch was sollte Tyrese dazu sagen? Er selbst war wie ein Steinbock den Abhang herunter gerannt und hatte Zick-Zack - Sprünge vollzogen um möglichst schnell dem Tal entgegen zu kommen. Das war die einzig richtige Entscheidung, sonst wären die Welpen der Nightfalls dezimiert worden. Getötet oder verschleppt. So sah sich Tyrese nicht nur darin als Held, dass er den elendigen Mistkerl von Verräter ermordet hatte, sondern auch verhindert hat dass man ihn seiner Welpen beraubte. Deimos sorgte dahingehend selbstverständlich für Kopfschmerzen; hatte der Welpe doch genau das gesehen, was sein kleines Köpfchen nicht verstehen wollte. Er war noch jung, frisch und unschuldig. Doch genau das sollte doch den helfen das Fellknäuel zu radikalisieren? Wollte er denn gar nicht wie sein Vater werden? Oder war es einfach nur der Schock der das junge Wolfsherz in Stücke riss? Die Zeit wird es zeigen was aus der armen Seele des Welpen werden würde. Tyrese hoffte es doch sehr dass Razca und das Rudel es schaffen würden, den Rüden zu beruhigen und auszubilden, um zu leben wie ein Nightfall, als der er geboren wurde.

Doch nun zurück zu Abigail. Tyrese bemerkte natürlich auch wie die Läufe von Abigail leicht zitterten. Ob er ihr eine Ruhe gönnen sollte? Doch wer würde dann nah Razca und den Welpen blicken? Ein jeder Wolf des Rudels musste nun erschöpft sein und Tyrese selbst versuchte sich möglichst wenig seiner Schmerzen anmerken zu lassen. Kein leichtes Unterfangen, denn es brannte noch immer so höllisch, als hätte man ihm das Auge herausgerissen oder verätzt. Es würde ihm definitiv noch einige Tage und Nächte Kopfschmerzen und andere Leiden bescheren. Daran bestand gar kein Zweifel. Doch jetzt musste er stark sein. Die Nightfalls mussten stark sein. Nun waren sie in Amdir, hatten aber noch immer kein Lager. Das galt es so schnell wie nur möglich zu finden oder aufzuschlagen. In den Augen von Abigail erkannte der Nightfalls soetwas wie Bewunderung. Dieser Blick. Er war unverkennbar. Es war einfach kein entsetztes Starren, obwohl kurz vor dem gedeuteten Blick etwas Angst zu lesen war. Klar, Tyrese musste sich selbst erst einmal daran gewöhnen, dass ihm nun ein Auge fehlte. Da würde jeder Nightfall ebenfalls ein wenig daran zu nagen haben.

Die Ohren des Tyrannen lauschten gespannt den Worten, die ihm zugetragen wurden. Razca hatte einen unbeschwerlicheren Weg gewählt? Einen Umweg also. Was dachte sich die Fähe dabei bloß? Jetzt war sie ganz allein auf sich gestellt und sollte ihre eigenen Welpen und die des Alphas am Leben halten? Obwohl Razca zum Wohl der Welpen gehandelt haben musste, erzürnte es den Rüden. In Gedanken stempelte er sie sogar als verantwortungslos ab. Hätte sie sich nicht wenigstens noch Geleit mitnehmen können? Was wenn sie einen Fehltritt macht und verunglückt? Die Welpen hätten nicht die geringste Chance zu überleben. Wut stieg in Tyrese auf, das sah man ihm an, als sich der Kopf leicht zwischen die Schultern senkte und das Nackenfell zur Geltung kam, als es förmlich zu Berge stand. Aber doch brach kein weiteres Wort aus ihm heraus. Er nahm es hin wie es gerade war; hatte er doch den ganzen Tag nichts weiter getan als sich darauf vorbereitet dass dieser Tag Unheil über ihn bringen würde. Bis jetzt hatte sich dieses Unheil jedoch eher zu seinem Vorteil gewandelt. Hoffentlich war dem auch so bei Razca.

Gerade noch registrierte der Alpha wie Abigails Lefzen bebten und leicht angezogen wurden, kurz bevor sie auch schon lossprang um nach Razca zu sehen. Damit hatte die Fähe ihm das Problem zu entscheiden wen er nach Razca suchen ließ, abgenommen. Ein leicht amüsiertes Grinsen zog sich über den Fang des Rüden. Wieder einmal setzte Abigail Alles daran ihren Alpha zufrieden zu stellen. Ihre bebenden Lefzen mussten ein Indiz dafür sein dass sie mit sich selbst kämpfte und haderte. Vielleicht verfluchte sie sich selbst in Gedanken , als Tyrese ihr so offen vor den Kopf warf, dass das Rudel nicht vollzählig war. Wo Tyrese ihr doch die Leitung anvertraut hatte, wäre das ein grober Schnitzer gewesen. Ein Fehler, den Tyrese nicht so leicht vergeben würde. Normalerweise. Er hoffte inständig dass sie bald mit Razca und den Welpen zurückkehren würde. Die Unruhe in ihm gefiel ihm garnicht!

So blieb Tyrese an Ort und Stelle, mit einem Nicken auch die anderen Ankömmlinge begrüßend. Er selbst als Alpha vermied nun in dieser Situation in die Gruppe zu laufen und sich nach den Wölfen umzusehen und zu erkundigen. Viel zu offensichtlich war es dass man ihn nun anstarrte und das verletzte Auge, die klaffende Wunde mit Schrecken und Staunen begutachtete. Doch keiner traute sich so recht sich ihm zu nähern. Wo sich sonst Fähen um ihre Rüden kümmerten, sie vor Sorge mit den Nasen bestupsten, fiepsend wissen wollten ob alles in Ordnung war, sah sich Tyrese einem großen Nichts ausgesetzt. Razca war nicht da. Stattdessen staunende und erschrockene Gesichter, die sich erst noch an das neue Antlitz des Rüden gewöhnen mussten. Mit einem Seufzen und einem kehligen, missmutigen Brummen wandte Tyrese seinen Kopf schließlich zur Seite, um sich den Blicken zu entziehen. "Hört auf mich anzustarren!" brachte er fast schon bösartig hervor. Doch einen Vorwurf konnte man Tyrese daraus nicht wirklich machen, oder? Er überlegte gar bereits zu den Nightfalls zu sprechen, vom Kampf zu berichten und über den glorreichen Sieg, den sie an diesem Tage errungen hatten. Doch Tyrese zog es lieber vor zu warten, bis das Rudel wieder vollständig sein würde. Bis dahin konnte ein jedes Rudelmitglied sich ausruhen. Zwar war der kalte , aufgeweichte Boden dabei absolut kein Trost, dafür mussten die Wölfe aber auch keine Berge mehr erklimmen oder überwinden.

Es dauerte wohl eine Zeit, in der Tyrese weiterhin auf Razca wartete. Ab und an erwischte man den Rüden wohl, wie er sein heiles Auge schloss, sich selbst eine Erholungspause gönnte, seine Sinne und Ohren jedoch blieben scharf. Bewegte sich ein Wolf, oder hörte Tyrese etwas, war er sofort wieder da, wach und bereit. Es war so die einfachste und effektivste Art das Warten zu verkürzen. Einfach das Auge schließen und einen kurzen Augenblick entspannen. In der Ferne waren Pfoten zu hören. Langsame aber deutliche Schritte. Aufgeregte Schritte, die ständig schneller und langsamer wurden. Dann wurden es mehr. Zwei Wölfe. Gefolgt von Regen. Nein, kein Regen; leisen Trommeln. Pfötchen. Konnten das Welpen sein? Mit aufgespitzen Ohren schreckte Tyrese auf. Er war doch einen kleinen Moment einem kurzen Schlaf verfallen. Mit dem heilen Auge erblickte Tyrese die zurückkehrende Abigail aus dem Augenwinkel heraus. Ein Schatten begleitete sie; eine weitere schwarze Fähe, die deutlich versetzt neben ihr lief. Gefolgt von vielen kleinen tapsigen Schatten. Das waren die Welpen! Gesteinsbrocken fallen Tyrese gedanklich von der Brust und lassen ihn einen tiefen Atemzug nehmen. Er wollte schon aufspringen und Razca entgegenspringen; doch da fuhr es Tyrese wie ein kleiner Blitz durch den Kopf. Konnte er so wie er nun aussah Razca entgegenblicken? Wie würden die Welpen wohl reagieren? Mit Angst? Eine Frage, die Tyrese selbst ein wenig Furcht einflößte. Nicht umsonst war Deimos so aphatisch und das Rudel so verhalten. Doch wollte er auch nicht so tun als würde er die Rückkehr von Abigail, Razca und den Welpen ignorieren. Das hätte womöglich ein falsches Licht auf ihn geworfen oder für allgemeine Verwirrung gesorgt. Aber doch zögerte Tyrese so lang, dass Abigail, Razca und die Welpen dem Alpha sehr sehr nahe kamen.

Langsam drehte Tyrese sein Ohr zur Seite, und begann seinen Kopf in die Richtung von Razca zu drehen. In einer eleganten, fast zeitlupenähnlichen Bewegung wandte sich Tyrese in die Richtung der schwarzen Fähen. Dabei machte Tyrese ein paar Schritte nach Vorn, bis Razca sein noch heiles Auge zu Gesicht bekam. Als sich Tyrese weiter in ihre Richtung dreht, konnte die Fähe erkennen wie ein kurzes, freudiges Lächeln auf der ihr zugewandten Lefze lag, das aber nach und nach schmolz, als sich die Nase und der Fangrücken nun ebenfalls ihr zugewandt hatte. Es würde nur einen kurzen Moment dauern, bis Tyrese Razca frontal entgegenblickte. Das klaffte sie nun. Die große Narbe, die sich noch zusammenzog. Dort, wo das zweite Auge einst war. Mit blut- und schlammgetränkten Fell stand er nun vor ihr; sie mit nur einem Auge anblickend. Obwohl der Anführer Freude über ihre Rückkehr und das scheinbare Wohlbehalten der Welpen empfand, blieb seine Rute nahezu emotionslos hängen. Er war angespannt, wie Razca nun auf sein neues Erscheinungsbild reagierte. "Willkommen zurück, Razca." sprach Tyrese mit seiner ruhigen, rauchigen Stimme aus, fast so als wäre nichts gewesen.


[ Zuerst ratlos | lässt Abigail losziehen | schnauzt die Gaffer an | wartet auf die Rückkehr der Welpen, Abigail und Razca. | wendet sich ihnen zu, Razca langsam sein Gesicht zuwendend. | Begrüßt Razca. ]

Thema: Der Druck steigt - Plot 07
Tyrese

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15.07.2017 11:42 Forum: Rol­len­spiel

Es waren nahezu zwei quälend lange Stunden, die der Tyrese nach seinem Siegesruf wartete, bis sich die Nightfalls wieder vereinen würden. Geduld war nicht unbedingt einer seiner Tugenden, das war unter den Rudelmitgliedern bereits bekannt, doch dieses Mal würden die Wölfe wohl staunen, als sie ihren Alpha aufrecht an einer Stelle sitzen sahen. Er wartete und wartete, bis der Trupp, angeführt von Abigail, zu ihnen fand. Kein nervöses Umsehen oder ungeduldiges Geseufze hatte den Alpha verlassen, er war vollkommen konzentriert auf die Umgebung, auf den Fuß des Berges, an dem sie nun nahe des Waldesrands warteten. Ständig spähte er in eine Richtung, aus der er zu wissen schien, dass der Rest seines Rudels hervortreten würde. Das lange Warten wurde am Ende genau damit belohnt.

Obwohl ihm das nun fehlende Auge, an dessen Stelle sich das Gewebe bereits schmerzend zusammenzuziehen schien, höllische Schmerzen bereitete, vernahm man keinen einzigen Laut vom Tyrannen. Er nahm den Verlust hin, wenn auch er Innerlich förmlich brodelte und den gesamten Rebellenabschaum verwünschte. Gwydion war tot - und doch hat er es sich nicht nehmen lassen ein Andenken zu hinterlassen. Immer wieder schloss Tyrese reflexartig das noch heile Auge, als er vor geistigen Augen sah wie die Fänge des schwarzen Teufels auf ihn zurasten. Er war ein würdiger Gegner, früher einmal ein Kamerad. Obwohl Tyrese sonst nie etwas bereute, konnte er sich dieses Mal selbst dabei ertappen, wie er dem schwarzen Rüden zum Abschied gedenkte. Zu gern hätte Tyrese damals verhindert dass ausgerechnet Gwydion ihm den Rücken kehrte. Sonst würde er nun eben diesen schwarzen Wolf an seiner Seite wissen, den er versucht hätte nach seinen Wünschen und Vorstellungen zu formen. Oh, er wäre ein weltklasse Leibwächter und Auftragsmörder geworden, ohja! Da war sich Tyrese sicher. Doch abgesehen von dieser Spinnerei war es ihm tatsächlich Ernst sich Gedanklich von Gwydion zu verabschieden. Tyrese würde doch jetzt nicht etwa senil werden , oder ? Nein, ganz im Gegenteil. Er nahm Abschied von einem Nightfall und von einem Freund und Feind.

Tyrese blieb weiter auf seinen vier Buchstaben sitzen, als die Gruppe von Abigail wieder zu den Nightfalls stieß. Ein wenig drehte Tyrese den Kopf bereits zur Seite, versuchend sein blutverschmiertes Gesicht zu verbergen; ebenso sein neues Erscheinungsbild mit nur einem Auge. Doch früher oder später würden sie es ja doch entdecken! So wandte Tyrese den Kopf wieder frontal in Richtung der Mitglieder. Ein ernster und doch fröhlicher Blick kam den Wölfen entgegen. Obwohl die Rute regungslos auf dem nassen Boden lag, sah man durch das verbleibende Auge seine Freude an. Er war froh dass den anderen Nightfalls nichts passiert war.

"Seid ihr vollständig?" fragte Tyrese nur wenige Augenblicke später in gewohntem Tonfall , präzise, kräftig und direkt. Es schien ihn plötzlich gar keine Sorgen mehr zu bereiten wie die Nightfalls auf Tyrese mit nur einem Auge reagieren würden. Tyrese fand sich schnell wieder in seinem gewohnten Trott wieder, in seiner Position als Alpha. Da waren Selbstzweifel fehl am Platz. Schnell überflog er mit seinem Auge die sich zeigenden Wölfe. Die Gruppe schien kleiner als gewollt und schnell wurde für Tyrese klar dass etwas nicht stimmen musste. "Wo sind die Welpen?" fragte Tyrese gleich hinterher, wobei ihm auch die Begleitperson auffiel, die ebenfalls fehlte. Razca. Die Wölfin auf die der Rüde bereits ein Auge geworfen und seine Welpen anvertraut hatte, fehlte. Sofort sträubte sich das Nackenfell von Tyrese und die Mimik verzog sich leicht. "Wo ist Razca? Wo sind die Welpen? Warum sind sie nicht bei euch?!" fragte der Tyrann zugleich nach. Der Rüde dachte an Alles andere, als daran dass Razca möglicherweise einen sichereren Weg für sich und die Welpen wählte. War ihr etwas passiert? War sie abgerutscht? Waren ihr die Welpen davongelaufen? War sie von einem Baum erschlagen worden? Wo zum Teufel war sie? Angst beschlich Tyreses Herz, denn es wäre nicht das erste Mal dass die Natur ihm einen schaurigen Streich spielte. Wie oft hatte das Schicksal ihm schon Weibchen und Welpen genommen? Würde das jetzt wieder so sein, wo ihm das Schicksal doch Gwydion auf dem Präsentierteller vor die Schnauze trug? Nein, Abigail würde ihm bestimmt gleich berichten was mit Razca war. Es war bestimmt nichts passiert. Oder etwa doch?


[ Zuerst noch nahe Murdoch, Zetyr, Deimos | wartend nahe dem Waldrand am Fuß des Gebirges | entdeckt Abigails Gruppe und freut sich heimlich. Entdeckt das Fehlen der Welpen und Razca | beschleicht eine Vorahnung. ]

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08.07.2017 21:21 Forum: Nightfalls

Ah, dann hab ich da was falsch verstanden. ;)

Thema: Abigail
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08.07.2017 20:30 Forum: Nightfalls

Joa liest sich ganz gut. Smile Auch ich würde mich freuen die gute alte Abi wieder im RP anspielen zu können.
Erledigst du bitte noch die Kleinigkeiten die Khazen erwähnt hat? Smile Wird Abigail einen neuen Avatar kriegen? Wenn ja, bitte mit Bildquellen-Angabe. Die alte Angabe findet sich noch beim Gesuch Smile

Thema: Der Druck steigt - Plot 07
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10.06.2017 12:36 Forum: Rol­len­spiel

Langsam setzte Tyrese eine Pfote vor die nächste, stetig weiter in Richtung Chaske lenkend, der seinen Blick auf dem verbleibenden Auge des Tyrannen gebannt zu haben scheint. Jedenfalls entging dem Alpha der Nightfalls nicht wie ihn der kleine Nachkömmling des toten schwarzen Schattens entgegenstarrte. Noch während Tyrese in die Seelenspiegel von Chaske blickte, ohne dabei auch nur eine Spur von Trauer zu entdecken, bemerkte der Hüne doch Eines: In Chaskes Augen loderte ein Feuer. Ein Feuer, das er zuvor nur von Gwydion kannte. Keine Spur von Hass oder Wut, sondern lediglich Widerstand und Rebellion. Wagt es dieser erbärmliche Wicht tatsächlich in die Pfotenstapfen seines Vaters zu treten?! Wenn dem so sei, war es wohl die beste Lösung die Rebellion, die Tyrese ohnehin zu zerschlagen versuchte, entgültig im Keim zu ersticken. Wenn Chaske den Kampf wählen würde, dann würde er Tyrese einen wahnsinnigen Gefallen tun.

Nur ab und an lauschte Tyrese auf. Die ganze Zeit über, in der er mit Gwydion beschäftigt war, hatten die Nightfalls mit drei Rebellen zu kämpfen. Zweifelsohne würden hier noch mehr sein! Doch es kamen keine weiteren Rebellen um den Kampf zu ihren Gunsten zu gewinnen. Umso vorsichtiger wurde Tyrese, als er glaubte hinter sich zu hören; wie Pfoten über den harten Boden des Abhangs trommelten, von dem er selbst gekommen war. Unrecht hätte er dabei nicht; durchaus war da ein Wolf der sich dem Kampfgeschehen rasant genähert hatte. Doch war es in diesem Fall Razca, die es für besser hielt sich bedeckt und in Sicherheit zu halten. Tyrese wusste nicht ob ihm nun Gefahr von Hinten drohte, oder ob das Rudel aus lauter Ungeduld dazustieß und die Jagd auf die restlichen Rebellen eröffnen würde.

Da lenkten die Worte Chaskes wieder die Aufmerksamkeit Tyreses auf sich. Dem Tyrannen war sehr deutlich anzusehen dass er kurz davor stand in ein spöttisches Lachen auszubrechen. Was wollte Chaske mit seinen Worten bewirken? Tyrese reizen? Ihn beleidigen? Ihm seinen Sieg vermiesen? In Gedanken widersprach Tyrese jeden einzelnen Satz des schwarzen Rüden der noch grün hinter den Ohren war. Am Ende zischte er Chaske in einem belustigten Ton entgegen. "Du sagst es, junger Chaske. Anführer kommen und gehen. Legenden sterben nie." Ohne Zweifel musste Tyrese nicht erklären dass er sich als Legende sah und Chaske nun als neuen Anführer der Rebellen. Es wäre nur eine Frage der Zeit, wann auch Chaske unter ihm und zwischen seinen Fängen den letzten Atemzug tun würde...

Doch dann geschah etwas womit wohl weder Murdoch, noch Tyrese selbst gerechnet hatten. Chaske wandte sich ab, pflichtbewusst den Kameraden Khazen unterstützend. Fast wäre es noch ein zweiter toter Rebell geworden, als Zetyr seine Chance sah und kurz davor stand Khazens kümmerliches Dasein zu beenden. Doch Chaske griff rechtzeitig ein, Zetyr regelrecht zur Seite fegend. Mit einem herrischen und siegreichen Lachen , das der Rüde in Gedanken für sich behielt, sah er Chaske und Khazen hinterher, wie sie den Rückzug antraten. Wie schön... Jetzt hatte er nicht nur eine Rechnung mit Khazen offen, sondern auch eine neue Rechnung mit Chaske. Vorfreude sei doch bekanntlich eine gute Freude, nicht wahr? Da erfreut sich Tyrese sogar darüber als Khazen noch während der Flucht über eine Wurzel stolpert, einen tierisch uneleganten Fall auf die Schnauze hinlegt, danach aber fleißig Fersengeld gibt, während Zetyr wieder bereit dazu war den Rebellen unter sich zu begraben. Nur ein kräftig nachgeworfener Ausruf brachte Zetyr davon ab Khazen und Chaske zu verfolgen. Der Kampf war vorbei und ein jeder der drei lebenden Nightfalls hatte Blut gekostet. Tyrese hatte seinen Erzfeind getötet, Zetyr in typischer Psychopathenmanier das Blut von Khazen gekostet und Murdoch... Murdoch hatte sich ein Wortgefecht und Gedankenduell auf hohen Niveau geleistet. Tyrese war sich sicher dass es nicht mehr lang gedauert hätte um miterleben zu dürfen wie Murdoch diesen Chaske in Tausend Fetzen zerrissen hätte. Doch soweit kam es nicht. Leider.

Gerade als Tyrese neben Murdoch zum Stehen kam, wurde die Aufmerksamkeit wieder auf den kleinen Deimos gelenkt, der seinem Vater unmissverständliche Worte entgegenwarf. Zunächst unbeeindruckt von diesen Worten dauerte es ein wenig, bis Tyrese mit seinem verbliebenen Auge ansatzweise soetwas wie Missfallen oder gar Zorn wiederspiegelte. Die Ohren des mächtigen Alphas hatten sich aufrecht in Deimos Richtung gedreht. "Junge... Weist du überhaupt was du da gerade von dir gibst?! Deine Mutter würde dich..." grollte Tyrese dem jungen Welpen entgegen. Doch was würde seine Mutter? Sie lebte immerhin nicht mehr. In die Rolle der Mutter war Razca geschlüpft. Was würde sie wohl tun? Würde sie Deimos packen und schütteln bis er wieder zur Vernunft kam? Oder ihn gar gegen die Wand werfen, so wie es sich gerade Tyrese in Gedanken ausmalte? Mit einem kräftigen Schnauben beendete Tyrese die Konfrontation mit Deimos. "Wir sprechen ein andermal darüber. Solang will ich sowas nicht mehr von dir hören, Sohn." brachte er noch hervor, ehe er sich mit einem prüfenden Blick davon versicherte dass Zetyr fit und auf allen vier Pfoten war. Auch von ihm erntete Tyrese einen zunächst geschockten Blick, der aber bald schon einem breiten, biestigen Grinsen wich. In Zetyrs Augen sah der Alpha mit nur noch einem Auge und der blutenden Narbe die quer über dem Auge prangte wohl noch angsteinflößender und gefährlicher aus. Murdoch schien besorgt um seinen Alpha; so entwichen dem silbergrauen Rüden sämtliche Gesichtszüge, als er in das grausige Gesicht seines Anführers blickte. Noch bevor Murdoch sich mit Tyrese befassen konnte, bekam aber auch er ein "Später." von Tyrese zu hören, der sich neben ihm umdrehte. "Achte auf meinen Sohn." fügte Tyrese noch leise hinzu. Ohne Zweifel bedeutete dies für Murdoch den kleinen Racker nicht aus den Augen zu lassen und alles erdenkliche zu tun um ihn davon abzuhalten solche Dinge über seinen Vater und Alpha zu denken oder gar zu sagen. Was mit Deimos geschah, wenn er sich nicht wieder einkriegen würde, überließ er jedoch seinem Alpha.

Die Ohren des Alphas schnippten auf und der Kopf drehte sich sofort in Richtung des Abhangs von dem Tyrese, Murdoch und Zetyr zuvor den Überraschungsangriff und die Rettungsaktion gestartet hatten. War da ein Wuffen? Hatte Tyrese das richtig gehört? Es klang nach einer Fähe. Vielleicht doch ein Hinterhalt? Das Fell des Nightfalls sträubte sich. Den Abhang würde er in seinem Zustand nicht erklimmen können. Zu sehr zitterten bereits die kräftigen Läufe des Nightfalls, während die Wirkung des Adrenalins langsam nachließ und die Kraft des Tyrannen sich rapide der Erschöpfung näherte. Tyrese wusste nicht ob es sich nun um einen Rebellen handelte oder nicht. So setzt der Rüde auf eine einfache Methode der Kriegsführung. Einschüchterung. Tyrese hob den Kopf an, ihn vorsichtig in den Nacken legend und dabei ein kräftiges Geheul ausstoßend, damit eine Botschaft verbreitend, dass er; der mächtige Tyrese zurückgekehrt war um Amdir zurück zu erobern. Seine Botschaft beinhaltete auch dass er Gwydion getötet und Amdir damit befreit habe. Seine Kinder waren wohlauf und wurden vor den Fängen der Rebellen gerettet. Das war zweifelsohne der Teil der Botschaft, der für Razca bestimmt war.

In das Siegesgeheul stimmten auch Zetyr und Murdoch ein, eigene Botschaften den geflüchteten Rebellen nachwerfend. Zetyr war nach dem Blut Khazens aus, nach dem er im Kampf so sehr gegiert hatte, während Murdoch dem armen Chaske nachrief dass er niemals den Tag vergessen solle, an dem sein Vater starb und Chaske dazu verdammt war ihm tatenlos zuzusehen.

Nach dem Heulen wartete Tyrese auf Antwort. Antwort von seinem Rudel. Wie es wohl auf die Nachricht von Gwydions Tod reagierte? Er erwartete ein Jubelruf der durch ganz Amdir zog, hoffte aber auch darauf dass sich die Stimme von Abigail oder Razca erhob, die ihm mitteilen würde, wo sie sich befanden und ob sie den Abstieg überstanden hatten. Es war nun wichtig sich wieder zu vereinen und in Amdir erneut heimisch zu werden.



[ Murdoch, Zetyr, Deimos ( Chaske & Khazen ) | Sieht den fliehenden Rebellen hinterher. Ist von Deimos enttäuscht. Verkündet seinen Sieg und ruft nach dem Rudel. ]

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28.05.2017 12:53 Forum: Rol­len­spiel

Mit eng angelegten Ohren, Blut- und Geifer-verschmierten , gefletschten Fängen, stand Tyrese über dem sterbenden Gwydion. Einzig und allein die Tatsache, dass der schwarze Rüde sich unter seiner mächtigen Pfote nicht einmal mehr zu wehren schien, besiegelte Sieg des Tyrannen. Die hochgezogenen Lefzen und die gefletschten Fänge spiegelten das bestialische Grinsen von Tyrese wieder, der nun herabblickte und den Blick von Gwydion auffing, der in eine bestimmte Richtung ging. Tyreses Blick folgte der Richtung, wobei als erstes Murdoch in das Sichtfeld des Nightfalls geriet, gefolgt von Chaske, der sich scheinbar etwas weiter zurückgezogen, aber Deimos zwischen den Vorderläufen hatte. Eine Situation, die Tyrese nicht gefiel und sofort dafür sorgte dass sich das gesamte Fell des Tyrannen erneut sträubte.

Er stand sogar kurz davor aus der Haut zu fahren, als ihm erst richtig bewusst wurde, dass da SEIN Sohn zwischen den Vorderläufen von Chaske stand und der Rebell nur mit dem Fang herabschnellen und zuzubeißen brauchte, um das Leben von Deimos auszulöschen. Wie konnte Murdoch es im Kampf nur dazu kommen lassen?! Doch anstatt dass sich Besorgnis in Tyrese wiederspiegelte, der ohnehin mit nur noch einem Auge absolut grausam aussah, funkelte er mit dem verbliebenen Auge Chaske entgegen, sich dabei über die blutigen Zähne leckend, so als würde er das Blut von Gwydion kosten und genießen. Er sah wie Chaske in dieser Situation gefangen war, wie seine Augen zitterten und gespannt auf seinem Vater ruhten, der ihm während seines Abtritts eine letzte Botschaft zu übermitteln versuchte. Ein Grund mehr sein Gewicht auf die Pfote zu verlagern, deren Krallen sich auf den sterbenden Leib Gwydions pressten und ihn zusätzlich verletzten, um das letzte Stückchen Spaß aus dem Sieg auszukosten und herauszupressen.

So schien Tyrese wie eine siegreiche Bestie, die sich nicht einmal ansehen ließ dass er nicht weit davon entfernt war vor lauter Schmerz und Qual förmlich auszurasten. Dabei wusste nicht einmal Tyrese selbst wie er in diesem Zustand reagieren würde. Würde er noch zwischen Freund und Feind unterscheiden können? Tatsache war, dass der unermessliche Schmerz in seinem Schädel und in der Höhle, wo bis vor wenigen Momenten noch ein intaktes Auge vorzufinden war, derartige Ausmaße annahm, dass es sich mit jedem Herzschlag fühlte, als würde sein Kopf zerbersten. Der Puls des Nightfalls raste, hämmerte umso intensiver in seinem Schädel. Blut lief auf der einen Seite seines Schädels herab, woraufhin die Augenglieder sich zusammenpressten, um das Auge zu schützen, das längst nicht mehr zu retten war. Eine deutliche, frische Narbe senkrecht über die Augenpartie hinweg zierte nun das Gesicht des Tyrannen.

Nur einen kurzen Augenblick wich der Blick von Chaske ab, sich nach Zetyr und Khazen erkundigend, die sich weiter im Hintergrund ebenfalls noch im Kampf befanden. Es sah aus als würde Zetyr unterliegen; mit Khazen mit den Kräften gleichauf liegen, sich aber nicht aus der Situation befreien können. Auch der Blick von Khazen entging Tyrese nicht, der nun den Kopf leicht senkte und dem Rüden gefährlich entgegen funkelte. Er hatte Khazen nicht vergessen und würde die offene Rechnung mit ihm ganz bestimmt noch begleichen! Sollte Khazen nur kommen; Tyrese war bereit!

Doch würde Tyrese seine Priorität auf Chaske verlagern. Nicht nur, weil es ein riesiger Spaß werden würde nach dem Rebellenanführer auch den Sohn des Verräters zu töten, sondern auch weil es nun auch darum galt Deimos aus den Fängen von Chaske zu befreien. Kaum bemerkte Tyrese wie der Körper Gwydions unter seiner Pfote erschlaffte und der letzte Atemzug Gwydions Seele mit dem nächsten Windhauch davontrug, trat der Tyrann vom Leichnam herab, nur um respektlos über ihn hinweg zu treten. Wie ein Fußabtreter wurde Gwydion von allen vier Pfoten des Tyrannen getreten, während sich der durchaus erschöpfte und angeschlagene Alpha in die Richtung von Murdoch, Chaske und Deimos orientierte, mit hoch erhobener Rute, gesträubten Fell und blutigem Gesicht und Fang Chaske entgegenblickend. Nur das übermäßig ausgestoßene Adrenalin hielt Tyrese noch auf den Pfoten. Jeder andere Wolf hätte sich wohl wie ein Wurm vor Schmerz auf dem Boden gekrümmt. Er war ein gutes Stück von den drei Wölfen entfernt und war gespannt darauf wie sich die weitere Situation entwickeln würde. Trotz der unpässlichen Situation, in der sich Deimos befand, berauschte der Triumph den Alpha so sehr, dass keinerlei Sorge an ihm erkennbar war, die er dennoch in sich trug.


[ Genießt seinen Sieg | bemerkt Zetyr's und Deimos's Situation | Priorisiert Deimos und glaubt daran dass Zetyr nicht so leicht unterzukriegen ist, hat er doch Khazens geschockten Blick bemerkt. | Tritt respektlos auf Gwydions Leichnam und über ihn hinweg, langsam in Murdoch's und Chaske's Richtung tapsend. Adrenalin hält ihn auf den Pfoten. ]

Thema: Raskán
Tyrese

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22.05.2017 00:11 Forum: Rebellen

Ist leider kein "heute Abend" geworden, dafür aber ein frühes frühes "Morgen früh" ;)

Im Steckbrief liest das Aussehen deines Wolfes am interessantesten. Fast schon schade dass der Rüde sich nicht an seine komplette Vergangenheit erinnern kann. Wäre bestimmt ein toller Geschichtenerzähler ^^ Das was man aber als Hintergrundinfo zu lesen bekommt finde ich sehr toll. Fast schon zu schade dass der tolle Raskan ein Rebell werden soll und kein Nightfall. Der Typ würde ganz sicher auch gut zur dunklen Seite der Macht passen. ;)

Die Augen, auch wenn sie sehr gewöhnungsbedürftig sind und so noch nicht bei uns vorgekommen sind, dürften aber wohl das meiste Interesse ernten. Rot-Blaue-Augen? Na dem will man Nachts nicht begegnen, oder?

Bin mal gespannt wie sich der Rüde bei den Rebellen schlägt oder auch wenn er mal auf die Nightfalls trifft.
Mit anderen Worten: WoB ! Smile

Thema: Der Druck steigt - Plot 07
Tyrese

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30.04.2017 12:02 Forum: Rol­len­spiel

Die Augen des Tyrannen weiteten sich, als sich die Fänge seines Erzfeindes in einen Vorderlauf bohrten und der alte Narr begann an jenem zu ziehen um den mächtigen Tyrese zu Fall zu bringen. Was beim ersten Versuch nicht gelang, gelang beim Zweiten. Mit ungeheurer Wucht brachte Gwydion seinen Gegner zu Fall, dass dieser sich recht überrascht auf der Seite liegend am Boden wiederfand. Jetzt, wo die Hoffnung und Freiheit zum Greifen nahe war, lies Gwydion keine weitere Chance verstreichen und trat über den mächtigen Tyrannen, nach seiner Kehle trachtend.

Doch die Fänge des schwarzen Schattens fanden sich nicht um oder an der Kehle des Feindes wieder, sondern quer über dessen Schädel, den der Tyrann herabdrückte um die freie Kehle zu schützen. Ein weiteres Jaulen; das des Tyresen hallte kurz darauf umher. Ein schriller Schmerzenslaut, den kein Wolf auf der Welt hätte unterdrücken können. Nicht nur dass die Fangzähne des schwarzen Teufels nahe der Ohren kräftig in den Schädel bohrten, nein; ein Fangzahn des Unterkiefers glitt in die Augenhöhle des Tyrannen. Nervenbahnen wurden verletzt und durchtrennt Blut und Schmerzen breiteten sich wie Feuer im verletzten Auge und der Augenhöhle des Tyrannen aus.

Der Schmerz machte Tyrese rasend; war es doch an Höllenqualen nicht zu ertragen, was er in just diesem Moment empfand. Obgleich ihm vor geistigem Auge allerhand Dinge erschienen, sich das Leben wie in einem Zeitraffer abspielte und sich anschließend mit schwarzer, kalter Leere füllte aus der die Fratze Gwydions kam, um ihn in der ewigen Dunkelheit zu verschlingen; Der Kampf war noch nicht vorbei. Ein Lichtblick bot sich Tyrese als das unversehrte Auge eine letzte Chance offenbarte: Die freie, verletzliche Kehle von Gwydion.

"Elendiger Bastard !" kam grollend aus der Kehle des Tyrannen empor, deutlich geprägt von steigender, rasender Wut. Mit einem kurzen aber kräftigen Ruck reckte sich der Nightfall dem Rebellenabschaum entgegen; was zugleich von einem nahezu leisen, aber deutlich hörbaren und markanten Knacken untermalt wurde. Das linke Auge barst unter dem Druck des Fangzahn Gwydions, als Tyreses Kiefer hervorschnellte und die spitzen Fangzähne sich in die Kehle des Rebellen bohrten. Wilde Raserei ließ nun keine Spielchen mehr zu; weshalb der Nightfall seinen Biss so gut er konnte verstärkte. Ein leises Knirschen kündigte bereits an, dass die Zähne über den Kehlkopf des Rebellen schrammten und Kerben in diesen schlugen. Nur einen kurzen Augenblick lang lockerte Tyrese den Biss um mit bestmöglichster Gewalt erneut zuzubeißen. Wildes Knurren und Grollen sowie heftiges Schnaufen war von Tyrese zu hören, der nun alles daran setzte dem Leben seines Gegenüber ein Ende zu setzen.

Beider Leiber; der des Rebellenanführers Gwydion und der des mächtigen Nightfallalphas Tyrese zuckten plötzlich zusammen, als aus dem zuvor gehörten Knirschen ein leises, dumpfes und doch kräftiges Knacken wurde. War es vorbei? Hatte Gwydion den Schädel des Tyrannen gespalten? Genau diese Furcht durchfuhr Tyreses Bewusstsein. Doch die Furcht hielt nur bis der wahnsinnige Druck auf seinem Schädel schwand und Tyreses Fänge den harten Widerstand ,auf den sie gestoßen waren, durchbrachen. Ein ersticktes Keuchen und angedeutetes Röcheln Gwydions war Zeuge davon. Doch gab der Rebell weiterhin nicht auf; dem Ziel so nah, Amdir und dem Rudel endlich zur Freiheit zu verhelfen, versuchte er den Schädel des Nightfalls zu durchbrechen; doch schwand die Kraft rasch aus seinem Leib, so dass gar die Läufe des schwarzen Schattens nicht mehr in der Lage waren ihren Herren zu tragen. Das Schicksal des Rebellen war besiegelt; sein Kampf verloren.

Das Auge des Tyrannen war nicht mehr zu retten; kein Grund also darauf weiter Rücksicht zu nehmen. Es galt Gwydion zu beseitigen, ehe ein weiterer unvorhergesehener Angriff das Ende des Nightfalls bedeuten könnte. So zog Tyrese die Läufe an, Gwydions Körper zur Seite; und von sich lostretend. Dabei riss Tyrese förmlich den Biss des Rebellen von sich, eine deutlich klaffende und blutende Narbe im Gesicht hinterlassend; dort wo einst das linke Auge saß. Als Gwydion röchelnd, nahezu panisch nach Luft atmend seitlich auf dem Boden lag, huschte trotz der Höllenschmerzen ein diabolisches Grinsen über Tyreses Lefzen, wobei selbiger kurze Zeit erschöpft liegen blieb, nur um kurz darauf sich schleppend aufzurichten und über Gwydion zu stellen, als dieser sterbend am Boden lag. Wie ein Schatten; das Unheil oder gar der Teufel persönlich, baute sich der Tyrann über dem besiegten Erzfeind auf, eine Pfote auf den Hals und die Krallen kräftig unter das Fell drückend. Es gab doch nichts schöneres als seinem geschlagenen Feind, der dem Tode geweiht war, zusätzlich zu quälen und beim Sterben zuzusehen.


[ Kampf mit Gwydion | jault vor Höllenschmerz, verliert ein Auge. | Zertrümmert den Kehlkopf Gwydions | Gewinnt den Kampf ]

Thema: Der Druck steigt - Plot 07
Tyrese

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06.04.2017 22:16 Forum: Rol­len­spiel


Der Kampf der Titanen gewann langsam an Spannung und Brutalität. Wie unaufhaltsame Bestien standen Gwydion und Tyrese größtenteils auf den Hinterläufen, während sie ihren Gegenüber mit den Vorderpfoten umklammerten und zusätzlich mit den Krallen verletzten und gefangen hielten. Wie Löwen, die ihre Opfer erlegen wollten und Spaß daran empfanden den Gelüsten nachzugeben, die Krallen und Fänge einzusetzen um das Blut des Anderen zu vergießen.

So sah sich Tyrese in der Oberhand, als er Gwydion umklammerte und ihm die Fänge in die Schulter bohrte. Scheinbar überraschte es den Tyrannen als Gwydion nur wenige Augenblicke später ebenfalls seine Fänge in seinen Hals rammte, ihm die Fänge in den Nacken schlug und mit dem Unterkiefer nur knapp die Kehle verfehlte. Dennoch war der Konter von Gwydion äußerst effektiv; quollen doch aus den Bisswunden an Nacken und Hals ebenfalls größere Mengen an Blut hervor.

Hatte Gwydion etwa erwartet seinen Gegner zur Aufgabe zu zwingen? Wollte er ein Klagelaut oder gar ein Schmerzensschrei entlocken? Nicht bei Tyrese! Zweifelsohne durchzog den mächtigen Tyrannen eine vielzahl von Schmerzen; doch nicht nur der geringste Jauler verließ den Fang des Rüden. Schwäche Zeigen? Niemals! Viel eher knurrte und grollte Tyrese seinen Schmerz in Form von Wut heraus, um seinen Gegner zu beeindrucken. Umso gefährlicher , tiefer und lauter wurde demnach das Grollen und Knurren des Nightfalls.

Zwischen seinen mächtigen Fängen quoll und floss das Blut des Verräters empor, lief in sein Maul, gar bis hinab zum Rachen, wenn es gar zuviel war um unter den Lefzen hervor zu sickern und in klebrigen roten Fäden gen Boden zu tropfen. Doch es war nur eine Schulter! Was konnte Tyrese hier für einen Schaden anrichten? Das Schlüsselbein brechen vielleicht?
Doch um dieses Ziel zu erreichen brauchte er eine bessere Position und einen noch besseren Biss. Die Alternativen; die Brust und das Herz oder die Kehle Gwydions waren vorerst nicht in Reichweite. Noch während der Biss von Gwydion sich verstärkt und sich sein eigenes warmes Blut im Nacken und am Hals ausbreitet, beschloss der Tyrann dass es jetzt noch nicht zu einem frühen Ende kommen würde. ~Nein, so leicht mache ich es dir nicht, Gwydion!~ hallte es im Hinterkopf des Rüden umher.

Daraufhin folgt ein kräftiges Rütteln und Schütteln des Fanges, mit dem Versuch Gwydion aus dem Gleichgewicht zu bringen oder gar ein Stück Fleisch aus der Schulter zu reißen. Damit ging Tyrese auch das Risiko ein, ebenfalls eine Wunde am Nacken und/oder Hals davon zu tragen.

Doch was war das? Gerade als Tyrese den Kopf wild hin und her riss, musste Gwydion mit einem Hinterlauf nachsetzen um sich gegen Tyrese zu stämmen. Ein Fehler; denn Tyrese bemerkt sofort wie sich das Gewicht nach Hinten verlagert. Mit einem kräftigen Sprung stieß sich Tyrese mit den Hinterläufen ab, gegen Gwydion, diesen förmlich von den Pfoten reißend.

Man konnte förmlich hören wie mit einem dumpfen Schlag der mächtige Leib von Gwydion mit dem Rücken auf dem Waldboden aufschlug, gar mehrere unter den Wölfen liegenden Ästen unter dem Gewicht beider Rüden zerbrachen. Tyrese hatte seinen Biss gelöst, die Geifer- und Blutverschmierten Fänge bereithaltend um zuzuschnappen; während Gwydion mit einem entsprechen großen Fetzen blutigem Fell und Fleisch in seinem Fang beschäftigt war. Er hatte es Tyrese am Nacken herausgerissen und spuckte es rein provokativ vor den Augen des Tyrannen aus.

Sofort rasten die Fänge von Tyrese erneut auf Gwydion zu; so dass dieser unmittelbar in den blutigen Rachen seines Verderbens blicken konnte, doch abermals zog Gwydion den Kopf einen knappen Hauch vor dem Unvermeidlichen wieder zur Seite. Tyreses Fänge schnappen zu und schlugen hörbar aufeinander. Das Klacken der Fänge war deutlich zu hören; ebenso wie das schrille Jaulen als die Fangzähne Gwydions Ohr durchbohrten, als sie zuschlugen. Keine Sekunde später riss Tyrese am Ohr des schwarzen Teufels und riss ihm die Ohrspitze förmlich inzwei. Die Ohrspitze war nun gespalten und gar ein kleines Eck des Ohres fehlte, das der Tyrann mit seiner Zunge zwischen den Fangzähnen hervorpellte und ausspuckte.

Keine Zeit verstreichen lassend setzte Gwydion erneut zum Konter an. Jetzt war die Kehle von Tyrese frei! Jetzt konnte er zuschlagen und der Tyranei ein Ende bereiten! Sofort schnellte der zornig aufgerissene Fang Tyrese entgegen; doch auch dieser schafft es dieses Mal zurück zu weichen. Dabei ist dieser gezwungen vom Rebell herabzutreten.

Tyrese will ihn leiden lassen, ihn Schaden zufügen und ihm zusetzen, bis dem schwarzen Teufel die Kraft und Ausdauer verliert, um ihn dann vernichtend zu schlagen. So der Plan; denn kaum ist Tyrese zur Seite gewichen, schlagen sich die Fänge des Tyrannen in einen Hinterlauf von Gwydion, kräftig zubeißend und energisch daran zerrend, ihn gar über den Boden ziehend. Der schwarze Rüde konterte sofort; mit einem kräftigen Tritt mit dem anderen Hinterlauf befreite er sich aus dem Biss, diesmal gar ein Jaulen des Tyrannen entlockend, als die Krallen von Gwydion quer über den Schnauzenrücken ratschten und blutige Spuren hinterließen.

Endlich gab das Gwydion die Möglichkeit sich wieder auf alle vier Pfoten zu stellen und sich seinem Erzfeind zuzuwenden, der nach dem Konter mit einem leichten Schütteln der Schnauze versuchte den Schmerz auf dem Fangrücken zu ertragen. Dabei funkelten seine Augen stets hasserfüllt in Gwydions Richtung.


[ Kampf mit Gwydion | ignoriert den Schmerz und überwältigt Gwydion; wird dann aber zurückgedrängt. ]

Thema: Der Druck steigt - Plot 07
Tyrese

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27.03.2017 21:17 Forum: Rol­len­spiel


Er hatte sein Ziel direkt vor Augen! Gwydion - der schwarze Teufel. Das Ziel, das es über all die Monate und Jahre hinweg zu verfolgen und zu töten galt, war endlich zu Greifen nahe. Endlich war es Tyrese höchst persönlich, der seine Fänge in das Fleisch des Verräters graben konnte, an seinem Körper zerren wollte, um das Leben aus dem Pelz des erbärmlichen Rüden zu reißen, der ihm so viele Probleme bereitete. Nur in einer Sache war sich Tyrese unsicher, obwohl er die Wahl damals im Kampf gegen Khazen relativ schnell und sicher traf. Die Kehle herausreißen oder doch lieber das Herz? Die Kehle war eine einfache und sichere Methode, während das Vorhaben das Herz aus der Brust zu entfernen einen viel größeren Folter- und Spaßfaktor mit sich brachte. Oh; wie sich Tyrese bereits darauf freute!

Die wenigen Wolfslängen die zwischen dem schwarzen Teufel und dem gefürchteten Hünen lagen waren schnell überwunden. Gerade setzte Tyrese zum Sprung an um sich frontal auf Gwydion zu stürzen, sich mit ihm auf die Hinterläufe zu stämmen um ihn auf den Rücken zu werfen und nieder zu machen. Doch Gwydion bluffte. Darin war der Feigling der Rebellen schon immer gut. Dieses kühne, selbstsichere Wesen, während er einem gleichzeitig unberührt und gelassen entgegenblicken konnte. In diesem Fall sah Tyrese einem finsteren Blick und gefletschter Fänge entgegen, die doch ein heimliches Lächeln und Grinsen auf den Lefzen trugen. Eine Falle!

Kaum will sich Tyrese auf Gwydion stürzen, weicht dieser mit einem Satz zur Seite aus, schneller und kräftiger als Tyrese es geahnt hätte. Nur wenige Augenblicke später, kaum dass Tyreses Leib wenige Zentimeter über die Stelle hinwegschnellte, an der der Rebell zuvor gestanden hatte, wendete sich dieser um den Nightfall ans Fell zu gehen. Tyrese versuchte sofort abzubremsen und sich umzuwenden, um seinen Gegner keine ungeschützte Stelle anzubieten. Doch da landeten die Pfoten von Gwydion bereits auf dem Rücken Tyreses, mit den Krallen unter das Fell gleitend und über die Haut kratzend. Tyrese hört gar das nahende Zusammenschlagen der Fänge, das in schnellen und immer kürzeren Abschnitten folgte und seinen Ohren gefährlich nahe kam. Lächerlich, dass Gwydion immer wieder seine Kiefer zusammenschlagen ließ! Glaubte er etwa den großen Tyrannen damit einzuschüchtern oder gar Angst einflößen zu können? Keine Chance!

Noch bevor Gwydions Fänge den Nacken des Nightfalls erreichen konnten, duckte sich Tyrese gen Boden, die Vorderpfoten auf den Boden stämmend, während er mit den Hinterläufen seitlich absprang; wie Gwydion zuvor, um einen Satz zur Seite zu machen. Das Ziel war jedoch nicht sich von Gwydion zu befreien; sondern direkt zu Kontern. So wirft Tyrese seinen Hinterleib in die Richtung des schwarzen Rüden, ihm mit dem Becken einen kräftigen Stoß gegen die Flanke verpassend. Kräftig genug um Gwydion von sich zu reißen und aus dem Gleichgewicht zu bringen.

Während Gwydion auf den unerwarteten Konter versuchte nicht von den Pfoten gerissen zu werden und seinen Stand erneut zu festigen, fuhr Tyrese mit dem Vorderkörper herum. Große funkelnde Augen; Augen eines Wahnsinnigen, der nach Rache und Blut durstete blickten Gwydion entgegen, ehe sie vom weit aufgerissenen , vom Speichel triefenden Fang verdeckt wurden, der sich blitzschnell auf Gwydion zubewegte. Aus Reflex zog Gwydion den Kopf zur Seite und verhinderte damit einen folgenschweren Biss im Gesicht zu erhalten. Zu gern hätte Tyrese dem alten Narren das Augenlicht genommen! Nur knapp entging Gwydion den scharfen Fängen, die sich wenig später mit stechenden Schmerz in die rechte Schulter bohrten. Darauf folgte ein schmerzender, stetig steigender Druck, der ein noch schmerzvolleres Bohren mit sich brachte. Begleitet vom Geräusch des feinen Leders das unter dem Druck der spitzen Zähne nachgab, hörte man förmlich wie der Biss von Tyrese das Fleisch durchbohrte und zusammenpresste; dabei etwas des köstlich warmen roten Lebensaftes hervorquellen ließ. Dabei versuchte Tyrese sein Opfer mit den Vorderpfoten zu umklammern; wie ein Kämpfer im Ring fest zu halten, mit den Krallen an Nacken und Brust ins Fell gekrallt.

Doch so schnell würde sich Gwydion nicht unterkriegen lassen...
Der Kampf hatte eben erst begonnen.


[ Kämpft gegen Gwydion | Pariert den Angriff und kontert. ]

Thema: Der Druck steigt - Plot 07
Tyrese

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05.03.2017 12:59 Forum: Rol­len­spiel

Oh, diese jämmerlichen Rebellen! Welch Anblick sich dem Tyrannen bot! Nicht nur, dass Tyrese Zeuge davon wurde, dass sich die Rebellen uneinig waren und der verhasste Khazen sich mit dem Nachkömmling Gwydions im Streit befand; nein, selbst die Reaktionen nach dem Bemerken des nahenden Unheils amüsierte den gefürchteten Hünen sehr.

Natürlich hätte er wie aus dem Nichts heraus angreifen können, über die beschäftigten Rebellen herfallen wie aufgescheuchte Hühner, die viel zu beschäftigt damit waren sich wegen einem Korn die Augen aus zu picken , ohne die drohende Gefahr durch den Fuchs zu bemerken. Doch Tyrese war kein Narr, sondern ein Stratege. Würden die Rebellen auch nur Anstalten machen wollen den Welpen der Nightfalls zu nahe zu kommen, die sich nun nahezu unter den schützenden Pfoten der drei stärksten Rüden des Rudels befanden, würden sie ihr Leben dafür lassen. Bei einem Überraschungsangriff war trotz allem die Gefahr vorhanden, dass einer der Rebellen ausbricht und das Leben eines oder gar beider Nightfallswelpen gefährdete oder gar beenden konnte. Demnach war es genau die richtige Entscheidung sich auf den Vorsprung; auf die Anhöhe zu schleichen , um sich dann wie einer Lawine gleich mit einem kräftigen Grollen anzukündigen.

Und was soll man dazu sagen? Es zeigte offenbar Wirkung. Genau die, die Tyrese sich erhofft hatte. Nur mit einem kleinen Unterschied: Er hatte mit den beiden Rebellen gerechnet, die er vor sich sah; nicht aber damit dass ihm diesmal das Schicksal regelrecht in die Pfoten spielen würde. Aus dem Schutze des Waldes hinter den beiden Rebellen schob sich ein großer und kräftiger Schatten hervor; der des schwarzen Teufels. Gwydion!

Die gefletschten Zähne Tyreses galten nun vorrangig ihm. Endlich. Nach so langer Zeit stand er diesem Verräter gegenüber, Auge in Auge. Auch Gwydion fletschte die Fänge, was nicht nur die Vorfreude auf den kurz bevorstehenden Kampf erregte und erhöhte; es forderte auch das Selbstbewusstsein des Tyrannen. Plötzlich war er seinem Ziel um so viele Schritte näher gekommen! Das Fell des Alphas sträubte sich nahezu doppelt so intensiv als zuvor. Hass und das Verlangen das Blut des elendigen Rebellen zu schmecken überflutet die Sinne des Tyresen.

Ausgerechnet Gwydions Worte waren die ersten überhaupt, die auf die Ohren des mächtigen Nightfalls stießen. "Ha!" antwortete Tyrese spottend, während Murdoch es neben ihm wohl ähnlich sah und mit perfekt gewählten Worten die scheinbare Hoffnung der Rebellen, doch noch einmal davon zu kommen, im Keim zu ersticken drohte. "Glaubst du wirklich du könntest mich damit dazu bewegen dich zu verschonen, Gwydion?!" keifte der mächtige Tyrann daraufhin in Gwydions Richtung.

Allerspätestens dann richtete sich auch die Aufmerksam von Chaske und Khazen auf den Alpha der Nightfalls; woraufhin die Augen von Tyrese zunächst wie im Bann auf den Augen von Gwydion ruhten. Erst als Bewegung in die Szenerie kam, wichen die Augen in die Richtung von Khazen, der sein Nackenfell sofort zu sträuben begann. Ohja... mit Khazen hatte Tyrese auch noch eine Rechnung offen und es würde sich nur zu sehr anbieten, auch ihn bei der nächsten Gelgenheit in Stücke zu reißen! Doch da war noch jemand anderes... Ein kleinerer, herangewachsener Chaske, der seinem Vater in Nichts nachstand. Nun glitten Tyreses Augen auch zu ihm herüber, ihn mit verengten Gliedern anfunkelnd und ebenfalls die Zähne zeigend. Der lächerliche Versuch den mächtigen Tyresen mit lockeren Sprüchen aus der Reserve zu locken schien dieses Mal nicht zu funktionieren. Im Gegenteil: Es amüsierte ihn erneut.

"So? Junger Chaske... Bist du dir da ganz sicher, bei dem was du da sagst? Hat dir dein Vater nicht gelehrt, wie tief man mit Hochmut fallen kann? Du könntest der erste Wolf sein, den meine Fänge packen und in den schlammigen Boden drücken..." antwortete er dem Spross , ehe sich Tyrese an den Rand der Anhöhe stellte und sich daran machte herab zu springen. Doch die nachfolgenden Worte Chaskes ließen den Rüden mit zuckenden Ohren aufhorchen. "Amdir war schon immer mein Reich! Und das wird es auch bleiben..." antwortete Tyrese mit seinem bewährten Knurren.

Noch einmal glitt der Blick von Tyrese über Chaske hinweg hinüber zu Khazen, wo er genau wusste wo er zubeißen müsste um diesem Narren endgültig das Herz aus der Brust zu reißen und wieder zurück auf Gwydion, dessen kräftige gelbe Augen dafür sorgten dass Tyrese bald nur noch Rot sah. "Und heute... wird ein jeder von Euch Zeuge davon werden. Dieses Mal wirst du mir nicht entkommen, Gwydion!" grollte Tyrese vor sich her, seine Fänge zu einem präsentativen Beißen in die Luft schlagend, wobei sich die Vorfreude aber auch Hass und Wut in Form von klebrigen und Fäden ziehenden Geifer und Sabber zwischen den mächtigen Reißzähnen des Hünen spannten, ehe das gefährliche Gebiss des Rüden kräftig und laut hörbar zusammenschlug. Als sei es das Startsignal für Zetyr und Murdoch gewesen, spannten sich die Muskeln von Tyrese an, bereit ihn nach Vorn zu werfen, um sich gemeinsam mit ihnen auf die Rebellen zu stürzen.

Kaum war das Signal gegeben; der Befehl erteilt, trat Tyrese vor, sich kräftig mit den Krallen an den Abhang krallend. Mit den Pfoten herabrutschend ließ sich Tyrese den Abhang des Felsvorsprungs herabgleiten, um sich gen Boden von selbigen ab zu stoßen. Mit Schwung preschten Tyreses Pfoten über den Boden, einen Stolperer und Fall des Hünen mit Bravour verhindernd. Sofort trieben ihn seine Pfoten voran; in die Richtung von Gwydion. Jetzt gab es kein Zurück mehr!




[ Konfrontation mit den Rebellen | Bereit mit Zetyr und Murdoch in den Kampf zu starten. | Springt auf Gwydion zu. Chaske und Khazen ignorierend. ]

Thema: Tinúviel
Tyrese

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19.02.2017 18:42 Forum: Rebellen

Gott, das Avatarbildchen erinnert mich an Ghost von GoT !
Sehr schöne Bildwahl.

Von mir selbstverständlich ein WoB. Bei dir ist sie sicherlich in guten Pfoten :3
Klein aber oho! - das hat mir am Besten gefallen. Smile

Thema: Der Druck steigt - Plot 07
Tyrese

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04.02.2017 15:56 Forum: Rol­len­spiel

Unruhe herrschte im Anführer der Nightfalls. Nicht nur, dass er sich ständig zurückhalten musste nicht wie ein gestörter am Abhang entlang zu springen, um einen geeigneten Abstieg zu finden; sondern auch um einen kühlen Kopf zu bewahren. Die Situation hätte ihn nicht um den Verstand gebracht. Dazu bräuchte es mehr. Aber dennoch drohte ihm die Situation aus den Fängen zu entgleiten. Was wenn die beiden verlorenen Seelen bereits nicht mehr zu retten waren und deren Körper zerschollen am Fuße des Gebirges lagen? Ständig hatte Tyrese im Hinterkopf wie er die Führung an Abigail übergab und dann ohne länger zu zögern einfach davonpreschte, mit Murdoch und Zetyr im Schlepptau. Hoffentlich ging das gut? Nicht dass Panik oder Unruhen im Rudel ausbrachen, während der Alpha sich auf die Rettungsmission begab.

Seine Ohren verrieten ihm, dass seinem Befehl Folge geleistet wurde. Murdochs Pfoten und Schnaufen war deutlich hinter ihm zu hören und auch war Tyrese nicht entgangen wie sich dieses unpassende nahezu breit grinsende und lachende Gesicht von Zetyr ebenfalls anschloss. Sicher hätte der Anführer seinem Gefolgsmann ein paar Takte zu seinem breiten amüsierten Grinsen sagen können, doch wenn Tyrese nicht gewusst hätte dass in diesem fabelhaften Mitglied ein absolut gestörter Psychopath befand, hätte er wohl weitaus mehr als nur das mit ihm getan. Doch diese Krankheit; diese gestörte Psyche, war ein wichtiges und vor allem wertvolles Instrument. Vereinzelt tauchten Erinnerungen vor Tyreses geistigen Augen auf, die ihn die Situation mit Khazen durchleben ließen. Wäre Zetyr dabei gewesen, hätte es den beiden Nightfalls wohl mehr als eine einfache Wohltat verschafft ihn gemeinsam in Stücke zu reißen. Noch heute schmerzt die verheilte Bisswunde dieses Rebellenköters. Zu dumm auch, dass Tyrese bis heute noch nichts davon wusste, dass Zetyr bei einem der Überfälle auf die Rebellen, auch der neuesten Gefährtin Gwydions gegenüber stand. Das wäre sicherlich eine schöne Trophäe geworden!

Gerade als Tyrese einen scheinbar passenden Abgang in Augenschein nehmen möchte, hallt das chaotische Lachen Zetyrs in seinen Ohren nach. Der Alpha verringerte seine Geschwindigkeit, um kurz zu Stillstand zu kommen und in die Richtung seiner beiden Gefolgsleute zu blicken. Murdoch folgte ihm wie ein Zinnsoldat. Auf Schritt und Tritt, allzeit bereit, keinerlei Gesichtszüge verschwendend. Einzig und allein an der Haltung von Murdoch sah man seine Betroffenheit an. Trotz des aufrechten Ganges wusste Tyrese genau zu deuten, dass sein Beta aufgrund des Unglücks in dem sein Sohn verwickelt war, nicht kalt lies. Die Augen huschten zu Zetyr, der sich umgewandt hatte um zwei der Welpen entgegen zu wirken, die sich dem Rettungstrupp anschließen wollten. In Tyreses Kehle bahnte sich ein deutliches Grollen an, als Zetyr begann den Welpen mit seiner durchaus fantasievollen Beschreibung zu erklären welch grausames Schicksal sie ereilen könnte, würden sie ihnen weiterhin folgen. Dabei klang nicht nur die Belustigung Zetyrs nach, sondern auch die ebenso machtvolle Drohung gegenüber den Welpen des Alphas. Etwas das Tyrese gerade absolut nicht gebrauchen konnte. Zu einer Ermahnung oder Zurechtweisung kam es seitens Tyrese jedoch nicht.

Die Situation löste sich ebenso schnell auf, wie sie entstanden war. Sofort schritt Tyrese wieder voran um den entdeckten Pfad gen Gebirgsfuß zu folgen. Er war sehr steil und in engen Schleifen gelegt. Ein Pfad den hauptsächlich Huftiere bevorzugten. Doch ohne zu zögern begann Tyrese diesem Pfad zu folgen; auch wenn das immer wieder bedeutete dass er mit seinen vier Pfoten auf der schlammigen Erde hinabrutschte, als stünde er auf Ski. In den engen Windungen und Schleifen dienten große Steine als Randmarkierung oder Stütze, so dass man sich , falls man sich mit der Geschwindigkeit überschätzte, daran abstoßen und zurückhalten konnte. Sie konnten aber auch als Tritthilfe und Sicherheit dienen. So macht es Tyrese einmal vor, eine steile Senke hinab zu sprinten, um in der nachfolgenden Schleife an diesen Steinen entlang zu treten und wortwörtlich die Kurve zu kriegen. So musste er nicht abbremsen, was durchaus in die Läufe und Pfoten ging, sondern konnte seinen Schwung mit in die nächste Senke nehmen.

Erst auf halber Strecke begann der Abstieg wieder flacher zu werden. Er lies es zu für einen Augenblick zu verweilen. Das war notwendig, um Murdoch und Zetyr nicht zu verlieren. Dabei legte Tyrese seinen Kopf in den Nacken um gen Abstieg zu blicken, von dem sie gekommen waren. Der Berg schien so unendlich hoch und groß zu sein... Er war mindestens genauso hoch, wie es noch zu dauern schien, bis die Wölfe den sicheren Boden erreichen würden. Mit anderen Worten: Die Nightfalls waren erst auf halber Höhe.

Jetzt wo der Abstieg flacher wurde und sich in um einiges größere , breitere und sicherere Wege aufteilte, konnten die Nightfalls ein wenig durchatmen. Den gefährlichen Part hatten sie nun hinter sich gelassen, wobei Tyrese stets hoffte dass sich keiner seiner beiden Verfolger verletzte. Das würde die Rettung nun nur unnötig erschweren und verlangsamen, vielleicht sogar aufhalten.

Eben genau dies galt es zu vermeiden. Tyrese würde solange verweilen bis Murdoch und Zetyr zu ihm aufgeschlossen hatten, um dann gemeinsam mit ihnen im schnellen Marsch, vielleicht gar im leichten Spurt den Weg gen Talboden fortzusetzen. Ständig warf Tyrese dabei einen Blick den Berg hinauf, um sich zu orientieren. Wo war die Absturzstelle? Wo in etwa könnten die Welpen sein? Würden sie sich am Gebirgsfuß vorfinden, oder war er mit seinem Team sogar bereits zu weit abgestiegen? Er hoffte dass seine Sinne ihn nicht fehlleiteten, ihm die richtige Richtung wiesen und dass er die Welpen nicht verpasst hatte.

Als die Steigung immer mehr abflachte und auch Bäume den Berghang zu erobern schienen, war der Boden des Tals in greifbare Nähe gerückt. Tückisch für das Gebirge sucht sich der Wind nicht nur einen Weg über den Berg hinweg, sondern auch am Berg entlang. Je nach Situation konnte das zum Vor- aber auch zum Nachteil werden.

Ein schwacher Windstoß zog einen deutlich schweren Geruch mit sich. Wölfe. Nightfalls. Das mussten sie sein! Deimos und Gin! Sie mussten in greifbarer Nähe sein. Im nächsten Atemzug jedoch lies der Windstoß Tyrese seine Nase rümpfen, das Nackenfell sträuben und die Rute blitzschnell erheben. Rebellen! Der Geruch von Chaske und Khazen war so intensiv; sie mussten sich nahezu gegenüberstehen! Eine Gefahr für die Welpen! Mit hochgezogenen Lefzen , gerümpfter Nase und folglich leicht gefletschter Zähne wandte sich Tyrese mit dem Kopf nach links und rechts, um Murdoch und Zetyr entgegen zu blicken und den Ernst der Lage zu signalisieren. Tyreses Haltung war eindeutig: Angriff!

Doch Tyrese wollte nicht übereilt angreifen. Mit etwas Pech könnten die Rebellen damit drohen die Welpen zu töten. Also musste der Alpha sein strategisches Können unter Beweis stellen. Schnellen Schrittes tapst der Wolfsrüde das letzte Achtel des Abgangs entlang. Der Weg war schön breit, so dass er eine eigene Anhöhe bot, der vor neugierigen Blicken sicher war. Genau oberhalb Deimos und Gin endete dieser Weg , knapp zwei-drei Meter über Deimos und Gins Köpfen.

Zur Freude von Tyrese schienen sich die beiden Rebellen die die Welpen gefunden hatten uneinig zu sein was mit den Welpen geschah. Beide Stimmen waren Tyrese durchaus bekannt. Eine Stimme war so frisch, als habe er sie erst gestern im letzten Traum gehört, während die andere, jüngere Stimme an einen alten Freund erinnerte. Er wusste sofort wen er vor sich hatte: Khazen und Chaske!

Wenn die beiden Rebellen ihre Aufmerksamkeit weiterhin nur aufeinander fokussierten und weder auf die Welpen, noch auf den Vorsprung oberhalb der Welpen achten würden, wäre es für Tyrese, Murdoch und Zetyr ein leichtes sich nahezu unbemerkt an den besagten Vorsprung heran zu schleichen.

So stämmte Tyrese seine Vorderpfoten auf die Kante des Vorsprungs, sich lautlos mit gefletschten Fängen präsentierend. Stolz und kraftvoll schob er sich auf die Kante hervor, um muskulös und gefährlich zu wirken, mit gefährlich spitzen Zähnen und der Fratze eines Teufels. Murdoch und Zetyr sollten an seiner Seite Links und Rechts neben ihm auftauchen, um sich ebenfalls entsprechend gefährlich zu präsentieren. Die Nightfalls waren da! Die Unachtsamkeit der Rebellen verschaffte ihnen den notwendigen Vorteil um sich unbemerkt heranzupirschen. Jetzt standen sie alle drei da: Tyrese, Murdoch und Zetyr; bereit vom Vorsprung abzuspringen und sich auf die Brut der niederträchtigen Rebellen zu stürzen. Wem sich Tyrese wohl zuerst zuwenden sollte? Khazen oder Chaske? Welcher Verlust würde wohl am Meisten schmerzen? Dass Gwydion sich ebenfalls in der Nähe aufhielt blieb aber in diesem Moment der feinen Nase des Tyrannen verborgen.

Langsam drang ein tiefes, dunkles und gefährliches Grollen aus der Brust und Kehle des Tyresen, bis es nahtlos in ein markerschütterndes Knurren überging, das spätestens jetzt Khazen und Chaske auf die Situation aufmerksam machen sollte...


[ Sucht einen Abgang | duldet Zetyrs Psyche und Zurückweisung an die Welpen | findet einen engen, sehr steilen Abgang | steigt ab, ab und an auf Murdoch und Zetyr wartend. Gemeinsam mit ihnen bildet Tyrese die Elite der Nightfalls | gelangt endlich am Fuß des Gebirges an und überrascht die Rebellen ]

Thema: 4 Jahre Dreamless
Tyrese

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30.01.2017 22:14 Forum: Neu­ig­kei­ten

Selbstverständlich ist das okay, Khazi. Weis doch wie sehr du ihn magst. ;)

Sind schöne Manips geworden! Smile

Thema: Der Druck steigt - Plot 07
Tyrese

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15.01.2017 14:50 Forum: Rol­len­spiel

Sie kamen ihrem Ziel näher und näher. Der Gipfel des Gebirges war fast erreicht. Amdir war nicht mehr fern. Doch es war als wollte Mutter Natur wieder einmal einen Strich durch die Rechnung machen. Nicht nur dass der steile Anstieg und die Wetterverhältnisse in der Nacht ohnehin eine Herausforderung für das Rudel und gar für die Welpen war, nein; dieses Mal war es wieder als wollte die Laune der Natur genauso wie die letzten Male verdeutlichen wie wenig sie doch von den Nightfalls hielt. Nicht nur dass sie Tyreses Weibchen mit einem Baum erschlagen und zudem das Rudel mit einem Feuer aus dem Revier vertrieben hatte; dieses Mal wollte sie die Rückkehr der Nightfalls erschweren und gar verhindern. Immer wieder trotzend rümpfte der Tyrann den Nasenrücken, kräuselte ihn, bleckte seine Fänge wann immer der unerbittliche Wind den Regen in sein Gesicht peitschte. ~Diesmal nicht. Diesmal gewinnst du nicht.~ keifte Tyrese in seinen Gedanken, als stünde er mit der Naturgewalt selbst im Gespräch.

Der Wind wurde kräftiger, peitschte fast schon schmerzend den Regen in die Gesichter jedes einzelnen Wolfes. So kräftig, dass man nicht herum kam mit den Augen zu blinzeln. Das Fell war durchtränkt; jeder Wolf triefte als wäre er in Form eines Schwammes in einen Fluss gefallen und wieder herausgesprungen. Der Boden war schlammig, bröckelig, locker und rutschig. Trotz des heftigen Regens zierte vor allem der Schlamm die Läufe und gar die Bäuche der Nightfalls. Ein absolut widerliches Wetter! Abscheulich!

Plötzlich: Ein Lichtblitz! Alles um den Rüden herum erhellte in strahlendem Weiß, mehrmals flackernd. Der klatschnasse Boden reflektierte die freigesetzte Lichtenergie und blendete den Rüden, selbst als dieser gar nicht in den Blitz schaute, der direkt neben dem Rudel einschlug. Den Kopf wandte der mächtige Anführer zur Seite, ehe der Blitz mit einem lauten und markerschütterndem Knall in den Baum einschlug. Der Einschlag war so mächtig, dass gar einige Äste regelrecht platzten, Rinde sich vom Baum schälte und wie scharfe Splitter herumwirbelten, vom Baum weggeschleudert wurden. Die Macht des Einschlags war nicht nur in Form von Licht und Lärm zu vernehmen, sondern gar als Schwingung, die mit dem Knall wie eine Druckwelle durch den gesamten Leib der Wölfe floss. Selbst die Pfotenballen des Tyrese kribbelten, als der Boden vom Einschlag vibrierte. Ein lautes Pfeifen herrschte von diesem Augenblick an in seinen Ohren, seine Augen sahen nur noch weiß; zumindest einige Zeit lang bis sich dunkle Konturen aus diesem Weiß erhoben und sich die Dunkelheit der Nacht langsam wieder in seine Augen schlich. Kurz beschlich ihn Angst, dass er nun Blind geworden sei. Scheinbar nicht, welch ein Glück.

Das enorme Pfeifen in seinen Ohren, wie ein langanhaltender Sinuston, dominierte sein Gehör. Nach und nach schien sein Kopf die Informationen die ihm von den Ohren zugetragen wurden verarbeiten zu können. Da war dieser Knall, ein Aufschrei, voller Angst und Panik, ehe er verstummte und von tiefen Rumoren und Grollen übertönt wurde. Was war hier gerade geschehen? Tyreses Blicke wanderten auf dem schlammigen Boden hin und her. Es schien als wäre er apathisch oder vollkommen weggetreten, doch dabei versuchte er nur krampfhaft zu verarbeiten was hier geschehen war. Etwas furchtbares ist passiert. Nur was? Was zur Hölle war passiert?! Erst mit dieser Frage gelang es dem Anführer der Nightfalls sich mit dem Körper und suchenden Blicken zu seinen Gefolgsleuten umzuwenden. Es herrschte selbst unter ihnen eine Mischung aus Panik und vollkommener Schreckstarre. Noch mit leicht getrübten Blick wirkte Tyrese geistesabwesend oder gar so als würde er durch die anderen Wölfe hindurchblicken. Sein Blick striff Lyra und Murdoch, aber auch Abigail und Razca. Anschließend das restliche Rudel. Er nahm Konturen wahr, konnte aber unmöglich sagen zu welchem der Wölfe er gerade blickte.

Gerade als seine Augen Razca im Blick hatten, bewegte sich jene quer durch die Gruppe, um an den Rand zu gelangen. Unruhe war dem Körper oder gar den Umrissen, die Tyrese vernahm, anzusehen. Wieder sollte Tyrese Recht behalten: Etwas furchbares war geschehen! Während Tyrese selbst noch damit kämpfte, dass seine Augen sich langsam wieder an die Dunkelheit gewöhnten und nach und nach wieder mehr Konturen und Details erkennbarer wurden, war Razca an den Rand geeilt um den beiden abgestürzten Welpen nachzusehen und deren Spuren zu finden.

Es dauerte die wenigen Momente, die Razca dort stand und die Lage sondierte, damit Tyreses Körper sich von dem Blitzeinschlag in der Nähe erholte. Die Ohren öffneten sich langsam wieder, wobei sich der herabprasselnde Regen immernoch so anhörte, als hätte Tyrese zwei Korken in den Ohren. Die Augen gewannen wieder an Stärke zurück und konnten Farben unterscheiden; langsam war es Tyrese auch wieder möglich die Wölfe zu erkennen und zu unterscheiden. Nur seine zitternden Läufe, die ihn dort wie angewurzelt stehen ließen, wollten noch nicht so ganz wieder ihren Dienst aufnehmen.

Mit seitlich an das Rudel gewandten Körper stehend, blickte der Alpha seiner Geliebten entgegen, die wenige Momente später auf ihn zugelaufen kam, während das Rudel selbst sich anscheinend von ähnlichen Symptomen oder einfach nur dem ersten Schreck wieder holen musste. Warum musste Tyrese auch auf den reflektierenden nass glänzenden Boden blicken, als dieser verdammte Blitz einschlug?!

Als sich Razca mit schnellen Schritten näherte, blickte der Alpha ihr entgegen, mit aufgestellten, aber noch immer betäubten Ohren, die sich ihr langsam entgegen richteten. Sofort begann der Rüde die Welpen , die in ihrer Nähe blieben zu zählen. War etwa eines seiner Welpen verunglückt?! Tatsächlich. Wortfetzen blieben in seinen Ohren hingen. Die kleinen Welpen waren in ihrer Aufregung kaum zu überhören, trotz des aufdringlichen Pfeifens in seinen Ohren. Gin und Deimos wurden vermisst. Wieder suchten seine Augen den Kontakt zur Wölfin, die ihm mit einem harten Blick und gar Befehlston begegnete. "Das weiß ich selbst!" kommt vom Tyrannen in einem schroffen Ton, was wohl der Tatsache dienen sollte die Wölfin daran zu erinnern mit wem sie gerade sprach. Als ob der Anführer der Nightfalls, der Alpha höchstpersönlich, nicht wüsste was nun zu tun sei oder die richtige Entscheidung für das Rudel war. Das Nackenfell des Alphas sträubte sich und der Blick der schwarzen Wölfin wurde mit selbiger Härte erwidert.

Es war nicht einfach für Tyrese die Beherrschung zu behalten, als Razca anschließend an ihm vorbeischritt, als wäre keine Reaktion oder gar Erlaubnis von ihm notwendig. Als sei Tyrese in seiner Funktion als Alpha überflüssig und nicht zu gebrauchen. Ein Gefühl das dafür sorgt dass nicht nur das Nackenfell gesträubt bleibt, sondern sich gar der gesamte Kamm über den Rücken hinweg bis zur Rute sträubt und die Rute mit einem zornigen Peitschen in die Höhe erhoben wurde. Wie es Tyrese hasste vorgeführt zu werden! Selbst wenn in dieser Situation die Reaktion einer Mutter durchaus verständlich war, gab ihr niemand das Recht so mit ihm umzugehen. Zwischen all den offensichtlichen Missverständnissen verbarg sich aber auch eine Frage in seinem Hinterkopf. Warum reagierte Razca so? Warum war ihr egal wie Tyrese reagieren würde? Tyrese beschloss dass es Angst sein musste. Der Schrecken, der gepaart mit dem Blitzeinschlag noch tief in ihren Knochen stecken musste. Oder die Angst davor zu versagen? Immerhin hatte Tyrese Deimos ihr anvertraut. Dennoch hatte Razca Recht. Es musste gehandelt werden. Sofort.

Die Rute Tyreses sank wieder und auch der Kamm glich sich wieder auf die normale Höhe des Fells an. Er wandte sich an das noch teils paralysierte Rudel, das auf seine Führung wartete, während Razca nahezu einen Alleingang startete. Weder hatte er vor dies zu tolerieren, noch war ihm der Sinn danach sich die Wölfin in noch größere Gefahren begeben zu lassen. "Alle Wölfe hergehört!" brüllte Tyrese hervor, dessen Ohren noch immer unter einem deutlichen Sinuston litten. "Wir haben es fast geschafft! Wieder einmal stellt uns Amdir vor eine Probe! Wieder einmal stellt sich uns die Natur in den Weg! Ich werde das nicht zulassen! WIR werden das nicht zulassen! WIR holen uns unser Amdir zurück! Wir sind die Nightfalls, wir sind die Eroberer! Also überwinden wir diesen beschissenen Berg, der uns von unserer Heimtat trennt!!!" rief Tyrese laut und deutlich aus, um an die Wölfe und ihr Durchhaltevermögen zu appellieren. Ihnen Mut zu machen und sie zu motivieren. Die Nightfalls waren stark. Sehr stark! Und niemals würden sie sich von schlammigen Boden, Regen und Wind, oder gar einen kümmerlichen Blitzschlag oder Erdrutsch aufhalten lassen. Diesmal nicht.

Tyrese holte kurz Luft um seine laute Stimme weiterhin aufrecht zu erhalten. "Murdoch? Zetyr? Ihr geleitet mich Richtung Fuß dieses Abhangs. Razca hat bereits mit dem Abstieg begonnen. Sie wird sich uns anschließen und nachkommen. Gemeinsam suchen wir nach den Verunglückten." sprach der Alpha mit kräftiger und bewusster Stimme. "Abigail! Envy und Chetan werden dich unterstützen. Du übernimmst die Führung über das Rudel, bis wir uns im sicheren Tal wieder treffen. Führe sie Alle sicher diesen gottverdammten Berg hinunter! Sucht euch einen sicheren Platz.". So lauteten die Befehle die Tyrese an Ort und Stelle erteilte. "Habt ihr gehört? Abigail führt euch ins Tal! Auf gehts, Nightfalls!"

Kurz darauf wandte sich Tyrese bereits um, war er doch sicher, dass Murdoch und Zetyr ohne weiteres Zögern den Befehlen ihres Herren nachkommen würden. Sofort begann Tyrese mit einem schnelleren Trab, mit dem er in die Richtung von Razca voranschritt. Mit den ganzen Welpen, auf die sie achten musste, während ihr Jene folgten, musste die Wölfin ohnehin eine angepasste Geschwindigkeit einnehmen. Tyrese missfiel es dass sie gleichzeitig mit ihrer Hauruck-Aktion die anderen Welpen auf dem Präsentierteller spazieren trug, doch was sollte Tyrese ihr nun an den Kopf werfen? Für Streitigkeiten war jetzt ohnehin keine Zeit mehr. Jede Sekunde die die Wölfe verblödelten, könnte das Leben einer der beiden Verunglückten bedeuten.

Als es mir ihr gleichauf war, reichte es aus, ohne ein Wort zu verlieren in Razcas Richtung zu blicken. Tyreses Blick verriet so ziemlich alles was gesagt werden musste. Mit den beiden auserwählten Wölfen an seiner Seite sowieso. Er brach auf um nach den Verunglückten zu suchen. So wie es Razca sicherlich auch im Sinn hatte. Er hoffte inständig, dass sie trotz aller Hast einen sicheren Weg wählen würde, damit ihr und den Welpen nichts geschehen würde. Gleichzeitig schwang ein winziges Zeichen von Anerkennung mit. Sie war tapfer und mutig. Kurz nach dem stillen Blickkontakt begann Tyrese abzudrehen, in einen Spurt über zu gehen und einen etwas abschüssigeren Weg des Abstiegs einzuschlagen. Dabei fiel es selbst Tyrese nicht leicht, sich zu koordinieren. Ab und an rutschten seine Pfoten förmlich über den aufgequollenen, schlammigen Boden. Die Krallen nutzten sich rapide an altem Holz oder gar Steinplatten ab. Jetzt musste er nur noch aufpassen dass nicht er oder einer seiner Begleiter auch noch den Abhang hinunterstürzte. "Haltet nach einem Abstieg Ausschau und bleibt dicht bei mir!" befahl Tyrese, während auch er mit seinen Augen nach möglichen Abwegen und Abstiegen suchte.



[ Paralysiert; wie vom Blitz getroffen. Anfangs nahezu taub und blind, erholt sich schnell wieder und realisiert Razcas Aufruhr. Hört von Deimoss und Gins Fehlen. Beschließt das Rudel aufzuteilen, beginnt wie Razca mit Murdoch und Zetyr den Abstieg. Vertraut Abigail das Rudel an. ]

Thema: Yanthan
Tyrese

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13.01.2017 23:05 Forum: Nightfalls

Bin ebenso begeistert wie Khazi es ist.
Da Khazi auch schon wegen der Referenz so beeindruckt ist, gibts da auch absolut kein Grund dir die Chance zu verwehren. ^^

Damit gibts das zweite WoB von mir. Smile
Auf eine schöne Zeit bei den Nightfalls.
Vielleicht wird ja aus dem miserablen Jungen doch noch ein vernünftiger Rüde. Razz

Thema: Der Druck steigt - Plot 07
Tyrese

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26.11.2016 16:17 Forum: Rol­len­spiel

Seine Aufmerkamkeit lag die ganze Zeit über auf die schwarze Fähe an seiner Seite. Doch die Antworten der vielversprechenden Wölfin blieben kurz und bündig. Hatte Tyrese etwas gesagt, das der Wölfin nicht gefiel? Etwas das sie erschrak oder innerlich zusammenschrecken lies? Der Alpha war nicht dumm. Selbst als Abigail ihm zufriedenstellend mit ihren kurzen Antworten entgegenkam, war es eine Leichtigkeit für ihn zu erkennen dass etwas nicht stimmte. Nur die Antwort mit der Regentaufe lies ihn kurz schmunzeln, wenn er doch auch wusste wie Recht sie doch mit der Vermutung bezüglich des Regens hatte.

In Nasval war sie ruhig und zurückhaltend, um den Moment zu genießen. Wie gesellig und lebensfroh war die Wölfin an Tyreses Seite, als er ihr den Betarang versprach? Und jetzt? Hier war eindeutig etwas nicht in Ordnung oder gar faul. "Stimmt etwas nicht?" fragte Tyrese nach einigen Schritten mit einem etwas schärferen und deutlicheren Ton. Er wollte Antworten und zwar nicht zu knapp. "Ich werde nicht noch einmal danach fragen." betonte er ergänzend. Seine Seelenspiegel waren in die Richtung von Abigail gerichtet, hafteten auf ihrem schwarzen Pelz. Er tat sich in diesem Moment schwer die Fähe einzuschätzen. War es einfach nur Unruhe oder Aufregung in Abigail? Oder keimte da gar eine kleine Flamme in ihrem Herzen, die versuchte die Wölfin gegen die Entscheidungen ihres Anführers aufzubringen? Egal was Abigail antworten würde, er würde, wenn nötig nach der Wanderung nach Amdir noch einmal mit Abigail reden. Wenn es Zweifel oder Probleme gab, wäre es falsch sie zu voreilig in den Betarang zu erheben. Das er selbiges vor hatte, hatte er immerhin nicht vergessen.

Vielleicht aber waren es ganz andere Beweggründe ? Versuchte sich Abigail zurückzuhalten? Tyrese konnte ja nicht ahnen, dass da möglicherweise soetwas wie Neid oder Eifersucht im Spiel sein könnte. Das musste es nicht zwangsläufig; und doch wäre es interessant gewesen. Vielleicht würde Abigail im späteren Verlauf der Geschichte noch eine Schlüsselrolle spielen? Noch, oder besser gesagt: Wieder war der Alphawolf ohne Gefährtin. Ob das nicht vielleicht sogar die Tore für Abigail öffnete nach mehr als nur den Betarang zu streben ?

So lauschte Tyrese weiter in Richtung der Wölfin; gespannt darauf ob diese sich nun nach seinen Worten unter Druck bringen und sich diesem beugen würde. Abigail war ihm jedenfalls mit diesen knappen Antworten unangenehm. Er liebte es zwar wenn man ihm wie ein Zinsoldat diente, ohne wenn und aber seine Befehle ausführte; aber doch hatte dies bei Abigail einen leichten Nachgeschmack. Zuletzt hatte Tyrese solch ähnliches bei Oshae empfunden. Hoffentlich würde er sie nicht eines Tages wegen eines Fehlers oder Verbrechen verurteilen müssen. Er konnte sich Abigail schlichtweg nicht an der Stelle von Oshae vorstellen. Gruselige Vorstellung! So gruselig, dass sich gar kurz sein Fell sträubte noch während er sein Rudel weiter gen Gipfel führte.


Leichter Wind kam auf als das Rudel der Nightfalls immer weiter den Anstieg hinauf marschierten. Der Trupp wurde langsamer, da sich ein immer steilerer Pfad vor den Wölfen auftat und sie gen Gipfel der Berge führte. Besonders die Welpen und Jungtiere würden hier große Anstrengung und Kraft aufbringen müssen. Es war zwar nicht derart steil, dass man sich mit Körperkraft in den Vorderpfoten den Berg hinaufstämmen musste, aber doch war die Steigung deutlich spürbar und entsprechend anstrengend. Der frische Wind, der über die Gipfel blies und den Wölfen anschließend in die Ohren pfeifte brachte Wolken mit sich, die sich hoch über das Gebirge schoben und den Abend zur Nacht machten. Es wurde dunkler und dunkler. Wenn die Wölfe zurückblickten, konnten sie nicht einmal mehr erkennen von wo sie gestartet waren. Zu allem Überfluss auch noch begannen die Wolken sich zu erleichtern und schickten Regen gen Richtung Erde. Erste Anzeichen dafür; in Form von dicken Tropfen, begannen den Wölfen der Nightfalls auf die Körper zu schlagen. Tyrese selbst bekam einen kräftigen Tropfen auf die Nase, der sich dort fast wie ein kleiner Stein anfühlte.


"WIR MÜSSEN WEITER!" rief Tyrese vor sich aus, dem Wind entgegen, der den Wölfen immer mehr Wind und Regen ins Gesicht peitschte. "DER GIPFEL IST NICHT MEHR FERN! AMDIR WARTET AUF UNS!"


[ Gespräch mit Abigail | führt das Rudel weiter | Wind kommt auf | Dunkle Wolken verdunkeln den Abend | Regen prasselt auf das Rudel nieder. | Tyrese motiviert das Rudel ]

Thema: Der Druck steigt - Plot 07
Tyrese

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04.11.2016 15:00 Forum: Rol­len­spiel

Seine Augen nahmen freudig die Farbe der Iriden von Abigail war. Er hatte nicht damit gerechnet dass die Wölfin seinen Blick erwidern oder gar bei der Antwort überhaupt in seine Richtung blicken würde. Diese schwarze Fähe hatte sich so stark verändert über die Laufe der Zeit. Ob Razca auch noch solche Veränderungen erleben würde, während sie an Tyreses Seite war? Heimlich schlich sich sogar der Gedanke und die Frage in den Hinterkopf; wie die geliebte Razca wohl reagieren würde wenn sie vor sich in der Ferne sah, wie ihr geliebter Alpha mit einer anderen schwarzen Fähe sprach und das Rudel gen Aufstieg führte?

Doch hatte er sie nicht in das Mittelfeld geschickt, um sie mit solch Kleinigkeiten aus der Ruhe oder gar Fassung zu bringen; nein: Wichtiger war es dass die Mutter sich um die Welpen kümmern konnte. Wenn die Nightfalls erst einmal in ihrer neuen alten Heimat angekommen waren, würde er sich wieder voll und ganz seiner lieb gewonnenen Fähe zuwenden können.

Die Aufmerksamkeit wird wieder vollends auf Abigail gelenkt, als jene nur eine kurze und knappe Antwort auf die Frage ihres Alphas gibt. Die Ohren des Rüden zuckten leicht, schnippten gar in die Richtung seiner schwarzfelligen Begleitung. Als die weiteren Worte von Abigail folgten versuchte Tyrese zu verstehen warum sie ausgerechnet dieses Thema zur Sprache brachte. "Du willst dich um die Welpen kümmern? Die Welpen stehen bereits unter der Fürsorge und Schutz von Razca und mir." entgegnete er mit einem etwas voreiligen und bestimmenden Ton. Warum wollte Abigail sich um die Welpen kümmern, wo sie doch gar nicht ihre waren? Zugleich läuteten die Alarmglocken in Tyreses Hinterkopf. Was wohl passieren würde wenn Razca einen Augenblick nicht aufpasst und Abigail plötzlich einen dieser kleinen Racker am Nackenfell hat? Es könnte ein falsches Bild abgeben; zugleich aber spielt sich in Tyreses Hinterstübchen ein kleiner Film ab. Seine notgeilen Fantasien die wieder mit ihm durchgingen und ihn zeigten wie sich zwei schwarze Fähen gehörig ans Leder gingen. Nur mit einem eigenen kleinen 'Weckruf' gelangte Tyrese wieder zurück in das Hier und Jetzt.

"Ich bin mit dir sehr zufrieden, Abigail. Du hast gute Dienste geleistet in Nasval. Dennoch obliegt die Pflege der Welpen vorerst mir und Razca. Ich werde dein Angebot berücksichtigen und bei Bedarf auf dich zurückkommen." bringt er dann hervor, sich damit wiederholend, aber verbessernd. Er traute sich noch nicht die Welpen in die Pfoten anderer zu geben; aber doch konnte das Angebot der Wölfin, die in Nasval Murdoch Konkurrenz machen konnte, nicht gänzlich ausschlagen. Anerkennung musste er ja auch irgendwie aufkommen lassen und zeigen. Die Motivation erhalten.

"Was aber den Aufstieg betrifft; so wird dies ihre erste Feuerprobe werden. Je weiter sie kommen, desto mehr werden sie mich und das Rudel mit Stolz erfüllen. Wenn doch einer schwächelt haben wir noch genug Fänge, die aushelfen können den Nachwuchs zu tragen, sollte dies erforderlich werden." ergänzte Tyrese noch hinzu. Auf der einen Seite verlangte er fast unmögliches, auf der anderen Seite zeigte er aber auch dass er besonnen sein konnte.

Die Kritik die Abigail übte kam demnach wohl bei Tyrese an; nur um kurz darauf an einer Wand aus Granit zu zerschellen. Er nahm ihr ihre Worte nicht übel, zeigte aber klipp und klar seine eigene Meinung und gewisse Grenzen auf. Doch wieder fragte sich der Rüde warum Abigail nicht auf sich oder Tyrese zu sprechen kam; sondern in Richtung der Welpen lenkte. Er hatte sie immerhin gefragt was sie wohl glaube, was sie erwarten würde. Die Antwort blieb kurz und knapp. Das Gespräch viel zu kurz und einseitig. Allein die Tatsache dass sich Abigail nun wieder auf den Marsch fokusierte, lies in Tyrese Neugier aufkommen. Was die Wölfin wohl noch ihrem Herren zu sagen hatte? Würde sie sich auf eine Diskussion mit ihm einlassen oder lieber den Rest des Weges schweigen?


Langsam aber gemächlich begann der Aufstieg des Bergpfades. Das Rudel der Nightfalls verspürt einen leichten Anstieg des Weges, der jedoch noch keine Herausforderung darstellte. Der viel steilere und schmalere Weg wartete erst weiter oben im Gebirge auf das Rudel.

[ Gespräch mit Abigail | führt das Rudel weiter | Der Anstieg beginnt. ]

Thema: Der Druck steigt - Plot 07
Tyrese

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01.10.2016 12:23 Forum: Rol­len­spiel

Der mächtige Rüde trottete im schnellen Marsch voran; ohne es nötig zu halten sich umzuschauen und nach seinem Rudel zu sehen. Sein Aufruf war klar und deutlich und das Vertrauen zu seinen Anhängern so stark, dass er ihnen blind vertraute. Zumindest in diesem Moment. Die Auf- und Einteilung war perfekt. Es gab nichts weiter zu bedenken oder zu überdenken. Nur die Flanken des Alphas blieben eine ungewohnt lange Zeit ungedeckt. Envy und Abigail fehlten an seiner Seite; doch kaum war der Gedanke zu Ende gedacht, da schob sich schon der erwartete schwarze Schatten an seiner Rechten über den Pelz des Alphas. Ein leichtes Schmunzeln zierte die Lefzen des Rüden, der sich seiner Sache überzeugt und sicher schien. Selten sah man Tyrese so entschlossen. Meist nur wenn es um die Rebellen ging. Blieb zu hoffen dass sich seine Entscheidung als Alpha dieses Mal nicht als Flop herausstellen würde. Bereits der letzte Fehlschlag; der geplante Überfall, hinterließ tiefe Kerben in seinem Ego, zugleich geriet sein Ansehen ins Wanken. Nicht dass die Misserfolge für Unruhe sorgen würden. Doch auch hier war sich der Tyrann sicher: Würde es erneut Unruhen in seinem Rudel geben, würde er nicht zögern um für Recht und Ordnung zu sorgen. Aufständische Wölfe wie Oshae würde er nicht mehr dulden. Allein bei dem Gedanken stellen sich seine Nackenhaare leicht auf. Diese Närrin hatte es gewagt sich ihm in den Weg zu stellen und unangenehme Worte an den Kopf zu werfen. Für ihre eigene kleine Rebellion hatte sie mit dem Leben bezahlt.

Wenig später wird Tyrese aber wieder in das Hier und Jetzt befördert. Seine Ohren zucken leicht und drehen sich zur Seite, als sich der Körper von Abigail immer mehr auf seine Höhe schiebt und sie sich an die Stelle meldet, an der er sich sie gewünscht und sie befohlen hatte. Doch etwas an ihr war angespannt. Sicherlich waren es die Gedanken an die alte Heimat, an das Feuer und die Zerstörung die es dort gab. Soweit sich Tyrese erinnern konnte war er stolz und zufrieden mit ihr, seitdem sie ihm in Nasval immer mehr imponiert hatte. Außerdem entkam die schwarze Fähe wohl nur knapp den Flammen. Tyrese erinnerte sich daran wie stark die Wölfin nach Feuer, Rauch und Tod roch. Die Fähe hatte erstaunliches vollbracht. Und nun? Was war das Ziel von Abigail? Wollte sie eine Beta von ihm werden, so wie er es auch in Erwägung zog? Oder war sie gar darauf aus sich an seiner Seite als Alpha wieder zu finden? Doch in Nasval war viel passiert; so dass nun Razca, wenn auch noch nicht offiziell als sein Weib; sein Hab und Gut anzusehen war. Ob das Abigail vielleicht sogar ein Dorn im Auge sein könnte? Vor allem mit der Tatsache dass dieser erstaunliche "Wechsel" mit Iyiny's Ableben einherging?

"Was denkst du, was uns erwartet, Abigail? Mehr als Asche und verkohlten Bäumen?" fragte Tyrese plötzlich frei aus sich heraus. Ungewohnt persönlich und 'privat', so persönlich - undistanziert. Kurz wandert der Kopf des Rüden in Abigails Richtung, sie musternd. Schnell wandern seine Augen über den Körper des Weibchens. Er leckt sich einmal über die Lefzen, ehe sich sein Blick wieder in die Laufrichtung begibt. Vor den Wölfen der Nightfalls lagen die Berge, die nun immer näher kamen. Es würde nicht lang dauern, bis der Boden sich langsam erheben und zu einer stetig anwachsenden Steigung werden würde.

Tyrese führt die Nightfalls weiter in Richtung des Gebirges. Die Wolkendecke über den Köpfen der Wölfe zieht sich allmählich zusammen. Noch befindet sich das Rudel im Flachland, kommt dem Gebirge jedoch immer näher. Der Aufstieg zum Gebirgspass war nicht mehr weit...

[ Auf dem Weg zum Gebirge, mitsamt seines Rudels, beginnt eine Conversation mit Abigail. ]

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